Ausbildung im Berufsbildungswerk - Antragsdauer, Ablauf

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

Moderator: Moderatorengruppe

Antworten
BirteBr
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 11506
Registriert: 24.08.2008, 19:44
Wohnort: OWL in Nordrhein Westfalen

Beitrag von BirteBr »

Hallo Mellie,

Kolping ist auch nicht so "meins".

Wir treffen uns in Bigge, ich merke es schon.  8)

LG
J. (1/97 - 8/97 - Herzfehler), L. (05/99, HC mit Entwicklungsverzögerung etc.), J. (04/01, fit)

Marisa 22
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 790
Registriert: 03.01.2013, 08:53
Wohnort: Südhessen

Beitrag von Marisa 22 »

Hallo Mellie,
mein Sohn hat von der AfA ein Taxi zum Bildungswerk bezahlt bekommen.
Er besucht 1x die Woche den Unterricht im Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft. Er macht eine berufliche Bildungsmaßnahme, die sich Unterstützte Beschäftigung nennt.
Die Agentur hat das Taxi für 3 Monate bezahlt und darum gebeten,das man mit ihm den Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln übt.
Das hat bei uns auch ganz gut geklappt.
Sie hätten aber auch das Taxi für die Dauer der gesamten Maßnahme gezahlt,wenn er es nicht alleine gekonnt hätte.

Lg Marisa
Sohn 23J. Entwkl.sstörung,ADS,Lernbehinderung,
Emot. Störung mit soz. Rückzug,Störung d. mot. Funktionen,eheml. Stotterer
Tochter 22J. gesund
Tochter 17J. gesund
Sohn 15J. Entwkl.verzögerung,Lernbehinderung,
ADHS,Störung d.Motorik,
erh. Infektanfälligkeit,Nierenkelch Dilatation rechts
beide Jungs Gendefekt im x Chromosom

Benutzeravatar
Olli-Fee
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 560
Registriert: 28.07.2009, 00:42
Wohnort: Hamm Westf.
Kontaktdaten:

Beitrag von Olli-Fee »

Bezüglich des Taxis: Es ist so wenn man aus gesudnheitlichen Gründe nicht in der Lage ist den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen bekommt man es bezahlt. Ich habe während meiner Ausbildung das Taxi drei Jahre lang bewilligt bekommen aufgrund dieser Tatsache. Ich musste ein Attest von einem Arzt vorlegen warum ich den Weg mit den öffentlichen nicht schaffe und ab dann ging alles glatt.
Olivia 12/89
Bardet-Biedl-Syndrom: 12 Zehen, Adipositas, RP
Gesetzlich blind 02/11, Eigene Wohnung 05/11, im amb. betreuten Wohnen 05/12

Louis 07/92
Frühchen im 6. Monat
Tetraspastik, BNS-Krämpfe, wohnt im Erwachsenenwohnheim, arbeitet in der WfbM, 03/14 PEG

Mellie
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2009
Registriert: 22.04.2013, 19:04

Beitrag von Mellie »

Hallo,

vielen Dank für die Antworten.

Die Berufseinstiegsbegleiterin möchte mit meinem Sohn ein Mobilitätstraining starten. Ich konnte mir nicht verkneifen ihr viel Spaß dabei zu wünschen *ironischguck* Naja, ich werde alle Informationen von hier in der Hinterhand behalten und gegebenenfalls Anträge stellen.  8)
Viele Grüße,
Mellie

Mellie
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2009
Registriert: 22.04.2013, 19:04

Beitrag von Mellie »

Hallo Birte,

das psychologische Gutachten zu erhalten ist kein Problem, wie ich heute erfahren habe. Ich muss allerdings dafür direkt zu der AfA fahren und unterschreiben, dass ich das Gutachten erhalten habe. Das Gutachten selbst wird dort nur 5 Jahre aufbewahrt. Auf dem Postwege kann man das Gutachten nicht erhalten, da sie den Ausweis sehen wollen und eben eine Unterschrift brauchen. Ich fahre dann mal nächste Woche dorthin. Man hat ja sonst nichts zu tun. :roll:
Viele Grüße,
Mellie

BirteBr
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 11506
Registriert: 24.08.2008, 19:44
Wohnort: OWL in Nordrhein Westfalen

Beitrag von BirteBr »

Hey,

hatten heute das Auswertungsgespräch in großer Runde: Sonderpädagoge, Dame vom ifd, Dame von der Arbeitsagentur plus Praktikantin, Schulsoz f. die Förderkinder, Lea und ich.

Sie befürworten ein Berufsvorbereitungsjahr. Okay, wir hatten ja an ein Berufsorientierungsjahr gedacht, das ist dem quasi vorgeschaltet. Okay, das ist als schulische Maßnahme wohl kostenfrei, "nur" für die Internatsunterbringung müsste der LWL zahlen. Also, da Antrag stellen. Sei aber wohl schwierig, das finanziert zu bekommen. Also mal wieder Atteste, Formulare und Anträge.

Im Januar / Februar wird sie von Bigge zum Kompetenzscheck eingeladen.

Und das psych. Gutachtne gibt es auch nur direkt bei der Psych. Okay, dann werde ich da mal hinwandern

Nach dem Kompetenzscheck sehen wir weiter.

LG
Birte
J. (1/97 - 8/97 - Herzfehler), L. (05/99, HC mit Entwicklungsverzögerung etc.), J. (04/01, fit)

Mellie
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2009
Registriert: 22.04.2013, 19:04

Beitrag von Mellie »

Hallo Birte,

das hört sich bei euch schon einmal gut an. Du bist auf jeden Fall schon mal einen Schritt weiter. Ich muss erst noch Überzeugungsarbeit leisten. Die wollen nicht so wie ich es mir für meinen Sohn vorstelle. :roll:
Viele Grüße,
Mellie

BirteBr
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 11506
Registriert: 24.08.2008, 19:44
Wohnort: OWL in Nordrhein Westfalen

Beitrag von BirteBr »

Hey,

naja, die wollen BVB, ich will BOJ. Aber selbst wenn der LWL das Internat fürs BOJ nicht finanzieren sollte, bleibt die Zusage fürs BVB. Immerhin.

Warum Lea nicht Zug oder bus fahren kann alleine, wollten sie nicht so ganz verstehen. :roll:

Wie sieht es denn bei Euch aktuell aus?

LG
Birte
J. (1/97 - 8/97 - Herzfehler), L. (05/99, HC mit Entwicklungsverzögerung etc.), J. (04/01, fit)

Mellie
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2009
Registriert: 22.04.2013, 19:04

Beitrag von Mellie »

Hallo Birte,

das Problem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich auch. Da hat sich die Berufseinstiegsbegleiterin angeboten, ein Mobilitätstraining mit meinem Sohn zu starten. Das läuft wohl im nächsten Jahr an. Es ist zwecklos, denen zu erklären, dass es nicht funktioniert, dann müssen sie eben ihre Erfahrungen selbst machen. :roll:

Die Schule klappert jetzt alle BVB-Werke ab. Beim Kolping-Werk war ich mit dabei. Dort gab es 3 Bereiche (Farbe, Holz und Metall). Das war nichts für meinen Sohn - das hat sogar die Berufseinstiegsbegleiterin verstanden.

Die Frau von der AfA möchte meinen Sohn unbedingt hier in der Nähe unterbringen, wo er selbst hinfahren kann. Das kann er aber nicht. :roll: Naja und das Werk in Paderborn steht noch auf deren Liste. Die müssen wohl bestimmte Werke voll bekommen und arbeiten da hin, dass man sein Kind dort anmeldet. :roll:
Viele Grüße,
Mellie

BirteBr
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 11506
Registriert: 24.08.2008, 19:44
Wohnort: OWL in Nordrhein Westfalen

Beitrag von BirteBr »

Hey,

na klasse.

bei uns ist ja Kolping gerne gesehen. In Via haben sie für Lea gar nicht genannt, dabei wohnen wir ja in PB.

was ist denn mit Euch und Bigge?

Lg
Birte
J. (1/97 - 8/97 - Herzfehler), L. (05/99, HC mit Entwicklungsverzögerung etc.), J. (04/01, fit)

Antworten

Zurück zu „Erwachsen werden: Leben, Arbeit, Wohnen“