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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 01.01.2017, 18:10

Angela77 hat geschrieben:Hallo zusammen,
naja ein Biomedziner schaut eben etwas genauer hin :wink: Und untersucht eventuell auch Nährstoffe/Zusammenhämge, die anderen Ärzte nicht unbedingt geläufig sind...
Und weiß auch, wie man die am besten auffüllt. Benes Zinkspiegel bewegte sich unter den normalen Präparaten, die natürlich zuerst versucht wurden, keinen Millimeter :shock:
LG
Angie


Edit : Und eine Stoffwechseleinstellung selbst ist auch komplizierter als man denkt. Isolierte Werte zu messen und auszugleichen reicht oft nicht, denn es gibt auch bei Nährstoffe deutliche Wechselwirkungen zu beachten.
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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lisa08
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Beitragvon lisa08 » 01.01.2017, 18:29

Hallo,

Aber kann bzw. macht das nicht auch ein "normaler" Endokrinologe? (Stoffwechselerkrankungen behandeln). Ich frage mich halt, was die Menschen machen, die an einer Stoffwechselerkrankung leiden, und sich keinen Biomediziner leisten können..

LG,
Lisa
Selbstbetroffen: Faktor VII-Mangel, heterozygote Faktor V-Leiden-Mutation, von-Willebrand-Syndrom (Typ 1), strukturelle Epilepsie, Autismus, SBA 80 GdB

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 01.01.2017, 18:57

Hi Lisa,
ich glaube ein Endokrinologe kümmert sich eher um Hormone und vielleicht vereinzelt um Vitamine ...
Leider können sich viele Menschen einen Biomediziner nicht unbedingt leisten. Schade, dass einiges keine Kassenleistung ist, wo die KK doch auch Homöpathie bezahlen (was wiederum für mich persönlich unlogischer bzw. weniger naturwissenschaftlicher fundiert ist).

Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin

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Manuela1304
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Beitragvon Manuela1304 » 01.01.2017, 19:19

Hallo

weiss jemand wie teuer so ungefähr eine Untersuchung der Nährstoffe ist ?

Viele Endokrinologen kucken ehr nach "richtigen" Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüse usw

Ganz liebe Grüße
Manu

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 01.01.2017, 19:29

Hi Manu,
schwer zu sagen ...
Unsere Biomedizinerin hat für vier Stunden (!) Erstanamnese, bei der quasi die gesamte Familienanamnese komplett geccheckt wurde, nur den Satz einer homoöpathischen Erstanamnese genommen. Sie ist keine Homöpathin, aber sie wollte wohl eine Art Kostentransparenz schaffen :) In unserem Fall war das für sie ein schlechtes Geschäft. Die homöopathische Erstanamnese dauert normalerweise nur 2 Stunden.

Auf dieser Basis Familieananese hat sie dann (nur) die Stoffwechseluntersuchungen veranlasst, die ihr nötig erschienen. Ich glaube, es waren beim ersten Mal schon zwei bis drei Hundert Euro fürs Labor. Die jährliche Kontrolluntersuchungen sind bei uns dann um die 80 Euro fürs Labor ...
Das kann bei euch aber völlig anders aussehen. Sagen wird es euch nur Euer behandelnder Biomediziner sagen können ...

LG
Angie
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TanjaM1977
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Beitragvon TanjaM1977 » 02.01.2017, 16:45

Hallo Manu,

und wenn Du Deinen Sohn einmal in der Stoffwechselambulanz in Essen St. Josef KH vorstellst? Das wäre mit einer Überweisung vom KiA dann erst einmal sogar ohne zusätzliche Kosten.

LG Tanja
Kilian (01/03), Mina (09/11) und Bosse (01/2015) jeweils mit einem S-Adenosly-Homocystein-Hydrolase-Defekt auf dem AHCY-Gen (20cen-q13.1), Kilian dazu noch frühkind. Autist, Kim (†19. SSW / 10/2013) und Bjarne (04/08) gesund
"Wer keinen Mut zum träumen hat, hat keine Kraft zum kämpfen"

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Beitragvon die_Jule » 02.01.2017, 17:14

Manuela1304 hat geschrieben:Hallo

weiss jemand wie teuer so ungefähr eine Untersuchung der Nährstoffe ist ?

Viele Endokrinologen kucken ehr nach "richtigen" Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüse usw

Ganz liebe Grüße
Manu

Hallo Manu,

ich habe mal ein bischen gegooglet und Dr. Gahlen nimmt anscheinend ungefähr € 1.000 für eine Beratung inklusive Laboruntersuchungen.

Er scheint davon auszugehen, dass die meisten Beschwerden auf einer bestimmten Variante des COMT-Gens und einem dadurch verursachten Nährstoffmangel beruhen und veranlasst daher auch eine genetische Untersuchung in Bezug auf dieses Gens.
Dann empfielt er entsprechende Nahrungsergänzungsmittel.

Wie es bei anderen Ärzten läuft, kann ich natürlich nicht sagen.

Liebe Grüße,
die Jule
neugierige Jura-Studentin mit Interesse an Familienrecht, Betreuungsrecht, Verfahrenspflegschaften/-beistandsschaften
und mit großem Piraten (10/2011) und kleinem Osterei (3/2016).

Manuela1304
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Beitragvon Manuela1304 » 02.01.2017, 17:28

Hallo

uih Jule, 1000 Euro sind eine Hausnummer, eine wirklich viel zu hohe !
Einen Gentest kann man doch auch mit einer Überweisung beim Genetiker machen, aber ob die dann auch den Test wegen des COPT-Gens machen ?
Aber wenn er sowas wie Nährstoffmangel verursacht ist das ja eigentlich eine Erkrankung und müsste beazhlt werden.

Angela, toll das sich eure Ärztin soviel Zeit genommen hat, das findet man nicht oft, und super das sie faire Preise nimmt.

Tanja, stellt sich die Frage ob sie da nicht nur nach normalen Stoffwechselerkrankungen suchen und nicht nur nach Vitamin-Nährstoffmangel.
Meine Erfahrung nach suchen Ärzte gerne nur nach greifbaren normale Erkrankungen nicht nach bissl entgleisten Vitamine :cry:

Ganz liebe Grüße
Manu

konik
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Beitragvon konik » 02.01.2017, 18:53

Hallo ,

Zu diesem Arzt kann ich nichts sagen. Ich habe mich mit meinem Hausarzt besprochen. Ich weiß das dieser in dem Punkt sehr viel Interesse hat und auch sich selber und seine Kinder vorgestellt hat. Er sagte mir das die normalen Untersuchungen so etwas nicht können und auch keine speziellen deutschen Laboruntersuchungen . Er macht zB Vitamin D selber , da sind ja auch viele dagegen . Dadurch kam das Ganze bei uns auch ins Rollen. . Aber eben nicht solch spezielle Dinge.
Ich bin dann wo anderes hin gegangen , dort wurde genau geschaut. Es ging nie um ein Heil-Versprechen oder dergleichen.
Ganz klar kann ich aber sagen das es uns viel gebracht hat .

KG

Konik

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 02.01.2017, 22:41

Hallo Manu,

unsere Ärztin ist im Bereich Autismus/ADHS und Biomedizin eine von zwei TOPSPEZIALISTEN. Sie ist mehrfach im Jahr auf internationalen Kongressen, teils als Referentin, teils als Teilnehmerin.

Mir fällt das immer auf, wenn sich die Emails besonders lange verzögern und/oder die Tastatur keine Umlaute hat.

Aber sie ist zugleich auch eine absolut bescheidene Person und Idealistin, die in erster Linie HELFEN und nicht (!) Geld verdienen will. Um Selbstdarstellung geht es dieser Ärztin so was von überhaupt nicht. Ihre Praxis hat nicht einmal eine eigene Homepage :lol:

Auch menschlich ist sie eine sehr angenehme Person :wink: Und: Wenn sie eine Untersuchung macht oder aufgrund von Laborweren ein Nahrungsergänzungsmittel verordnet, bekomme ich so gut wie immer eine Studie zugemailt. Sie weiß, dass ich mich dafür interessiere und immer gerne selbst noch einmal nachlese, ob und warum ich meinem Kind etwas geben sollte :wink:

Hoffentlich praktiziert sie noch lange!!! Ich schätze Sie auf Mitte bis Ende 50.

LG
Angie
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