hallo zusammen!
als erstes möchte ich euch ganz herzlich von alex (mine) grüßen. sie kann im moment nicht posten weil sie im kh auf der isolierstation liegt -verdacht auf masern!
in ihrem auftrag soll ich mich schon einmal umhören ob jemand von euch einen guten patientenanwalt kennt.
wie einige sicher von euch wissen war ihre tochter yasmin bis zur geburt ein völlig gesundes baby, welches erst unter der geburt einen sauerstoffmangel erlitt und nun behindert ist. ihre frauenärztin hat immer schon gesagt, dass sie im falle einer klage voll und ganz hinter ihnen stehen wird. jetzt im kh hat sich wieder eine ärztin positiv dazu geäußert.
also haben sie und ihr mann sich nun doch dazu entschlossen das kh zu verklagen.
kann mir jemand von euch gute tipps geben?
ich danke euch schon mal auch in ihrem namen
liebe grüße pam
oh man, das ist ja übel. Sicher geht es Alexandra total schlecht. Grüß sie ganz lieb von uns.
Solch ein juristisches Verfahren kann ein sehr teurer Spaß werden und wenn sie den Prozeß verlieren sollten, ist auch das Geld futsch.
Die meisten Anwälte wollen schon im Vorwege Geld sehen.
Vor einigen Jahren hat dies eine Freundin von uns davon abgehalten, zu klagen. Da wollte der Anwalt- er war aus München und spezialisiert- schon bevor er überhaupt nur irgendetwas gemacht hat , 5500Euro haben. ( Baby kam im KKH zu Tode durch ein anderes Kind, war Verletzung der Aufsichtspflicht durch das Personal).
Ich hoffe sehr, dass Alex oder Du, einen günstigeren Weg findet, oder vielleicht einen Juristen, der auf Risiko arbeitet.
Hallo,
wir befinden uns auch in einem Rechtsstreit wegen der Geburt unseres Sohnes und arbeiten mit der Kanzlei Uphoff zusammen. Wir sind sehr zufrieden - die Kanzlei ist auf dieses Thema spezialisiert und macht dementsprechend einen kompetenten Eindruck.
Kontaktinfos findest Du unter www.uphoff.de
Grüße
Mareike
Hallo,
wir standen vor einem halben Jahr vor dem gleichen Problem, uns einen Anwalt zu suchen (KK hatte ein gutachten in Auftrag gegeben, was von einem groben Behandlungsfehler spricht).
Da wir auch nicht wußten, welchen Anwalt wir nehmen sollten, haben wir bei 2 verschiedenen ein Beratungsgespräch ausgemacht (Frau Eimertenbrink, Bielefeld und Herr Uphoff, Bonn).
Als ich den Termin bei Frau Eimertenbrink ausgemacht habe, hatte ich nur die Sekretärin am Telefon. Ich habe sie gefragt, was ein Beratungsgespräch kostet, ihre Aussage: 200 euro. Beim eigentlichen Gespräch mit der Anwältin haben wir nicht nochmal konkret gefragt, weil ich vorher im Internet auch nur überall gefunden habe, dass das erste Gespräch bis 200 Euro kostet. Ein paar Wochen später haben wir dann eine Rechnung von über 2000 (!!) Euro bekommen. Auf Nachfrage sagte sie, daß niemals von 200 Euro die REde gewesen sei und es mehr als ein erstes Beratungsgepräch gewesen sei. Mit Hilfe der Rechtswanwaltskammer ist sie dann auf 1500 Euro runtergegangen, die wir dann zähneknirschend bezahlt haben, weil wir keine Lust auf noch einen Rechtsstreit hatten.
Das zweite Gespräch war bei Herrn Uphoff. Der erschien uns sehr kompetent und er ist (laut Aussage unseres zuständigen KK-Sachbearbeiters für Schadensfälle) wohl der einzige Anwalt in Deutschland, der sich auf Geburtsschadensfälle spezialisiert hat. Wir fanden ihn im Gespräch überzeugender und kompetenter als Frau Eimertenbrink, weswegen wir uns auch für ihn entschieden haben (da war die ganze Rechnungsgeschichte noch gar nicht!!). Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit ihm!! Er hat immer schnell und zeitnah die entsprechenden Schreiben aufgesetzt und wirkt kompetent. ABER er ist teuer!!! Zum Glück sind wir rechtsschutzversichert. Er ist auch ein Anwalt, der schon am Anfang "Geld sehen will". Und laut Rechtsschutzversicherung hat er schon über 8000 Euro bekommen!!! Also den könnten wir uns ohne RS-Versicherung nicht leisten. Aber im Zweifelsfall ruhig nachfragen!!!
Unsere KK (DAK) arbeitet mit Herrn Fischer aus Flensburg zusammen und laut Sachbearbeiter auch in der Regel sehr gut. Der Sachbearbeiter ist wirklich sehr nett und hat uns am Anfang viele gute Tipps gegeben, auch bezüglich Anwaltssuche. Danach war uns klar, daß wir nur jemanden nehmen wollen, der auf Arzthaftungssachen spezialisiert ist und auf jeden Fall nur die Patientenseite vertritt.
das ist jetzt sehr lang geworden, aber vielleicht hilfreich bei der Wahl des Anwalts.
lg,
Kerstin _________________ Kerstin (*1971) mit Benjamin (*12/03), Cerebralparese, Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie, Wahrnehmungsstörung, Dystrophie bei Eßstörung, Schlafstörung, posttraumatische Belastungsstörung, aber ein zufriedener, fröhlicher Kerl, PEG seit 4/07,
Hallo
Also wir hatten,wenn auch ohne Erfolg damals,den Herrn Korioth aus hennef,bei Bonn,er ist in Sachen Geburtsschaden versiert und ist eigentlich sehr gut.Wenn mann eine Rechstschutzvers hat,ist es sogar sinnvoll. http://www.korioth.de/
Gruß marita _________________ Marita(39)mit Tina 8.4.94 Frühk.Hirnschädigung mit CP,MC,Spastik,Epelepsie,rechts konvexe Kyphoskoliose,Sehb.(leichte)Störung der Blutg.Coxalgie,Hüftdysplasie Unsere Vorstellung Mein Album
danke für die vielen Tipps. Leider sind wir erst nach Yasmin´s Geburt in den Rechtsschutz eingetreten. Da ist es wohl fraglich ob die es übernehmen.
Lg Alex
P.S Masern waren es nicht, körperlicher Zusammenbruch _________________ Alexandra 11.03.1973 und Roman 25.11.1974 mit Yasmin 27.01.2004 und Lena Henriette 14.06.2010
da kannst Du mal unseren "Volker" hier fraagen, wie das Versicherungstechnisch ausschaut und ob noch etwas zu machen ist.
Wie kamen denn die Ärzte auf die Masern? Gehen die gerade bei Dir rum, und hast Du sie ncoh nicht gehabt?
Ist ja lustig - das zu diagnostizieren und dabei war es etwas ganz anderes.
Ich hoffe, es geht Dir wieder viiiiiiiiiiiiiiiiiel besser.
Einen lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
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