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"Heilmittelverordnung"

 
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Fiona
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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 16:37    Titel: "Heilmittelverordnung" Antworten mit Zitat

Hallo,

mich würde interessieren, inwiefern ihr schon von der neuen Regelung ( zumindest in NRW) der Heilmittelverordnung betroffen seid.
Seit 01.01.06 werden wohl die verordnung der diversen Therapien vom Budget des Arztes abgerechnet, so daß z.B. bei unserem Kinderarzt das Budget seid 2 Wochen erschöpft ist. Neue Verordnung gibt es wohl ab 01.04., aber nicht mehr in gewohntem Umfang.
Seitdem sind auch die Logo-, Ergo- und KG- Praxen leerer.

LG Fiona
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eve´s mum
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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fiona,

selbst betroffen sind wir noch nicht, da wir noch ein laufendes Logopädierezept haben. Aber unsere Logopädin hatte uns vor einiger Zeit bereits vorgewarnt, daß es in Zukunft wohl Schwierigkeiten geben werde. Wir hatten bis dato immer Rezepte außerhalb des Regelfalls und ehrlich gesagt weiß ich nicht wirklich wie es weitergehen soll, wenn unsere Tochter keine therapeutische Behandlung mehr bekommt. Ihre Sprache hat sich in den letzten Jahren zwar weiterentwickelt, aber es gibt halt immer noch Probleme mit der Lautbildung, Artikeln u.ä. Außerdem wird gerade massiv am Mundschluß gearbeitet, sonst ist auch noch die kieferorthopädische Behandlung gefährdet. Das Traurige ist, daß Eve wohl mit kontinuierlicher Betreuung einen quasi normalen Sprachstatus erreichen könnte, nur daß es wohl noch Jahre dauern würde. Aber diese notwendigen Jahre der Behandlung gibt es scheinbar nicht mehr. Sad
Gibt es hier in NRW schon irgendwelche Elterninitiativen die sich zur Wehr setzen?

Liebe Grüße
Karin

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SabineW.
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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben!

Es ist wohl in der Tat so, dass diverse Therapien in Zukunft massiv eingeschränkt werden sollen. Bei uns fängt es inzwischen mit der Logopädie an, wo man feststellen muss, dass diese Therapeutin um ihre Rezepte regelrecht kämpfen muss. Unser Hausarzt ist von eher gutartiger Natur und versucht natürlich alles aufrecht zu erhalten, aber ich fürchte auch sein Budget hat Grenzen. In unserer Selbsthilfegruppe (ist allerdings keine spezielle Elterninitiative) kam das Thema auch schon zur Sprache. Der Grundtenor war allerdings, dass man erstmal genau beobachten muss, was jetzt passiert, bis man gegebenenfalls eingreift & sich wehrt.

Lieben Gruß

SabineW.

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* Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln* (v. Anatole France)
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Fiona
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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Karin,

ich weiß nicht, wie alt deine Tochter ist, aber daß prinzipiell die Aussicht besteht, mit konsequenter Therapie einen normalen Sprachstatus zu erreichen, ist schon toll. Es wäre schade, wenn es nur am Geld scheitern würde.

Meine Tochter (10) bekommt seit 7 Jahren Logopädie, zeitweise bis 4x pro Woche, ganz aufholen wird sie wohl nicht mehr. Aber sie soll auch die Möglichkeit haben, ohne fremde Hilfe einigermaßen verständlich zu kommunizieren.

LG Fiona

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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
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Eckhard
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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fiona,

Brennpunkte sind derzeit SH und NRW...
Schau mal hier:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....ewtopic.php?p=96019#96019

Viele Grüße
Eckhard

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Vater von Phillipp 11/96 frühkindliche Grand mal Epilepsie, psychomotorische Retardierung, Ataxie und Florian 03/98 der an trüben Tagen für Sonnenschein sorgt
www.phillipp.besondere-kinder.de
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