Hypnosesensibilisierung bei Allergie des Kindes

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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ChrissimitSarahCarolineJo
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Hypnosesensibilisierung bei Allergie des Kindes

Beitragvon ChrissimitSarahCarolineJo » 30.04.2014, 20:37

Hallo,

Meine zweite Tochter Caroline-Sophie 6 Jahre hat seit zwei Jahren den Heuschnupfen.Beim Test ist Raus gekommen das sie gegen Gräser Rogen und Hausstaub reagierte.Nun bekommt sie seit Februar dieses Jahr eine Hyposensibilisierung durchgeführt mit Tropfen.Nun wollte ich Fragen wenn es hier ein Kind gibt ab wann wurde es den Besser und hat es was gebracht ?.

lieben gruß,

christina
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kathleen w
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Beitragvon kathleen w » 30.04.2014, 23:09

Hallo,

unser Kind bekam ebenfalls Tropfen. Es gab keinen Erfolg. Dann wurde gespritzt. Auch da gab es nur minimalste Verbesserung. Es müssen weiterhin fast ganzjährig Tabletten, wenn es sehr schlimm ist zusätzlich Nasenspray und Augentropfen genommen werden und die üblichen Anzeichen sind trotzdem noch extrem.
Ist nun nicht das tolle Vorführergebnis, kommt aber auch vor.

Bei mir selbst hat das Spritzen sehr viel gebracht. Wenn meine schlimmsten Feinde durch die Luft schwirren, nehme ich mal eine Tbl. und bin dann beschwerdefrei. Früher hatte ich fast die ganze Saison Probleme(trotz Tabletten).

LG Kathleen
Kind (2005) ICP, Rolli fahrend, kann kurze Strecken gehen

ChrissimitSarahCarolineJo
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Beitragvon ChrissimitSarahCarolineJo » 01.05.2014, 15:37

Hallo,

Oh das ist echt schade das es bei eurem Sohn nicht geklappt hat und das er auch so leiden muss.Wir haben die letzten zwei Jahren was für die Augen bekommen da sie nicht mehr aus den Augen schauen konnte und diesen Cetirizin saft bekommt sie auch.Nun hat sie aber leider noch mehr dazu nicht das die Augen jucken Nase läuft und ihr Hals geht zu seit sie die Therapie
macht.Wir müssen ihr jeden Abend wenn sie die Tropfen bekommt dann ihr gleich den Saft geben .Der Arzt meinte wenn es ganz schlimm kommt müssen wir die Behandlung Abrechen den Spritzen wollte er sie nicht .Wir setzten ja bald 3 Monate aus und nach dem geht es weiter.

Mein Mann der lässt sich ja auch Behandeln und bei ihm ist es besser geworden er muss auch noch ganz selten zum Medikament greifen .Deswegen hoffen wir das die Behandlung bei ihr was bringt.Sie kann in der zeit auch kaum raus gehen.Weil es echt schlimm ist für sie.

lieben gruß,
christina
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Beitragvon Carlotta71 » 02.05.2014, 13:18

Mir hatte damals unser HNO-Arzt gesagt, dass die Tropfen selten etwas bringen.
Also haben wir die Desensibilisierung gelassen. Wenn meine Kinder mal größer sind und den Stress mit den Spritzen über sich ergehen lassen wollen, sollen sie es machen. So lange müssen wir uns über den Tag retten mit Cetirizin, Nasonex, Salbutamol und Viani...alles nach Bedarf...zum Teil aber eben für 9 Monate im Jahr :roll:

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Beitragvon ChrissimitSarahCarolineJo » 05.05.2014, 16:00

Also wir mussten was dagegen tun.Den wie gesagt sie konnte auch tage nicht in den kiga oder ich wurde angerufen soll doch bitte mein kind abholen da es nichts mehr aus den Augen sehen konnte.Das es nichts bringt habe ich auch gehört ich kann nur hoffen das es wirkt.Den unser Arzt Spritzt nicht gerne Kinder in dem Alter.Und ja Cetirizin brauchen wir Täglich bis es rum ist .Und dieses Jahr ist ja alles so früh schon.Mein Mann nimmt auch seit heute wieder Cetirizin ein und sein Asthma ist auch wieder schlimmer geworden.
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Esther55
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Beitragvon Esther55 » 05.05.2014, 17:06

Hallo,

Meine zwei kleinen Jungs haben auch Heuschnupfen, sowie der Papa. Wir machen keine Hyposensibilisierung, da mein Mann es hat machen lassen und dann mit einem allergischen Schock ins Kh kam. Wenn er nicht die 30min Wartezeit in der Praxis eingehalten hätte, wäre er jetzt nicht mehr am Leben :?. Die sind nicht ohne, da man ja genau das, worauf man reagiert, verabreicht bekommt.

Ich geb dann lieber Ceterizinsaft.
LG Esther

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Beitragvon SandraM. » 05.05.2014, 20:12

Hallo,
ich mache seit letztem Jahr eine Kurzzeit-Hyposensibilisierung (3 Jahre mit ca. 10 Spritzen pro Jahr) wegen meiner seit Kindertagen bestehenden Gräserpollenallergie. Bisher stelle ich leichte Verbesserungen fest.

Über die Möglichkeit eines allergischen Schocks wird man aufgeklärt und muß dies auch unterschreiben. Eine Hyposensibilisierung dürfen aber nur Arztpraxen durchführen, die in der Behandlung von allergischen Schocks geschult sind.

Gruß Sandra
Sandra *1977, ICP mit leichter Tetraspastik, leichte Gangataxie, Fußgängerin

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Beitragvon tschilly » 05.05.2014, 21:35

Hallo,

ich hab vor etwa 4 Jahren auch eine Hyposensibilisierung (Spritzen) bei mir machen lassen, da es ohne absolut nicht mehr ging.
Ich war eine Risikopatientin und ich musste auch unterschreiben, dass sie im Notfall alles tun dürfen, damit sie mich am Leben erhalten.

Mein Pneumologe hatte aber auch gleich noch die Notfallmedis parat.

Es waren für mich qualvolle 3 Jahre.....aber es hat sich gelohnt.
Mittlerweile komme ich mit starken Medis recht gut über die Zeit zwischen Februar bis November.

Ich überlege auch, es nochmals machen zu lassen.

Lieben Gruß
Kim

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dieBarbara
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Beitragvon dieBarbara » 17.05.2014, 22:28

Mein Sohn ist ebenfalls auf Gräser- und Roggenpollen allergisch und wir sind seit Januar letzten Jahres in der Hyposensibilisierung mit Spritzen.

Er verträgt die Spritzen sehr gut, die Einstichstelle ist allerdings noch 2 Tage lang geschwollen und schmerzempfindlich. Er bekommt jeden Monat 1 ml gespritzt, 21 Spritzen hat er jetzt schon hinter sich gebracht, 40 müssen es werden.

Ich hatte mich im Vorfeld zu dieser Art der Hypo belesen und da stand drin, dass 95% der Kinder nach dieser Behandlung beschwerdefrei sind.
Der Kinderarzt hat das letztes Mal aber relativiert und gesagt, diese Hypo führt nur dazu, dass nicht gleich bei einer, sondern erst bei 10 Pollen, die rumschwirren, eine Immunreaktion einsetzt.
Ich gestehe es ein, ich war wirklich enttäuscht, als er das so gesagt hat, denn ich dachte wirklich, nach diesem Spritzenmarathon ist er dann von seiner Allergie geheilt!

Der KiA sagte dazu nur, einen Körper und seine Disposition kann man nicht ändern, die Allergie bleibt ihm also, wenn auch nicht mehr so stark ausgeprägt.

Allerdings verhindert die Hypo wohl, dass die Allergie die Etage wechselt. Er wird also weiterhin mehr oder weniger starke Probleme mit gereizten Augenbindehäuten haben und verschnupft sein, er wird aber kein allergisches Asthma entwickeln- und das ist viel viel wert.

Mein Sohn nimmt auch seit 2 Wochen wieder jeden Abend seine Tabl. Cetirizin und das wird er bis Ende Juni weiter nehmen müssen. Für ihn ist es kein Problem, die Tabletten sind klein und er kann sie problemlos schlucken und er ist komplett beschwerdefrei.
Liebe Grüsse von Barbara (*10/73, Hashimoto, Belastungsasthma, Bluthochdruck), Heilerziehungspflegerin und tätig im Ambulant Unterstützten Wohnen, mit 2 wunderbaren Schätzen (*09/03), gesund und fit, Gymnasiastin und (*04/05), gesund und fit bis auf ausgeprägte Rechtschreibschwäche und Allergien gg. Gräser- und Roggenpollen, Hauptschüler


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