Intravenöse Gabe von Antibiotika zu Hause

So manches Kind muss aufgrund seiner Behinderung besonders intensiv betreut werden - z. B. mit Hilfe eines Pflegedienstes. Viele Kinder werden von einer Krankenschwester in Kindergarten oder Schule begleitet, um optimal versorgt werden zu können. Das gilt beispielsweise für viele tracheotomierte Kinder. In dieser Rubrik können sich Eltern von so genannten Intensivkindern über die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder austauschen.

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Eve und Tessa
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Beitragvon Eve und Tessa » 16.09.2013, 07:35

Liebe Ursula,

Es ist Tessas erste i.v. AB. Wenn wir Glück haben ist es ihre Einzige und Letzte. Ich weiß das es sowas gibt. Noch steht das nicht zur Debatte. Aber du hast recht, wenn es öfter sein muss, wäre ein Port eine Alternative. Sicherlich ist ein Port wieder eine neue Keimquelle.
Heute morgen gab es keinerlei Probleme. Es ging gut durch. Jetzt haben wir erstmal bis um 11 Uhr Ruhe und dann heißt es auf ein neues.

LG
Eve
Tessa (09/2007) V.a. perinatale Asphyxie, therapieresistente multifok. Epi, schwere globale Entwicklungsretardierung, spastische Tetraparese, lux. Hüfte rechts, schwere Skoliose, Gastro-oesophagealer Reflux, PEG seit 10/2009, Button 06/2017, Tracheostomie 06/2017
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Beitragvon AnjaH » 16.09.2013, 07:42

Hm

Kann denn eure KIA nicht bei euch zu Hause den Zugang legen? ZUsammen mit dem PD?
LG
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Beitragvon Eve und Tessa » 16.09.2013, 07:57

Hallo Anja,

Unsere Kinderärztin wird das nicht komplett abdecken können. Außerdem wird in der Ambulanz ein Zugang nicht gerade häufig gelegt. Unsere Kinderärzte in der Klinik, die es ständig machen, haben schon ihre Probleme mit Tessa. Man sieht einfach nix. In den letzten 6 Wochen waren wir wieder öfter stationär, um wieder einige Untersuchungen durchzuführen, weil sie sich so verschlechterte was die pulmonale Situation angeht. Da hatte sie immer einen Zugang oder es wurde Blut abgenommen. Dadurch sind die Venen ersteinmal schlecht oder nicht mehr verfügbar.

LG
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Beitragvon Anja mit Tristan » 08.09.2018, 15:57

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema wieder aufgreifen. Bei T. steht auch eine i.v.-Antibiose über 2 Wochen an. Vollstationär oder Heimgabe. Eves Berichte entmutigen mich eher. Ts. Venen sind sehr, sehr zart, selbst erfahrene Klinikärzte brauchen 2-4 Versuche für einen Zugang. Die Zugänge halten manchmal 3 Tage, manchmal 30 Minuten.
Auf einen Krankenhausaufenthalt bin ich aber auch nicht erpicht, wir waren nämlich erst vor 4 Wochen länger in der Klinik.

Was würdet Ihr tun?

Liebe Grüße
Anja
Tristan: 10/2014, HIE, Aphagie (Button), Hiatushernie, Cardiainsuff., GÖR, Fundoplicatio, ICP, Laryngomalazie, Sehbehind., global entwicklungsverz. - Mamas und Papas Sonnenscheinchen

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Beitragvon Eve und Tessa » 09.09.2018, 03:03

Hallo Anja,

Bei uns blieb es der einzige Versuch mit der i.v. Antibiose zu Hause. Bei uns spielten die Klinikärzte nicht mehr mit, da wir bei kaputten Zugang gleich in die Klinik mussten zur Neulegung. Die Kapazitäten sind dort nicht vorhanden uns gleich zwischen zu schieben.
Möglich ist alles, kommt auch darauf an, ob ihr einen gut geschulten PD zu Hause habt etc und wenn der Zugang defekt ist, wer ihn wieder legt.
Liebe Grüße

Eve
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Beitragvon Inga » 09.09.2018, 07:22

Hallo Anja!

Hilft euch jetzt auch nix, aber wir haben uns dazu entschieden, als Joleen sowieso ins KH mußte, dort direkt einen Port mit legen zu lassen.

Wünsche euch, dass ihr dei -für euch- richtige Entscheidung trefft und alles gut klappt!

Gruß, Inga
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Nico 09 ADHS,...
"Joshua" 14 Epi, Hemi, Blind
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Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic2393.html
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Beitragvon Anja mit Tristan » 09.09.2018, 11:30

Hallo Ihr Lieben,

lieben Dank schon einmal für Eure Hilfe.
Wir haben seit Ende 2015 gar keinen PD mehr, da Tristan sich zunächst super entwickelt hatte. Jetzt baut er zunehmend ab, wir wissen nicht, warum und sind letztes und dieses Jahr durch die großen Kliniken in Süddeutschland "getingelt". Die Klinik schlägt Heimgabe vor, wahrscheinlich wollen sie ihn gar nicht haben, er bräuchte ja ein Isolierzimmer.
Die Klinik würde uns einen PD zur Heimbegleitung vermitteln wollen. Die Mitarbeiter würden Tristan dann nicht kennen, wir sie auch nicht. Vorher stehen dann wieder zähe Verhandlungen mit der PKV über die Stundensätze des PD. Spricht irgendwie für Klinik, oder? Zugang neu legen wäre das kleinere Problem, wir haben 3 Ärzte in der Nachbarschaft.

@ Inga: Könnte/Dürfte ich einen Port selbst befahren?

Liebe Grüße
Anja
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Beitragvon Inga » 09.09.2018, 17:43

Hallo Anja,
Nein, dürfen wir nicht, bzw. haben wir nicht gefragt, weil wir aktuell keinen Bedarf haben.
Wir Haben 13,5 h PD (PB), das Palliativ-Team 1x / Woche & nach Bedarf und unsere Kinderärztin wohnt "um die Ecke".
Habe aber schon gehört, dass Eltern angelernt wurden, wenn dauerhaft oder sehr regelmäßig der Port genutzt wird.

Ja, finde, was du erzählst, hört sich - für mich - eher nach Klinik an. Schade, denke Tristan ginge es emotional zuhause wahrscheinlich besser. Wobei, das kann man auch nicht pauschal sagen, einige Kinder verunsichert es auch ungemein, wenn plötzlich "Arztgedön" im sicheren Zuhause gemacht wird...

Gruß, Inga
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Beitragvon Anja mit Tristan » 23.09.2018, 13:33

Hallo zusammen,

also wir sind in die Klinik gegangen. Falls es jedoch noch einmal nötig sein sollte, werde ich eine Heimantibiose versuchen. Die Zugänge halten doch recht gut. Tristan hängt auch nicht die ganze Zeit an der Leitung zum Offenhalten. Es kommt 3x täglich jemand, spült und hängt an und wieder ab. Ansonsten fällt uns hier die Decke auf den Kopf... Für 3x 1 Stunde am Tag Antibiose sind wir für zwei Wochen eingesperrt...

Liebe Grüße,
Anja
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Beitragvon Jörg75 » 23.09.2018, 14:39

Hallo Anja,

oh Mann ... ich fand es ja schon bei uns recht langweilig in der Klinik, und wir waren nicht als Isolierpatienten da, sondern durften auch mal rausgehen und hatten Krankengymnastik o.ä. ... wenn ich überlege, dass ich zwei Wochen in einem Einzel-Isolier-Zimmer sitze und nur dreimal am Tag die Antibiose bekommen würde ... Horror!

Ich wünsche Euch gutes "Ertragen" ... und vor allem viel Erfolg!

Viele Grüße
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
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