Ständig obstruktive Bronchitis, Lungenentzündung

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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josti
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Ständig obstruktive Bronchitis, Lungenentzündung

Beitrag von josti »

Guten Abend,

ich bräuchte mal euren Rat. Erst mal kurz zu meinem Kleinen.
Mein Sohn wird jetzt dann 15 Monate alt, mit 7 Monaten hatte er die erste obstruktive Bronchitis, dann mit 9 Monaten, mit 11 Monaten, mit 13 Monaten und jetzt aktuell mit knapp 15 Monaten die erste Lungenentzündung.
Jedesmal muss er mit Sultanol inhalieren(Zu Beginn 6xtgl und dann immer weniger, wird meist über 2 Wochen ausgeschlichen). Habe das Gefühl nur noch zu inhalieren..
Jetzt war ich mit ihm eine Woche in der Kinderklinik, da er eben seine erste richtige Pneumonie hatte, bekam dann auch Sultanol,Atrovent und Kortison über die Vene.
Laut Kinderarzt und auch laut Klinik sei das noch völlig im Rahmen, die Lunge wäre halt seine Schwachstelle. Irgendwie finde ich diese Antwort nicht gerade befriedigend, finde das viiiel zu häufig für so ein kleines Kind. Er geht auch noch nicht in eine Krippe und hat auch keine älteren Geschwister..
Heute wurde jetzt mal noch ein Schweißtest gemacht, wobei alle davon ausgehen, dass dabei nichts rauskommt (was ich natürlich auch hoffe!!)
Habt ihr denn mit solch häufigen obstruktiven Bronchitiden und Lungenentzündungen Erfahrung?
Wie ging es bei euch weiter? Oder was hat euch wirklich geholfen? Vielleicht auch vorbeugend?
Laut Ärzte kann ich vorbeugend nichs tun.
Finde es aber schrecklich, das Gefühl zu haben, auf den nächsten Infekt der wieder so endet, zu warten.

Ich danke euch und liebe Grüße
Hannah mit Ben
Bub , beidseits rebellische Klumpfüße pirani score 5.5

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Bub, gesund

ute mit timmy
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Beitrag von ute mit timmy »

Hallo Hannah,

ich kann dich trösten, dass war bei uns auch so. Alle 6-8 Wochen hatte er obstruktive Bronchitis und wir standen mit einem Beim immer schon in der Kllinik. Erst mit ca. fünf Jahren wurde es besser und seit Timmi in der Schule ist, herrscht Ruhe. Ihm wurden vor der Einschulung Polypen und Mandeln entfernt. Ob das im Zusammenhang steht, weiß ich nicht, aber seitdem leidet er nur noch ab und an unter Erkältungen mit normalem Husten. Sobald ich merke, dass Timmi eine verstopfte Nase hat, geb ich Nasenspray und Schleimlöser, damit sich erst gar nichts festsetzen kann. Unser Pariboy vereinsamt seit drei Jahren ungebraucht im Schrank.

Liebe Grüße
Ute
Ute Bj. 63
bessere Hälfte, Bj. 62
Tochter, Bj. 87
Tochter, Bj. 92
Timmy Bj. 2004 (Down-Syndrom, kompletter AV-Kanal, sehbehindert, seit 3/20 Herzschrittmacher)

ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

Hallo Hannah.

Uns ging es genauso. Alle 6Wochen ging es von vorne los! Jetzt ist mein Sohn zehn j und es wird langsam weniger.
Sobald es schlimmer wird muss er auch Cortison inhalieren.
Auch bei ihm wurde ein Schweißtest gemacht ohne Ergebnis.
Allergietests bis jetzt ohne Befund.
Druecke euch die Daumen. Lg gudrun

Toni10
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Beitrag von Toni10 »

Hier genau das gleiche. Ich bin gerade auf dem Sprung, schreibe dir später gerne mehr.

Nur so viel in aller Kürze. Trotz umfangreicher Diagnostik wurde nichts gefunden, Kind bekommt seit einem Jahr eine Dauerantibiose und ist seitdem ohne LE.
Liebe Grüße von Toni und dem Hustenbärchen (*2010) Rez. Pneumonien, Trachealstenose, GÖR

ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

Hallo Hannah.

Uns ging es genauso. Alle 6Wochen ging es von vorne los! Jetzt ist mein Sohn zehn j und es wird langsam weniger.
Sobald es schlimmer wird muss er auch Cortison inhalieren.
Auch bei ihm wurde ein Schweißtest gemacht ohne Ergebnis.
Allergietests bis jetzt ohne Befund.
Druecke euch die Daumen. Lg gudrun

LenaJulia
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Beitrag von LenaJulia »

Oh ja,das kenne ich auch....

@Toni:
Welches Präparat habt ihr zur Dauerantibiose?
Ich habe nicht das Gefühl,dass es bei uns hilft.Lena bekommt Cotrim.

LG Julia
Julia (*77) und Lena (*10) eh. Frühchen, z.n. Ösophagusatresie Typ IIIb, Tracheo- und Bronchomalazie, Infektanfälligkeit, nächtliche BiPAP Beatmung, Sauerstoff pflichtig

Kathrin_Sophie
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Beitrag von Kathrin_Sophie »

Hallo!

Wir reihen uns auch mit ein....Bei uns wurde es schon besser, als sich meine Tochter mehr aufrecht bewegt hat! Dann ging das Abhusten und Nase putzen einfacher....
Aber wir warten auch sehnlichst darauf, dass sie mal länger als 3 Wochen durchgehend gesund ist.... :roll:

Gute Besserung!
Kathrin mit Sophie *09: Frühgeburt -> ICP als beinbetonte spastische Tetraparese und Pflegekind *14 ->Klumpfüße

josti
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Beitrag von josti »

Oh man, das betrifft ja anscheinend echt Einige!

Finde es auch schlimm, dass es immer so plötzlich losgeht bei Ihm. Ohne jegliche Vorwarnung, er ist an dem einen Tag noch kerngesund und am nächsten Tag giemt,pfeift und rasselt er wie verrückt und bekommt kaum noch Luft. Das war jetzt schon der zweite Klinikaufenthalt deswegen, da er dann auch Sauerstoffzufuhr benötigt :(
Morgen Früh geht es dann nochmal zur Kontrolle zum Kia, der meinte falls es jetzt über die Sommermonate nicht besser wird, dann würde er über die Herbst und Wintermonate dem Kleinen dauerthaft etwas zum Inhalieren verschreiben..
Allergietestung meinte er wäre jetzt noch nicht aussagekräftig, weiß jemand weshalb?
Mein Mann und ich haben beide keine Allergien und auch kein Asthma.

Ach ich finde es echt schrecklich, ich habe wirklich das Gefühl, dass es in ein paar Wochen schon wieder soweit ist :(
Zwischen den Bronchitiden ist er immer topfit, kein Schnupfen, kein Kränkeln kein Nichts und dann wie aus dem Nichts..

Puh dauerhafte Antibiose härt sich natürlch auch nicht gerade prickelnd an. Aber was soll das denn bewirken? Das würde doch nur bei Bakterien helfen, oder liege ich da jetzt falsch?
Die Rachenabstriche waren jedesmal o.B.
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Laurinsmama
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Beitrag von Laurinsmama »

Hallo,

Nachdem mein Junge unzählige Pneumonien inkl. O2- Bedarf, Antibiosen, Dauerantibiosen ect. durch hatte, begann ich mit Physiotherapie nach Pörnbacher. Und, ich kann es selbst kaum glauben, seit er täglich auf dem Pörnbacherkeil gelagert wird, ist dieses Problem fast besiegt...und es war teils wirklich grauenvoll und gefährlich...

Sobald eine Lungenproblematik aufkeimt, lagere ich noch länger und er inhaliert dann mit Atrovent, Pulmicort und auch mit Tobi.

LG Kirstin
Laurinsmama mit A.99 und L.07, SCN2A-Mutation, Epilepsie, Bilaterale corticale Dysplasien, Polymikrogyrie,Z.n. BNS/West-Syndrom, hypoton, schwerste psychomotorische Entwicklungsretardierung,Jejunal-Button,VNS, Callosotomie 09, rezidivierende Pneumonien, Resektion des rechten Temporal-, Parietal- und Occipitallappens 05/10, gesetzl. blind,

LenaJulia
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Beitrag von LenaJulia »

Hallo Josti,
ja stimmt.AB hilft bei bakteriellen Infekten.Bei Lena ist es so,dass sie dauerhaft verschleimt und das ist natürlich ein Nährboden für Bakterien.Dem soll die Dauerantibiose vorbeugen.
Meine Tochter hat gerade mal wieder eine Pneumonie hinter sich gebracht,aber fit ist sie noch nicht....
LG von der Ostsee,
Julia
Julia (*77) und Lena (*10) eh. Frühchen, z.n. Ösophagusatresie Typ IIIb, Tracheo- und Bronchomalazie, Infektanfälligkeit, nächtliche BiPAP Beatmung, Sauerstoff pflichtig

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