Verfasst am: 14.12.2010, 20:33 Titel: Jana mit Lenny (Autismus? ADHS? Was anderes?)
Hallo
So,nun stelle ich uns mal vor..
Ich bin die Jana,29,habe drei Kinder : Marc Leon(10),Emily(6) und Lennard(2)
Ich bin in diesem Forum gelandet als ich auf der Suche nach Informationen über Autismus war und möchte mich nun doch mal hier durchlesen.
Es geht um Lenny,mir und anderen Personen kommen einige Charakterzüge irgendwie auffällig vor,ob es nun in Richtung Autismus geht weiß ich selbst nicht,aber um das halbwegs herauszufinden bin ich ja hier
wo fange ich bloß an.. das wird ein sehr langer Beitrag,fürchte ich...
Lennys Verhalten fiel mir schon im ersten Lebensjahr auf,ich hatte nie einen konkreten Verdacht,schon gar nicht in Richtung Autismus,eher das er ein ziemlich "eigenes" Baby ist,oder ich das eben nur denke und mir da was einrede...
Mir fiel auf,das Lenny mich selten so richtig anschaute,zwar ein sehr unruhiges Kind war,aber durchaus oft Phasen hatte in denen er mit sich selbst zufrieden war,z.b in der Babywippe am Fenster stand und bestimmt ne Stunde die sich bewegenden Bäume mit ernstem Blick anguckte.
diesen ernsten Blick hatte er schon früh drauf,ich wusste zwar in welchen Situationen er sich wohlfühlte,erkannte das aber nie am lachen/lächeln...das ist schwer zu beschreiben.
Er lächelte aber durchaus,wenn man mit irgendwas rasselte,ihn kitzelte oder "faxen" machte,mit 9 Wochen das erste mal. Später auch "einfach so" ,das spricht ja doch eher gegen Autismus.
Er war und ist nie gern auf dem Arm,drehte sich weg,machte sich steif und beim herumtragen total schlapp,wenn ich andere Kinder/Babys auf dem Arm habe merke ich erstmal wie sehr die sich anschmiegen,das hat meiner nie gemacht.
mittlerweile ist Körperkontakt möglich,aber nach wie vor kein umarmen/in dem Arm nehmen. Wenn er sich weh getan hat,kommt er durchaus zu mir,ich darf ihn aber auch dann nicht hochnehmen und trösten.
wenn er Kontakt möchte,küsst er uns
Sein Schmerzempfinden ist auch etwas "verzehrt",mal merkt er Dinge gar nicht,mal reagiert er total über. (er hat vor kurzem den Schnee erstmals angefasst und hat sich geschlagene 20 Minuten nicht mehr einbekommen und schrie und schrie ...)
Zähne putzen,waschen,Nägel schneiden,Haare Kämmen,... ist alles nur unter enormen Protest möglich,das schon von Anfang an.
Den Blickkontakt würde ich als nahezu normal einstufen,wenn ich von ihm verlange,das er mich anschauen soll macht er es nicht,wenn er aber z.b auf dem Boden sitzt guckt er mich schon immer wieder an.
Stereotypien fallen mir keine auf..es gibt immer mal wieder Tage wo ich zweifel,ob das noch alterstypisch ist,zum Beispiel läuft er oft "tänzelnd" auf dem Vorderfuß und mit einer komischen Armhaltung,das aber eher selten kombiniert und meißtens nur in der Wohnung.
Mit dem Kopf gegen die Wand schlagen hat er einige Monate gemacht,ich denke,das war die normale Austestphase..es kommt aber immernoch vor,wenn auch äußerst selten..manchmal reisst er sich auch vor Wut an den Haaren,überwiegend lässt er die Wut aber an anderen aus.
er hatte im gesamten ersten Lebensjahr genau DREI Spielzeuge mit denen er sich beschäftigt. Eine bestimmte Rassel mit "Wackelaugen",ein Musikspielzeug,und Autos/Gegenstände deren Räder sich drehen ließen.
Auch heute spielt er größtenteils mit Fahrzeugen,aber auch mit elektrischen Geräten(Fehrnbedienung,Handy) oder Knöpfen(also Knöpfe drücken am Fehrnseher,am Aufzug usw ) .
im gesamten ersten Jahr hat er Große Schwierigkeiten mit Gruppen gehabt,es war nie ein Besuch einer Krabbelgruppe möglich. Auch Spielplätze hat er gehasst wie die Pest. Das ist mittlerweile ebenfalls möglich,aber je größer die Gruppe wird,desto unwohler fühlt er sich ,was man daran merkt,das er verspannt wirkt,sich in irgendwelchen Ecken versteckt,an die Tür rennt und gehen will,oder hinterher endlos schreit,um sich schlägt usw..
seine Sprachentwicklung ist völlig in Ordnung,er spricht etwa 50 Wörter(ein großteil davon "Phantasiewörter",also eigenst erfundene die dennoch eine Bedeutung für einen bestimmten Gegenstand hat ),noch keine Sätze . Er wiederholt unheimlich gern,wenn er beispielsweise etwas haben will sagt er es auch wirklich so lange bis er es bekommt,also z.b "Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee,Tee"...das kann minuten so gehen
er hat einige Routinen und Gewohnheiten die ihm ziemlich wichtig sind,das führt oft zu Bockanfällen wenn wir das nicht einhalten. Vor allem auf Symmetrie legt er Wert (wenn die eine Gardine zur Seite weg geschoben wird muss die andere auch,wenn ich die eine Kerze an mache die andere auch..,die Schuhe müssen immer an ihrem Platz stehen,keine Krümel oder der Hundenapf auf dem Boden rumstehen,die Türen und Fenster immer zu sein,usw..die Liste ist endlos )
was uns auch auffällt,ist das er oft so,ja,wie soll ich sagen,ignorant wirkt,was natürlich Quatsch ist bei einem zweijährigen. Er liebt alle seine Bezugspersonen,das wissen wir,aber ich habe bei ihm noch nie eine wirkliche Freude im Gesicht gesehen wenn eine ihm bekannte Person (Oma,Opa,Onkel,ja,sogar ich ) zu Besuch kommen,er geht dann meißtens wieder in seine Spielecke,auch mal zu der jeweiligen Person,bringt dann auch manchmal seine Autos,aber dieses "in die Arme rennen" habe ich bei ihm noch nie gesehen,für Leute die ihn nicht kennen wirkt das einfach ziemlich "ignorant",ich selbst weiß trotzdem wann er sich freut oder nicht
Sein Essverhalten ist alterstypisch schwierig.Bis zum 1.Geb. ging nur Milch,danach Brei,Phasenweise wechselne Vorlieben. Derzeit ziemlich monoton,immer die selbe Zusammenstellung,ansonsten isst er halt nichts,wenn es das gerade nicht gibt.
allerdings schlingt er extrem,d.h er isst wahnsinnig schnell,stopft sich den Mund voll und schluckt es runter sobald es passt ohne zu kauen..so isst er oft sehr große Mengen weil das Sättigungsgefühl natürlich spät einsetzt.
aber es sind eben auch viele Dinge die GEGEN Autismus sprechen,er kann sehr gut nachahmen,SEHR gut sogar,er macht fast alles nach..Tierstimmen,Niesen/Husten von uns,wenn eine Tür quietscht,spricht einige Wörter nach dessen Bedeutung er wohl nicht wirklich kennt,er winkt mittlerweile zum Abschied,er küsst uns und erkennt uns ganz klar als Bezugspersonen ,er fremdelt,er zeigt und bringt uns Dinge die er toll findet und er nimmt mittlerweile auch Kontakt zu anderen Kindern auf..wie das in dem Alter normal sein sollte,weiß ich ehrlich gesagt nicht..ansprechen/zum spielen animieren,dafür ist es denke ich noch zu früh,er stellt sich eben vor sie,sagt nichts,nur bei ganz kleinen,also Säuglingen,die küsst er.das alles spricht doch absolut dagegen,richtig ?
Ja,das wars glaube ich soweit..wie schätzt ihr das ganze ein ?
Hallo Jana,
also ich habe wenig Ahnung von Autismus und seinen Spielarten, aber in einigen Episoden die du von deinem Lenny erzählst erkenne ich unsere Johanna 1:1 wieder......und die ist def. keine Autistin
Johanna mag keine körperliche Nähe, auch als Baby nicht, wegdrehen, überstrecken, nicht ankuscheln....dasselbe in grün.....es war sogar so, daß ich sie nicht normal stillen konnte, sondern nur mit dem Körper weg von mir.
Wenn Bezugspersonen nach Hause kommen (also auch der Papa oder ich), sagt sie im Besten Fall "Hallo", aber bleibt sitzen wo sie ist, oder knallt einem sofort irgendein Tageserlebnis an den Kopf.....völlig bezugsfrei.
Mit 2 Jahren hatten wir auch so eine "TIC" Phase....sobald es dunkel wurde mußten sofort ALLE rolläden runter, wenn sie auch nur einmal Autoscheinwerfer gesehen hat war ewig Gebrüll.......etc.
Wir haben uns auch mit unseren Bedenken unserem KiA anvertraut, der uns beruhigen konnte....sie ist nunmal ein wenig eigenbrötlerisch, aber vollkommen normal entwickelt, spielt gerne mit anderen Kindern (obwohl sie laaaaange nur zugeschaut hat, wenn andere gespielt haben), also einfach einige Eigenarten.
Ich wünsche dir, daß es bei euch ähnlich ist!
LG marion _________________ Marion ('76) mit Johanna (12.2006) und Rebecca (08.2008) geboren 35.Ssw, virale Meningitis mit 7 Wochen, vielen Problemen in den ersten 2 Jahren, aber fit !
Hallo Jana,
vieles was du schreibst, erinnert mich an meinen Sohn. Er ist inzwischen 6 Jahre und wir haben vor drei Monaten die Diagnose Asperger-Autismus erhalten.
Ben war in den ersten drei Jahren nicht besonders auffällig, aber mir ist halt schon aufgefallen, das er anders war als z.B. sein großer Bruder in dem Alter.
Für mich hört sich schon nach Autismus an, aber du solltest das mal bei deinem Kinderarzt ansprechen.
Die Dinge, die deiner Meinung nach gegen Autismus sprechen, waren bei meinem auch ähnlich. Er hat normal angefangen zu sprechen, hat alle Leute, die er gesehen hat angesprochen (das macht er heute nicht mehr). Krabbelgruppe war bei Ben auch nicht möglich, er haute alle Kinder. Er hat damals auch jeden versucht nachzuahmen, besonders seinen Opa.
Das änderte sich aber alles sehr schnell und von heute auf morgen fing er an , die meisten Dinge zu verweigern, sprach kaum noch mit anderen, hörte auf papa zu sagen und sah nur noch mich als Bezugsperson an.
Es gibt wirklich vieles, was bei deinem Sohn dafür spricht, daher halte ich es für angebracht, unbedingt deinen Kinderarzt darauf anzusprechen.
Meine Kinderärztin hat mich damals belächelt, als ich ihr sagte, dass Ben Verhaltensauffälligkeiten hätte, sie sagte es seien nur Phasen. Dadurch sind bei mir viele Jahre verloren gegangen, in dem ich durch mein Nichtwissen vieles falsch gemacht habe. Heute mit Diagnose klappt das Zusammenleben mit unserem Sonnenschein super.
Ich wünsche dir, dass dir geholfen wird und du bald Gewissheit hast, was mit deinem Sohnemann los ist.
LG Andrea _________________ Andrea (Bj. 66), verh., 2 Kinder (Cedric Bj. 90 und Ben Bj. 04, Asperger)
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"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin,
ich lache über euch, weil ihr alle gleich seit"
(Kurt Cobain)
------------------------------------------------------ www.Autisten-Kinder.com
das alles erinnert mich auch an meinen Sohn. Bei ihm besteht der Verdacht auf A-Typischer Autismus. D.h. er hat einige autistische Züge, aber andere Sprechen wieder dagegen. Bis jetzt habe ich aber noch keinen kompetenten Arzt gefunden, der eine richtige Diagnostik macht.
Hallo, schreibe heute zum ersten Mal, habe mir hier viele Tipps geholt. Die Verhaltensweisen von deinem Sohn, kenne ich nur zu gut. Die Qualitäten der Verhaltensweisen verändern sich mit der Zeit. Ein Tipp von uns schnell ein Termin machen in der Kinderpsychiatrie und die Diagnose abklären lassen, sonst verlierst du wertvolle Zeit.( Wartezeiten sind lang) Unsere Diagnose: frühkindlicher Autismus. Unser Leon spricht wie ein Wasserfall, imitiert Leute, Tiere und auch Gegenstände. Er liebt alles was sich dreht und bewegt, elektrische Anlagen, Rollos und Schlüssel und Türen. Er hat in einer Woche das Alpabeth gelernt und fängt an zu lesen. Nur Mut und viel Kraft. Liebe Grüße Susann
es war sehr interessant, Deine Vorstellung zu lesen.
Du zählst einiges auf, was mich an meinen Sohn erinnert. Aber auf zwei Dinge hast Du aufzählst, möchte ich eingehen, die doch ganz anders sind: "er zeigt und bringt uns Dinge die er toll findet und er nimmt mittlerweile auch Kontakt zu anderen Kindern auf."
Ein erfahrener Therapeut, der meinen Sohn schon früh gesehen hat, fragte mich, ob mein Sohn mir Dinge zeigt. Das musste ich verneinen. Eine Auffälligkeit, die zeigt, dass auch nonverbal keine Kommunikation stattfindet.
Dann die Kontaktaufnahme zu anderen Kindern. Das finde ich auch sehr auffällig als nicht-autistisch. Bei uns ist es heute noch immer sehr auffällig, wenn auch nicht mehr so extrem wie zur Kleinkindzeit.
Aber: bei dem einen Kind ist ein Merkmal stärker ausgeprägt, beim anderen Kind ist es wieder anders.
Der beste Rat, den man Dir geben kann, ist wirklich einen Termin zu machen, um es abzuklären.
Liebe Grüße
Michaela _________________ Michaela (1967) mit T.
mit Tom (2003), frühkindlicher Autismus (auf hohem Funktionsniveau), getesteter IQ 61
A. (98), Asthma bronchiale und L. (94)
Du spürst doch ganz genau, dass er anders als seine Geschwister ist. Auch wenn man vieles vergisst, wie es eigentlich sein sollte, merkst du trotzdem, dass da was nicht stimmt!
Nimm deine Gefühle sehr ernst.
Alles das du beschreibst passt sehr gut zu Autismus. Aber weil jeder Autist verschieden ist, ist es eigentlich die Summe der Auffälligkeiten, die zeigt, dass dein Sohn autistisch sein könnte.
Es müssen nicht alle Symptome vorhanden sein, es gibt Autisten die sehr guten Blickkontakt haben, die sehr fröhlich sind, die gerne Menschen haben. Philipp z.B. hat immer wildfremde Menschen an den Beinen umarmt...normal ist das ja auch nicht, normal ist eine Vorsicht Fremden gegenüber.
Was ich sagen will, lass dich nicht mit " der ist kein Autist, weil er das und das kann" abspeisen.
Es gibt keine Ausschlusskriterien nur Einschlusskriterien
LG Christine _________________ Christine 64, F 65, C 92, A 95, O 96(Asperger Autist), J 98 & Philipp 01 (frühkindlicher Autismus, Sprachbeginn mit 4 1/2, noch immer 1-2 Wort Sätze, Microdeletion 22q13.33 Phelan Mc Dermid Syndrom)
unsere Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....3943&highlight=#73943
Verfasst am: 15.12.2010, 17:07 Titel: Re: Jana mit Lenny (Autismus? ADHS? Was anderes?)
Hallo Jana,
herzlich willkommen im REHAkids-Forum!
Jil hat folgendes geschrieben:
aber es sind eben auch viele Dinge die GEGEN Autismus sprechen...
Diagnostisch muss man unterscheiden zwischen einem Kriterium, das FÜR Autismus spricht, und den Fall, dass ein solches Kriterium NICHT erfüllt wird. Letzteres ist durchaus üblich, da Autismus mit einer ganzen Reihe von Merkmalen beschrieben wird, von denen eine bestimmte Anzahl qualitativ zutreffen muss, während die anderen dann einfach unter den Tisch fallen. Nicht erfüllte Kriterien sind also KEINE Ausschlussargumente!
Wichtig ist im Verdachtsfall, dass man gezielt einen Facharzt aufsucht, der eine Zugehörigkeit zum Autismusspektrum testen kann. Wer nur aufgrund eines Blickkontakts oder eines gesprochenen Wortes Autismus direkt ausschließt, zeigt damit eigentlich nur eines: Dass er keine Ahnung von diesem Thema hat. Das wäre insofern auch plausibel, da angehende Mediziner im Studium nichts nennenswertes dazu vermittelt bekommen. Also wird - Ärzte sind schließlich allwissend - munter nach irgendwelchen "Rain Man"-Klischees diagnostiziert, was jedoch den Eltern und auch den jungen Patienten nicht weiterhilft. Deshalb ist es so wichtig, die in Frage kommenden Fachärzte gezielt auszuwählen und nicht einfach zu irgend einem nächstgelegenen Kinder- und Jugendpsychiater zu gehen.
Autisten sind keine Menschen mit exakt vorgegebenen Eigenschaften. Vielmehr ist die autistische Community genauso vielfältig wie die nichtautistische, d.h. was der eine tut, muss der andere deshalb noch lange nicht gut finden oder gar auch tun. Manche von uns haben gerne Sozialkontakte und andere hassen sie wie der Teufel das Weihwasser. Einige lernen im Laufe der Zeit, sich nach außen perfekt anzupassen, während andere irgendwann vom Elternhaus ins Wohnheim umziehen, weil sie für die täglichen Verrichtungen Anleitung und/oder Betreuung brauchen.
Kurzum: Lass Dir Dein Gefühl nicht ausreden. Es ist nicht Dein erstes Kind und somit hast Du schon einige Erfahrung mit den üblichen Entwicklungsschritten. _________________ Liebe Grüße
Markus
Wir haben uns auch mit unseren Bedenken unserem KiA anvertraut, der uns beruhigen konnte....sie ist nunmal ein wenig eigenbrötlerisch, aber vollkommen normal entwickelt...
Hallo Marion,
vielleicht hast Du schon meinen obenstehenden Beitrag gelesen. Nur Ärzte, die sich mit dem Autismusspektrum auskennen, können dieses sicher diagnostizieren bzw. ausschließen. Eine Momentaufnahme kann das nicht leisten und durch die U-Untersuchungen schlüpft "unsereins" regelmäßig durch. Nicht umsonst hat Autismus Deutschland U-Checklisten herausgegeben, die zusätzlich zu den U-Untersuchungen abgearbeitet werden können. Da diese Mehrarbeit von den Krankenkassen jedoch nicht bezahlt wird, werden die ergänzenden Checklisten in aller Regel nicht angewandt.
In meinem U-Heft steht übrigens überall "unauffällig" drin, weil meine Kinderärztin damals meinte, das wachse sich noch aus. - Ich will Dir keine Angst machen, aber bitte verlass Dich nicht auf die subjektive Meinung eines Einzelnen, dessen spezifische (Autismus-) Kompetenz nicht bewiesen ist. Autistische Mädchen sind zudem anders als autistische Jungs, während in der Fachliteratur hauptsächlich Jungs beschrieben werden. _________________ Liebe Grüße
Markus
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