Verfasst am: 24.09.2004, 19:46 Titel: Defersdorf, Roswitha; Drück mich mal ganz fest
Roswitha Defersdorf "Drück mich mal ganz fest"
Hallo!
Cerstin hat mich gebeten, dass Buch von Roswitha Defersdorf "Drück mich mal ganz fest" vorzustellen.
Das Buch erzählt die Geschichte ihres Sohnes, der unter massiven Sprach- und Wahrnehmungsstörungen litt. Die Mutter schildert, wann sie darauf aufmerksam wurde, was ihrem Sohn geholfen hat und welche Methoden sie anwandte, um ihrem Sohn zu helfen.
Das Buch enthält auch viele Buch- und Therapie-Tipps. Es ist leicht geschrieben, teilweise zwar etliche Wiederholungen, aber trotzdem lesenswert.
Cerstin hat es gut gefallen und sie hat auch schon einige Sachen aus dem Buch mit Mascha gemacht.
Dieses Buch kann ich ebenfalls nur empfehlen. Für das bessere Verständnis wäre es allerdings hilfreich, vorher das Buch "Bausteine der kindlichen Entwicklung" von A.J.Ayres gelesen zu haben, da es darauf aufbaut (ist aber kein Muss).
ich habe das Buch auch gelesen und fand es sehr aufschlußreich in Hinblick auf meine große Tochter Mascha.
Leider fehlt mir wegen Johanna die Zeit, meine Tochter so intensiv zu fördern, wie sie es eigentlich nötig und verdient hätte. Das stimmt mich oft traurig.
Noch eine Frage, wer ist Cerstin? Es interessiert mich nur, weil ihre Tochter offensichtlich auch Mascha heißt und Wahrnehmungsstörungen hat. Vielleicht kannst Du einen Kontakt vermitteln.
Liebe Grüße
Daniela _________________ Johanna *11/2002 (Hirntumor an Stammhirn und Rückenmark Astrozytom Grad I, Trachealkanüle), † 09.08.2011
Mascha *9/1999, Hirnreifungsstörung, Angststörung, selektiver Mutismus, teilkontrakte Spitzfüße
hab Dir ne PN geschickt.
Cerstin _________________ Mascha 5/99 sensomotorische Wahrnehmungsstörung ADS-Träumer?, Rolando Focus, Entwicklungsverzögert ca. 2 Jahre. KISS Syndrom. und Hannah 5/01 ADS-Träumer
Cerstin66 nach Depr./Angstat.nun ADS Gemischter Typ unsere Vorstellung
tut mir Leid, ich teile die Meinung der anderen hier nicht. Ich halte das Buch für inzwischen überholt. Es hat noch diese "Reparaturmentalität" der Sonderpädagogik von damals: Man schaut, was an einem behinderten Kind alles "kaputt" ist, und dann beginnt man mit den Reparaturmaßnahmen. Mich hat das abgestossen. Ich persönlich mag es nicht, wenn man Menschen klinisch und von oben betrachtet. Der Junge hat mir entsetzlich Leid getan, heute muss er ja ein Mann in meinem Alter sein, aber es ging gar nicht wirklich um ihn, sondern um die Mutter und deren Therapiemassnahmen. Ich weiß, dass es schwer ist mit diesen Kindern, habe selbst ja auch eins mit Wahrnehmungsstörungen, aber es wird dadurch nicht besser, dass man nur noch verbissen das Kind "fördert" und dadurch sich und das Kind enormem Druck aussetzt.
Wirklich positiv und viel informativer ist dagegen "Spielerisch im Gleichgewicht" von Monika Murphy-Witt, ein Buch über alltagstaugliche Förderung von Kindern mit zu starker oder zu schwacher Muskulatur, ADHS, Wahrnehmungsstörungen, Unruhezuständen und so weiter. Es wurde uns in der Frühförderung empfohlen, und es war ein super Tipp, den ich schon dutzendfach weiter gegeben habe. Diese "Förderung" macht sogar Spaß, weil sie das Verständnis für die Kinder weckt, einem den Druck nimmt und man wirklich kreative Sachen mit den Kindern macht, die letztlich auch etwas bringen.
Ich habe es an anderer Stelle gerade geschrieben, dass die Wahrnehmungsstörungen unseres Kindes nach einem Jahr intensiver Förderung und Therapien praktisch verschwunden sind. Er ist - bis auf die Sprache - altersgemäß entwickelt, freundlich, aufgeschlossen und halt völlig "normal". Vor einem Jahr war normaler Sozialkontakt gar nicht möglich (vor allem allerdings durch die Schwerhörigkeit). Neben den Therapien hat das Buch von Murphy-Witt sicher am meisten dazu beigetragen, dass Jonathan fast gesund ist. Hm. Vielleicht hat "Drück mich mal" doch in gewisser Weise geholfen, denn dadurch war mir sonnenklar, was ich uns nicht zumuten wollte...
Ich habe das Buch auch gelesen und es steht noch in unserem Bücherschrank.
Auch ich habe viele Parallelen zur Aileen gefunden,und durch das Lesen des Buches einiges besser verstanden.
Deshalb würde auch ich dieses Buch stets weiter empfehlen. _________________ Connie 11.61& Aileen/11.00 (Achondroplasie u.Wahrnehmugsstörungen) 96 cm
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Sind wir auch klein,im Herzen sind wir Riesen.
Unsere Galerie: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=8593
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....209&highlight=#206209
Ich kann mich nur anschließen und das Buch auch wärmstens empfehlen. Ich habe es im Rahmen meines Studiums gelesen und fand es einfach super.
LG
Lena _________________ geb. 1984; FSJ 2003/2004; Nebenjob bei der Lebenshilfe (Reiseleitung/-begleitung, Einzelbetreuungen und integrative Kindergruppe), seit 2009 Realschullehrerin
Ich kann das Buch nur jeden mit wahrnehmungsgestörten kindern empfehlen.
Ich fand es einfach super.
Mich würde nur mal interessieren, wie es Daniel heute geht.
Ich habe schon gegoogelt, finde aber ningendwo Informationen.
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