Verfasst am: 07.01.2011, 00:47 Titel: Kindergarten - Integrationskind und Umzug
Hallo,
wir wollen in 1 Jahr umziehen. (Wenn unser Haus fertig gebaut ist) In ein kleines Dorf (1100 Einwohner) ziemlich weit weg von hier. Unsere Tochter ist wegen Ihrer Neurodermitis und den Allergien mit Anaphylaxiegefahr zur Zeit als Intergationskind im Kindergarten. (in einer speziellen integrativen Kita). Nach dem Umzug wird sie den Kidnergarten hier nicht mehr besuchen können. Es steht also ein Wechsel an.
Das Dorf, wo wir hinziehen, hat einen sehr schönen kleinen Gemeindekindergarten. Alle Kinder die in dem Dorf wohnen kriegen leicht einen Platz denn die Kita ist nicht überfüllt, es gbit keine Wartelisten oder ähnliches. Und es gehen soweit ich weiß auch alle Kinder des Dorfes und vor allem unseres Wohngebietes dort hin. Das heißt Miriam könnte dort schnell Freunde gewinnen die auch in ihrer Nähe wohnen. Diese Kita arbeitet auch sehr eng mit der örtlichen Grundschule zusammen, was für unsere Tochter natürlich sehr gut wäre, da in 2 oder 3 Jahren auch das Thema Einschulung ansteht. Dann würde Miraim auch schon durch den Kindergarten ihre zukünftigen Klassenkameraden kennen, was auch von Vorteil wäre. Also alles in allem wäre alles super wennn... ja wenn das Wörtchen WENN und die sch... Allergien nicht wären.
Unsere Bedenken sind, dass der Gemeindekindergarten eine Aufnahme von Miriam aufgrund ihrer gesundheitlichen Problematik ablehnen würde. Das ist uns in unserem ersten Kindergarten hier damals passiert. Sie kannten eigentlich die Situation, haben auch nichts dagegen gesagt, aber als Miriam dann 1 Woche dort war, wurde ihnen anscheinend das Ausmaß der erforderlichen Betreuung bewußt (Und das ev. rechtliche Risiko, was die Anapen-Spritze anbelangt) und ich hatte kurz danach die Kündigung des Platzes in der Hand und musste mein Kind eines Tages morgens wieder mitnehmen. Dies war für Miriam natürlich eine total verunsichernde Situation, die ich ihr nicht nochmals zumuten möchte.
Der Nachbarort unseres Dorfes ist größer hat 25.000 Einwohnern. Dieser hat eine integrative Kita. Ich hab auch mal geguckt wo die liegt, laut Viamichelin ca. 10 Minuten mehr (Auto)Fahrtzeit, ginge also theoretisch, wenn man nur den Punkt Entfernung sieht. Dort einen Platz zu bekommen wäre aber angeblich äußerst schwierig. Ich hab vor einigen Monaten, als wir angefangen haben zu überlegen wo genau wir hinziehen, mal dort in der Stadt angerufen und gefragt wie das mit Kitaplätzen aussieht. Die Antwort war, dass die Kitas dort alle hoffnungslos überfüllt sind und es mindestens 2 Jahre Wartezeit gibt. Und als ich sagte meine Tochter sei Integrationskind und wir überlegen ins Nachbardorf zu ziehen, kam die Antwort: "Fremdkind und dann auch noch Integrationskind.... das können Sie vergessen". Gut ich will eigentlich sowieso nicht dass Miriam dort hin geht. Die Integrative Kita hat ein offens Konzept, das heißt alle Kinder aller Guppen können sich frei im gesamten Haus bewegen, haben täglich Kontakt zu allen Kindern des Kindergartens und zu allen Erziehern. Was für ein "normales" Kind vielleicht schön wäre, ist für ein Allergikerkind absolut nicht machbar. Es können sich niemals 150 Kinder und was weiß ich wieviele Erzieher merken, dass ausgerechnet dieses Kind keine Bonbons essen darf, keine Weihnachtskekse, keine Schokolade u.s.w. Das heißt Miriam hätte mit ihren dann 5 Jahren selber die alleinige Verantwortung dafür, die ihr angebotenen Süßigkeiten abzulehnen bzw. nichts von den überall rumstehenden Tellern und Bonbongläsern zu nehmen. Unvorstellbar. Dies wäre meiner Meinung nach für ein Kind in dem Alter eine viel zu große Verantwortung. Klar, sie muss lernen damit umzugehen, aber dabei braucht sie noch Hilfe und Unterstützung. In der jetzigen Kita ist sie in einer festen Gruppe mit 2 festen Erziehern. Alle Kinder wissen Bescheid und wenn Süßigkeiten rumgereicht werden, wird Miriam umgangen, ihr wird ihre eigene "Knabberdose" gereicht. Damit gerät sie erst gar nicht in Versuchung. Und dass die Versuchung groß ist merken wir die letzten Wochen extrem daran, dass sie zu uns immer häufiger sagt "Aber das möchte ich auch mal kosten" "Wie schmeckt denn das?" oder " Wann darf ich das auch mal ausprobieren?" Mein Mann hat schon gemeint, der Tag X, wo sie sich einfach was nimmt was sie nicht darf sofern sich ihr die Möglichkeit bietet, steht in solchen Phasen immer unmittelbar bevor. Kann man ja auch verstehen, die Versuchung ist groß aber ich will mir gar nicht ausmahlen was passiert wenn sie sich dann was nimmt was hochallergen ist.
Und dann gibt es ja auch noch erforderliche Pflegemaßnahmen, die teilweise von den Erziehern durchgeführt werden müssen. Hilfe beim Eincremen, die Auswahl der richtigen Salbe/Lotio/Creme je nach Hautzustand. Die Pflege und Betreuung bei Kratzattacken/Juckkrisen, bis sie da wieder rausgeholt ist. Das Anziehen der Kratzschutzhandschuhe teilweise mehrmals täglich. Das Aufwärmen des extra von zu Hause mitgegebenen Mittagessens. Das Überziehen von Vinyl-Handschuhen beim Arbeiten mit Feuchten Materialien wie z.B. Fingermalfarben/Pinsel+Farbe/Blumenerde..... Und da diese Vinylhandschuhe zu groß sind müssen sie dann auch noch kleiner geklebt werden. Ach es sind viele Kleinigkeiten die die Erzierher täglich zusätzlich leisten müssen. Und hinzu kommt auch noch das Wissen wie das Notfall-Set funktioniert, was bei den Betreuern vorhanden sein muss.
Ja worauf ich eigentlich hinaus will....
Eigentlich wollen wir dass Miriam nach dem Umzug in den Gemeinde/Dorfkindergarten geht. Der bietet eigentlich die beste Zukunftsperspektive für sie (Wenn man mal von Ihrer Krankheit absieht). Allerdings könnten wir es auch verstehen, wenn der sagt, das Risiko ist uns zu groß, wir haben nicht das Personal für die Beaufsichtgung und die extra Pflege.
Aber die Integrative Kita mit dem offenen Konzept geht auch nicht. Die können damit niemals die Beaufsichtigung sicher stellen.
Welche Möglichkeiten haben wir?????
Ich hab mal irgendwo gelesen, es gibt Integrationshelfer. Hat man auf solch einen Anspruch, auch wenn es im Nachbarort eine Integrative Kita gibt?
Oder was gibt es sonst für Möglichkeiten?
Bin echt ratlos..... Und wäre für Ratschläge sehr dankbar. Noch hätten wir Zeit Anträge etc in Ruhe zu stellen und Gespräche zu führen.
Liebe Grüße
Antje _________________ Antje(9/1981) mit
Miriam(8/2006) Neurodermitis,viele Allergien/Unverträglichkeiten (u.a. Milch, Ei, Erdnuss, Haselnuss, Kiwi, Hausstaub, Aspergillus) zur Zeit 35 verträgliche Lebensmittel
GDB 60 Merkzeichen H
Jonathan(12/2009) Durch Vorbeugungsmaßnahmen in Schwangerschaft/Stillzeit bis jetzt keine Auffälligkeiten - Wir können hoffen
Hallo,
ich kann nur etwas über unserem Einzugsgebiet reden. Wir können einen I helfer beantragen, wenn wir gut begründen können, warum. Bei euch liegt es ja somit auf der Hand. Allerdings wäre zu überlegen über die Krankenschwester lieber eine Pflegehilfskraft zu beantragen. Falls I-Helfer bei euch im Kreis gestellt werden, muß noch die Einrichtung das ganze absegnen. Sprich erstmal mit der Kita und mach den Vorschläge wie es mit deiner Tochter dort funktionieren kann. Evtl. haben die auch schon andere besondere Kinder in der Einrichtung od. hatten diese. Immer offen mit allen reden, das hilft und du hast direkt Antworten auf deine Fragen. Im übriegen Frag einfach mal ob die auch Praktikanten da haben od. Anerkennungsschüler diese können oft nur für ein Kind abgestellt werden ohne zusätzliche Helfer zu organisieren. Die sind auch alle in Kinder Erste Hilfe asugebildet und haben auch die Zeit für ein einzelnes Kind, wo es bei den Erziehern immer fehlt. So haben wir auch schon Zeiten überbrückt als die Anträge liefen und kleiner für meinen Zuständig war. Wo ziehst du denn hin? Ich wohne im Westerwald, falls du hier in die Nähe ziehst kann ich dir bei Anträgen und auch Einrichtungen helfen. Bei Fragen einfach ne PN. Lg Nicole _________________ Nicole (10/78) Mama aus Leidenschaft,
Niclas (09/02), ADHS, komb. Entw.Störung, Neurodermitis, Hör- & Sehschwäche, Beinverlängerung re 8 mm nach kompl. Oberschenkelhalsbruch, Wirbelsäulenverkrümmung, GdB 50% & H ,
Chantal ( 06/98) & Leon (09/07) gesunde Kinder
Willi (03/74) der tollste Papi und Ehemann
na da muß ganz klar eine Integrationshilfe her, ist eigentlich kein großes Problem.
Ich bin selbst Erzieherin und arbeite auch in einem Haus mit offenen Konzept. Wir wissen stets von allen Kindern Besonderheiten, denn so viele sind es nicht die besondere Pflege brauchen.
Mein Sohn ging auch Einzelintegrativ in den Kindergarten und nun in die Schule.
Ich halte die Integration am Wohnort immer für das Mittel erster Wahl, denn nur dort kann echte Integration ins Wohnumfeld erfolgen.
Bei uns ist das ganze Konzept von vorn herein schon so, dass der Kiga eine I-Kraft zusätzlich bekommt pro I-Kind. Naja, genaugenommen ist es eine I-Kraft für genau 15h/KInd/Woche. Auch nicht die ideale Lösung, aber naja.
Habt ihr euch informiert, wie es denn an eurem neuen Wohnort sein wird? Die Regelungen für die Integration sind überall anders. _________________ Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), gl. Entwicklungsst., Ptosis, Hypotonie, Vd. auditive Wahrnehmungsst., Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Esstörung, Hypospadie, Trigonoceph., Hypotonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie)
Wo erfahre ich denn, wie die Regelung am neuen Wonort ist? Ich meine, bei welcher Stelle muss ich anrufen? Die von der Kitaverwaltung der Nachbar-Stadt war dermaßen unfreundlich damals am Telefon, da kann ich bestimmt keine Hilfe erwarten.
Über das Jugendamt hier bei uns? Die sind sehr nett. Ich kenne die Frau von der Kitaverwaltung und die, die über die Integrationsplätze wacht. Die führt auch immer das jährliche Förderplangespräch, in dem sie sich genau sagen lässt, wie alles läuft, ob beide Parteien zufrieden sind, wie sich das Kind entwickelt, welcher Betreuungsbedarf besteht u.s.w.
Zitat:
Wo ziehst du denn hin?
Wir bleiben im selben Bundesland, ziehen nur von Südthüringen nach Mittelthüringen.
Ist das mit den Integrationsplätzen denn auch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich oder nur innerhalb der Bundesländer? Warum gibt es denn dafür keine einheitlichen Regelungen?
@Aschmid
Zitat:
Ich halte die Integration am Wohnort immer für das Mittel erster Wahl, denn nur dort kann echte Integration ins Wohnumfeld erfolgen.
Das ist ein sehr gutes Argument, das werd ich mir unbedingt merken, denn genau das ist es ja was wir wollen. Dass sie auch in die Dorfgemeinschaft und vor allem Wohngebietsgemeinschaft integriert wird, zur Vorbereitung auf Schule, zur Freizeitgestaltung etc. Denn was bringt es ihr, wenn sie in die Stadt muss?
Hmmm, wie gehe ich nun am besten vor???
Meine Wunschvorstellung wäre ja folgende:
Bei uns hier in der Stadt ist es so, dass die integrative Kita pro Betreuungstag pro I-Kindes knapp über 50 Euro bekommt. Das läuft irgendwie über das SGB XII. Zusätzlich zu dem normalen Betreuungsgeld das wir als Eltern jeden Monat bezahlen. Das sind im Monat mehr als 1000 Euro. Davon bezahlt die Kita den höheren Betreuerschlüssel, dass pro Gruppe 2 Erzieher auf 15 Kinder kommen (glaube 10 "normal" 5 "Integrativ") bzw. in reinen Integrationsgruppen noch weniger Kinder, aber Miriam geht in eine Misch-Gruppe.
Eine 1:1 Betreuung braucht Miriam ja eigentlich nicht und eine medizinische Fachkraft ist es jetzt auch nicht. Einfach nur ein wenig mehr Erzieher-Personal, damit all Pflege gemacht werden kann und jemand das Kind ein bisschen im Auge behält. Manche Maßnahmen werden ja anscheinend sogar an die größeren Kinder der Gruppe delegiert, was Miriam so erzählt. z.B. das Creme aus dem Kühlschrank holen, oder das spezielle Essen holen. Das Kratzschutz-Handschuhe anziehen helfen auch teilweise. Es sind also fast alles keine wirklich anspruchsvollen Aufgaben, die geleistet werden müssen. Mehr Beaufsichtigung und viele, viele Handreichungen. Und schwere Medikamente müssten nur im Anaphylaktischen Notfall gegeben werden, und den hatten wir noch nie. Und auch nur dann wenn der Notarzt zu lange brauchen würde. Wir haben gesagt, wenn sie wirklich mal reagieren sollte, ich meine nicht nur mit Juckreiz sondern anaphylaktisch, dann sollen sie erst mal Cortison und Fenestil geben, und Notarzt rufen und dann gucken wie sich die Reaktion entwickelt. Der Anapen (Adrenalin-Spritze in den Oberschenkelmuskel) der wirkt ja sehr schnell. Würde sie zuschwellen, keine Luft mehr bekommen, massiv quaddeln oder ähnliches, und es wäre immer noch kein Arzt da, dann müssten sie die geben, aber je nach schwere der Reaktion sollten sie abwarten. Man merkt ja denke auch, wie schlecht es dem Kind geht. Und so ein Notarzt braucht ja auch nicht ewig bis er da ist.
Nehmen wir mal an, in der neuen Gemeinde ist es auch so, dass soviel Geld an die Integrativen Kitas gezahlt wird. Kann das Geld dann nicht einfach auch einer normalen Kita bezahlt werden und die stellen dann einfach einen Erzieher mehr ein, damit Miriams Gruppe 2 Erzieher hat? Weiß jemand ob das gesetzlich erlaubt ist????
Am liebsten würde ich erst in den Dorfkindergarten gehen, wenn ich denen genau sagen kann, was sei dafür bekommen dass sie Miriam nehmen. Wenn ich denen sagen kann, dass sie z.B. Geld für eine weitere Kraft bekommen, oder eben, falls das bewilligt wird, ich eine Integrationskraft nur für Miriam bekomme oder wie auch immer.
Ich habe echt Angst dass sich der Gemeindekindergarten total quer stellt. Das hab ich ja schon mal erlebt. Damals hat die Kindergartenleitung einfach den Platz gekündigt ohne mir irgendwelche Lösungswege aufzuzeigen, hat gesagt, ich muss Miriam bis zur Schule zu Hause behalten, kein Kindergarten würde sie nehmen. Ich war damals fix und fertig, im 7. Monat schwanger, hatte mich wirklich auch nach ein bisschen Entlastung bei der Kinderbetreuung gesehnt. Die Leiterin meinte damals, das Hauptproblem wäre der Ana-Pen. Das wäre rechtlich gar nicht erlaubt, dass Kindergärtner sowas verabreichen. (Hätte deren Rechtsanwalt gesagt) Was ist, wenn sich die Dorfkita auch wegen dem Anapen Probleme macht?
Und wenn ich jetzt in den Dorfkindergarten hingehe und denen sage, was auf sie zukommt, ohne denen sagen zu können, wie sie das personell leisten können, stellen die sich nachher so quer, dass sie dann bei einer vielleicht machbaren Lösung auch nicht zustimmen.
Das sind halt meien bedenken, wenn ich jetzt zuerst mit der Gemeindekita rede.
Könnt ihr mir vielleicht raten, an wen ich mich zuerst wenden sollte? Und was ich sagen sollte? Und was besser nicht? Hab halt Angst dass ich jetzt irgendwas falsches sage oder mache und schon sind alle Wege verbaut.
Liebe Grüße
Antje _________________ Antje(9/1981) mit
Miriam(8/2006) Neurodermitis,viele Allergien/Unverträglichkeiten (u.a. Milch, Ei, Erdnuss, Haselnuss, Kiwi, Hausstaub, Aspergillus) zur Zeit 35 verträgliche Lebensmittel
GDB 60 Merkzeichen H
Jonathan(12/2009) Durch Vorbeugungsmaßnahmen in Schwangerschaft/Stillzeit bis jetzt keine Auffälligkeiten - Wir können hoffen
so eine Frechheit. Natürlich ist es erlaubt Notfall-Medikamente zu geben. Du musst dazu eine Vollmacht dem Kiga ausstellen. Sonst könnte kein Epi-Kind in den Kiga oder die Schule. Die wollten bloß nicht.
Also am besten machst du einen Termin beim Dorfkiga und nimmst deine Maus mit. Dann erzählst du was für gesundheitliche Probleme sie hat und was notwendig ist.
Du kannst vorher beim (neuen) Kreis fragen, was du hinsichtlich eines I-Helfers unternehmen musst. Meist beurteilen die Amtsärzte die Situation und begutachten die Kinder. So war es bei uns.
Dann schlägst du dem Dorfkiga vor, eine I-Helferin zu beantragen. Sie müssen diesen Antrag befürworten und begründen. Melde deine Maus jetzt schon an, dann hast du Zeit genug alles zu regeln. Dauert leider.
Kinder haben ein Recht auf Kiga-Besuch - Teilhabe am Leben nennt sich das. Lass dich nicht abwimmeln.
Alles Gute und liebe Grüße
Lisa _________________ Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
Sie ist stark entwicklungsverzögert und hat Pseudo Lennox. Sonst ist sie ein liebes, fröhliches Kind, das uns viel Freude macht.
so eine Frechheit. Natürlich ist es erlaubt Notfall-Medikamente zu geben. Du musst dazu eine Vollmacht dem Kiga ausstellen. Sonst könnte kein Epi-Kind in den Kiga oder die Schule. Die wollten bloß nicht.
Hallo Lisa,
so einfach ist das leider nicht, es gibt Bundesländer, wo es wirklich verboten ist und auch mit Vollmacht nicht geht (da gab es hier auch schon Threads dazu) - da heißt es, dass die Lehrer den Notarzt rufen müssen, aber selber nix machen dürfen... (dass das Schwachsinn ist, muss mir keiner erzählen, bis der Notarzt da ist, ist das Kind mit der akuten Bienengiftallergie oder dem Asthmaanfall schon lang erstickt, wenn ich Pech habe). _________________ Liebe Grüße, Elke
(Hashimoto, Depression, soziale Phobie mit selbstunsicher-vermeidenden Persönlichkeitszügen, V.a. Asperger...)
oh, das wußte ich nicht. So ein Blödsinn. Vielleicht sollten wir den verantwortlichen Politikern ein Bienenallergiekind wünschen?! Ironie off.
Dann sollte auf jeden Fall ein I-Helfer oder eine Krankenschwester da sein, der dass dann darf. Bei uns in NRW ist das GsD bisher kein Problem.
LG Lisa _________________ Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
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