Zuzahlung bei Krankentransport? (Wegeunfall Schule)

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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BirteBr
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Zuzahlung bei Krankentransport? (Wegeunfall Schule)

Beitragvon BirteBr » 29.11.2013, 13:07

Hallo,

meine Tochter ist am 1. Schultag nach den Sommerferien beim Verlassen des Taxis abgeklappt. Ein anwesender Arzt (Papa von anderem Schüler) hat sich um sie gekümmert und den Krankenwagen gerufen, ich habe sie dann im KKH wieder eingesammelt.

Heute kam hierfür eine Rechnung über Zuzahlung in Höhe von 10,00 €.

Muss ich die zahlen?

Madame hat SBA mit 80 %, GBH.

Oder zählt das als Schulunfall, war ja auf dem Schulweg.

Vielen Dank

Birte
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mijo
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Beitragvon mijo » 29.11.2013, 13:17

Hallo Birte.
Mein Sohn hat 100%
Als er Liegendtransport nach Hause muste ich auch die 10 Euro zahle.
Aber vieleicht weis hier jemand rechtlich noch besser bescheid.

Vg Sabine
Fuer Wunder brauchen wir Augen,die sehen und EIN Herz,DAs versteht ,fuer EIN Wunder zu Danken.

*Sally*
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Beitragvon *Sally* » 29.11.2013, 13:20

Hallo Birte,

Zuzahlungen für einen KTW oder RTW in Höhe von 10 % der Kosten , minimum aber 5 € und maximum 10 € pro Fahrt, fallen auch bei Kindern an.

Sollten ihr über eure jährliche Belastungsgrenze kommen, so werden diese 10 € da mit berücksichtigt.

Wie es sich mit Zuzahlungen bei einem Schulunfall verhält, kann ich Dir nicht sagen. Diesen Fall hatten wir noch nicht.

Liebe Grüße
Evi
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Beitragvon Vivien und Jette » 29.11.2013, 13:21

Hallo,

wir mussten auch immmer ie 10 Euro bezahlen. Beim Rettungshubschrauber waren es soga 20 Euro..

LG Vivien

Sinale
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Beitragvon Sinale » 29.11.2013, 13:32

Hallo Birte,

siehe folgend:

MichaelK hat geschrieben:Hallo.

Die Zuzahlung gemäß § 61 Satz 1 SGB V beträgt grundsätzlich zehn von Hundert der Kosten je Fahrt - mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro, allerdings jeweils nicht mehr als die Kosten der Fahrt . Die Rettungsfahrt bildet keine Ausnahme.

Versicherte, deren Zuzahlungen die Belastungsgrenze nach § 62 SGB V überschritten haben, sind für den Rest des Kalenderjahres von weiteren Zuzahlungen befreit.


Übrigens entstehen definitionsgemäß Fahrtkosten nur, wenn der Versicherte auch gefahren werden muß und nur dann ist auch eine Zuzahlung vorgesehen. Könnte ja immerhin möglich sein, dass die Behandlung vor Ort abgeschlossen werden kann. Nur so als Hinweis :)

LG Michael


http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... 876#942876

Hinsichtlich des Schulunfalles, würde ich mich an deiner statt, an die Schule/das Schulamt wenden. Ein Unfallbericht der Schule muß sicher als Nachweis vorliegen.
Viele Grüße
Sinale

Diagnose: Tetraspastik
Rollstuhlnutzerin

BirteBr
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Beitragvon BirteBr » 29.11.2013, 13:51

Hallo,

danke für die vielen Antworten. :lol:

Ich habe mit der KK telefoniert, die meinte, es sei nicht als Wegeunfall registriert, aber wenn dann ginge das über die BG Unfall und ich müsse nicht zahlen, weil dann die kompletten Kosten von dort übernommen werden, wie bei Schülerunfällen üblich.

Okay, Schule angerufen. Die waren nur mittelmäßig begeistert, weil das ganze ja schon nach den Sommerferien war, aber versuchen jetzt, es nachzumelden.

Wir werden also abwarten.

LG
Birte
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Silvia75
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Beitragvon Silvia75 » 29.11.2013, 18:57

Hallo!
was bedeutet denn "abgeklappt"?
Wenn sie irgendwie kollabiert ist, aufgrund von Kreislaufproblemen oder ähnlichem, dann ist das kein "Unfall im Sinne des Gesetzes" und gilt somit nicht als Wegeunfall. Wenn sie allerdings auf der Rampe gestürzt ist, ist es ein Wegeunfall und die Zuzahlung entfällt.
Erzähl doch mal eben, was wirklich passiert ist, eventuell muss das Geschehen dann anders aufgenommen werden.
LG Silvia
Silvia mit Maren,8 Jahre alt, Myelomeningocele, Sohn A. 13 Jahre und Tochter A. 12 Jahre


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