Mutter-Kind-Kur bewilligt, aber ...

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AngelaMeyer
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Mutter-Kind-Kur bewilligt, aber ...

Beitragvon AngelaMeyer » 25.12.2015, 22:44

Hallo,

als leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk wurde unser Antrag auf MuKiKur bewilligt. Allerdings macht mich die genaue Foemulierung stutzig und ich befürchte, dass man uns nicht das bewilligt hat was wir eigentlich wollten.

Kann mir das mal jemand "übersetzen"?

eine gute Machricht Ihrer KK. Wir freuen uns, dass wir die Koste. Der Kurmaßnahme für Sie übernehmen können. Lediglich eine Zuzahlung in Höhe bin 10 € pro Tag ist von Ihnen zu leisten. (Soweit alles klar. Ich darf fahren und bekomme auch Anwendungen und zahle, wie im Krankenhaus 10€ pro Tag)

Für ih beiden Kinder übernehmen wir die Kurkosten in Höhe des mit der Kureinrichtung vereinbarten täglichen Pflegesatzes für BEGLEITKINDER. Ein Eigenanteil ist nicht zu entrichten. (Da verstehe ich: Die Kinder dürfen mit, bekommen aber KEINERLEI ANWENDUNGEN, sind also keine Kurgäste?! Beide Kinder haben einen SBA und eine PS. Ich habe die gemeinsame Kur beantragt, weil wir alle Baustellen haben. Er Große die Schulproblemen mit Schreibverweigerung und massivem Untergewicht bräuchte Ergo, Sport und Ernährungsberatung Der Kleine hat eine starke Entwicklungsverzögerung in allen Bereichen und sollte in die Physiotherapie bzw Psychomotirik und ich wollte zur Ernährungsberatung weil beim Kleinen Adipositas zum Krankheitsbild gehört und ich das Untergewicht beim Großen in den Griff kriegen muss.

Die Formulierung oben klngt aber nicht danach als ob wir diese Baustellen bearbeiten dürften. Die Kurklinik meinte wir sollen versuchen eine 1:1 Betreuung für beide zusammen zu bekommen. Davon steht auch nichts da drin.

Zu den Fahrtkosten steht da was bin "Bitte lösen Sie ein Bahnticket für Hin und Rückfahrt.... Fahrtkosten für die Kinder werden nicht übernommen" (Ich wollte aber wegen dem ganzen Gepäck (Rehajogger und Koffer) und für mehr Flexibilität mit dem eigenen Auto anreisen. Unser Berater hatte mir gesagt, diese Kosten würden auch übernommen (in Höhe des Bahntickets). Davon steht aber in dem Schreiben auch nichts.

Irgendwie hab ich ein ungutes Gefühl....

Oder mache ich mir umsonst Sorgen? Was kann ich denn jetzt tun? Unseren Kurberater von der Diakonie werde ich wohl erst Anfang Januar erreichen.

LG Angela
Sohnemann *2001 Asperger und HB
Minimann *2013 geboren mit 6. Zeh und Hypospadie (OP Anfang 2015), globale Entwicklungsstörung, geräuschempfindlich und (taktile) Wahrnehmungsstörung und seit März 2016 Epilepsie. Nach einem 2 Jahre dauernden tränenreichen Umweg über das Bardet Biedl Syndrom seit Februar 2016 endlich die Diagnose SYNGAP1 Mutation.

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Janidani
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Beitragvon Janidani » 26.12.2015, 10:48

Ja den Eigenanteil muss man ja immer von 10€ pro tag übernehmen, es sei denn man bekommt hartz4.

Nur Du bekommst Anwendungen, Deine Kinder sind nur Begleitkinder werden nur "normal" betreut und bekommen keinerlei Anwendungen, Deine Ärztin hätte beide Kinder sonst als Therapie Kinder eintragen müssen. Diagnose, Therapien die sie auch zuhause bekommen....Gerade wenn Sie eine Pflegestufe und einen SBA haben....hat sie denn mit Dir den Antrag nicht zusammen ausgefüllt? Eine 1:1 Betreuung kannst Du ja auch nur bekommen, wenn es Theapiekinder sind.

Ich bin mit meiner Ärztin zusammen den Antrag durchgegangen und zusammen ergänzt was ich meine was gefehlt hat.

Die Farhrtkosten müssen für Euch alle übernommen werden.
Leo 10/06 Louis-Bar-Syndorm
Bruder 10/08 gesund

Sylvia7777
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Beitragvon Sylvia7777 » 26.12.2015, 11:01

Hallo,
den Eigenanteil von 10 euro muss Jeder bezahlen, auch Hartz 4 Empfänger.
Die Kinder werden dort nicht behandelt, nur beträut.Villeicht kannst du für Deine Kinder besser eine Kinderreha beantragen dort werden sie dann auch richtig behandelt. Bei der Mutter Kind Kur geht es ja mehr um Dich.
Natürlich kannst du auch mit dem Auto fahren und das dann auch abrechnen,du bekommst dann pro km einen bestimmten Betrag
L. G.
Sylvia
Luca 2002 ehem. Frühchen,Gehirnblutung 3 Grad,Epilepsie Hemisphärotomie 3/10,Hemiparese,Entwicklungsverzögert,
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Beitragvon Kerstin001 » 26.12.2015, 11:17

Wenn du deine Kinder nur als Begleitperson beantragt hast bekommen sie auch keine Therapie. Bei Mutter Kind kuren stehen die Mütter im Vordergrung, es sei denn, es sind die Kinder anders beantragt worden. Aber dann sind auch nur wenige Therapien beanschlagt. Ich entscheide mich in der Kur generell eine Therapie pause für Hannah zu machen. Wenn du gezielt auf die Probleme der Kinder eingehen möchtest ist eine Reha Maßnahmen sinnvoller. Von der Krankenkasse erhältst du Benzingeld, allerdings nicht mehr als das bahnticket kosten würde.
Lieber Gruß Kerstin(41)
mit Hannah *30.07.09 mit generalisierter Epilepsie, globaler Entwicklungsverzögerung, Sotossyndrom Typ 2, Sprachentwicklungsverzögerung,

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Beitragvon Inga » 26.12.2015, 13:35

Hallo!

Wenn ein Kind PS II (oder III) hat, oder das H oder aG im SBA bekommt man auch die kompletten Fahrtkosten mit dem Auto erstattet!

Wie waren die Kinder denn beantragt? Hat der Kinderarzt sie als Patientenkinder beantragt? Entweder hast du bei der Beantragung einen Fehler gemacht, oder die KK hat die Behandlung der Kinder abgelehnt und nur als Begleitung bewilligt.

Du kannst nun also entweder in Teilwiderspruch gehen, die Kinder nach Nach-Beantragen oder es so akzeptieren...

Wo fahrt ihr denn hin? Gibt es da überhaupt viele Angebote für deine Kinder, nicht dass du dir jetzt die Arbeit machst und nachher gibt es eh kaum was passendes?
Manche, gerade kleinere Häuser, haben fast nur Gruppentherapien für Kinder und die sind ja nicht für jedes Kind geeignet.

Zudem mußt du immer bedenken, dass es sich bei einer Mutter-Kind-Kur um eine VORSORGE-Maßnahme handelt. Sie ist nicht dafür gedacht bestehende Probleme / Krankheiten zu lösen / heilen. Sie soll eine Verschlimmerung vermeiden, Erholung bieten, Anregungen für die Zukunft geben,...
Wenn es dir darum geht, dass deine Kinder mal intensiv und optimal gefördert werden mußt du eine Reha für sie beantragen oder eine NPK mit ihnen machen...

Wegen der extra Betreuung würde ich einfach noch mal bei der KK nachfragen. Wenn es mit in deinem Antrag drin stand, müssen sie auch darauf reagieren, dann können sie es nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

Viele Grüße
Inga Habig
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Beitragvon claudia64 » 26.12.2015, 14:14

Wer hat den Kurantrag denn geschrieben? Deine Hausärztin?
Dann ist es klar, dass sie für die Kinder nichts eintragen konnte, sie behandelt sie ja nicht.
Man muss für Kinder, die als Patienten mitfahren sollen, die Kuranträge vom Kinderarzt ausfüllen lassen.

Am besten reichst du jetzt noch die beiden Anträge für deine Kinder nach.
Gut möglich, dass du eine Ablehnung bekommst, nicht entmutigen lassen, Widerspruch einlegen. Ich hoffe, du hast noch etwas Zeit bis Kurantritt.

Wenn alle Stricke reißen, kannst du vom Kinderarzt Verordnungen für Ergo etc. mitnehmen, die kannst du dann vor Ort in der Klinik ganz normal abgeben und die Kinder bekommen ihre Therapien.
Das ist aber nur eine Notlösung, denn dann bist du verantwortlich dafür, dass sie zu den Therapien erscheinen. Wenn du dann gerade selber Anwendung hast, ist das schlecht...Wenn die Kinder Patienten sind, werden sie von der Betreuung geholt und gebracht.
C., Hashimoto, Morbus Dercum,
mit R., ♀, * '96, ASS, HB, ADHS, Asthma, Gelenkschmerzen
und M., ♀, * '00, Asthma, seit 05/16 Sensibilitätsstörungen d. li. Körperhälfte ohne erkennbare Ursache

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Beitragvon Janidani » 26.12.2015, 16:26

Also wir waren auch immer bei unserer Hausärztin und sie hat auch die Anträge für die Kinder ausgefüllt wir waren noch NIE beim Kinderazt deswegen.Und ich war schon 2x mit den kindern zur mutter Kind Kur. Und mein grosser war immer Therapiekind (PS2) und mein kleiner diesmal auch....
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Beitragvon Inga » 26.12.2015, 16:55

Janidani hat geschrieben:Also wir waren auch immer bei unserer Hausärztin und sie hat auch die Anträge für die Kinder ausgefüllt wir waren noch NIE beim Kinderazt deswegen.Und ich war schon 2x mit den kindern zur mutter Kind Kur. Und mein grosser war immer Therapiekind (PS2) und mein kleiner diesmal auch....


Hallo!

Kommt halt auch drauf an, ob der Hausarzt die Kinder kennt, oder nicht...
Wir hatten einige Jahre gar keinen Kinderarzt, da hat natürlich der Hausarzt alle Bögen ausgefüllt. Viele Mütter lassen die Anträge getrennt ausfüllen, einfach weil der Kinderarzt die Kinder viel besser kennt und daher viel eher weiß, was er schreiben muß / kann / darf...

Gruß, Inga
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Beitragvon AngelaMeyer » 26.12.2015, 23:57

Hallo, danke für die vielen Antworten.

Meine Hausärztin hat nur für mich den Antrag ausgefüllt. Die anderen beiden Blätter hat die Kinderärztin ausgefüllt. Es hatte im Vorfeld schon wenig gedauert weil nich irgendwelche Unterlagen von der Tagesklinik fehlte für den Großen. Danach hab ic alles kopiert und zur Diakonie gebracht. Den Rest hat er Berater erledigt (mit ihm hatte ich im Vorfeld alles besprochen.) In meinem Antrag musste ich ja ach formulieren werven Therapieziele ich für die Kinder und mich setze. Da hatte ch mich eigentlich sehr deutlich ausgedrückt! Wahrscheinlich hat die Kinderärzin irgendwo ein falsches Kreuz gemacht :x Dabei hatte ich doch extra im Vorfeld auch mit der Kurklinik telefoniert und mit denen abgesprochen was ich mir vorstelle und was möglich ist. Der Herr dirt hat mir noch gesagt, dass die Klinik dann ja von der Krankenkasse kontaktiert würde und die würden das dann klären... :?

Dann werde ich gleich Montag den Teilwidersprucg in die Wege leiten und nochmal Rücksprache mit dem Berater halten damit die Kinder auch als Behandlungskinder mitfahren können. Ich kann den Großen nicht extra für eine REHA oder NPK schon wieder aus der Schule lassen. Das wollte ich gern in den Jahren danach machen, wenn es keine MuKiKur gibt. Ich will einfach, dass beim Kleinen. Die Therapie etwas weiter läuft und beim Großen sollen neue Impulse gesetzt werden.

Ach ja, es geht um den Hänslehof. Den hatte ich extra ausgesucht weil ich den Eindruck hatte, dass wir alle da gut aufgehoben sind und Anwendungen machen können. *gnampf*

LG Angela
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Beitragvon claudia64 » 27.12.2015, 00:24

Erkundige dich erst mal bei der Krankenkasse, was denn nun eigentlich für die Kinder beantragt wurde.
Wenn tatsächlich nur ein Antrag auf Begleitung gestellt wurde, nutzt dir ein Widerspruch gar nichts, denn sie hätten in dem Fall ja bewilligt, was auch beantragt war. Du würdest dann nur Zeit verlieren.
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