Alleinerziehend mit besonderen Kind(ern)

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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mamaJohnny
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Beitragvon mamaJohnny » 03.04.2017, 11:10

Ressourcenplanung!

Ich hab mir eine Liste gemacht mit den Dingen, die mir Kraft geben(Sport, Natur, Sex....) und dann überlegt wie ich das Eine oder Andere für mich umsetzen und erleben kann.

Gutes Netzwerk und pefekte Organisation! Eigentlich müssten siche Firmenchefs um uns ANDERS Mamas reissen und uns irre Gehälter zahlen - was wir alles draufhaben.

lg mamaJohnny
Johnny Lauserspatzi 051213, 60cm 4826g, Asphyxie, hypoton, Gaumenspalte innen OP April 15, Kraniosynostose OP Juni 14, genet. Abber. 3. u. 9. Chr.

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Hilde14
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Beitragvon Hilde14 » 06.04.2017, 22:35

gutes Netzwerk und perfekte Organisation...hatte ich auch, dachte ich, bloss die PD-Leute, die hier rumlaufen, haben gemeint, sie wüssten besser, was Ordnung usw. ist und sich hintenrum eingemischt bis zur Eskalation...mein Fazit leider: mit behinderten Kindern ist man ausgeliefert, weil man die Hilfe anderer gerne in Anspruch nimmt (gegen Bares, versteht sich, schützt aber nicht vor Einmischung)
hilde
Sohn, 7 J., unbek. Gendefekt, Epi, blind, hypoton, PEG, keine Sprache, kein Sitzen, Greifen etc.
Tochter, 4 J., w.v.
Sohn, 20 Monate, w.v.

Rosalje
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Beitragvon Rosalje » 07.04.2017, 07:52

Darf ich mich bei euch Einreihen?
Ich wusste bereits in der Schwangerschaft, dass ich alleinerziehend sein würde. Das ich es seit Geburt auch bin mscht zum einen natürlich vieles leichter, weil eine gewisse Umgewöhnung gar nicht erst stattfinden musste. Aber vor allem in letzter Zeit ist mein Wunsch nach einem Partner gewachsen - nur gar nicht so leicht zu finden, wenn man überall den Sohnemann mitschleppen muss, der sich dann auch noch irgendwie seltsam verhält...
Mit Sohn (3/14): Muskelhypotonie, globale EWZ, frühkindlicher Autismus, Epilepsie

mamaJohnny
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Beitragvon mamaJohnny » 07.04.2017, 09:47

Hilde14 hat geschrieben:gutes Netzwerk und perfekte Organisation...hatte ich auch, dachte ich, bloss die PD-Leute, die hier rumlaufen, haben gemeint, sie wüssten besser, was Ordnung usw. ist und sich hintenrum eingemischt bis zur Eskalation...mein Fazit leider: mit behinderten Kindern ist man ausgeliefert, weil man die Hilfe anderer gerne in Anspruch nimmt (gegen Bares, versteht sich, schützt aber nicht vor Einmischung)
hilde


Ich hatte eine Kinderfrau, die in meiner Abwesenheit meine Wohnung komplett umgestellt hat.... musste sie dann anrufen um zu Fragen wo die Pflegemappe für meinen Sohn ist :shock:

dieses ausgeliefert sein ist grauslich!! Privatsphäre als Zusatzleistung einfordern gehört schon zur hohen Kunst.

lg mamaJohnny
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Rosalje
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Beitragvon Rosalje » 07.04.2017, 13:45

Mamajohnny, so etwas haben wir hier auch schon erlebt. Meine Oma ist schwerstpflegebedürftig und ein pflegedienst 24 Stunden anwesend. Ich wohne unter ihr, und Hörte eines nachts ziemlichen Lärm von oben. Bin dann hochnund erwischte die Pflegekraft dabei, wie sie Tisch Sofa etc meinte umstellen zu müssen..... Sowas ist dreist und steht den Leuten nicht d
Zu. Ich bin selbst aus der Pflege und würde mir sowas NIEMALS erlauben! Eine Pflegekraft ist immer noch GAST im Haus des Patienten und hat sich so auch zu verhalten. Leider gibt es heutzutage so wenige gut ausgebildete und kompetente Pflegekrafte, dass sich das dann auch auf die Qualität des Pflegedienstes niederschlägt... Das wird in der kinderpflege wohl leider nicht viel anders sein, vllt sogar noch extremer :(
Mit Sohn (3/14): Muskelhypotonie, globale EWZ, frühkindlicher Autismus, Epilepsie

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Beitragvon JanaBerlin » 11.04.2017, 14:07

Was sagen denn eure Chefs zu eurer privaten Situation? Oder fällt diese auf Arbeit nicht auf?
Adhs Asperger Sohn (08/2006) mit adhs+++ Katze

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Beitragvon mamaJohnny » 11.04.2017, 15:05

JanaBerlin hat geschrieben:Was sagen denn eure Chefs zu eurer privaten Situation? Oder fällt diese auf Arbeit nicht auf?


Chefin! Sie war darüber informiert, bevor sie mir den Job angeboten hat. Ich erzähle kurz und knapp was Sache ist, aber keine Details.

Optimal läufts natürlich nicht. Ich würde mich gerne viel mehr noch auf den Job konzentrieren können, aber wenn ich in Wahrheit auch noch die Sekretäring vom Johnny bin...

der USP: meine blitzartige Organisationsfähigkeit.

lg mamaJohnny
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Beitragvon Michaela W. » 30.04.2017, 15:40

Hallo Jana,

meine private Situation fällt auf Arbeit nicht auf. Es könnte aber ab September etwas problematischer werden. Unser Projekt wird aufgelöst und wir kommen alle in ein anderes Projekt. Wahrscheinlich in eines wo die Servicezeiten Montag bis Sonntag von 6-23 Uhr sind.
Ich frage mich, ob sich solche Servicezeiten überhaupt mit Kevin vereinbaren lassen. Zwar ist sein Pflegeaufwand nicht so hoch, aber mit einigen Dingen benötigt er halt schon Hilfe. Im jetzigen Projekt sind die Servicezeiten Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Und das kriege ich gut gebacken. Obwohl ne 40 Stundenwoche manchmal ganz schön schlauchen tut.
Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich mich anderwertig auf dem Arbeitsmarkt umsehe. Aber ich würde halt auch nur ungern meinen Festvertrag aufgbeben. Ach menno, so ein Mist. Aber zum Glück ist ja bis September noch etwas Zeit. Ein paar Kollegen bewerben sich bereits bei anderen Firmen.

LG von Michaela
Michaela (50) Asthma, stiller Reflux, hoher Puls, Bluthochdruck, Kniearthrose
Kevin (27): Ein Fall für Dr. House. Unklare Genese (derzeit ausdiagnostiziert) mit beinbetonter Spastik, Pseudotumor Cerebri (Shunt seit 2010), Bluthochdruck, hoher Puls, vergrößerte Leber+Milz, Asthma
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.... ich reihe mich auch ein

Beitragvon Zille29673 » 08.05.2017, 13:10

Ich kann mich auch zu den alleinerziehenden zählen. Bin zwar verheiratet, aber mein Mann ist mittlerweile schon 5 Jahre im Ausland. Ich habe leider auch niemanden auf den ich mich 100prozentig verlassen kann. Mein Vater springt zwar ein, aber er ist nur 'anwesend'. Da sitzt mein Kleiner schon mal eine halbe Stunde auf der Toilette und wartet auf einen Abputzer... da hab ich nicht wirklich ein gutes Gewissen und länger wie 1-2 Stunden kann ich ihn mit den Kids nicht alleine lassen. Ich habe zwar ein super liebes Mädel (FED) aber die arbeitet momentan Schichten die auch kurzfristig getauscht werden, also auch nicht mehr zuverlässig.

Lg Zille

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Michaela W.
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Beitragvon Michaela W. » 30.07.2017, 15:56

Hallo Mädels (und vielleicht auch Jungs? :wink: )

hier wurde ja schon ne Weile nichts mehr geschrieben. Gibt's was neues bei Euch?
Im April hatte ich ja geschrieben, dass unser Projekt auf Arbeit aufgelöst wird. Und dass es sein kann, dass ich in ein Projekt komme mit total doofen Arbeitszeiten. Letzteres hat sich zum Glück erledigt. Ich komme wieder in ein Energie-Projekt, wo die Servicezeiten so sind, wie jetzt auch. Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Im neuen Projekt kommt allerdings hinzu, dass man 1 mal im Monat auch samstags arbeiten muss von 9-14 Uhr. Aber das finde ich okay. In das neue Projekt bin ich dann ab nächster Woche.
Schade ist es trotzdem, dass unser altes Projekt aufgelöst wird zum September, denn wir sind/waren sooo ein super Team. Aber 2 Kolleginnen kommen mit mir mit ins neue Projekt.

LG von Michaela
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