Ö: Vereine/Einrichtungen zur Förderung behinderter Kids

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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Kathrin_Sophie
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Beitragvon Kathrin_Sophie » 01.03.2016, 19:18

Hallo Bastelia.

Wir waren damals ca eine Stunde bei dem Erstgespräch. Es war eigentlich ganz interessant. Die Physiotherapeutin war auch dabei und gemeinsam wurden zb auch Ziele für den Aufenthalt besprochen. Wegen dem Termin kann ich dir nichts sagen. Bei uns ging alles sehr schnell. Es wird auch darauf geachtet, dass die Kinder (Gruppe von ca 5 Kindern) gut zusammen passen. Deshalb ist es gut, sich auf Katalin (Haupttherapeutin und teilt die Termine ein) zu verlassen.
BVA ist eine super Versicherung. Die zahlt den Aufenthalt ganz bestimmt.

Lg
Kathrin mit Sophie *09: Frühgeburt -> ICP als beinbetonte spastische Tetraparese und Pflegekind *14 ->Klumpfüße

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Bastelia
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Beitragvon Bastelia » 01.03.2016, 20:49

Hallo Kathrin,

Danke für deine schnelle Antwort!
Ja, ich hoffe sehr, dass wir sie bewilligt und bezahlt bekommen!

Bin schon echt gespannt auf den Termin!Habt ihr direkt bei diesem Gespräch eine Zusage bekommen damals oder musstet ihr dann quasi auf einen offiziellen "Bescheid" warten?
Fahrt ihr heuer auch wieder hin?

Liebe Grüße!
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose
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Kathrin_Sophie
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Beitragvon Kathrin_Sophie » 01.03.2016, 21:35

Wir haben noch nicht offiziell Bescheid bekommen, aber inoffiziell schon. Kathalin weiss inzwischen schon Bescheid, welches Kind passt und welche Versicherung bezahlt.
Wir sind in den ersten zwei August Wochen wieder dort!

Ich halt euch die Daumen
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Beitragvon Bastelia » 17.03.2016, 19:56

Hallihallo,

Also wir hatten unseren Begutachtungstermin schon und Sohnemann scheint auf jeden Fall reinzupassen in das Konzept (falls er es alleine in der Gruppe "schafft")!
Offiziell bekommen wir erst den Brief, aber Katalin hat uns eigentlich schon zugesagt und mit 13. September den Beginn festgelegt!
Sie meinten auch, dass BVA eigentlich im Regelfall immer zahlt, also muss ich mir wegen der Bewilligung und Bezahlung auch nicht mehr recht viele Sorgen machen!
Der erste Eindruck war mal sehr positiv für mich, Ärztin und auch Katalin wirkten sehr freundlich und auch kompetent! (was mich etwas irritiert ist, d ass beide einen quasi medizinischen wohl auffälligen Aspekt angesprochen haben, denn noch NIEMAND bisher erwähnt hat und wir sind wirklich schon immer und regelmäßig in mehreren Einrichtungen bzw. von Ärzten betreut... )

Bin auf jeden Fall schon sehr auf den Aufenthalt gespannt!

Wird man als Elternteil in irgendeiner Weise in die Therapien eingebunden?
Kathrin, wie seid ihr denn auf diese Einrichtung überhaupt gekommen?
Unser Kinderarzt ist zwar wirklich super, aber auch er hat noch nie davon gehört!

Ich bin ja nun wirklich erst durch diesen Beitrag hier darauf aufmerksam geworden - danke nochmals an dich Beatrice!!! :-)

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose

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Beitragvon Bastelia » 04.04.2016, 19:41

Hallo nochmal,

Generell passend zum Thema hätte ich gleich noch eine Frage an die Österreicher hier! :-)

Hat jemand Erfahrung mit dem Therapiehof REGENBOGENTAL in Leobersdorf (südlich von Wien)??
hab heute bei meinem Kinderarzt ein Prospekt davon entdeckt und hab mir überlegt ob wir eventuell Sensorische Integration dort probieren, da ich schon des längeren auf der Suche nach einer passenden Sensorischen Integrationstherapie für meinen Sohn bin!
Hatte allerdings von dem Regenbogental noch nie etwas gehört - vielleicht kennt ja jemand hier ihn und mag berichten! Primär wird dort anscheinend in der Trauerbegleitung und Begleitung schwer kranker Kinder gearbeitet, aber es wird auch "normale" Therapie angeboten!

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose

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Beitragvon Kathrin_Sophie » 04.04.2016, 19:52

Liebe Bastelia.
Ich fand das Team dort auch immer sehr kompetent.
Also du hast dort eigentlich den Job, dich zu erholen. 😉
Du kannst aber mal einen Vormittag dabei sein und zusehen, was dein Kind so den ganzen Vormittag lernt. Am Nachmittag haben die Kinder Einzeltherapien. Da kannst du dabei sein, musst aber nicht. Du kannst jederzeit einen Termin bei Katalin ausmachen um mit ihr über dein Kind zu sprechen. Sie ist da aber immer eher kurz angebunden, weil sie jede Minute mit den Kindern nützen will. Einmal, gegen Ende, kommt ein Arzt. Da bist du, dein Kind, Katalin und der Arzt zusammen. Da kann auch alles wichtige besprochen werden bzw auch bevorstehende OPs besprochen werden. Hat uns damals gut weiter geholfen.

Am letzten Tag der Reha, zeigen die Kinder, was sie alles geschafft haben und werden für ihre Arbeit "gekrönt". Ist ein total liebes Ritual.

Liebe Grüsse Kathrin
Kathrin mit Sophie *09: Frühgeburt -> ICP als beinbetonte spastische Tetraparese und Pflegekind *14 ->Klumpfüße

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Beitragvon Bastelia » 24.08.2016, 22:50

Hallo Kathrin,

Wart ihr heuer schon in Bad Radkersburg (weil du geschrieben hast in den ersten 2 Augustwochen) -war es so wie du es gekannt hast oder hat sich etwas verändert??

Bei uns hat sich ja leider etwas getan, nach dem Begutachtungstermin, der in meinen Augen doch sehr professionell und kompetent ablief, bekamen wir ja die mündliche Zusage und gleich einen inoffiziellen Termin!
Als ich nach der endgültigen Bewilligung der Krankenkassa offiziell den Termin ausmachen bzw. bestätigen wollte, hieß es plötzlich, dass wir nicht in die Kids - Chance kommen, da mein Sohn zu schwach dafür sei ( :shock: ???) und dass er Einzeltherapie in der klassischen Reha- Einrichtung brauche!
Was genau und warum auf einmal konnte mir nicht wirklich jemand erklären, musste x- mal anrufen, wurde nie zurückgerufen, obwohl sie dies dauern gesagt haben weder weiß ich genau, wie der Ablauf jetzt vonstatten geht usw.
Nur so viel, dass ich ihn zu jeder Einheit bringen und abholen muss! Wenn das die klassischen 50min Einheiten sind wird das - im Hinblick auf das Geschwisterkind - nicht lustig werden und genau definitiv das Gegenteil von Erholung!
Der Faktor Selbstständigkeit (weil gemeinsames Essen in der Kindergruppe, etc...) und eventueller Austausch mit anderen Eltern/Müttern fällt ja nun komplett weg, da wir mitten unter den "normalen" Erwachsenen sind!
Meine Frage, ob wir nun die einzigen mit Kinder seien, konnte man mir auch nicht wirklich beantworten - "es sind schon immer wieder mal Kinder bei uns - aber eher für die klassische Rehabilitation"! :roll:
Vielleicht passt ja EInzeltherapie wirklich für Sohnemann besser, aber hätten sie das dann nicht gleich im Begutachtungstermin sagen können? Und warum werden wir deswegen in den klassischen normalen Rehabereich "verbannt"??

Mein anfangs guter Eindruck ist leider komplett dahin! :(
Aber ich werde natürlich berichten, wie die zwei Wochen im Oktober ablaufen - vielleicht (hoffentlich!!) ändert sich meine Meinung ja wieder!!

LIebe Grüße
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Beitragvon mamaJohnny » 02.09.2016, 11:05

Hallo Kathrin,

Bei uns war es im Juni genau diese Situation - wir wollten wie ausgemacht in der Kids Chance einchecken und sind in der Reha Klinik gelandet.
Abgesehen von den Therapien, die für meinen Johnny super waren - war der Aufenthalt für mich eher ein Bootcamp :evil: Der Austausch mit anderen Eltern war spärlich, es war zwar ein großer Esstisch für die Kleinen vorgesehen - aber wirklich nett waren die dort nicht.
Dafür hatten wir mit den anderen Rehapatienten echten Spaß.
Was ich bekriteln muß ist die Unterstützung vor Ort - es gab keine Kinderbetreuung, keine Unterstüzung zu und von den Therapien usw. Und vor allem KEIN WLan am Zimmer - wie im Thermenhotel Bad Radkersburger Hof....

Mein Tipp - organisiere dich vorher gut! Babysitter hatte ich von extern. Die haben dort KEIN Pflegebett für Kinder(Gitterbett) sonder NUR Krankenhausbetten mit Rausfallschutz - ein Scherz für Johnny :roll: Die Einheiten können geändert werden, muß man besprechen. Die Wege zu den Einheiten werden Dir NICHT abgenommen. Gerne mehr Info per PN.
Die Therapien waren aber echt echt super!!

lg mamaJohnny
Johnny Lauserspatzi 051213, 60cm 4826g, Asphyxie, hypoton, Gaumenspalte innen OP April 15, Kraniosynostose OP Juni 14, genet. Abber. 3. u. 9. Chr.

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Beitragvon Kathrin_Sophie » 02.09.2016, 11:19

Hallo ihr zwei.

Schade, dass ihr Einzeltherapien bekommen habt.... Das ist dann Echt mühsam. Hatten das nach der letzten OP. Da hatte Sophie Enzeltherapien und ich hab sie überall hin bringen müssen.

Wir waren diesmal wieder total zufrieden. Sophie war wieder in einer Gruppe und hat viel für ihre Selbstständigkeit gelernt.
Bei unserem Aufenthalt waren 3 Kinder, die Enzeltherapien bekommen haben, weil sie nicht in die Gruppe gepasst haben. Sie haben aber trotzdem in der Kids Chance gewohnt....

Liebe Grüsse
Kathrin mit Sophie *09: Frühgeburt -> ICP als beinbetonte spastische Tetraparese und Pflegekind *14 ->Klumpfüße

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Beitragvon Bastelia » 02.09.2016, 19:54

Hm - Bootcamp! Musste zuerst lachen, aber eigentlich befürchte ich, dass das bei uns auch so wird! :shock:


Wir sind definitiv nicht in der Kids Chance, also in einem anderen Gebäude!
Weiß jetzt ja nicht mal WAS wir für Therapien bekommen bzw. wie viele! Denn Einzeltherapie ist ja natürlich für das Kind viel intensiver und anstrengender - wie viele werden das pro Tag dann wohl sein??

Hat man als Reha- Patient eigentlich kostenlosen Zugang zur Therme??

Liebe Grüße!
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