Nina mit Karli (Frühchen 34.SSW, Sprachentwicklung, etc.?)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Ninagolda
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Beitrag von Ninagolda »

Dankeschön, Lenher dass Du Dir die Zeit genommen hast mir zu schreiben. Das frage ich mich eben auch, ob wir es uns dann noch schwerer machen sozusagen umso zu tun ob alles ok ist mein Partner sagt er will nicht das Karli in eine Schublade gesteckt wird aus der er nicht mehr rauskommt andererseits ich will auch nicht die nächsten Jahre kämpfen allein auf weiter Flur wenn ich Unterstützung haben könnte. Na, mal sehn was sie uns beim SPZ sagen. Viele sagen jetzt das ist die Trotzphase. Mal sehn. Alles Liebe :P

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Jakob05
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Beitrag von Jakob05 »

Ninagolda hat geschrieben:Hallo liebe Fibi und Simone,
...und zwar bei jedem Arzt für eine Schreiaction macht, vielleicht kommt das von früher von den Billirubintests mit Blutabnehmen, ich hab dem Ohrenarzt so leicht über die Schulter gesehen und gelesen wie er eingetragen hat "Kind schreit wie am Spies". Naja, wie soll man da einen Hörtest machen? .... Andererseits haben wir heute gemalt und alle Stifte werden einfach hingeknallt so wie sowieso alles eigentlich ständig hingeworfen wird ohne Kappen draufzumachen bzw. ohne Rücksicht auf irgendwelche Folgen. Hach. Und es fühlt sich auch nicht so an als könne man das gut erklären, als würde es ihn überhaupt interessieren...
Hallo Nina,
das Leben ist meist nicht so eindeutig, dass es eine feste Regel für Ursache und Wirkung gibt. Es ist verständlich, aber sinnlos, für jede Aktion eines Menschen eine rationale Erklärung zu suchen.
Was ich aus deinen Posts herauslese ist eine verständliche Verunsicherung bzgl. des Verhaltens deines Sohnes. Diese Unsicherheit verwirrt deinen Sohn, macht ihm Angst und zwingt ihn zu schreien, nicht die Blutabnahmen in seinen ersten Lebenstagen. An die erinnert sich wahrscheinlich nur du selbst.
Es gibt keinen Grund in einer Arztpraxis zu schreien, man geht dorthin, damit einem geholfen wird. Dies musst zuerst du dir verinnerlichen und so dann deinem Sohn vorleben. Eine Blutabnahme vor über 2 Jahren kann dafür nicht als Entschuldigung herhalten.
Darüberhinaus finde ich es wirklich viel zu viel von einem 2jährigen verlangt, wenn er Filzstifte benutzen und dann auch noch daran denken soll die Deckel zu schliessen. In diesem Alter reicht es ihm einzelne dicke Wachsmalstifte anzubieten, die auch mal runterfallen können. Je weniger Auswahl um so besser. In diesem Alter wollen Kinder kritzeln malen, sich ausprobieren und nicht wählen, welche Farbe nehme ich jetzt und wo muss ich sie danach hinlegen.
Gerade bei unruhigen Kindern, die schnell überfordert sind, muss der Erwachsene für viel Struktur und klare Linie sorgen. Keine Fragen oder Entscheidungen vom Kind, sondern eine stabile verlässliche Ansage. Kinder brauchen verlässliche Bezugspersonen. Deshalb testen sie ständig wie weit sie diese manipulieren können. Wie reagiert Mama, wenn ich mich auf dne Boden werfe ?
Um den Kind die gesuchte Sicherheit zu geben, hilft es nix jedesmal zu springen, zu trösten und selbst den Halt zu verlieren. Viel wichtiger und letztlich das, was das Kind braucht, ist ein kurzer Kontrollblick "Besteht Gefahr?" und danach eine gelassene Präsenz nach dem Motto "Ich bin dein Fels in der Brandung !" Zeig ihm, dass er sich nicht aufregen muss, dass du in seinem Sinne für "Ordnung" sorgst. Sag ihm, was auf ihn zukommt und was ihn danach erwartet "Wir gehen zum Arzt, wenn wir fertig sind und du schön mitgemacht hast, bekommst du ein Eis!", "Jetzt spül ich Geschirr, danach spielen wir Fussball!"
Diese Haltung hilft deinem Sohn egal, ob irgendwann eine andere Diagnose kommt oder nicht.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†,* 05, 37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, HG-versorgt, Lordose, Rachenfehlbildung => Tracheostoma...)

Ninagolda
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Beitrag von Ninagolda »

Liebe Cordula, danke Dir! Da sind gute Ideen dabei. Ja, im moment läuft es auch gar nicht schlecht bei uns, hat heute auch die Erzieherin gesagt. Und momentan malen wir mit Tusche :) das klappt sehr gut und die Ergebnisse habe ich aufgehängt. Alles Liebe

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Alexandra2014
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Beitrag von Alexandra2014 »

Lenher hat geschrieben:Hallo Ninagolda,

so wie es beschreibst, kann es schon auch Autismus sein. Es ist nicht üblich das 2,5 Jähriges Kind sich so aus Gruppe Kinder zurückzieht. Kinder in dem Alter können schüchtern sein. Aber dein Kind will allein sein und stellt eigene Regeln auf, es ist ungewöhnlich. Sich Kopf einschlagen und ungewöhnliche Fakte merken kann auch dazupassen.
Es ist nicht üblich, dass ein Kind sich aus der Gruppe zieht, das ist korrekt. Gründe dafür kann es jedoch viele geben. Da er sonst offen und herzlich mit anderen Menschen umgeht, außerhalb des Kindergartens, wäre Autismus nicht mein erster Verdacht...

Meine Kleine hat sich genauso verhalten, wie der Sohn von der TE. Ursache war bei uns, dass sie von den anderen Kindern ausgegrenzt und massiv gehänselt wurde. Sie hat lange Zeit im Kindergarten nicht gesprochen oder nur geflüstert. Noch dazu mochte sie die Gruppenleitung nicht, die oft grob zu ihr war.
Selbst ein halbes Jahr nach der Einschulung, hatte sie noch Angst, ich würde sie in den Kindergarten bringen, wenn wir nur in die Richtung fuhren. Bei einem Besuch dort, ist sie weggelaufen... Aus dem Gebäude, bis auf den Parkplatz und hat neben unserem Auto auf mich gewartet.
Ich hatte immer ein ungutes Gefühl in Bezug auf den Kindergarten, habe aber nicht drauf gehört, dachte immer, "Kinder sind halt so"!
In den Ferien hat sie immer gewaltige Entwicklungssprünge hingelegt, obwohl wir nicht "besonderes" mit ihr gemacht haben. Das ist auch im Kindergarten aufgefallen. Schlüsse hat man jedoch nicht daraus gezogen.

@TE: wenn er sich derart wehrt und nicht in den Kindergarten will, würde ich darüber nachdenken, wie man das ändern kann, bzw. in letzter Instanz überlegen, ob es die richtige Einrichtung für ihn ist...

Gruß
Alex

Ninagolda
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Beitrag von Ninagolda »

Lieber Alex, wir planen als nächstes einen Umzug von Berlin nach Bonn, und damit auch einen Kindergartenwechsel. Ich habe auch oft Bauchschmerzen ihn dort abzugeben, denn schließlich gibt er ja sehr deutliche Zeichen dass er dort nicht hinwill. In Bonn lebt ein Teil der Familie meines Partners da er hoffen wir uns sowieso eben dadurch auch mehr soziale Anbindung Treffen mit Opa und Onkel und Familienfest und so, dass er einfach mehr mit anderen Leuten erlebt und jetzt müssen wir das noch weiter planen und voranbringen. Wenn das nicht wäre würde ich wohl auch innerhalb Berlins überlegen zu wechseln. Die Kita ist zwar von den Gegebenheiten her super und von der Lage und hat auch einen großen Spielplatz, war meine erste Wahl und wir haben usn ganz schön ins Zeug gelegt dort einen Platz zu kriegen. Aber wenn es nun mal nicht dasd richtige für unseren Sohn ist, ist es wohl so, da hast Du auf jeden Fall recht. Man darf das Kind ja auch nicht so ignorieren in seinem Willen. Nur natürlich macht man sich auch Sorgen das es im nächsten Ladne genauso ist. Aber ein genereller Umzug in eine kleinere Stadt bringt auch noch guten Tapetenwechsel :) Also vielen lieben Dank

Ninagolda
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Update zu Karli

Beitrag von Ninagolda »

Ihr Lieben, wir sind mit Karli von Berlin nach Bonn gezogen. Hier ist er ziemlich aufgeblüht, er kratzt sich nicht mehr, er schläft gut, und macht auch insgesamt einen glücklichen Eindruck. Wir haben auch einen Kindergarten gefunden und waren da ein paar Mal zur Einführung. Das ließ sich ganz gut an war aber mehr so eine Art Spielpatzbesuch bis jetzt. Ab Montag geht es richtig los. Ich mache mir natürlich tausend Sorgen. Er spricht ja immer noch kaum, immerhin sind jetzt DA, Nein, Ja und Gelb aufgetaucht. Und er trägt auch meistens noch eine Windel. Wobei er das gar nicht will, aber wenn er muss holt er eine als wäre es quasi eine mobile Toilette statt in ein Töpfchen zu machen. Seine Hände flattern ab und zu ein kleines Bisschen. Aber was den Autismusverdacht anbelangt gibt es auch viele Dinge die ein davon abbringen. Er kuschelt sehr viel, hat sich auch an seinen Opa gut gewöhnt der hier mit uns wohnt auch an den Freund meines Partner, den er auch gerne mag der auch gut mit Kindern kann. Er putzt sich auch abends freiwillig die Zähne wenn auch nicht sehr ausführlich. Aber immerhin. Anziehen klappt auch ganz gut. Selbstinitiative allerdings eher nicht. Müssen wir aber vielleicht auch noch mehr fördern. Aber Fortschritte sind also da. In der Kita hab ich schon angekündigt dass er ein bisschen speziell ist und in der alten Kita Schwierigkeiten hatte. Die wirkten hier aber ganz offen und motiviert. Also Daumendrücken für Montag! Viele Grüße

Ninagolda
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Beitrag von Ninagolda »

Hallo ihr Lieben,
Also wir sind mit Karli jetzt gut hier angekommen. Er hat sich seit August unheimlich gut entwickelt. Er ist jetzt drei Jahre und ein paar Monate alt. Am Anfang wollte er überhaupt nicht in den Kindergarten gehen, und aus seinem Wagen nicht herauskommen. Aber die Kindergärtnerin war ganz cool und hat ihn dann einfach samt Wagne in den Raum geschoben, und irgendwann ist er dann auch tatsächlich rausgekommen. Mittlerweile geht er auch ganz alleine in den Raum, und hat sich mit vielen Kindern angefreundet man kann wirklich sagen er ist beliebt. Er hat auch keine Schlafstörungen mehr, hat sehr gute Laune, es macht Spass mit ihm unterwegs zu sein. Aber es gibt noch ein paar Baustellen: Er spricht immernoch kaum ein Wort. Er trägt noch eine Windel. Und er isst nur ganz bestimmte Sachen. Sehr wenig, kein Obst außer Quetschies, und im Kindergarten absolut nix außer Käsestangen, deswegen hole ich ihn auch schon immer am mittag dort ab. Natürlich sind wir vor allem wegen der Sprache zum SPZ gegangen, der erste Termin war im November hier in Bonn. Ich finde das dort alles sehr langsam geht. Erst hatten wir einen Termin wo sie Karli generell angeguckt haben. Dann haben wir im Dezember noch eine nTermin mit Sprachtest bekommen, natürlich ist nicht viel dabei rausgekommen. Und jetzt warten wir auf einen Termin wo ihn noch eine Pädagogin angucken soll in ein paar Wochen. Was ich vermisse ist eine richtige Untersuchung ich meine mal ein MRT nochmal eine konkrete Ohrenuntersuchung (hatten wir in Berlin gemacht war aber kaum zu analysieren weil Karli so geschrien hat) generall kann er hören reagiert sehr auf Musik aber vielleicht ist da doch noch irgendwas. Also dieses beobachten und einschätzen ist ja sicherlich auch wichtig, aber ich frage mich wann endlich mal jemand ihn richtig untersucht rein auf die medizinischen Fakten bezogen damit wir rausfinden ob vielelicht etwas ganz anderes zugrunde liegt. Natürlich habe ich den Arzt dass auch gefragt, aber der hat mich wieder vertröstet.Ich denke wir verlieren zuviel Zeit. Was ist mit seiner Sprachentwicklung. Auch würde das viel im generellen Zusammenleben erleichtern z. B. wenn ich ihn nicht schon um viertel vor eins abholen müsste, dann könnte ich auch etwas mehr arbeiten und mehr Geld verdienen. Vielen Dank für eure Anmerkungen im voraus. Manchmal nervt das schon wenn niemand sich richtig engagiert liegt das wohl daran das wir nicht privat versichert sind? (zum Glück haben wir wenigstens eine gute Kita gefunden)

Fibi
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Beitrag von Fibi »

Hallo Nina,

Erst einmal finde ich es sehr schön, dass ihr eine anscheinend gute Kita gefunden habt, in der Karli sich wohlfühlt.
Was sagen die Erzieherinnen denn zu ihm? Haben sie die Probleme schon mal thematisiert?

Ich würde mir unabhängig vom SPZ einen Pädaudiologen suchen und dort noch mal vorstellig werden. SPZ ist eine langwierige Sache und leider auch nicht Allheilmittel . Bin da ein wenig vorbelastet, denn unsere Diagnose war dort: verzogenes Einzelkind :oops:

Ich habe damals auch die verschiedensten Meinungen bekommen und wir sollten immer abwarten. Auf dem Einweisungsschein zur BERA stand dann: auf Wunsch der Mutter :roll: heute bin ich froh, dass ich so hartnäckig war ( und muss es heute noch immer sein). Nicht immer einfach und kostet viel Kraft .

Ich drück euch die Daumen, dass ihr jemand kompetentes findet!

VG Fibi
Fibi (*69), Papa(*65) und Sohn (*2002) mit verschiedenen Baustellen, war Intergrativkind an einer RS, jetzt glücklicher Teenie auf Förderschule im Abitur

Ninagolda
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Beitrag von Ninagolda »

Liebe Fini gute Idee, dort werde ich mich auch noch melden beim Pädoaudiologen. Ich will zwar auch keinen Stress machen, aber ich habe das Gefühl wir kommen einfach nicht voran. Charlie ist sehr beliebt im Kindergarten auch bei den Erzieherinnen, weil er sich eben sehr gut entwickelt hat- sozusagen sein Herz geöffnet. Er kuschelt dort gerne, er spielt mit den anderen Kindern, innerhalb weniger Monate hat sich da viel getan. Aber natürlich ist sich auch seine Erzieherin einig mit mir, dass wir in Sachen Sprache weiterkommen müssen. Auch das mit dem Essen macht ihnen sorgen. Er ist nicht besonders dünn oder so, er isst dort einfach nicht und zu Hause auch nur ganz spezielle Sachen und das ist echt schwierig. Ich bin glücklich, dass er soviel lacht und gut drauf ist, aber ich will ihn eben auch weiterfördern. und nicht irgendwann denken ich hätte die Zeit versäumt also danke nochmal für Deine Anregung einen schönen Sonntag

alles Liebe Nina

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Liebe Nina,

das ist in SPZ leider keine Seltenheit, dass auf nicht "greifbare" Besonderheiten sehr verhalten *hust* reagiert wird.
Ich würde bei der Kombi aus eingeschränktem Essen und wenig Sprechen auch an taktile Besonderheiten in Mundraum denken, und/oder generell an Wahrnehmungsauffälligkeiten. Außerdem sollte auch mal jemand Kompetentes drauf gucken, ob das nicht eine verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) sein könnte.

Zum Pädaudiologen würde ich auch gehen. Außerdem würde ich auch bei dem oben angesprochenen nicht mich nur aufs SPZ verlassen, sondern parallel zb eine wirklich gute Logopädie suchen, die sich explizit auch mit Unterstützter Kommunikation, Sprachanbahnung, VED und Wahrnehmungsbesonderheiten auskennt. Oder eine UK-Beratungsstelle, die sollten auch gut vernetzt sein und umfassend weiterhelfen können.

Bei seinen Altersgenossen explodiert die Sprache in dem Alter, natürlich kann sich das bei Deinem Sohn auch noch in Luft auflösen (Late-Talker), falls aber nicht, geht wertvolle Zeit verloren, und das Kind sammelt unnötig Frust ein, wird unterschätzt, usw.

Vielleicht findest Du jemand in Deiner Nähe über diesen Link:
http://www.gesellschaft-uk.de/
Da gibt es unter "Service" eine regionale Suche.


Wie schön, dass der Karli sich sonst so gut entwickelt, und einen Kindergarten hat, in dem er sich wohlfühlt. :D

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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