HNO mit Narkose

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Heike Hübner
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HNO mit Narkose

Beitragvon Heike Hübner » 20.11.2014, 13:45

Unsere Tochter Alexandra hat das Down Syndrom.

Sie hat sehr enge Gehörgänge, die sich regelmäßig mit Ohrenschmalz vollsetzen, so dass ihr Hörvermögen um ca. 30 % reduziert ist.

Inzwischen ist sie so traumatisiert, dass sie keinen mehr an ihre Ohren ranlässt. Die letzten beiden Male mussten die Ohren unter Vollnarkose gereinigt werden. Ich würde gerne verhindern, dass sie nun alle drei Monate eine Vollnarkose bekommen muss, nur um das Ohrenschmalz zu entfernen.

Kennt jemand von Euch einen Ohrenarzt (wir kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet), der mit Lachgas, Sedierung oder ähnlichem arbeitet?

Bin gerade leicht verzweifelt.

Viele Grüße

Heike

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Josephin
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Beitragvon Josephin » 07.02.2019, 21:15

Guten Abend,
sind auch auf der suche und würden gerne wissen, ob es HNO-Ärzte gibt, die damit arbeiten oder so etwas auch ambulant durch führen! Der Raum/ Bundesland ist uns egal.
LG

Jörg75
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Re: HNO mit Narkose

Beitragvon Jörg75 » 07.02.2019, 22:17

Moin Heike,
Heike Hübner hat geschrieben:der mit Lachgas, Sedierung oder ähnlichem arbeitet?

erwarte dir von Lachgas nicht zu viel.

Ich kenne Lachgas vom Botoxspritzen in die Oberschenkel. Das führt nicht wirklich dazu, dass das Kind ruhiger wird. Unserer hat sich trotz Lachgas immer ganz schön gewehrt und wir mussten zu dritt sein ... Mutter hat die "Lachgas-Narkose" gemacht, Vater hat das Kind festgehalten und Doc hat gespritzt.
Der Vorteil vom Lachgas ist, dass die Schmerzen reduziert bis weg sind und das die Kinder nach dem Absetzen vom Lachgas sofort vergessen haben, was gerade passiert ist, so dass keine "Angst" aufgebaut wird vor der Situation. Aber sonderlich ruhig in der konkreten Situation war jedenfalls unser Kind nicht.

Eine Ohrenreinigung unter Lachgas wäre bei unserem Sohn nicht möglich gewesen, so wie der gezappelt hat und sich gewehrt hat.
Vielleicht haben andere ja hilfreichere Erfahrungen mit Lachgas ...

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Beitragvon Stekar » 09.03.2019, 22:48

Danke, der Beitrag hat mir weitergeholfen!

Tanja2603
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Beitragvon Tanja2603 » 10.03.2019, 06:23

Hallo Heike,

meine Tochter hat auch sehr enge Gehörgänge. Unser HNO hat mir Wasserstoffperoxid gegeben. Das kann ich bei Bedarf in die Ohren träufeln und Ohrenschmschmalz kann sich lösen. Es schäumt etwas im Ohr. Vielleicht könntest du es damit mal Nachts probieren, wenn deine Tochter schläft?

Liebe Grüße Tanja


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