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Nicole mit Yannick (Atemstillstand, hypoxischer Hirnschaden)
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Nicole170480
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Anmeldedatum: 09.01.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Stolberg (Rheinland)

BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:15    Titel: Nicole mit Yannick (Atemstillstand, hypoxischer Hirnschaden) Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

ich habe 3 Kinder. Chantal ( 6 ), Yannick ( 3 ) und Fabienne ( 2 ). Am 17.10.09 hatte Yannick einen Atenstillstand. Ich habe den Notarzt und meinen Mann angerufen, dann habe ich Mund-zu-Mund-Beatmung gemacht. Mein Mann kam zur Tür rein ( er war draußen und wartete auf einen Freund ) und hat sofort weiter gemacht. Der Notarzt war auch schnell da. Yannick kam ins Krankenhaus. Er wurde weiter beatmet und war ohne Bewußtsein. Sie haben seine Lunge geröngt und auf den Bildern konnte man eine Lungenentzündung sehen. Vom Abhören her, konnte man sie nicht feststellen. ( Ich war 2 Tage zuvor auch beim Kinderarzt gewesen, der eine normale Erkältung feststellte und mir Schleimlöser für Yannick aufgeschrieben hat. ) Am nächsten Tag wurde er ins Uniklinikum nach Aachen verlegt, da sein Zustand sehr kritisch war. Sie haben ihn in ein künstliches Koma versetzt, wo er 6 Tage drin lag. Als er langsam wieder aus dem Koma geholt wurde, fiel den Ärzten sein Wimmern auf. Daraufhin haben sie ein CT gemacht. Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Die Ärzte sagten mir, dass mein Sohn durch den Atemstillstand und die Reanimation einen schweren Hypoxischen Hirnschaden erlitten hat. Von Heute auf Morgen war aus meinem lebenslustigen Jungen ein schwerkrankes behindertes Kind geworden. Er kann sich nicht mehr bewegen, nicht mehr sprechen, essen, sehen und wahrscheinlich nur schwer hören. Er wird durch eine PEG ernährt. Wir sind seit dem 19.11.09 in der Reha in Meerbusch. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Am schlimsten ist das Weinen. Was er fast den ganzen Tag macht. Er hat eine Tetra Spastic ( Ich hoffe, dass ich das richtig geschrieben habe ) entwickelt, seine Arme sind die ganze Zeiz zum Kopf hin angewinkelt und er hat Spitzfüße.

Vielleicht kann mir jemand mich ähnlichen Erfahrungen Rat geben.

Gruß Nicole
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Isigirl
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BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Nicole,

herzlich Willkommen bei REHAkids beck

Ich habe auch eine Tetraspastik. Allerdings schon seit kurz nach der Geburt.

_________________
Liebe Grüße Kerstin Very Happy
* 1985 ICP einer beinbetonten Tetraspastik
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Nebenher Studentin zur Tierheilpraktikerin
Fachübungsleiterin einer Rollisportgruppe
(SBA mit GdB 100 und MZ G, B, aG und H)
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Mela2309
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Beiträge: 154
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BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,

geschockt lese ich Deinen Beitrag und möchte Dich am liebsten erstmal in den Arm nehmen. Ich kann mir vorstellen, wie Du Dich gerade fühlst und würde Dir am liebsten gerne helfen. Mit Erfahrungen kann ich nicht dienen, möchte jedoch, dass Du weißt, dass jemand an Dich denkt und mit Dir fühlt. Wir hatten vor vier Monaten Glück bei meiner Kleinen. Dort wurde ein Lungenentzündung auch nicht erkannt, obwohl ich bei zwei Ärzten und einem Notdienst vorher war und erst im Krankenhaus haben sie routinemäßig die Lunge geröngt und die Lungenentzündung festgestellt. Bei meiner Kleinen hatte das Antibiotika nicht angeschlagen (es wurde für MOE verschrieben und sie hatte schon schwere spastische Bronchitis und bekam kaum Luft). Nur geglaubt hat das niemand bis wir ins Krankenhaus fuhren. Beim Abhören hat man es auch nicht gemerkt. Sie hat 6 Wochen gebraucht um sich zu erholen. Das ist kein Trost für Dich, aber ich kann nachfühlen, wie es Dir geht. Fühle Dich lieb umarmt und ich hoffe, dass Dir hier viele andere User weiterhelfen können bei der Erkrankung Deines Kindes.

LG
Mela

_________________
*Lara*, 8 Jahre, Z.n. subd. Hirnblutung, Hydrocephallus ext. o. Shunt, globale Entwicklungsverz. Grob- u. Feinmotorik, phonet.-phonol. u. rezept.-express. Sprachentwicklungsstörung mit deutl. Dysgrammatismus, Dyslalie, Makrozephallie, V.a. Hochwuchs, auditive Wahrnehmungsst.; und Luis *19.07.2010 - unser Jüngster!
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ilo75
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Beiträge: 2444
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BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

und herzlich willkommen.Ich persönlich kann dir leider nicht helfen, unser Sohn hat andere Baustellen.
Aber hier bist du richtig und wirst noch einige Eltern hier kennenlernen die dir Ratschläge und Hilfe anbieten können.
Ihr habt ja schon ganz viel mitmachen müssen, und ich hoffe ihr alle lernt mit der Situation umzugehen. Das eine Welt zusammengebrochen ist kann ich sehr gut nachvollziehen.

LG Ilona

_________________
1 Sohn mit ADS, ehemaliges Frühchen aus der 30SSW,Entwicklungsstörungen leider in allen Bereichen, vor allem in der Wahrnehmung
Asthma aufgrund einer BPD
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ehemalige Userin
Gast





BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,

Herzlich Willkommen bei den REHAkids!

Jeder hier hat seine eigene Geschichte, eine dramatischer als die andere. Doch als ich deine Zeilen las, liefen mir die Tränen!

Ich hoffe sehr, damit Yannick bald keine Schmerzen mehr haben wird. Auch wenn es für dich vielleicht nur ein kleiner oder ein schwacher Trost ist, hier sind viele liebe Mamis und Papis die sich hier aufbauen, sich mit Rat und Tat beiseite stehen.

LG Bianca
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bitzi
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Beiträge: 224

BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Nicole,

Ich schließe mich Bianca an, wie verzweifelt Du sein musst.
Du und Deine Familie leiden, aber Ihr werdet eine Stärke entwickeln, von der Du bis jetzt keine Ahnung hattest. Ihr werdet diese brauchen, haltet zusammen.
Ich wünsche Euch liebe Menschen die Euch Trost spenden und Kraft geben.

Alles, alles Gute

Bitzi
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Patricia77
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Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann Dir leider nicht helfen und Erfahrungen habe ich zum Glück auch keine. Ich habe Deine Vorstellung gelesen und wollte Dich hier einfach nur begrüßen und Dir viel Kraft wünschen!

Alles Gute für Dich und Deine Familie!

_________________
Niemand ist zu klein ein Held zu sein.
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julianika
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Beiträge: 320

BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,
ich kann sehr gut verstehen, dass für Euch die Welt zusammen gebrochen ist!
Leider kann ich Dir auch keine Antwort auf Deine Fragen geben. Aber ich möchte Dich herzlich Willkommen heißen in diesem lieben Forum!!! Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Liebe, um mit dieser Situation umzugehen zu lernen!
Julia.

_________________
Niklas (*22.7.2009), 41.SSW perinatale Asphyxie, nach großen Anfangsschwierigkeiten (ph 6,69 mit allem was dazugehört und Schreikind) derzeit leicht hypothon, leichte Probleme in der Fein- und Grobmotorik, ansonsten altersgerechte Entwicklung.
Tochter (*28.12.2006) gesund
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navidmama
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Beiträge: 129
Wohnort: Koblenz

BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 01:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,
Auch ich kann dich sehr gut verstehen,den es ging mir vor 4Jahren genauso.Mein Sohn war 4 Monate alt als er bei einer Untersuchung einen Atemstillstand hatte.Ich habe Monate gebraucht um zu verstehen das mein vorher gesunder Sohn jetzt schwer behindert ist.
Ich möchte dir aber ein bisschen Mut machen,denn bei meinem Sohn der auch einen Hypoxischen Hirnschaden hat hat man gesagt es kommt nichts mehr.es ist aber mehr wieder gekommen als gedacht ,naturlich hat mein Sohn viele Baustellen das wird wahrscheinlich immer so bleiben.Aber ich bin so froh das er noch da ist
den durch ihn habe ich eine Menge gelernt.Also Kopf hoch ,nicht aufgeben .Fühl dich lieb gedrückt und herzlich willkommen im Forum
P.S.Komme auch aus dem schönen Rheinland
Katja

_________________
Katja 36j +Mohammad 37j ,Samira gesund und Navid 5j ICP in Form von einer Tetraparese ,entwicklungsverzögert in allen Bereichen ,mehrfachbehindert ,Zustand nach schiefgelaufener Bronchoskopie im Alter von 4 Monaten
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Papa Olaf
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Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,

meine Frau hat Dir unter pn von unserem sehr ähnlichen Schicksal berichtet.
Wir haben lange gebraucht, um zu erfassen was es heißt, von einer gesunden Familie zu einer behinderten Familie zu werden. Wie Katja schreibt, geht es auch uns, Alexander macht seit 2 Jahren Fortschrittchen...

Wir waren insgesamt ein dreiviertel Jahr in Kliniken. Vor allem in Hattingen (Holthausen), mit guten Erfolgen. Es tat gut, in dieser Zeit Menschen kennen zu lernen, die einem Mut machten, weil sie bereits ähnliche Erfahrungen machen mussten.

Wir denken ganz fest an Euch und wünschen, dass ihr in Meerbusch gut aufgehoben seid. Da Du von Meerbusch aus vielleicht nicht so ohne weiteres telefonieren kannst, sende doch Deine Handynummer per pn. Dann können wir uns bei Dir melden - wenn Du magst.

Viele Grüße aus dem schönen Nachbarland Hessen

Papa Olaf

_________________
Olaf für Mama und unseren Sonnenschein Alexander (*10.01.05), hypox. Hirnschaden unklarer Ursache, seitdem postapallisches Syndrom mit fokaler und generalisierter Epilepsie, Tetraspastik, Dystonie, Schluckstörung etc.
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