Habt ihr auch solche Angst? Wie geht ihr damit um?

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Friedafritz
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Beitragvon Friedafritz » 13.07.2015, 14:40

Danke, Ayla.
Viele Grüße, Frieda

mit Fritz (3/11) ohne Diagnose ,mit Syndromverdacht, leichte Gesichtsdysmorphien, Muskelhypotonie, Wahrnehmungsstörungen, läuft wackelig mit Orthesen, keine Sprache aber gutes Sprachverständnis, Epilepsie und der liebe, schlingelige Sonnenschein in unserer Familie...
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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 13.07.2015, 20:33

Hallo Frieda,
wäre es vielleicht ein Option, die Panikattacken in der Klinik selbst anzusprechen :?:
Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass du während deines Aufenthaltes von einem Psychologen mit betreut wirst?

LG
Angie, die sich freut, dass das AB greift :D
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
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Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Friedafritz
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Beitragvon Friedafritz » 13.07.2015, 21:00

Danke Angie

...und dann ? Am Ende weisen die mich hier noch in die angrenzende Psychiatrie ein ?
Dann liegt mein Fritz hier allein ?
Hab schon an die Klinikseelsorge gedacht, aber die sind kirchlich (gar nich mein Ding), um ehrlich zu sein hab ich mich auch noch nich getraut.

Danke euch, ich werds irgendwie schaffen
Viele Grüße, Frieda



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Andrea1972
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Beitragvon Andrea1972 » 13.07.2015, 22:10

Hallo Frieda,

es schickt dich keiner in die Psych. Und die Klinikseelsorge ist ein guter erster Anlauf. Das hat mit Kirche nichts zu tun.

Reden einfach reden alles an Angst raus lassen die hören zu und nehmen auch einfach nur in den Arm. Du musst versuchen jemand zum reden zu finden. Notfalls guck mal ob die Nachtschwester etwas Zeit hat oder sonst jemand im Haus.

Es hilft alles raus zu lassen. Ich konnte es bei fremden besser als in der Familie.

Irgendwie schaffen geht nach hinten los :cry:

Alles Gute!!!!!

LG Andrea
Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,02,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta

Bin freundlich..merkt nur keiner...

ayla.k
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Beitragvon ayla.k » 14.07.2015, 08:51

Liebe Frieda,

ich würde auch dringend mit jemandem darüber reden - vermutlich ist ohnehin auf der Station schon jemandem aufgefallen, dass es Dir nicht gut geht.

Manchmal setzt sich mit sowas schon direkt Hilfe in Bewegung. Indem Dir vielleicht eine Anlaufstelle empfohlen werden kann o. ä. Auch die Klinik-Sozialarbeiter können da eine gute Adresse sein.

Liebe Grüße, ich wünsche Dir einen Tag mit vielen netten Begegnungen und einem möglichst fitten Kind

Ayla

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 14.07.2015, 18:57

Hallo Frieda,

Klinikseelsorger sind gute Ansprechpartner, auch für kirchenferne Menschen. Es ist absolut NICHT deren Job, irgendwen irgendwie zu missionieren :wink:

Wenn du da 100% sicher gehen willst, beginn einfach mit: Ich bin kein gläubiger Mensch, aber ich brauche jemanden zum Reden :wink:

Ach ja: Die haben Schweigepflicht :wink:

Aber: Selbst wenn du einen Psychologen zu Rate ziehen solltest, musst du absolut nicht damit rechnen, nebenan in der Psychaitrie zu landen :wink: Im Gegenteil: Es ist normal in solchen Situationen unter Stress zu kommen und es wird vom Fachpersonal eher als Stärke ausgelegt, sich Unterstützung zu organisieren :wink:

Liebe Grüße
Angie

PS: Ich hoffe, Fritz geht es erheblich besser :wink:
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Anja Müller
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Beitragvon Anja Müller » 14.07.2015, 20:00

Hallo Frieda,

könnte auch sein, dass du eine Art posttraumatische Belastungsstörung hast.

Die kann sich so äußern und durch best. Situationen wie z.B. Klinik getriggert werden.

Wenn das so ist, kann dir einProfi evtl. relativ leicht helfen.

Diese Hilfe wirst du dann aber auch brauchen. Also: von allein geht es eher nicht weg ...


Und: es geht auch ohne solche Angst. Ich habe die z.B. tatächlich nicht. Ich habe aber auch noch nie ein akut lebensbedrohliche Situation unmittelbar miterlebt. Das hat zufällig immer grade meinen Mann erwischt. Und der sagt: es macht was mit einem - ist krass - sehr schlimm ... Und das sagt er, obwohl er eigentlich hart im Nehmen ist.

VG,

Anja

Friedafritz
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Beitragvon Friedafritz » 15.07.2015, 09:04

Guten Morgen ihr Lieben,

also wir dürfen heute erstmal heim, Fieber ist runter. AB geb ich zuhause weiter.
Keppra ist ab heute hochdosiert auf 2ml/2 ml. Bis nächste Woche auf 3/3 ml.
EEG erst wieder in 8 Wochen (?).

Dauert die Wirkung so lange ? Hab für mich vorerst beschlossen, nur noch in lebensbedrohlichen Situationen ins KKH zu gehen. Diese KKH setzen mir noch zusätzlich zu.
Das eingesperrt sein.
Und natürlich Hilfe suchen.

Danke euch für alles. Bis bald
Viele Grüße, Frieda



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Beitragvon Angela77 » 15.07.2015, 12:13

Dann komm gut nach Hause, liebe Frieda :D
Die Wirkung von AE, v.a. aber EEG-Veränderungen dauern etwas. Von daher ist das Kontroll-Intervall total OK :wink:
Lass dich eventuell aber noch mal zu einem Notfallmedikament beraten. Das kann zusätzlich Sicherheit geben :wink:

LG
Angie
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Beitragvon Friedafritz » 15.07.2015, 12:39

Danke Angie, das haben wir bekommen. Diazepam.
Viele Grüße, Frieda



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