Alleinerziehend mit besonderen Kind(ern)

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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JanaBerlin
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Alleinerziehend mit besonderen Kind(ern)

Beitragvon JanaBerlin » 13.02.2017, 10:04

Hallo an alle im Forum,

ich bin erst seit Kurzem hier angemeldet. Bisher habe ich noch keinen Thread für AE gesehen. Deshalb möchte ich diesen gerne aufmachen. Es ist ja doch noch einmal anders, wenn man mit seinem besonderen Kind oder Kindern alleine steht.
Natürlich soll sich niemand ausgeschlossen fühlen!

Meine Frage wäre wie ihr das mit der Alltagsbewältigung macht. Job, Kind, Haushalt. Ich bin oft am Rande meiner Selbst. Nur zusammenbrechen darf ich auf keinen Fall. Gibt ja sonst niemanden, der sich ums Kind kümmert.

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Ninna
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Beitragvon Ninna » 13.02.2017, 11:29

Hallo Jana,

ja hier ist noch so ein Exemplar... mit zwei besonderen Kindern. Und ich komme auch aus Berlin.
Ich finde es ist ein ständiger Spagat mit gleichzeitiger Jonglage und Tellerdrehen...  8)


LG Ninna

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mikkajan
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Beitragvon mikkajan » 13.02.2017, 11:42

Hallo Jana,

Ich bin auch alleine mit zwei besonderen Jungs. Ich arbeite im Schichtdienst und komme aus Lübeck

Liebe Grüße
Meike
Brandmeister und Psychologen hassen sich :twisted:
Irgendwas ist ja immer :wink:


Sohn 1: Kanner-Syndrom
Sohn 2: Mikroduplikation 15q13.2q13.3

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Beitragvon Katha_3JungsMama » 13.02.2017, 11:49

Hallo Ihr,

ich bin auch allein mit 2 besonderen Kindern und einem Pubertier.
Ich arbeite auch im Schichtdienst und bin auch aus Berlin.

LG

Katharina
1978 (w, überraschend alleinerziehend seit Geburt des 3.),
2002 (m, pubertiert),
2011 + 2012 Sternenkind,
2013 (m, 2 versch. Mutationen auf NALCN, entwicklungsverzögert, GdB 70, PS1),
2013 Sternenkind,
2014 (m, 2 versch. Mutationen auf NALCN, entwicklungsverzögert, rez. Pneumonien, GdB 70, PS1)

GretchenM
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Beitragvon GretchenM » 13.02.2017, 11:51

Hallo,

Das ist eine tolle Idee! Ich bin auch alleine, seit der Schwangerschaft schon, habe aber erst spät erfahren das es für Sohns Besonderheiten auch Diagnosen gibt.

Selbst habe ich eine Epilepsie, was vor allem in den ersten Jahren ein Problem war.

LG

GretchenM
Gretchen JG 76 Epilepsie (Grandmalserien, jetzt anfallfrei), Zwänge, Migräne, alleinerziehend und im Augenblick völlig symptomfrei :-) :-) :-)
Sohn 11/2007 Grenzgänger zwischen nt und Autismus, entwickelt sich prima :-) einige Verdachtsdiagnosen mittlerweile aus der Welt :-)

MajaJo
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Beitragvon MajaJo » 13.02.2017, 11:57

Hallo Jana,

ich bin auch alleinerziehend mit einem halben Dutzend Kindern und berufstätig.

LG Maja
Maja m. Jo (*2010) ND, Asthma, Allergien m. Anaphylaxie, Störung d. Sozialverhaltens, GdB 70 H und Enkel (3/2018-5/2018) V. a. syndromale Erkrankung

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Beitragvon Matteo'sMama » 13.02.2017, 13:39

Hallo,

ich finde diesen Thread auch eine super Idee!
Ich bin alleinerziehend mit einem besonderen Sohn, bin
allerdings in einer neuen Partnerschaft. Wir wohnen allerdings
nicht zusammen, sodass ich mich doch noch zu den Alleinerziehenden
zählen würde.
Ich arbeite Teilzeit und komme aus Mosbach in Ba-Wü.
Freue mich auf einen Austausch hier :-)

Liebe Grüße,
Ann-Kathrin
__________________________
Ann-Kathrin mit Matteo *08/2012
(Motorische Entwicklungsverzögerung,
Verdacht auf kombinierte Entwicklungsstörung)
Fragiles X-Syndrom

GretchenM
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Beitragvon GretchenM » 13.02.2017, 14:10

@ Ann-Kathrin:

Auch in einer neuen Partnerschaft bist es ja immer noch Du, die die teilweise schwere Verantwortung trägt. Das fällt für mich eindeutig unter alleinerziehend.

Ich habe rein praktisch auch Helfer für den Notfall. (vor allem früher brauchte ich die wenn ich umgekippt war) - aber schwere Entscheidungen und Alltagsprobleme muss ich stämmen, genauso wie unruhige Nächte und Schlafmangel.

Ein neuer Partner könnte da zumindest bei meinem Sohn wenig auffangen.
Gretchen JG 76 Epilepsie (Grandmalserien, jetzt anfallfrei), Zwänge, Migräne, alleinerziehend und im Augenblick völlig symptomfrei :-) :-) :-)

Sohn 11/2007 Grenzgänger zwischen nt und Autismus, entwickelt sich prima :-) einige Verdachtsdiagnosen mittlerweile aus der Welt :-)

Jannice
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Beitragvon Jannice » 13.02.2017, 14:31

Ich gesell mich auch dazu. Es gibt zwar nen neuen Partner ( seit 5 Jahren und auch verheiratet) und dazu sein Kind, das ganze ist aber "nur" noch platonisch ( wir leben wie Bruder und SChwester, für mich ist das irgendwie wie ne Warteschleife :-( ), wir waren sozusagen schon in der Trennungsphase. Da er eine Behinderung hat, die ihn oft zeitweise einschränkt, hab ich sein Kind sozusagen mitübernommen ( ich schreibe da aber nicht drüber hier, nur über meine Kinder ) , bin also alleinerziehend mit meinen Kids ( da kann er nichts zu beitragen ) und zeitweise auch mit seinem. Er hat hier auch schon mal geschrieben, aber schon längere Zeit nicht mehr. Ich bin zu weich, als dass ich ihn im Stich lassen könnte, ebenso was sein Kind betrifft ( spricht nicht gerade für mich, aber mir fällt das Abgrenzen sehr schwer und ich anscheint wohl ein Helfersyndrom).

Arbeiten gehn kann ich nicht, weil ich zu Hause quasi nen 24 Std.-Job hab. Ich hab auch niemanden, der mich mal ablöst. Meine Familie wohnt nicht vor Ort. Meine größte Angst ist, dass ich mal schlapp mache, dann würden gleich 4 Menschen darunter leiden, aber vor allem um meine Söhne mache ich mir da Gedanken, weil sie niemanden haben außer meine Eltern, die aber knapp über ne Std. entfernt wohnen und auch schon um die 70 sind ( und gesundheitlich auch nicht auf voller Höhe ).
LG Jannice
mit "der Kleine" ( 14J. , globale Entwicklungsverzögerung, Kleinwuchs, Asthma, EDS3, sel. Mutismus, Mutation auf Col11A1 u.a.) und "der Große" ( 18J. , Entwicklungsverzögerung, Depression, Hashimoto, Schwerhörig rechts, Autismusspektrumsstörung, Adipositas) . Beide Jungs haben eine Duplikation auf dem ARX-Gen.

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Sanne in München
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Beitragvon Sanne in München » 13.02.2017, 15:59

ich reih mich mal ein....

Ich find's schwierig, die Verantwortung immer allein tragen zu müssen. Andrerseits bin ich froh, dass mein EX mir kaum noch reinredet, da er selbst gesundheitlich angeschlagen ist. Die Konsequenzen muss eh ich allein tragen. Manchmal wünsch mir eine starke Schulter zum Ausheulen und Anlehnen. Außerdem hab ich das Gefühl, dass man bei manchen Terminen (Ämter !!!) ernster genommen wird, wenn man da als Ehepaar erscheint. :roll:
Leider hab ich keine Familie in der Nähe und meine beste Freundin, die auch immer für die Kids da wäre, ist im Dezember überraschend verstorben. Nun stehe ich wirklich ohne Notfall-Update da. Ich darf einfach nicht ausfallen !! Auch deshalb habe ich eine Mutter-Kind-Kur beantragt, da kann ich meine Akkus hoffentlich wieder aufladen. :D
Viele Grüsse

Sanne

mit
Groß-Sohn (2003) Asperger, ADS und Epilepsie (Absencen und GM)
und Klein-Sohn (2005) GM-Epilepsie - nicht mehr ketogen


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