Verdienstausfall - stationäre Mitaufnahme

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Frauke Britta
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Beitragvon Frauke Britta » 27.11.2014, 08:40

wenn ich mich da mal kurz einmischen darf.

wir hatten den fall erst vor wenigen wochen. mein sohn mußte in die rheumaklinik nach garmisch. mein mann ist als begleitperson mit aufgenommen worden. sohn ist 11 jahre, tkk versichert, arztempfehlung über die notwendigkeit der mitaufnahme lag vor.

wir haben nur die höhe des krankengeldes bekommen. also nicht den tats. lohnausfall!!

zusätzlich wurde anteilmäßig die fahrtkosten übernommen ( bei priv. pkw).

liebe grüße
frauke-britta
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Lija
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Beitragvon Lija » 27.11.2014, 08:58

Also uns hat die KK ausdrücklich gesagt, dass es sich dabei NICHT um ein Krankengeld handelt!
Aber mehr weiß ich selber gerade auch noch nicht...
Mutter eines ganz besonderen Kindes

TanjaJ1972
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Beitragvon TanjaJ1972 » 27.11.2014, 09:03

Hallo,
das stimmt. Der Verdienstausfall ist DEFINITIV NICHT Krankengeld, auch hat das nichts mit den 10 Tagen Kinderkrank zu tun....
Der Verdienstausfall ist eine Nebenleistung der stationären Behandlung des Kindes.
VG
Tanja
Tanja mit N1. (*2003, Kabuki-Syndrom) und N2. (*2006, gesund)

Oskar
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Beitragvon Oskar » 27.11.2014, 09:16

Hallo,
da ich beim TK Leistungslotsen kein Gehalt eingeben musste
und dort auch nichts von Prozenten stand, nehme ich mal an,
dass das nach oben gedeckelt ist.
Wenn man also mehr als 94,50 Euro pro Tag netto an Lohn
hat, ist es für diejenigen kein 100-prozentiger Verdienstaus-
fall bei Begleitung ins Krankenhaus mehr.
(so zumindestens meine Interpretation).
Viele Grüße, Oskar

Frauke Britta
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Beitragvon Frauke Britta » 27.11.2014, 11:16

@ dina;: das habe ich auch nicht gesagt. Es ist kein Krankengeld!! Die Höhe der Summe ist bemessen wie das Krankengeld. Also wenn Du Krankengeld bekommen würdest, wäre das genau die Summe, die Du bekommst, wenn Du Dein Kind in die Klinik begleitest.
Hier geht es nur um die Summe, nicht die Bezeichnung. Es war bei uns aber n i c h t der volle Verdienstausfall. Wir hatten in diesem Monat weniger Geld zu verfügung als sonst.

Es sind auch k e i n e Krankheitstage. Vielmehr um eine Freistellung. Diese Tage werden weder als Krankheitstage geführt, noch vom Urlaub abgezogen.

Der Arbeitgeber meines Mannes mußte ausfüllen, was mein Mann verdient.

Liebe Grüße

Frauke-Britta
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TanjaJ1972
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Beitragvon TanjaJ1972 » 27.11.2014, 11:54

Hallo,
vermutlich wissen die Sachbearbeiter bei den Krankenkassen da auch nicht so genau Bescheid....Der eine macht es so, der andere so...

Ich habe definitiv von der Krankenkasse den gleichen Betrag bekommen, den ich sonst von meinem Arbeitsgeber bekomme.

VG
Tanja
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Beitragvon TanjaJ1972 » 27.11.2014, 11:56

Nachtrag:
wenn eins meiner Kids krank ist und ich Kinderkrankengeld bekomme, bekomme ich definitiv weniger, daher scheint es bei mir zumindest nicht die gleiche Berechnung zu sein...
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Beitragvon winona » 30.11.2014, 21:09

Hallo zusammen,

wir waren auch im Sommer in einer Reha und der Verdienstausfall wurde bei uns auf die Höhe des Krankengeldes von der Krankenkasse begrenzt. Wir haben aber letztes Jahr von der Rentenversicherung 100 % Verdienstausfall bekommen.
Kann mir da jemand dazu sagen? Dürfen die Krankenkassen es so berechnen ?
LG

jana
Tochter 06/2009, Lymphangiom im Hals- Zungenbereich, PEG, Sauerstoffmangel bei Geburt, Hemiparese rechter Arm, GdB 100 G, H, B, PS III, ein sehr "fröhliches Mädle"
Vater 1976 gesund,
Mutter 1976, Multiple Sklerose

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Beitragvon TanjaJ1972 » 30.11.2014, 22:06

Hallo Jana,
ich will nicht unhöflich sein, aber hast Du Dir die bisherigen Antworten in diesem Thread durchgelesen? Dort müsstest Du eigentlich genau die Antworten auf Deine Frage finden....
(Oder eben nicht, da es offenbar von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter anders ist...)
LG
Tanja
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SarahmitFlorian
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Beitragvon SarahmitFlorian » 08.06.2015, 22:10

Hallo,

gibt es eine gesetzliche Regelung, dass der Arbeitgeber für die stationäre Mitaufnahme unbezahlt freistellen MUSS?

Bei uns weigert er sich einfach, eine unbezahlte Freistellung zu gewähren.

LG

Sarah


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