Rückstellungskampf (Einschulung)

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

Moderator: Moderatorengruppe

Benutzeravatar
Cerstin
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1402
Registriert: 29.06.2004, 10:29
Wohnort: Buchholz in der Nordheide

Beitragvon Cerstin » 07.03.2005, 11:24

Hallo Gundel,

auch vom Kiga haben wir am Freitag einen Kurzbericht bekommen, der sich für eine Rückstellung ausspricht. Und der liegt auch schon der Lehrerin vor. Und es hilft nix :cry:

Liebe Grüße Cerstin
Mascha 5/99 leichte geistige Behinderung, Rolando Focus, Entwicklungsverzögert ca. 2 Jahre. KISS Syndrom. und Hannah 5/01 ADS-Träumer
Cerstin66 nach Depr./Angstat.nun ADS Gemischter Typ
unsere Vorstellung

Werbung
 
Gundel
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 49
Registriert: 19.02.2005, 11:57
Wohnort: Chemnitz

Beitragvon Gundel » 07.03.2005, 11:55

Und SPZ oder Frühförderung, aknn Dir da niemand helfen!
Es ist echt ein Kreuz mit der Einschulung...aber wahrscheinlich liegt das wirklich daran, das immer weniger Kinder geboren werden und die Klassen voll werden müssen, egal wieviele Kinder eigentlich noch gar nicht schulreif sind...

Ich frag nochmal meinen Vater, was es so für Möglichkeiten für eine Rückstellung gibt, der ist nämlich Lehrer, allerdings Oberstufe, aber ein bissl befaßt hat er sich auch mit dieser Materie, schließlich hat er schon 7 Enkel. :wink:
Gundel mit ihren sieben Zwergen (Marie und Nane 06(1991, Lukas 01/93, Moritz 10/98, Emma Lucie 07/02, Til Richard (09/03, caudales Regressionssyndrom u.a. thorakolumbale Spina bifida, MMCele,Analatresie, schwere Skoliose, Zustand nach VEPTR-OP 01/2009, 9/2009, Zustand nach Appendikostoma 6/2010), Jannis Frederic (05/2005)

BineBe
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 119
Registriert: 26.02.2005, 15:34
Wohnort: Osnabrück

Rückstellung

Beitragvon BineBe » 07.03.2005, 16:32

Hallo Ihr Lieben,
wir haben erst eine Rückstellung vorgenommen und dann im nächsten Jahr Antrag auf Sonderpädagogischen Förderbedarf gestellt. In unserem Rückstellungsbescheid steht auch drin : die Dauer der Zurückstellung kann auf die Schulzeit angerechnet werden.
Nun lese ich hier, das das evtl. mal zum Problem werden kann. Wie meint ihr das ?
Gruß BineBe

BineBe
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 119
Registriert: 26.02.2005, 15:34
Wohnort: Osnabrück

Beitragvon BineBe » 07.03.2005, 16:43

Liebe Cerstin,
da ich befürchte das die Vorschriften siegen werden, möchte ich Dir Mut zusprechen. Das was du von deiner Tochter schreibst klingt für mich hoffnungsvoll! Sie hat Interesse an der Schule, möchte sogar dorthin! Also verwende doch alle Kraft darauf eine gute, kleine Schule zu finden. Besser als noch ein Jahr Hoffen , das es vielleicht noch besser wird(hinsichtl. der Entwicklungsrückstände).
Bei uns hat ein Jahr Rückstellung zwar nicht geschadet, aber L. wollte damals auch noch garnichts von Schule wissen. Also nur Mut, Masha schafft das schon!!
Gruß BineBe

Benutzeravatar
shone
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1717
Registriert: 22.04.2004, 19:30
Wohnort: Hessen
Kontaktdaten:

Beitragvon shone » 08.03.2005, 06:03

Hallo Cerstin,
viel Erfolg weiterhin, ist echt ein schweres Thema.....und es ist doch schon mal schön, dass Mascha die Schule gut findet....
LG Inci
(http://www.inci-auth.de - Mama von Dennis, geboren 28.01.1999;
komplexer Herzfehler (Shone-Komplex) mit Lungenhochdruck, Autismus mit Zwangsstörung, Thorakal-lumbal-Skoliose, Epilepsie mit fokalen Anfällen; unser "kleiner" Sonnenschein)

angela
Moderator
Moderator
Beiträge: 20013
Registriert: 22.12.2004, 07:45

Beitragvon angela » 08.03.2005, 07:39

Hallo Bine,
ich kann da jetzt nur meine Erfahrung zu den geistigbeh. Schulen sagen.(Sachsen)
Wenn Du als Mutter auf die Rückstellung bestehst und das nicht vom Schulamt befürwortet wurde, gilt dieses Jahr als Schulzeit. Im GB-Bereich sind 9 Jahre Schulzeit + 3 Jahre "Lehre" Pflicht. Danach besteht die Möglichkeit der Schulzeitverlängerung(zweimal), wenn irgendwelche Wunder zu erwarten sind in Bezug auf Lernen...
Wenn Du nun Dein Kind ein Jahr hast zurückstellenlassen ohne behördliche Zusage dann ist das somit die erste Schulzeitverlängerung. Und am Ende der 12 Schuljahre kannst Du wahrscheinlich nur einmal eine Verlängerung beantragen.
Was nun besser ist, keine Ahnung. Ich denke, bei jedem Kind ist es anders(logisch :roll: ).
Wenn aber das Schulamt der Rückstellung zustimmt, dann kannst Du am Ende der 12 Jahre zweimal um Schulzeitverlängerung bitten.

Ich hoffe es war jetzt nicht zu kompliziert, aber deutsche Rechtssprechung ist nun mal grauenhaft, da ja auch in der Beziehung jedes Bundesland anders entscheiden kann... :shock:

LG - Angela

Regina R.

Beitragvon Regina R. » 12.03.2005, 19:55

Mein Sohn ist 6,5 Jahre und soll dieses Jahr in die Schule gehen. Er hat aber große Probleme mit dem Sprechen und dem Verstehen. Er besucht eine Logopädin, Ergotherapeutin und Frühförderung. Was gibt es noch für Schulen? Was kann ich noch tun? Wer kann mir weiterhelfen? Oder soll ich noch einmal zuückstellen lassen?
Gruß Regina R.

angela
Moderator
Moderator
Beiträge: 20013
Registriert: 22.12.2004, 07:45

Beitragvon angela » 12.03.2005, 20:22

Hallo Regina,

soll er in die Regelschule eingeschult werden, oder Lernbehinderten-Schule, oder Geistigbehinderten-Schule, oder Sprachheilschule ???

Und hattet ihr nicht schon Schuleignungstest? Was haben die euch "empfohlen"?

LG - Angela
unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom

Regina R.

Beitragvon Regina R. » 13.03.2005, 11:36

Hallo Angela,

er hat einen Schulreifetest in der Sprachheilschule gemacht, aber leider nicht bestanden. Es kommt jetzt noch eine Diagnose-und Föderschule in Frage oder die Regelschule. Er kann lesen,schreiben und ein wenig rechnen. Die in der Sprachheilschule haben uns empfohlen ihn in die Diagnose-und Förderschule zu schicken. Das Problem ist da wird die erste Klasse auf zwei Jahren aufgeteilt und ich had bedenken daß er dort unterfordert ist wenn er schon so viel kann. In der Regelschule weiß ich nicht ob er alles versteht was die Lehrerin so von sich gibt. Ich muß ihm viel zeigen damit er versteht was ich von ihm will. Ich würde ihn gerne noch zurückstellen, wenn ich genau wüsste daß sich das Problem bis nächstes Jahr verkleinern würde.
Gruß Regina R.

Werbung
 
BineBe
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 119
Registriert: 26.02.2005, 15:34
Wohnort: Osnabrück

Beitragvon BineBe » 14.03.2005, 13:45

Liebe Regina,
wenn er den Test auf der Sprachheilschule nicht bestanden hat, aber "schon so viel kann" wo liegen seine Defizite? Mein Sohn war auch ein Schlaufuchs, hat aber mit vielen grundlegenden Dingen Probleme. Vermutlich ist die Diagnose und Förderschule für deinen Sohn doch das richtige! Legen sich die Probleme deines Sohnes wirklich in einem Jahr? Warum sollten sie das ? Er braucht vermutlich eine besondere Unterrichtsweise, damit er mit seinem Kopf auf etwas anzufangen weiß. Ich würde ihn nicht zurückstellen lassen, wenn er schon lesen kann! Suche eine Schule, die ihn mit seiner Art zu fördern versteht!
Gruß BineBe


Zurück zu „Kindergarten und Schule“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast