Roswitha Stamm-User


Anmeldedatum: 08.02.2005 Beiträge: 646
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Verfasst am: 28.02.2005, 17:41 Titel: Problem Antetorsionswinkel ein leidiges Übel? |
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Hatten heute mit Annika (2J + 2Mon.) einen Orthopädietermin:
Orthopäde kam ins Zimmer, Mini-Kurze Vorstellung durch die Osteopathin (Gemeinschaftspraxis), die mein Kind seit 4 Sitzungen kennt und nicht weiterkommt.
Kind ist (mit Windel und Body) ca. 5 m gelaufen.
O: „seh´ schon, ist der Antetorsionswinkel, Röntgenbefund wäre sicherer“
… ab nach nebenan zum Röntgen, anschließend am RÖ-Bild Winkel ausgemessen und Aufklärung.
Kind wurde übrigens nicht angefasst.
O: Hüfte ist o.k., alle Kinder in diesem Alter haben so einen steilen Winkel (hä…?) man wird schließlich
damit geboren und der verwächst sich bis zum 14. Lebensjahr. Viele Kinder laufen deshalb mit
innenrotiertem Gangbild, bleibt den Kinder schließlich auch nichts anderes übrig. Wichtig ist, dass
kein Hinweis auf eine Hüftgelenksdysluxation besteht, Pfannen sehr gut entwickelt. Also abwarten.
Man kann nichts machen, keine sonstige Empfehlung.
Habe dann wegen des Fersensitzes nachgefragt.
O: „wenn möglich, vermeiden“
Und die Füße? Sicher in Ordnung?
O: „ja“
Punkt, Schluss aus.
Immerhin habe ich darauf bestanden, das Röntgenbild mitzunehmen. Eigentlich sollte ich ja beruhigt sein, aber ich habe ein komisches Gefühl. War außerdem etwas geschockt, was die Untersuchung (soweit man es so nennen kann) betraf. Oder, ist dieses Krankheitsbild für Orthopäden so was leidiges, wie ´ne leichte Bindehautentzündung bei uns Augenärzten? Ich meine, ist das `ne einfache Blickdiagnose? Will mir auf jeden Fall eine 2.te Meinung bei einem Neuroorthopäden einholen (habe Termin im März). Oder werde ich jetzt doch langsam hysterisch? 
Roswitha |
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