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1:1-Betreuung und Doppelversorgung für KIGA bei Intensivkind

 
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Juliane153
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 13:54    Titel: 1:1-Betreuung und Doppelversorgung für KIGA bei Intensivkind Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,

wir sind nun am Überlegen,ob Lilli nächstes Jahr vielleicht in einen Kindergarten gehen könnte. wir haben bei uns einen Heilpädagogischen in der Nähe. Unsere Frau von der Frühförderung meinte wir brauchen dann auf alle Fälle eine Eins-zu-Eins Betreuung wegen der Anfälle(Müßte man beantragen).

Ich weiß,das von Euch einige Kinder mit Krankenschwester in den Kiga gehen, wegen Absaugen und so...(ich hoffe ich sehe das jetzt richtig)wie ist das bei Euch gelaufen? Was gibt es noch so für Möglichkeiten? Eine Krankenschwester bräuchten wir nicht unbedingt, wir brauchen eher "nur" einen Erzieher für Lilli allein. hat hier jemand so eine Betreuung?

und dann nochwas: Lilli bräuchte ja dann auch zwei Buggies und Therapiestühle. ich hab mal gehört dass es Doppelversorgungen nicht gibt? aber wie soll es sonst gehen? können ja schlecht den Buggy und den Stuhl immer hin und her schleppen?
wie sind Eure Erfahrungen? gerne auch per PN, wenns jemandem lieber ist.

Lieben Gruß
Juliane

_________________
Juliane u. Nico mit Lilli07/05,unklare Diagnose, Muskelhypotonie, Pankreasinsuffiziens,Apnoeanfälle/Affektkrämpfe,Epilepsie,V.a.Stoffwechselstörung
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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
unsere Tochter hat einen Einzelintegrationsplatz, eine Erzieherin ist dann immer konkret für sie zuständig, aber die Erzieherinnen der Gruppe wechseln sich wöchentlich ab bei ihr. Der Kindergarten (integrativ von der Lebenshilfe) hat diesen Platz bei der Stadt (Sozialamt??? weiß nicht mehr so genau) beantragt.
Und wir haben eine Doppelversorgung (von der TKK... eine super Krankenkasse!) insofern, als wir für den Kiga-Bus einen weiteren Reha-Autositz bekommen haben sowie ein Untergestell (Uniroller-Buggy), das im Kiga verbleibt und zusammen mit diesem Autositz eine Sitzschale mit fahrbarem Untergestell bzw. Buggy ergibt. Es ist nicht optimal (optimal wäre eine Sitzschale mit höhenvestellbarem Untergestell, damit sie auf Höhe der Kindergartenstühlchen wäre, sowie extra ein Buggy für die Ausflüge und die Hofpause), aber so muss wenigstens täglich nur unsere Tochter und nicht noch sämtliche Hilfsmittel durch die Gegend kutschiert werden. Außerdem ist noch ihr Stehständer im Kiga, und so nimmt sie an manchen Aktivitäten auch stehend teil.
Gruß Ulla

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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Juliane153
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ulla,
das klingt,als wäre es problemlos genemigt worden, ist das so?-wäre echt schön. Very Happy
bin ja mal gespannt, wir sind bei der AOK...bisher kann ich mich noch nicht beklagen Very Happy

wie ist das denn geregelt, wenn Deine Tochter krank ist? dann hängt ja die Erzieherin in der Luft?


wird dann eigentlich das Pflegegeld dafür gekürzt?

Grüße Juliane

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Bernadette
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Juliane,

Neele geht in einen heilpädagogischen Kindergarten und hat eine 1:1 Betreuung aufgrund ihrer ständigen Anfälle. Wir brauchen ebenfalls nicht unbedingt eine Krankenschwester und dewegen haben wir eine Heilerziehungspflegerin zugesprochen bekommen, die während Neeles ges. Kindergartenzeit anwesend ist. Da sie über die Trägerschaft des Kindergartens eingestellt ist, bekommt sie auch während Neeles Fernbleiben vom Kindergarten ihr Gehalt. Sie wird dann ins normale Gruppengeschehen mit einbezogen.

Wenn Neele nächstes Jahr in die Schule kommt, sieht die Sache schon anders aus. Wir geben sie nach wie vor nur mit einer 1:1 Betreuung aus der Hand, da mittlerweile durch den Vagusnervstimulator, das ständige Erbrechen und das weiterhin häufige Krampfen keine Besserung in Sicht ist. Aber dann wird die Person über einen Pflegedienst eingestellt und bekommt nur ihr Gehalt, wenn Neele am "Schulunterricht" teilnimmt.

Eine 1:1 Betreuung durchzuboxen ist sehr schwierig, da gerade in heilpädagogischen Kindergärten der Personalschlüssel eh schon relativ hoch ist.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.

Gruß

_________________
Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.

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UlliB
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bernadette,
hallo Juliane,
das mit dem Pflegedienst und der Bezahlung nur während der Schulzeit, da muss ich dir widersprechen.
Wir haben ja nun seit Sommer eine Krankenschwester für Malte für max. 10 Std pro Tag zugebilligt bekommen und die ist da wo Malte ist - entweder im KiGa oder bei uns zu Hause, wenn es ihm wieder mal schlecht geht. ABER er darf nicht mehr ohne Krankenschwester in den KIGa. Also da ist mal viel flexibler als vorher: Da lief das über Integrationshilfe, landschaftsverband bzw. Sozialamt. Da bekommen die nur ihr Geld, wenn das Kind auch in der Einrichtung ist. Wenn also wie Malte immer mal das KInd für Wochen oder Monate nicht gehen kann weil zu krank und zu Hause ist, dann ist die Einzelfallhilfe SOFORT ihren Job los und zu Hause hat man keinen. Und die darf bei uns eben nicht in den normalen Gruppenalltag mit eingegliedert werden - der wird sofort fristlos gekündigt.
Aus diesem Grund haben wir den Weg über die Behandlungspflege gewählt und so erstmalig eine garantierte Versorgung von malte egal ob zu Hause oder im KiGa.
Malte und Merle gehen in einen Integrativen Kindergarten - nicht in einem Heilpädagogischen.
Ulrike

_________________
"Am leichtesten ist eine Feder,
am schwersten ist eine Last auf der Seele!"

Ulrike, Merle (*3/2002), ein Wirbelwind, Zwillingsbruder Malte
nach Enzephalitis 2005 geistig und körperlich schwer behindert, nicht einstellbare Epilepsie, Button, wahrscheinlich Impfschaden nach FSME-Impfung - unser Kämpfer!!! und Svea (*9/2008) die Minimaus
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Juliane153
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BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bernadette, so wie es bei Euch ist, so soll das dann auch bei uns laufen, bin ja mal auf den Kampf bespannt. Rolling Eyes

Hallo Ulrike, das mit dem Pflegedienst bei Euch ist auch gut, da muß man dann vielleicht nicht unbedingt selbst krank machen, wenn man arbeiten geht und das kind(wenns krank ist) ist versorgt...sehe ich das richtig?

ich denke ein integrativ- KiGa wäre für Lilli noch zu anstrengend, drum lieber den heilpädagogischen, mal sehen wie sie sich bis dahin noch entwickelt Wink

schöne Grüße Juliane

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UlliB
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BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Juliane,
ja, denn sie ist nur für Malte beim Pflegedienst eingestellt. Es gibt zwar eine Kraft die etwas eingearbeitet ist, denn auch eine Pflegekraft kann mal krank werden. Aber sie kommt immer morgens vor dem KiGa zu uns, macht z.t. Malte mit fertig, ich fahre dann alle in den KiGA (ist bei uns im Dorf und Merle geht ja in den gleichen) und ich hole dann alle Mittags bzw. nachmittags wieder ab. Wenn es Malte schlecht geht und er zu Hause ist bleibt sie eben bei uns diese Zeit zu Hause.
Das ist wunderbar
Ulrike
PS: Und so ist eben auch die Versorung mit einer Krankenschwester gegeben, die mir so wichtig ist.

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BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Juliane,

in einem heilpädagogischen Kindergarten ist durch den hohen Personalschlüssel in der Regeln eine gute Betreuung für die Kinder - auch bei Afällen- möglich.
Falls dein Kind eine Pflegestuf hat oder bekomme kann, auf jeden Fall beantagen und beim Kindergarten mit angeben, der bekommt dann zusäzliche Personalstunden für dein Kind.
Die Kinder bei uns haben im KiGa je einen eigenen für sie angepassten Rolli.


Liebe Gruß
Britta
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