Alternative zum Rehabuggy

Hier könnt ihr die Hilfsmittel eurer Kinder vorstellen, z. B. Reha-Buggy, Pflegebett, Stehtrainer, Therapieliege usw. - gerne auch mit Foto.
Ihr könnt hier übrigens auch Fragen bezüglich Technik und Anwendung verschiedener Hilfsmittel stellen.

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Josephine und Moritz
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Alternative zum Rehabuggy

Beitragvon Josephine und Moritz » 03.05.2013, 23:29

Hallo liebe Forumsmitglieder,

unser Kinderarzt hat eine Verordnung für einen Rehabuggy ausgestellt, den ich jetzt bei der Krankenkasse beantragen "soll" (kann).
Ich muß allerdings ehrlich gestehen, dass ich mir überhaupt nicht so sicher bin, ob das so das Richtige ist.
Moritz ist motorisch entwicklungsverzögert um 1 Jahr, hat starke Wahrnehmungsstörungen und Verdacht auf eine Autismusspektrumstörung, außerdem kein Gefahrenbewußtsein u. läuft gerne weg.
Der Kinderarzt äußerte die "Idee" mit dem Buggy von sich aus, als ich Moritz letzte Woche mal wieder schlafend von der Bushaltestelle aus in die Praxis getragen habe. Der Kinderarzt sagte es wäre für mich unzumutbar dieses Gewicht regelmäßig durch die Gegend zu tragen u. da der normale Buggy ja nunmal zu klein ist, sollten wir einen Rehabuggy nutzen.
Ich habe dann mal ein wenig gegoogelt und habe den Eindruck gewonnen, dass dieses Buggys wohl eher für Kinder gedacht sind, die wirklich nicht ausreichend laufen können? Laufen kann er ja prima, auch mehrere Stunden am Stück, allerdings nicht zielgerichtet und nur, wenn die Umgebung ihn nicht überfordert.
Macht es Sinn nochmal nach einem "normalen" Buggy zu suchen, der mehr kg aushält und insgesamt größer ist? Und wenn ja, habt Ihr vielleicht einen konkreten Tipp?
Brauchen tun wir einen fahrbaren Untersatz schon, vor allem für den Rückweg vom Kindergarten, wenn Moritz wirklich müde ist und für sämtliche Unternehmungen wo mal mehr los ist, das ist sonst kaum zu handeln.
Freue mich über jeden Tipp, danke und viele Grüße von Josephine

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 04.05.2013, 06:13

Hallo,
ein normaler Buggy gibt dir vielleicht einen "Spielraum" von weiteren 5 kg Gewicht und ein paar cm mehr Rückenlehne. Glaubst du, dass du den in ein, zwei Jahren nicht mehr brauchen wirst?
Rehabuggys sind auf wesentlich mehr Gewicht und Rückenlänge ausgelegt.
Einen möchte ich dir empfehlen, weil wir ihn selber nutzen und klasse finden, den Uniroller der Firma Rehanorm. Das ist ein ziemlich großer Buggy, der sich aber kleinwagentauglich zusammenklappen lässt und nicht sehr schwer ist, ich kann ihn problemlos mit einer Hand ins Auto heben. Die Sitzfläche ist nach hinten geneigt, sodass eine leichte Liegeposition entsteht (und ein schlafendes Kind nicht nach vorne kippt). Du kannst Gurte zum Anschnallen bekommen und ein großes Verdeck, das Schutz vor Reizüberflutung bietet.
Wenn dein Sohn älter als 3 Jahre ist, musst du für einen Rehabuggy nichts dazuzahlen.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

Josephine und Moritz
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Beitragvon Josephine und Moritz » 04.05.2013, 08:19

Danke Ulla für den Tipp,
dieser Buggy würde ja sogar das Fahrrad fahren ermöglichen!
Wie lange wir den noch brauchen, kann ich leider so gar nicht abschätzen. Da der kleine Mann ganz tolle Fortschritte macht, denke ich immer "das lohnt sich nicht mehr". Aber das habe ich halt schon öfter gedacht im letzten Jahr....
Jetzt ist Moritz knapp 4 1/2 Jahre alt.
LG Josephine

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Beitragvon ehemalige Userin » 04.05.2013, 09:01

Hallo!

Ich weiß ja nicht, wie groß dein Sohn ist, aber mit normalen Buggys wird das glaube eng!

Unser Söhnchen ist sehr groß, so dass wir schon sehr früh (mit 2,5) nach großen Buggys, die auch gewichtstechnisch adaptiert waren, Ausschau halten mussten.
Da gabs eigentlich nur den TFK Joggster Twist, der noch ein Weilchen mithalten konnte (Rückenlehne ist 56 cm lang und er darf bis 32 kg genutzt werden).
Danavh haben wir auch einen Rehabuggy beantragt, obwohl unser Sohn durchaus gut laufen konnte. Er ist eben nur auch sehr schnell ermüdet und hat sich einfach hingesetzt, egal wo wir waren. Mit seinen fast 20 kg war an Tragen über längere Strecken nicht zu denken.

Wir haben uns dann also für den Swifty von Thomashilfen entschieden. Ein sehr schöner Buggy, dessen Rückenlehne sich auch gut runter stellen lässt. Wir waren sehr zufrieden mit ihm...

LG
San

Josephine und Moritz
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Beitragvon Josephine und Moritz » 04.05.2013, 09:40

Danke San,
der sieht ja wirklich gut aus!
Also wirklich riesig ist Moritz jetzt nicht ( etwas über 1 Meter und knapp 18kg), aber dennoch zu groß für unseren jetzigen Buggy. Die Füsse berühren den Boden u. seitdem er mir neulich mit den Füßen nach vorne eingeschlagen ist, weil ich nicht bemerkt hatte, dass er schon schläft, trage ich ihn bei Bedarf. Die letzten Unternehmungen haben wir abgebrochen, weil einfach irgendwann kein Halten mehr war.
Muss ich denn jetzt mit dem Rezept zum Sanitätshaus oder erst zur Krankenkasse?

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 04.05.2013, 10:06

Hallo,
du gehst zum Sanitätshaus, nimmst das Rezept mit, lässt dich beraten und testest ggf. ein paar Buggy-Modelle aus und lässt das Sanitätshaus den Schriftverkehr mit der KK erledigen.
Geh unbedingt zu einem Sanihaus, das auf Kinder spezialisiert ist!
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Beitragvon Josephine und Moritz » 04.05.2013, 10:48

Oh Danke, mal sehen wo es hier sowas gibt.

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 04.05.2013, 10:53

Wenn du schreibst, wo du wohnst (also etwas genauer als NRW :wink: ), dann kann dir bestimmt jemand ein gutes Sanitätshaus empfehlen!
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Beitragvon Josephine und Moritz » 04.05.2013, 10:55

In Bottrop :-)

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eine Alternative

Beitragvon JuliaYa » 04.05.2013, 23:10

Hallo,

wir hatten für unseren Sohn diesen hier:

http://www.amazon.de/Eckla-Allround-Tra ... andtrolley

Wir haben den Trolley ca. 1 Jahr als "Übergang" genommen. Er kann zwar laufen ist aber schnell kaputt. Darin hat er sich sicher gefühlt und es geliebt darin gezogen/geschoben zu werden.

Nach dem Jahr wußten wir dann wie er sich als Fußgänger entwickelt und konnten weitere Schritte "einleiten".

Viele Grüße

Julia


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