Pflegegeld in Österreich - wer kennt sich aus?

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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Bastelia
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Pflegegeld in Österreich - wer kennt sich aus?

Beitragvon Bastelia » 14.10.2016, 22:24

Hallo an alle Österreicher (eventuell gibt's ja auch "Nicht - Österreicher", die sich trotzdem auskennen :-) )!!

Durch das Mitlesen hier habe ich bemerkt, dass die Kriterien für Pfleggeld in Deutschland scheinbar ziemlich konkret und durchschaubar aufgelistet bzw. nachzuvollziehen sind!
Da uns das Thema nun ja leider doch auch betrifft, versuche ich mich grad über die rechtliche Situation bez. Pflegegeld bei Kindern in Österreich zu informieren!
Irgendwie finde ich aber nichts wirklich Handfestes darüber!
Ja, für Pflegestufe 1 braucht man min. 65 Stunden Pflegebedarf und so allgemeine Voraussetzungen bzw. Kriterien finden sich schon hier:

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd ... 60512.html

Aber irgendwie ist mir das zu wenig konkret! Und wie ist dieser Absatz genau zu verstehen?
Die besonders intensive Pflege von schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen wird durch einen pauschalen Erschwerniszuschlag berücksichtigt, wenn behinderungsbedingt zumindest zwei voneinander unabhängige, schwere Funktionsstörungen vorliegen. Der Erschwerniszuschlag beträgt bis zum siebenten Geburtstag monatlich 50 Stunden und danach bis zum 15. Geburtstag 75 Stunden pro Monat.
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50 Stunden zusätzlich oder eben pauschal für alles?? Nur wie kommt dann überhaupt auf die 65 Stunden bei Kindern??
Was genau fällt unter eine schwere Funktionsstörung? Wenn ich schwer geistig behindert bin zählt es dann "nur" als eine Funktionsstörung?? :roll:

Bitte um Aufklärung!! Wer von euch kennt sich aus und hat brauchbare Infos??
Vielleicht steh ich ja grad sehr auf der Leitung, aber blick mich nicht wirklich durch!!

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose
Tochter (geb. August 2015)

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sophied
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Beitragvon sophied » 15.10.2016, 07:42

Hallo Bastelia,

In Österreich ist es so, dass du für ein Kind eben diesen Erschwernisszuschlag bekommen kannst.

Das mit den zwei unabhängigen schweren Funktionsstörungen, ist ziemlich ähnlich wie bei der Berechnung des GdB. Man schaut was kann der Pflegling selbst, wo braucht er spezielle Hilfe, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Hat jemand Beispielsweise Epilepsie und dementsprechend weiterhin Anfälle, ist das eine Funktionsstörung. Kommt dazu noch eine erhebliche Entwicklungsverzögerung, ist das eine zweite,...

Das wird dir dann zusätzlich zum Pflegebedarf dazugerechnet.
Das hat den Grund, weil du sonnst mit Kindern schwer die 65 Stunden erreichst. Denn Dinge, die nicht mehr Zeit erfordern wie bei anderen Gleichaltrigen werden nicht berücksichtigt.

Beispielsweise wird bei einem zweijährigen nicht berücksichtigt, dass er noch Windeln braucht und die dafür benötigten Stunden. Denn es ist normal, dass man zweijährige wickeln muss.

Wenn du aber in Österreich die erhöhte Familienbeihilfe bekommst, wird dir ein Pauschalbetrag vom Pflegegeld wieder abgezogen. Dieser Betrag ist irgendetwas unter 100€ und bleibt immer gleich, egal welche Pflegestufe.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen

Liebe Grüße
Sophie
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Bastelia
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Beitragvon Bastelia » 15.10.2016, 16:23

Hallo Sophie,

Danke mal für die Infos!
Also die 50 Stunden werden extra dazu gerechnet - das ist schon mal gut!
Dass nur jene Pflegeleistungen berücksichtigt werden, die über das normale Kindermaß hinausgehen ist mir eigentlich klar - aber wie genau ist das geregelt bzw. gibt es eine Art Katalog mit konkrete Handlungen, die ab einem bestimmten Alter eben als Pflegeleistung angesehen werden?
Die Kinder meiner Freundinnen können sich mit 5 Jahren selber an-und ausziehen, selbstständig waschen, duschen und Zähne putzen!
Das geht bei uns alles nicht, nicht mal selbstständiges Hände waschen ist möglich!
Aber zählt das schon als Pflegeleistung in dem Alter?
Da muss es doch genau Richtlinien geben oder ist das wieder mal eine persönliche Auslegung des Gutachters?? :roll:
Und ich muss ja die Stundenanzahl irgendwie dokumentieren oder macht das dann auch der Gutachter?

Ich glaube, wenn man nicht die erhöhte Familienbeihilfe bezieht, macht der Pflegegeldantrag ohnehin keinen Sinn, oder?

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose

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Beitragvon sophied » 15.10.2016, 20:16

Hallo,

Einen offiziellen Katalog kenne ich dazu nicht, haben wir zumindest in der Ausbildung auch nie kennengelernt. Ich glaube das ist wirklich eine Sache, die dann der Gutachter entscheidet. :roll:
Aber was das betrifft, hilft es auf jeden Fall, mitzuschreiben, wie lange ihr braucht und was er kann,... Es macht zwar auch der Gutachter, aber meistens ist es so, dass wenn der da ist, plötzlich viel mehr gekonnt wird als sonnst. Zumindest bei den älteren Patienten die ich kenne. :evil:

Und ja. Anziehen finde ich bei einem Fünfjährigen als Pflegeleistung.
zum waschen und Zähneputzen kann ich nur soviel sagen. Klar können es Fünfjährige nicht ganz selbstständig, brauchen eventuell eine Aufsicht in der Badewanne und man muss die Zähne nachputzen. Aber wenn wenn diese Leistungen komplett übernommen werden müssen, ist das definitiv eine Pflegeleistung. :)
Wir im Krankenhaus Stufen solch einen Patienten auch viel höher, als einen, wo man nur kontrollieren muss.
Aber wie schon gesagt, das unterliegt dann dem Gutachter. Aber hab immer Begründungen parat. :wink:

Und zur Familienbeihilfe. Die macht auf jeden Fall sinn, auch wenn man Pflegegeld erhält. Wie gesagt, es kann sein, dass es in einer niedrigen Pflegestufe keinen wirklichen Finanziellen Vorteil gibt. Aber Versicherungstechnisch, Finanzamt,... da macht es dann Sinn. Auch wenn später einmal das Pflegegeld erhöht wird, hast du diese Finanzen schon einmal fix. Oder wenn das Pflegegeld durch anheben der Stunden wegfällt, das bleibt euch dann. :)

Aber gleichzeitig zur erhöhten Familienbeihilfe würde ich wenn ihr es noch nicht gemacht habt, einen Antrag auf Behinderung stellen. Der Ausweis bringt sich auf jeden Fall etwas. Und es erspart euch eventuell Termine bei einem Gutachter, wenn du alles auf einmal beantragst.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne fragen.

Liebe Grüße
Sophie
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michie
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Beitragvon michie » 16.10.2016, 21:19

Hi Bastelia!

Bei uns ist der Besuch des Gutachters noch nicht lange aus. Es gibt wohl eine Art Katalog, was mit wie vielen Jahren gekonnt werden muss, und was ab wann als Pflegeleistung gilt. Grundsätzlich hatte ich bei dem Arzt, der uns besucht hat, ein sehr gutes Gefühl. Er wollte nichts schönreden und meinte auch, dass man gerade solche Dinge wie falsche Gefahreneinschätzung etc. seiner Meinung nach auch erschwerend hinzurechnen muss. Ich hatte mir zusammengeschrieben, was bei uns alles an Mehraufwand anfällt, das hab ich dann aber gar nicht gebraucht. Stell den Antrag rasch, du bekommst es nur 1 Monat rückwirkend ;-).

LG
michie mit kleinem prinzen (11/2012; ASS) und kleiner fee (02/2015)
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Beitragvon Silvia & Iris » 16.10.2016, 21:56

... ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten - und die sind schon älter...
- vor dem 3. Geburtstag habe ich kein Pflegegeld erhalten mit der Begründung, dass ja da alle Kinder rund um die versorgt und beaufsichtigt werden müssen - einzige Ausnahme sind Kinder mit Sonderausstattung - also PEG, Beatmungsgerät oder ähnliches, was halt sonst bei Kindern unter 3 Jahren nicht üblich ist... - die können schon ab der Geburt Pflegegeld erhalten...

- dann kam einmal die Stufe 2...
zum 5. Geburtstag (glaube ich) war der nächste Termin - und da kam dann die nächste Einstufung... -
... und mit 15 - so habe ich mir sagen lassen, wird noch eine Begutachtung kommen....

... da das ganze ziemlich eindeutig ist - in keinem Bereich adäquate Reaktionen oder Leistungen - kann ich dir auch nicht ganz genau sagen, wie das jetzt zusammengesetzt wird...

... ein Punkt ist: ist das Kind fähig zu sitzen?
- kann er reagieren? - Wie mobil ist der Betroffene? - wie zielgerichtet?

... und dann gibt es so eine Regelung wegen Gehen - es muss eine gewisse Strecke in einer festgesetzten Zeit bewältigt werden können... -

Gefahren erkennen ist auch ein Punkt...

... und ja, leider gibt es da Differenzen von Begutachter zu Begutachter...

meine größte Hürde in diesem Zusammenhang war der blaue Parkausweis...
... aber den braucht ihr vielleicht gar nicht??

erhöhte Familienbeihilfe wird rückwirkend erstattet - also bis zu dem Zeitpunkt, seitdem die Auffälligkeiten bekannt sind - das Pflegegeld richtet sich nach dem Datum des Antrages...

Konnte ich dir damit etwas Neues berichten?

LG
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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Beitragvon Bastelia » 17.10.2016, 09:02

Hallo zusammen,

@ Michie - Kennst du bzw. hast du denn diesen Kriterienkatalog?? Wär doch sinnvoll wenn man als Antragsteller den hat, oder?
Erhöhte Familienbeihilfe bekommen wir ohnehin - wir haben 60% GdB!
Aber nach welchen Kriterien geht dieser Arzt/GUtachter denn, wenn er deine Liste nicht mal angeschaut hat?? :shock:
Von so einem Kurzbesuch kann man ja nicht auf die gesamte Situation schließen - oder muss man "Shows" organisieren?? Wie sich das Kind anzieht, wie es versucht selbst zu duschen oder aufs WC zu gehen?? :roll:

Wie läuft denn so ein Besuch ab, gerne auch per PN!!
Was sind denn bei euch die zwei voneinander unabhängigen schweren Funktionsstörungen bzw. auf wieviele Stunden Pflegeleistung würdet ihr im Monat kommen, wenn du es selbst aufrechnest?

ERNSTHAFT - Nur ein MONAT RÜCKWIRKEND????
Bin gerade etwas schockiert, denn die erhöhte Familienbeihilfe gibt es zum Beispiel 5 Jahre !!! rückwirkend und dazu im Vergleich ein Monat nur beim Pflegegeld??
Also wohl besser heute als morgen ansuchen! Wir wollten ja eigentlich noch bis zum 6. Geburtstag warten, aber wenn das wirklich so ist, dann wohl nicht....
Wie lange dauert es denn vom Antrag- stellen bis zu einer Begutachtung?

Kann man die Wege zu den regelmäßigen wöchentlichen Therapien eigentlich auch zu den Pflegezeiten dazurechnen?

Silvia, den Parkausweis brauchen wir nicht - er kann sitzen, gehen (nur momentan leider nicht wegen dem gebrochenem Fuß...)- hat prinzipiell keine körperliche Behinderung!
Mein Sohn ist auf den ersten Blick sicher nicht schwerstbehindert und pflegebedürftig, aber eben nur auf den ersten Blick und wenn dann ein Gutachter nur nach dem erste äußerlichen Eindruck geht, dann wird das wohl schwierig! Nichts destotrotz ist richtiges Laufen oder Springen nahezu unmöglich für ihn - da funktioniert die Steuerung einfach nicht, auch wenn er es vom körperlichen her könnte! Manchmal ist es schwierig für ihn von einer stinknormalen Gehsteigkante runterzusteigen ohne sich anzuhalten (Gleichgewichtsprobleme), dafür spaziert er auch 3 Kilometer ohne Probleme!

Aber deshalb ist doch ein genau vorgelegter Kriterienkatalog wichtig!!
Puh...

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose

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Beitragvon michie » 18.10.2016, 08:21

Hi Bastelia!

Der Gutachter, der hier bei uns war, hat einfach ganz normal mit uns geplaudert, und ich habe ihm alles erzählt über unseren Alltag. Er meinte, mit dem Alter unseres Sohnes ist PS2 die höchste mögliche Stufe, und die steht uns auf jeden Fall zu. Für uns war es gut, dass ich die Liste geschrieben hatte, weil ich dann aus dem FF alles erzählen konnte. Die Fahrten zu den Therapien etc. zählen auch, ja. Der Gutachter hat auch ganz gezielt Fragen gestellt, z. B. schläft das Kind alleine und durch, geht es alleine aufs Klo, putzt es sich die Zähne, kann es alleine essen etc.

Bei uns ist es auch so, dass man auf den ersten Blick keine Behinderung sieht. Bei uns ist es recht schnell gegangen. Wenn du den Antrag erst einmal gestellt hast, dann gilt dieses Datum. Also schick ihn am besten heute noch! ;-)

Ich wusste zwar, dass man das Pflegegeld nicht rückwirkend bekommt, habe mich aber dennoch sehr lange gesträubt, den Antrag zu stellen. Aber es ist nun einmal so, dass ich aufgrund der Therapiefahrten etc. gar nicht mehr so viel arbeiten kann wie früher. Wir brauchen dieses Geld, und ich bin froh, dass wir in Österreich leben. Woanders gibt es da gar keine Unterstützung oder viel weniger.

GLG
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Beitragvon Bastelia » 18.10.2016, 09:09

Danke für die Infos!!

Was für ein Arzt kommt denn da überhaupt - der normale Amtsarzt oder schon ein Kinderfacharzt??
Beim Termin für die erhöhte Familienbeihilfe mussten wir ja zum Amtsarzt, der dann wiederum ein Sachverständigengutachten von einem Kinderfacharzt eingefordert hat, weil er das selber ja nicht beurteilen konnte!
Aber wahrscheinlich ist das eh das normale Prozedere! Das dauerte aber über Monate hinweg!

Wieviel GdB hat dein Bub denn? Hast du die Befunde nur mitgeschickt oder auch dann dem Gutachter nochmal vorlegen müssen??

Du siehst - meine Fragen neigen sich noch nicht dem Ende zu! :-)
Hoffentlich hast du noch ein wenig Geduld!

Liebe Grüße!
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose

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lux_tarry
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Beitragvon lux_tarry » 18.10.2016, 23:30

Wir haben letztes Jahr Oktober Pflegegeld beantragt - und es dann in Januar anerkannt bekommen, geltend ab September!

Meine Erfahrung ist daß es sehr, sehr vom Arzt abhängt wie das ganze abläuft. Der (Amts)arzt der bei uns vorbei geschaut hat, macht immer Besuchen von nur ca 10 Minuten. Ich hatte ihm im vorn hinein schon einiges an Arztbriefen geschickt, welche er sich auch alle durchgelesen hatte. Beim Ankunft hat er eigentlich nur kurz unseren Sohn beim spielen beobachtet und dann sofort gesagt dass es schwierig wird von den Mehraufwand her (mein Sohn kann im Prinzip alles was er können sollten, man muss allerdings bei so gut wie alles ständig hinter ihm her sein, sonst passiert gar nichts), aber er sehe der Bedarf und würde sich alle Mühe geben um es durch zu kriegen - was also am Ende auch gelungen ist (haben Pflegestufe 1). :D

Bei gleichzeitigem Bezug von EFB und Pflegegeld wird zwar was vom Pflegegeld abgezogen, lohnt sich aber trotzdem!
Mit lieben Grüßen, ´lux_tarry´, niederländische 4-fach Mama. :)

Sohn 1 (2006): Frühgeburt (35. Woche), Gaumenspalte, ADHS, Tourette, Asperger Autismus
Sohn 3 (2010): Expressive Sprachentwicklungsstörung, ADHS Symptomatik


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