Wie 17-jährigen vor die Türe bringen?

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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Regina Regenbogen
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Beitragvon Regina Regenbogen » 03.11.2018, 12:37

:lol: Wie mein Kleiner, auch das Alter passt fast, er wird im Januar 16. Mit den geplanten zeitweisen Unterbrechungen der Stubenhockerei sind wir jetzt jahrelang sehr gut gefahren. An die Absprachen hält er sich gerne, seit ca. 2 Jahren kommen sogar von ihm eigene Ideen für Unternehmungen.

Er steht im übrigen auch zu seinem Stubenhockerdasein. Wenn seine Geschwister ihn mal mehr oder weniger liebevoll damit aufziehen, zuckt er nur mit den Schultern, lächelt und sagt meist "Jeder so wie er mag".
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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ACMS
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Beitragvon ACMS » 06.11.2018, 15:23

Hallo,

mit den Auszeiten vom Stubenhockerdasein bringt nicht viel. Michi ist dann nur mies gelaunt und hilft uns allen nicht.
Es ist eben schade, weil er so niemanden kennenlernen kann. Er spielt ja nur alleine.

LG

Chris

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Ani
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Beitragvon Ani » 07.11.2018, 10:57

Hallo,

raus gehen ist, finde ich, wichtig vor allem für die Gesundheit.
Bewegung an der frische Luft und die Sonnenlicht sind sehr wichtig besonders jetzt vor der Winter. Man stärkt den Immunsystem und tankt Vitamin D.

Wenn er sich mit anderen nicht treffen will ist ok aber vielleicht schafft er ja alleine jeden Tag eine Runde drehen.

Liebe Grüße,
Ani
Ani mit Max(21.06.04). Durch angeborene Fehlbildung am Gehirn schwerstmehrfach behindert. Schwer therapierbare Epilepsie (Lennox-Gastaut Syndrom), blind, ICP ,Skoliose (OP-2015) und Hüftluxation, Ateminsufizienz und Schlafapnoe, PEG Sonde. Kann nicht sprechen, laufen, sitzen.
"Wenn er lacht, geht bei mir die Sonne auf"

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Beitragvon ACMS » 07.11.2018, 11:30

Hallo Ani,

klar ist es wichtig, raus zu gehen. Aber was soll ich tun?

Er geht 2 Minuten zur Bushaltestelle und ca. 5 Minuten zur Schule und wieder zurück.

Da wir seit kurzem einen Welpen haben, geht er kurz mit ihm zum Lösen und kommt sofort wieder, allerdings nicht immer. Die meiste Zeit gehen wir (Eltern und Bruder mit dem Welpen.

Für jede Jahreszeit hat er eine Begründung, nicht raus zu gehen: Im Sommer zu heiß, im Herbst zu feucht und im Winter zu windig, im Frühling zu naß.

Vitamin D nimmt er in Tablettenform zu sich.

LG

Chris

Tina&Andi
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Beitragvon Tina&Andi » 28.11.2018, 19:10

Hallo,

im Winter tue ich mir auch manchmal schwer vor die Tür zu gehen.

Zu Hause ist es so schön küschelig und haben manchmal auch keine Lust mir um zu ziehen.
Aber ich denke man soll sich zwingen mal rauszugehen.
LG
Tina
Tina : Tetraspastik, beinbetont,

Andi : Tetraspastik, armbeton, vorallem schreibfaul


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