Denkt ihr "esoterisch"?

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

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Sandra1209
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Re: Denkt ihr "esoterisch"?

Beitragvon Sandra1209 » 01.01.2016, 14:17

Es gibt auch die Möglichkeit, die Schwester :?: Deines Mannes zu bitten, in eine Pension zu ziehen. Eine offene Aussprache würde sicher allen gut tun . Und vielleicht wäre es eine Lösung, den Besuch zu akzeptieren, sich aber nicht tgl. über den Weg zu laufen.
Natürlich. Wollte ich auch. Darf ich aber nicht.
Ich würde meiner Schwägerin zumuten, 300-400 Euro für ihre Unterbringung zu berappen, außerdem kann sie dann ihren riesigen Neufundländer nicht mitbringen. Und das kann ich ihr nicht zumuten (O-Ton mein Mann).
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
Pflegesohn M. *9/13

'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'

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claudia64
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Beitragvon claudia64 » 01.01.2016, 14:25

. Vielleicht kann auch ein Coach in ein oder zwe Sitzungen helfen, Klarheit mit sich selber zu schaffen.
In diese Richtung - evtl Familienaufstellung etc. - dachte ich auch als erstes. "Esoterisch" klingt erst mal abgefahren, ist aber in den meisten Fällen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Problem auch aus anderen Blickwinkeln - die dabei zu Hilfe genommenen "Krücken" in Form von z.B. Räucherungen helfen aus Sicht der Praktizierenden zusätzlich - schaden tun sie jedenfalls auch mit nüchterner Sicht nicht. :wink:
.Was sicherlich nicht funktionieren wird, sind irgendwelche vorgeschützten hilflosen Maßnahmen wie Renovierung oder dergl. Dein Mann und Dein Dohn würden sich zurecht verschaukelt fühlen.
Sehe ich auch so. Und irgendwann fällt es auf. Spätestens, wenn die Schwägerin das Gefühl bekommt, dass sie nicht willkommen ist, könnte der Schuss genau wie bei einem "offenen Gespräch" nach hinten losgehen... :?
C., Hashimoto, Morbus Dercum,
mit R., ♀, * '96, ASS, HB, ADHS, Asthma, Gelenkschmerzen
und M., ♀, * '00, Asthma, seit 05/16 Sensibilitätsstörungen d. li. Körperhälfte ohne erkennbare Ursache

MOmitJulian
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Beitragvon MOmitJulian » 01.01.2016, 15:34

Offene Gespräche sollte man nie verhindern!

Ich würde ihr natürlich nicht sagen, dass sie selbst das Problem ist
Aber ich würde ihr natürlich sehr wohl folgendes formulieren:

Mir ist es zu viel, wenn so lange Zeit Besuch bei uns ist.
Auch wenn der Besuch versucht mir alles recht zu machen, so ist es doch so, dass das Leben zu der Zeit mich anstrengt, ich von Tag zu Tag gereizter werde. Mich darüber nicht wohl fühle und sogar mit meinem Mann anfange zu streiten.
Auch würde ich sagen, dass ich es gerne anders hätte, aber leider da in all den Jahren keinen Weg gefunden habe meine eigene Einstellung und Befindlichkeit zu beeinflussen, auch wenn ich es lange versucht habe.
Und da diese Gefühlsebene eben mein Familienleben beeinflusst, würde ich darum bitten und zwar mit Nachdruck, für das kommende Jahr eine andere Lösung zu finden.

Keinerlei Vorwürfe - aber klare Stellungnahme.

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Sandra1209
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Beitragvon Sandra1209 » 01.01.2016, 15:34

. Vielleicht kann auch ein Coach in ein oder zwe Sitzungen helfen, Klarheit mit sich selber zu schaffen.
ICH habe diese Dinge oft genug mit Therapeuten besprochen. ICH bin oft genug in MICH gegangen, um dies irgendwie in den Griff zu bekommen, mit professioneller Hilfe.
Von seiten der Familie meines Mannes - NICHTS!

Und jetzt muss ich wirklich sagen - wer hat das mit dem Selbstwertgefühl geschrieben? - : NOCHMAL in dieser Richtung anzusetzen, würde mein Selbstwertgefühl endgültig totschlagen.
Ich bin nicht mehr gewillt, die Schuld und die negativen Schwingungen, die Vorgänge aus einer Zeit VOR meiner Ankunft in dieser Familie produziert haben, auszuhalten und auf mich zu münzen.

Die Familie meines Mannes = rotes Tuch für ihn, sobald ich das anspreche. Nicht gut: ABER: Für mich ist das kein Scheidungsgrund; mein Mann hat genug andere Qualitäten und wir haben gottweis genug gemeinsam durchgestanden, dass uns dies nicht die Ehe kostet. Bei uns ist viel zu viel Basis da.

Trotzdem muss sich was ändern und es wird auch. Aber nicht mehr auf MEINE Kosten.
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
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Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 01.01.2016, 15:51

Hallo Sandra,
gib deinem Mann doch mal alles, was hier so geschrieben steht, zum Lesen. Den ganzen Thread.

Vielleicht versteht er dich und deinen Standpunkt, deine Verzweiflung dann besser,
vielleicht wird er auch durch den einen oder anderen Vorschlag, der dir hier gemacht wurde, ein wenig aufgerüttelt ;) ,
vielleicht sieht er dann, dass es an ihm ist, etwas zu tun/eine Aussprache mit der Familie zu initiieren.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

gelöschter User

Beitragvon gelöschter User » 01.01.2016, 16:00

Offene Gespräche sollte man nie verhindern!

Ich würde ihr natürlich nicht sagen, dass sie selbst das Problem ist
Aber ich würde ihr natürlich sehr wohl folgendes formulieren:

Mir ist es zu viel, wenn so lange Zeit Besuch bei uns ist.
Auch wenn der Besuch versucht mir alles recht zu machen, so ist es doch so, dass das Leben zu der Zeit mich anstrengt, ich von Tag zu Tag gereizter werde. Mich darüber nicht wohl fühle und sogar mit meinem Mann anfange zu streiten.
Auch würde ich sagen, dass ich es gerne anders hätte, aber leider da in all den Jahren keinen Weg gefunden habe meine eigene Einstellung und Befindlichkeit zu beeinflussen, auch wenn ich es lange versucht habe.
Und da diese Gefühlsebene eben mein Familienleben beeinflusst, würde ich darum bitten und zwar mit Nachdruck, für das kommende Jahr eine andere Lösung zu finden.

Keinerlei Vorwürfe - aber klare Stellungnahme.
Hallo,

diesen Vorschlag finde ich super und sehr diplomatisch.

LG

ehemalige Userin

Re: Denkt ihr "esoterisch"?

Beitragvon ehemalige Userin » 01.01.2016, 17:43

Es gibt auch die Möglichkeit, die Schwester :?: Deines Mannes zu bitten, in eine Pension zu ziehen. Eine offene Aussprache würde sicher allen gut tun . Und vielleicht wäre es eine Lösung, den Besuch zu akzeptieren, sich aber nicht tgl. über den Weg zu laufen.
Natürlich. Wollte ich auch. Darf ich aber nicht.
Ich würde meiner Schwägerin zumuten, 300-400 Euro für ihre Unterbringung zu berappen, außerdem kann sie dann ihren riesigen Neufundländer nicht mitbringen. Und das kann ich ihr nicht zumuten (O-Ton mein Mann).
Hallo Sandra,

Dein Mann scheint dazwischen zu stehen....Auch nicht unbedingt eine beneidenswerte Rolle. Sobald er sich komplett auf eine Seite schlägt, bricht er er irgendwie mit der anderen. Trotzdem ist es keine Lösung, dass es jedes Jahr wegen der Familie Streit gibt. Ich bin kein Esoteriker, verspreche mir nicht viel von Energien, die beseitigt werden könnten. Den Vorschlag hier zur eventuellen Einigung finde ich ganz gut. Aber eben dann müsste Dein Mann wieder mit im Boot sein. Er sollte an einer Lösung mitarbeiten, die den Streit zwischen Euch beiden alljährlich zu Weihnachten. :? beilegen kann. Ein Kompromiss muss vielleicht her. Den zu finden, ist nicht einfach. Aber vielleicht gelingst ja in den nächsten zwölf Monaten.

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Beitragvon RikemitSohn » 01.01.2016, 21:53

Hallo,
ich habe hier alles durchgelesen und habe das Gefühl, daß hier von der Familie deines Mannes verzweifelt eine Scheinwelt verteidigt wird und du hast Angst diese zu zerstören. Ich kenne diese Situation mit meiner Schwester. Sie ist ein Mensch, mit dem ich ohne familiäre Bindung nichts zu tun haben möchte. Lange schwehlte der Konflikt zwischen uns, aber besonders von meinen Eltern wurde verlangt, daß wir uns nichts anmerken lassen und ich alle Sticheleien schluckte. Das hat für alle anderen ganz gut funktioniert, nur ich habe immer mehr darunter gelitten. Irgendwann habe ich mich entschlossen mit meiner Schwester das Gespräch zu suchen. Dieses Gespräch war hart, aber ich habe mal ganz ehrlich gesagt, was ich denke. Es endete auch erstmal nicht in einer Versöhnung, sondern mit einer Funkstille und die restliche Familie war außer sich. Mir ging es komischer Weise besser, denn ich musste nicht mehr lügen. Die Zeit war erst mal schwierig, aber es hat sich Stück für Stück wieder eingerenkt auf eine viel ehrlichere Art und Weise. Wir sind immer noch keine dicken Freunde, aber wir begegnen uns mit Respekt und sind beide entspannt. Und ich kann vor der Familie auch mal ehrlich äußern, wenn mich meine Schwester überfordert. Du hast gesagt, daß ihr einen Waffenstillstand habt. Daß ist für mich die Situation, die einen Nachmittag lang auszuhalten ist, aber nicht für zwei Wochen. Ich denke, wenn du anfängst etwas zu ändern, würdest du keinen Familienfrieden zerstören, sondern die Mißstände nur offen benennen. Gäbe wahrscheinlich wie bei uns einen ordentlichen Sturm, aber du würdest dich aus dem ewigen Theater befreien. Das klingt jetzt vielleicht nach einem unschönen Weg, aber ich glaube, einen einfachen gibt aus so einer festgefahrenen Situation nicht. Ich drück dir die Daumen und wünsche dir ganz viel Kraft. Es lohnt sich für sich selber zu kämpfen.

LG
Rike
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grace
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Beitragvon grace » 01.01.2016, 22:36

Hallo Sandra,

Du brauchst weder eine 'esoterische' Erklärung noch einen Coach...sondern deine Schwägerin braucht ein paar simple 'Benimm-dich-Regeln:
1. Man kommt nur zu Besuch wenn man eindeutig eingeladen wird, und zwar von allen Beteiligten die dort zu Hause sind.
2. Bei einer Einladung bleibt man nur ein paar Tage denn der Gastgeber ist ja schließlich keine Pension oder ein Hotel!
3. Man geht nicht automatisch davon aus jeder Jahr ein leben lang eingeladen zu sein.

Sorry, aber deine Schwägerin hat ja nun wirklich kein Recht einfach davon auszugehen das du sie jedes Jahr 15 Tage samt Riesentier über Weihnacht im Haus haben willst nur weil sie die Schwester deines Mannes ist.

Sag ihr einfach das du sie nicht mehr als ein oder zwei Tage beherbergen kannst und das sie sich für längere Aufenthalte eine andere Unterkunft suchen muss, es gibt übrigens auch jede Menge hundefreundliche Herbergen oder auch Hundepensionen, nur mal so am Rande erwähnt.

Du bist deiner Schwägerin auch keine Erklärung schuldig, es ist dir zuviel und basta. Sie ist das Problem und nicht du.

LG

Grace, der es auch zu viel werden würde die eigene Schwester, mit der sie sich sonst sehr gut versteht, 15 Tage zu beherbergen...

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Werner I
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Re: Denkt ihr "esoterisch"?

Beitragvon Werner I » 01.01.2016, 23:29

Natürlich. Wollte ich auch. Darf ich aber nicht.
Ich würde meiner Schwägerin zumuten, 300-400 Euro für ihre Unterbringung zu berappen, außerdem kann sie dann ihren riesigen Neufundländer nicht mitbringen. Und das kann ich ihr nicht zumuten (O-Ton mein Mann).
Sandra,
du schreibst ja in deinem Ausgangspost, dass deine Schwägerin eigentlich die Schwiegermutter besucht---und bei euch aber übernachtet, weil bei der Schwiegermutter kein Platz ist.

Jetzt erwähnst du dass die Schwägerin nicht alleine kommt, sondern auch noch einen großen Hund mit dabei hat.

Wo schlafen deine Schwägerin und der Hund eigentlich? Habt ihr ein extra Gästezimmer?
Und wie lange ist die Schwägerin am Tag bei euch? Wo isst sie?
Wie klappt das mit dem Hund?
Wie lange ist sie täglich bei der Schwiegermutter, die sie ja eigentlich besucht?

Du musst nicht darauf antworten.
aber die Fragen kamen mir gerade so in den Sinn beim Lesen deiner Beiträge.

Denn ich bin auch ganz klar der Meinung:
Mal 1-2 Tage Übernachtung ist okay (egal ob Familie oder Freunde),
aber bei mehr hört die Freundschaft auf.

LG
Franziska


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