Verfasst am: 15.04.2011, 13:39 Titel: Boardmaker vs. Metacomb
Ich möchte für meinen Jüngsten einen Ordner zur uK erstellen - in der Hoffnung, dass er genauso gut darauf reagiert, wie der Große auf sein Ich-Buch. Mir wurden von der Beratungsstelle "Ohne Worte" 2 Softwareprodukte empfohlen. Bezahlen tut die Kasse es nicht. Ich kann nur versuchen, das vom Sozialamt zu bekommen. mal sehen. Beide hole ich definitiv nicht. Aber welches ist nun besser? Preislich ist der Boardmaker schon sehr viel teurer. Den habe ich jetzt für 280€ gefunden und Metacom für 72€.
Daniel ist 3 Jahre, spricht derzeit nicht und es ist fraglich, ob er es je tun wird. ...falls das noch wichtig ist. Da er auf das Ich-Buch seines Bruders so gut reagiert hat, soll eben diese Methode der uK versucht werden zuerst.
Also.... welches ist einfacher zu handhaben, hat die schöneren Bildchen,...
Danke.
LG
Katrin _________________ Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), gl. Entwicklungsst., Ptosis, Hypotonie, Vd. auditive Wahrnehmungsst., Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Esstörung, Hypospadie, Trigonoceph., Hypotonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie)
hallo, mir gefällt metacom besser, weil
- m.E. die darstellungen meist intuitiver lesbar sind
- die darstellungen dem deutschsprachigen raum entstammen (boardmaker symbole haben oft einen USA-bezug den die kinder nicht kennen)
- in der neuen version zwar immer noch weniger symbole zur verfügung stehen als bei boardmaker, diese für viele viele kommunikatiuons gelegenheiten jedoch ausreichen.
- der preis dann sein übriges tut
ich nutze metacon sowohl im schulbereich als auch auf meiner seite www.alle-wuerfeln-mit.de z.b. bei den spielregeln.
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Verfasst am: 15.04.2011, 20:15 Titel:
Den thread find ich grad mal ziemlich interessant...
da ich ebenfalls ne UK-Mappe erstellen will für jerry...
aber ich bin mir nicht so sicher, ob er die metacom symbole verstehen würde... _________________ (37SW+6 ; 29.5.08) Jeremy "jerry" Down-syndrom(Diagnose 26SW) + starker V.a.Autismus
*AV-Septum-Defekt* Op 26.9.2008* ,
Tracheomalazie
2011 Diagnose Aortenstenose 2.Op höchstwahrschenlich
ich schließe mich Marcel an. Metacom umfasst mittlerweile so viele Symbole, dass man fast alles alltägliche damit ausdrücken kann. Und mit ein bisschen Gestalten am PC (oder altmodisch Schneiden und Kleben) lassen sich die Symbole bei Bedarf auch zu neuen kombinieren.
Hallo Nike,
wenn dein Shn die Symbole von Metacom nicht versteht, dürfte er höchstwahrscheinlich die des Boardmakers auch nicht verstehen. Viel realistischer sind die auch nicht. Dann probiere es doch erstmal mit Fotos.
LG! Silvia _________________ Motopädin, Sonderpädagogin und Schwester von Sternen-Bruder
Mit Fotos habe ich schon gearbeitet. Jetzt wollen wir eben einen Schritt weiter gehen. Er soll sich nicht nur an den Bildchen erfreuen, wenn er sie sieht, sondern auch mal damit etwas ausdrücken. Bisher sagt/zeigt er ja gar nichts. Bei ihm muß man alles erraten. Er verhungert vor einem gedeckten Tisch (obwohl er motorisch völlig ok ist). Aber auf die Idee sich selber den Becher zu trinken zu nehmen oder das Brötchen, würde er nie kommen.
Na dann werde ich mal wieder meine kreative Ader walten lassen. _________________ Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), gl. Entwicklungsst., Ptosis, Hypotonie, Vd. auditive Wahrnehmungsst., Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Esstörung, Hypospadie, Trigonoceph., Hypotonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie)
Erstmal rührt der Preisunterschied daher, daß Du bei Metacom tatsächlich "nur" die Symbolsammlung bekommst, während Boardmaker ein ausgewachsenes Bearbeitungsprogramm ist.
Welche Symbolsammlung "besser" ist, lass ich mal dahin gestellt. Da wirst Du soviele Meinungen wie Nutzer zu finden.
Was meiner Meinung nach für Boardmaker spricht ist, daß diese Symbolsammlung sich sowohl in Einrichtungen als auch auf vielen komplexen Kommunikationshilfen wieder findet, ein späteres umlernen also nicht nötig ist. Wobei man auch hier darüber streiten kann, ob das wirklich so ein riesen Problem ist, was aber wohl in erster Linie vom Kind abhängt.
Falls Du gesetzlich versichert bist, sollte die Kasse das übrigens sehr wohl übernehmen. Ist - je nach dem für welches System Du Dich entscheidest - eher die Frage, ob Du Lust auf die Auseinandersetzung mit der Kasse hast.
Schöne Grüße
Martin _________________ Vater eines behinderten Kindes (Kabuki-Syndrom, +04.05.2008), Rehaberater (Kommunikationshilfen), ca. 10 Jahre Erzieher im Behindertenbereich, 3 Jahre Berater Hilfsmittel Sonderbau, FC-Erfahrung (sowohl gestützte Kommunikation als auch FC Köln )
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