Hallo zusammen!
Mich würde es interessieren, wer bei seinem Kind einen Impfschaden vermutet. Ich bin ja nun erst nach über zwei Jahren auf den Trichter gekommen, das Alex nen Impfschaden haben könnte. Da sein erster Anfall garnicht direkt im Anschluss auf die Impfung auftrat, hatte ich da bis vor kurzem kleinen Zusammenhang gesehen. Das Anfalle unter Umständen aber erst Wochen nach einer Impfung auftreten können, habe ich erst jetzt herausbekommen.
Wie ist es bei euch? Wie seit ihr auf die Idee eines Impfschadens gekommen? Was bekommen eure Mäuse für Therapien? Hat jemand Erfahrung mit Orthomolekularer Medizin?
Würde mich über einen regen Austausch freuen!
Liebe Grüße _________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry
Anmeldedatum: 22.02.2011 Beiträge: 12
Wohnort: Hürth bei Köln
Verfasst am: 12.04.2012, 08:04 Titel:
Bei meinem Cousin bestand und besteht der Verdacht das seine Epi und auch die anderen Baustellen durchs Impfen kommen. Er hat nach der Impfung furchbar geschrien, da er sonst sehr Pflegeleicht war schon sehr auffällig. ca. eine Woche später hat er angefangen zu krampfen....
Heute ist er 17 Jahre alt, geistige Entwicklung eines 4 Jahre alten Kindes, autitische Züge und immer noch Epi. Es hat fürs Nachweisen nicht gereicht,wie bei vielen...
Mir ist der Gedanke auch schon des öfteren gekommen, dass die Epilepsie meiner Tochter durch eine Impfung "getriggert" wurde.... Ich würde die Impfung nicht aus AUSLÖSER sehen wollen bei ihr, da sie BNS-Anfälle hatte und eben auch den "dazugehörigen" Hirnschaden (aufgrund eines Schlaganfalls vor der Geburt). Die Wahrscheinlichkeit, DASS sie eine Epi entwickeln würde, war sowieso schon relativ hoch.
ABER - ich habe damals, als das bei ihr anfing, auch viel gegoogelt und da schon mutmaßliche Zusammenhänge mit der (damals noch, sprich in 2001 ) 5-Fach-Impfung erkennen können.
Die Ärzte haben sich damals nichts davon angenommen, haben natürlich jeden Zusammenhang abgestritten und ich hatte nicht die Kraft und den Willen, da irgendwas durchzusetzen, also eine Anerkennung als Impfschaden....
Aber wie gesagt - ich gehe davon aus, dass diese Impfung schon etwas "ausgelöst" hat.
Therapien sind hier an der körperlichen Behinderung ausgerichtet, also KG und Ergo. Wegen der Epi sind wir natürlich bei einer Neuropädiaterin in Behandlung, es gibt Medis und regelmäßige Kontrollen.
GLG Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
Hallo Marlin! Du hast von deinem Cousin geschrieben, darf ich nachfragen, wie alt war er bei der Impfung? Ab wann war ersichtlich dass er sich geistig nicht entsprechend entwickelt?
auch wir haben erst Wochen nach der ersten Impfung Auffälligkeiten bemerkt, welche immer deutlicher wurden.
Wir behandeln seit 1,5 Jahren regelmäßig mit Bioressonanz und Homöopathie, aber auch mit weiteren Therapein wie Frühförderung und Psychomotorik (beides abgeschlossen), KG und Ergo und Logopädie.
Bald übernimmt all dies glücklicherweise ab Sommer der I-Kiga, dann läuft alles entspannter und Freizeit bleibt Freizeit, für alle von uns, das wird uns gut tun.
Im Sommer fahren wir in die Kinderreha.
Wichtig wird für uns eine gute Schulwahl für 2013.
Wir geben seit 1,5 Jahren Darmaufbaumittel und seit 3 Monaten Omega3 und Omega 6 Fettsäuren sowie Zink und Magnesium und arbeiten weiterhin an der umfassenden Diagnostik.
Wir haben eine Haarprobe machen lassen, Ergebnis noch offen.
Das Wichtigste waren insgesamt die Impfnosoden und die Wahl der richtigen Kigaeinrichtung sowie die KG, finde ich. Auch war es hilfreich ihn privat immer zur Bewegung zu ermuntern und das war ein gutes Stück Arbeit.
Mittlerweile ist mein Sohn belastbarer geworden, die Lethargie verschwindet immer mehr, er kann auch Anstrengungen langsam überwinden ohne aufzugeben oder zu ermüden, das ist wichtig.
Wir haben noch einige Baustelle, aber die Richtung geht nach vorne, das ist zu spüren. Mein Ziel ist es einige Baustellen bis zur Einschulung geringer werden zu lassen und mich dann langsam zurückzunehmen und nur noch Mama statt Therapeutin sein zu dürfen, da freue ich mich drauf.
Es ist noch ein Stück Weg, aber wir werden das meistern. Ob alles mal so wird wie ohne die mißratenen Impfungen weiss ich nicht, aber wir arbeiten dran.
Ich habe immer versucht ihn nicht zu belächeln (wie leider einige andere), was er alles nicht kann, aber in seinem Alter schon können müsste, sondern ihn zu stärken. Er musste einen Impfschaden überwinden und muss es vermutlich noch viele Jahre. Ihn für diese Gehirnschädigung noch mit negativen Worten zu bestrafen, wäre die doppelte Strafe gewesen für ihn.
Jetzt muss ich mich auch mal einmischen. Finde das sehr interessant hier.
Meine KIÄ diskutiert mit mir bestimmt schon 1 Jahr wegen der 5-Fach-Impfung für meine Tochter. Ich verstehe ihre Seite, sie hat immerhin eine Pflicht zu erfüllen und Impfungen spielen auch eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft.
Ich muss sagen hätte ich ein gesundes Kind, wäre es geimpft, da hätte ich gar nicht weiter darüber nachgedacht. Ich bin ja auch geimpft...
Aber nun ist ja alles anders gekommen und mein Bauchgefühl sagt immer NICHT impfen, da Nele epileptische Neigungen im EEG zeigt und meiner Meinung nach ist das Risiko sehr hoch durch eine Impfungen diese Epilepsie auszulösen.(habe hierzu viel gelesen) Wir sind bisher anfallsfrei:-)
Das möchte ich auf keinen Fall aufs Spiel setzen.
Meine Ärztin nimmt meine Bedenken nicht sehr ernst, sie macht mir immer wieder ein schlechtes Gewissen, dass ich sie nicht impfen lasse.
Wenn ich eure Geschichten hier lese, wird mein Bauchgefühl bestätigt. Man sollte bei besonderen Kindern es individueller sehen mit dem impfen.
Die Ärzte tun ihre Pflicht, aber wir und unser Kind müssen mit den Folgen leben.
LG
Anja _________________ Anja mit Nele *09.2009 Gen-Defekt, hereditäre Methämoglobinämie Typ II schwerst mehrfachbehindert... ist mein größter Schatz
Hallo zusammen!
Mittlerweile denke ich, dass es viel mehr Impfschäden gibt, als wir alle ahnen...
@AnjaD: Ich finde das schlimm genug, auch wenn die Impfung `nur´der trigger war!!!
@Anja: Ich hoffe, das Nele weiterhin anfallsfrei bleibt, aber so ohne Impfung hat sie ja gute Chancen(sorry, das sollte keine Aufforderung zum Nichtimpfen sein, aber es wird richtig sein, das du da sehr vorsichtig bist und auf dein Bauchgefühl hörst!!!)
Hätte ich mich mal eher schlau gemacht, wäre Alex nicht so umfangreich geimpft worden, zum Glück ist mir noch ein Licht aufgegangen, bevor meine Kleine auch noch geimpft wurde...(wenn ich mir das vorstelle... oh, nein...) Vor Masern und Co habe ich jedenfalls keine Angst mehr, bei dem was wir in den letzten zwei Jahren durchgemacht haben!!!Wer weiß, was da das kleinere Übel gewesen wäre...
Nächste Woche haben wir einen termin bei einem OrthomolekularMediziner, davon verspreche ich mir ne Menge!
Ansonsten hoffe ich, dass Alex bald anfängt zu laufen, schließlich brauche ich den Kinderwagenplatz für die Kleine
Liebe Grüße
Julia _________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry
Auch wir haben mit einem Impfschaden zu kämpfen, keine Epilepsie sondern andere Erkrankungen die unmittelbar nach der MMRV+ Meningokokken Impfung auftraten.
In unserer Vorstellung habe ich den Krankheitsverlauf kurz beschrieben.
In einem anderen Thread hatte ich das Buch von Wolfgang Ehrengut empfohlen, du hattest dort auch mehrmals geschrieben. Dort werden auch anerkannte Impfschadensfälle die Epilepsie zur Folge hatten beschrieben.
Erfahrungen eines Gutachters über Impfschäden in der Bundesrepublik Deutschland 1955- 2004
Das Buch gibt eine Gesamtschau seiner Tätigkeit auf diesem Gebiet und stellt die amtliche Bewertung von Impfschäden in Deutschland denen der USA gegenüber. Detaillierte Diskussionen von über 146 Gutachten und umfangreiche Informationen über mögliche Impfschäden machen das Buch für Ärzte, Juristen und interessierte Laien zu einem wichtigen Ratgeber.
Allerdings wird es immer schwieriger einen Impfschadensprozess zu Gewinnen, davon können hier auch viele Berichten die den Weg durch die Instanzen gegangen sind.
Es ist fast nicht möglich überhaupt einen Gutachter zu finden der sich mit Impfschäden beschäftigen will. Die meisten Professoren arbeiten auch noch für die Pharmaindustrie, dass ist lukrativer als einem geschädigten Kind zu seinem Recht zu verhelfen.
Wir versuchen es trotzdem und hoffen auf Gerechtigkeit. Aber wie unser Anwalt immer sagt " Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe."
Was euch passiert ist tut mir sehr leid, vorallem das kein Arzt mal von einer Impfunverträglich ausgegangen ist und dein Sohn immer weiter geimpft wurde.
Bei meinem Sohn war alles so offensichtlich das wir bis heute nicht mehr haben Impfen lassen und es auch nicht mehr werden. Bei Jonah sind fast alle nach der Impfung aufgetretenen Erkrankungen sehr viel besser. Ich bin aber davon überzeugt das es einen schlimmen Verlauf genommen hätte wenn er weiter geimpft worden wäre.
Wir haben zwei Jahre gebraucht mit vielen KH Aufenthalten, Rehamaßnahmen, Homöopathie, Nahrungsumstellung um die Schäden der Impfung zu minimieren, einiges wird bleiben wahrscheinlich für immer.
Gruß Elena _________________ Elena geb. 1969 mit Jonah geb. 2008 Asthma, Neurodermitis, multiple Allergien, Anaphylaxie, Wahrnehmungsstörung, Hyperaktiv, GdB 50+H
Hallo,
also bei meiner Tochter wird als Ursache der BNS ein Impfschaden vermutet weil die Epi innerhalb der ersten 24 h nach der zweiten 7-fach IMpfung anfing. Bereits nach der ersten Impfung war sie sehr auffällig (extreme Unruhe, hohes Fieber etc.)
Allerdings ist es fast unmöglich einen Impfschaden anerkannt zu bekommen weil das Gesundheitswesen solche Anerkennungen gar nicht machen WILL und daher nicht nur Steine, sondern regelrecht Felsen in den Weg legt.
LG Vanessa _________________ Vanessa (´81) und Ronny (´63) mit
Devin Tyler (´08) gesund,
Carry Lynn (´09) Z.n. BNS Epi, statomot. Entwicklungsret. (nachgewiesen aufgeholt seit 09/11), ausgeprägte HD beidseits (OP war am 29.12.10)
Neo Reece (´11) gesund
@AnjaD: Ich finde das schlimm genug, auch wenn die Impfung `nur´der trigger war!!!
Natürlich ist es schlimm, mein Posting sollte jetzt nicht so rüberkkommen, dass das doch alles gar nicht so schlimm ist...
Nur wie gesagt - ich hatte keine Kraft, mich da gegen die Ärzte durchzusetzen, zu dem Zeitpunkt standen einfach andere Dinge im Vordergrund, das war schon eine sehr, sehr heftige Zeit für alle Beteiligten....
Wobei ich das Alles im Nachhinein betrachtet nicht wirklich hätte verhindern können - es gab keine deutlichen Anzeichen für die schwere ihrer Erkrankung... es hätte für mich keinen Grund gegeben, die Impfungen rauszuzögern oder ganz zu verhindern....
Julia hat folgendes geschrieben:
Vor Masern und Co habe ich jedenfalls keine Angst mehr, bei dem was wir in den letzten zwei Jahren durchgemacht haben!!!Wer weiß, was da das kleinere Übel gewesen wäre...
An DIESER Stelle muss ich einmal kurz den "mahnenden Zeigefinger" erheben... Auch scheinbar "harmlose" Kinderkrankheiten können ganz böse Folgen haben...
Gerade MASERN sind da ein ganz böses Thema, Stichwort dazu ist "SSPE", da gibt es leider auch einige Betroffene hier im Forum....
Masern habe ich z.B. bei meiner Tochter impfen lassen, als die vor einigen Jahren ganz bedrohlich nah kamen, es gab da mal so vereinzenlte "Epidemien".....
Allerdings damals noch im Mehrfach-Impfstoff, heute weiß ich, dass ich auch drauf bestehen kann, den EINZEL-Impfstoff zu bekommen....
GLG und weiterhin alles Gute für Euch
Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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