Wie Levetiracetam absetzen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Alexandra2014
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Wie Levetiracetam absetzen?

Beitragvon Alexandra2014 » 12.09.2016, 21:04

Hallo!

Unsere Tochter hat nächtliche Epilepsie und wird gerade wegen der Nebenwirkungen umgestellt.
Ospolot ist nun seit 7 Tagen auf Zieldosis. Ab gestern sollten wir Levetiracetam um jeweils 125 mg morgens und abends runterdosieren, somit von 500-0-500 auf 375-0-375.
Heute tagsüber war sie schon merklich besser gelaunt, weniger frech und aggressiv.

Dann ging es ins Bett und sie ist beim Vorlesen eingeschlafen. Und prompt ging das Zucken los. Sonst zuckt sie immer rechts, heute vermehrt links, aber auch rechts. Nicht durchgehend, sondern immer mal wieder. Auch am Mund sporadisch Zuckungen. Es wurde dann weniger und ich ging (Kamera ist an). Nun schläft sie recht entspannt.

Ich muss dazu sagen, dass die Tabletteneinnahme erst 20 Minuten vorm schlafen gehen stattgefunden hat, der abendliche Spiegel also noch recht niedrig war.

War das der Grund oder ist das Levetiracetam zu schnell reduziert worden? 250 mg weniger, sind immerhin ein Viertel der Gesamtdosis!

Wie wurde bei euch das Leve reduziert?

Gruß
Alex

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Beitragvon Sonja40 » 12.09.2016, 21:09

Hallo

Levi wird zu schnell reduziert so das es diesen Nebenwirkungen kommt

Meinst du mit dem ospolot bekommt ihr das im Griff?

Wir haben auch Ospolot drin gehabt das hat meiner Tochter garnicht gebracht

Aber das Levi schleicht man ganz langsam raus , ich hoffe ihr habt mehr Glück mit Ospolot

LG Sonja
Liebe Grüße Sonja

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Beitragvon Alexandra2014 » 12.09.2016, 21:23

Danke dir!

Ospolot ist ein Versuch! Sollte das nicht wirken, kommt Oxcarbazepin rein...

Habe mal im Internet recherchiert und Fachinfos gefunden. Dort steht, dass man Levetiracetam im Kindesalter 10 mg pro kg jeweils morgens und abends reduzieren darf. Das wären in unserem Fall 300 mg morgens und 300 mg abends. :shock:

Werde morgen mal den Neuropäd nerven.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Beitragvon Naniol » 12.09.2016, 22:13

Hallo Alex

Wir haben das Levetiracetam ganz langsam ausgeschlichen. Angefangen am 1.12.15 und ganz raus war es am 1.2.2016.
Ich muss aber sagen, das unser Sohn nur Keppra drin hatte. Das Medikament wurde nicht ersetzt bzw. umgestellt.
Es war also ein Komplettausschleichversuch , da er sehr extreme Nebenwirkungen hatte .
Bis jetzt geht es gut. Keine Anfälle " nur Anfallsbereitschaft " im EEG zu sehen.
Unsere Info war sehr langsam ausschleichen, da sonst wieder Anfälle kommen könnten.
Viel Glück
Nicole
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Beitragvon Alexandra2014 » 13.09.2016, 07:13

Danke dir!
Die Anfälle, wenn auch nur leichte, hatten wir heute Nacht! :?

Gruß
Alex
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Beitragvon Alexandra2014 » 13.09.2016, 10:35

Gerade mit dem Doc telefoniert!
Wir sollen Ospolot erhöhen, Levetiracetam jetzt so lassen. Und wenn das auch nicht funktioniert, kommt Oxcarbazepin rein und die anderen beiden raus...

Interessant finde ich, dass es heute Nacht einen Seitenwechsel gab.
Sonst zuckt sie fokal rechts, immer. Heute Nacht zuckte sie links! :roll:
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Beitragvon Sonja40 » 13.09.2016, 14:16

Hallo

Soll sie ein Medikament bekommen ausschließlich gegen ihrem Zucken ?

Dann wäre es ein Versuch wert mit Valporat

Weil das Medikament hat eine gute Wirkung auf Zuckungen am Körper
Meine macht das auch viel im Schlaf, rechts betont

Wir haben 3 Midis drin 🙄

Lamotrigin
Ergenyl
Leviciacetam

LG Sonja
Liebe Grüße Sonja



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Beitragvon Alexandra2014 » 13.09.2016, 14:36

Leider nein. Sie krampft auch klonisch-tonisch, nur tonisch, und manchmal sehr lange, so dass wir unterbrechen müssen. Einen Status hatte sie auch schon. :?
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Beitragvon Sonja40 » 13.09.2016, 14:39

Wie alt ist deine Tochter ?
Liebe Grüße Sonja



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Beitragvon Alexandra2014 » 13.09.2016, 14:44

8, wird im Dezember 9.
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