ICP -> Weber-B-Fraktur -> Sinus-Tarsi-Syndrom

Hier geht es um genetische Syndrome und Stoffwechselerkrankungen.

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ICP -> Weber-B-Fraktur -> Sinus-Tarsi-Syndrom

Beitragvon Isigirl » 06.05.2006, 10:08

Hi,

im Mai 2004 bin ich gestürzt und habe mir am rechten Bein eine Weber B Fraktur mit Syndesmoseruptur zugezogen... eventuell war der Auslöser eine Botox-Behandlung...

Die Fraktur wurde am Unfallort operativ mit einer Platte und Schrauben versorgt, sowie die Syndesmose wieder genäht...

Aufgrund der unglücklichen Lage der Platte und Schrauben konnte ich bis zur Metallentfernung im Dezember 2004 nur noch sehr eingeschränkt laufen und wurde sozusagen zur Rollifahrerin...

Nach der Metallentfernung war laufen - wie bisher an Gehstützen - sofort wieder möglich... die Schmerzen waren weg...

Einige Zeit später bekam ich wieder schmerzen im Fuß bzw. Außenknöchelbereich... die Ärzte und Orthopäden vertraten die Meinung, dass dies an der noch fehlenden Muskelkraft liegt und es sich noch geben wird, da auf dem Röntgenbild nichts negatives zu sehen war...

Nachdem es aber im November 2005 immer noch nicht besser war, meinte mein Hausarzt, dass wir es mal mit einer Knöchelbandage versuchen... auch diese brachte keinen Erfolg...

Vor drei Wochen bin ich dann zur Kernspintomographie gefahren... dort wurde dann anhand der Bilder ein Sinus-tarsi-Syndrom diagnostiziert...

Am Donnerstag habe ich deswegen einen Termin beim Orthopäden...

Wer hatte schon mal solche oder ähnliche Probleme?? Wie wírd das Sinus-tarsi-Syndrom behandelt?? Muss sowas operativ gemacht werden (wovor ich große Angst habe)??
Liebe Grüße Kerstin :D
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Beitragvon ElenaKikra » 08.05.2006, 18:33

Hi Isigirl,
keine Angst, eine Op ist laut diesem Bericht nicht notwendig und auch nicht erfolgreich. Lese doch selbst welche Therapie angewand wird:
http://www.aerztekammer-bw.de/25/10prax ... n/0319.pdf
LG

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Beitragvon Isigirl » 09.05.2006, 12:54

Hi,

danke schonmal... am Donnerstag habe ich einen Termin beim Orthopäden... mal schauen...
Liebe Grüße Kerstin :D

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Beitragvon ElenaKikra » 11.05.2006, 20:31

Hallo Isigirl,
und was sagt der Orthopäde? :?:

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Beitragvon Isigirl » 13.05.2006, 09:28

Hi,

also der Besuch beim Orthopäden war nicht wirklich aufschlussreich... :cry:

Er hat die Kernspin-Bilder angeschaut und gemeint, er sieht darauf nichts... woher die Schmerzen kommen, weiß er nicht... ICH habe ihn dann dezent darauf hingewiesen, dass der Radiologe eben gemeint hat, dass da Flüssigkeit drin wäre (ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Ärzte nicht gerne haben, wenn ihre Patienten mit medizinischen Fachbegriffen um sich schmeißen - daher die Umschreibung), die mir die Beschwerden macht und die eben raus müsse... er dann nur so: Ich verschreib dir mal Entwässerungstabletten... wenn da was drin ist, geht es raus und wenn nicht, dann passiert dir nichts (außer dass ich evtl. öfter aufs Klo muss)...

Jedenfalls versuch ich es jetzt damit mal und wenn es dadurch nicht besser wird (ich bezweifel ja sehr, dass das mit den Tabletten was bringt)... dann werde ich nach München in "meine" orthopädische Klinik gehen (dort muss ich sowieso im August wieder hin)... und hoffen, dass die daraus was machen...

Manchmal frage ich mich echt, ob die Ärzte wirklich Medizin studiert haben... wenn man denen immer auf die Sprünge helfen muss...

Bestes Beispiel:

Bin zum Arzt, weil ich schmerzen in der linken Hüfte hatte... dieser hat mir dann Schmerzmittel verschrieben... nachdem es aber nicht besser wurde, schickte er mich (auf meine Bitte hin) zum Röntgen... dort hat dann der Orthopäde eine Muskelentzündung festgestellt und ich sollte weiter Schmerzmittel essen... Schmerzen wurden aber einfach nicht besser... es kamen dann auch noch Schmerzen im Rücken dazu... bin dann nach München in "meine" Klinik... die Ärztin dort schaut meinen Rücken kurz an und Diagnostizierte eine ISG-Blockade... zu Hause bin ich zum Chiro, der die Blockade gelöst hat und war nach weiteren vier Tagen SCHMERZFREI!!!

Soviel zum Thema Arzt und Medizinstudium...
Liebe Grüße Kerstin :D

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Beitragvon ElenaKikra » 13.05.2006, 14:00

Ja das ist mal wieder typisch! :evil:
Du bist nicht die erste, die solche Erfahrungen macht. Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schon so oft erlebt, dass man den Ärzten alles aus der Nase ziehen muss und sie zu weiteren Untersuchungen zwingen muss. Meine beste Freundin z.B. hat auf meine Forderung hin erst beim 3. Frauenarzt Erfolg bei der Diagnosensuche gehabt. Sie hatte eine Hypophysenvergrößerung gehabt, die eine Scheinschwangerschaft vorspielte. Meine Freundin war frisch verheiratet und wollte Kinder, aber das ging ja nicht. Die 2 Ärzte vorher hatten einfach keinen Plan! Erst als der 3. sie zum MRT schickt, wird alles klar. Sie musste operiert werden. Jetzt hat sie einen Sohn von 1 Jahr (mein Patenkind!). :D Doch selbst der Chirurg (Oberarzt in der Uniklinik) hat ihr nicht gesagt wie lange sie nach dem Eingriff verhüten muss und ob überhaupt. Sie wurde natürlich ruck-zuck schwanger und erlitt eine Fehlgeburt. Der Körper war nach der Op noch nicht bereit, sie hätte bestimmt noch 3 Mon. verhüten sollen. Der Arzt müsste man eigentlich auf Schmerzengeld verklagen wegen der fehlenden Aufklärung und daraus resultierenden Folgen! :evil:
Ich bezweifle es auch, dass dir die Tabletten helfen. Ich würde auf deiner Stelle auch einen anderen Arzt konsultieren.
Hoffe, dass dir schnell geholfen werden kann!
LG

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Beitragvon Isigirl » 20.05.2006, 18:06

Hi,

also wie schon befürchtet haben die Tabletten nichts geholfen...

Am 29. Mai ist Termin in München... ich bin gespannt...
Liebe Grüße Kerstin :D

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Beitragvon ElenaKikra » 21.05.2006, 14:41

Na das war ja klar!
Hoffendlich können die in München besser helfen! Wünsche dir viel Glücl!
LG

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Beitragvon Isigirl » 29.05.2006, 19:44

Hi,

soeben heute Abend aus München zurück gekommen...

Die Ärztin dort war der Meinung, dass man auf den Bildern sehr wohl Flüssigkeitseinlagerungen und Reizungen der Sehnen erkennen kann...

Sie hat mir empfohlen, aufgrund meiner Fußfehlstellungen (Spitz-, Knick- und Senkfuß) eine OP durchführen zu lassen, da dies im Moment noch ohne knöchernen (sondern nur Weichteil) Eingriff möglich ist... wenn ich dann anständig auf meinen Füßen stehen kann, geht auch die Entzündung (also die Flüssigkeit) zurück und die Schmerzen gehen weg...

Ich werde morgen auf meiner Arbeit klären, wann der Beste Zeitpunkt ist und dann einen OP-Termin ausmachen...

Hoffentlich hat sich dann damit das Problem mit den Schmerzen erledigt... die in der orthopädischen Kinderklink haben echt was drauf... :lol:
Liebe Grüße Kerstin :D

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Beitragvon Brigitte 1953 » 29.05.2006, 20:19

Guten Abend Kerstin,

Du lässt Dich in der Kinderklinik operieren? Irgendwie dachte ich immer, mit 18 ist dort Schluß???

Ich drücke Dir die Daumen, dass es tatsächlich so positiv ausgeht, wie Du vermutest. Wirst dann wohl länger krank geschrieben sein, oder?

Lieben Gruss

Brigitte :D


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