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Brauche Hilfe, Schreiben ans Jugendamt
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lea-zoe
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BeitragVerfasst am: 11.03.2013, 22:15    Titel: Brauche Hilfe, Schreiben ans Jugendamt Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

vor ein paar Wochen mußte ich unserer Schulbegleitung kündigen, da mein Sohn in der KJP aufgenommen wurde. Wir hatten eine Kündigungsfrist von 2 Wochen einzuhalten und für diese Zeit das Gehalt weiterzuzahlen. Dieses Geld bekam ich nicht von unserem Kostenträger, da dieser der Meinung ist, weder Urlaubsgeld noch Krankheitsfortzahung noch sonst irgendetwas leisten zu müssen.

All diese Leistungen hab ich bisher aus eigener Tasche zahlen müßen. Unser Kostenträger ist das Jugendamt. Ich kann mir das aber nun als alleinerziehende Mutter dreier Kinder nicht mehr erlauben und mußte mir im aktuellen Fall Geld in Verwandt- und Bekanntschaft leihen um unserer Schulbegleitung die 2 Wochen Gehalt weiter zahlen zu können. Das geht nicht! Ich verschulde mich für etwas, dass andere Ämter bezahlen, so aber nicht unser Jugendamt.

Ich will nun ein Schreiben an das JA aufsetzen und die Kostenübernahme für all diese Dinge beantragen, notfalls auch einklagen.
Da unsere Rechtschutzversicherung nicht für Verwaltungsangelegenheiten eintritt, wollte ich es also nun zuerst alleine versuchen.

Bitte helft mir, ich kenn mich mit den § nicht so gut aus, hab aber soetwas wie Gleichgehandlungsgesetz im Kopf. Worauf sollte ich mich in meinem Schreiben noch berufen.

Wäre Euch für Eure Hilfe sehr dankbar.

Liebe Grüße,

_________________
Lea-Zoe mit
L. (2004) Asperger Autist mit ADHS,
B. (2007) und
R. (2012)

Wir sind von Natur aus am glücklichsten, wenn wir unserer angeborenen Neigung folgen.
Aristoteles
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claudia64
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 00:45    Titel: Re: Brauche Hilfe, Schreiben an Jugendamt Antworten mit Zitat

lea-zoe hat folgendes geschrieben:
Dieses Geld bekam ich nicht von unserem Kostenträger, da dieser der Meinung ist, weder Urlaubsgeld noch Krankheitsfortzahung noch sonst irgendetwas leisten zu müssen.

lea-zoe hat folgendes geschrieben:
Unser Kostenträger ist das Jugendamt.

lea-zoe hat folgendes geschrieben:
Ich will nun ein Schreiben an das JA aufsetzen und die Kostenübernahme für all diese Dinge beantragen, notfalls auch einklagen.


Huhu,

Das verstehe ich nicht ganz?

Wenn das Jugendamt als euer Kostenträger doch schon abgelehnt hat, kannst du das doch nicht nochmal beantragen?

Ansonsten: für den aktuellen Fall ist es zu spät, ich würde dir aber dringend! empfehlen, eure Rechtsschutzversicherung für die Zukunft zu ändern bzw. zu erweitern.
Uns jedenfalls wurde vom Leiter des hiesigen ATZ, von Haus aus Jurist, dringend geraten.
Ich glaube, der dezente Hinweis auf unsere Rechtschutzversicherung hat uns tatsächlich die letzte Klage erspart. ;o)

Viel Erfolg. icon_thumleft.gif

_________________
Claudia, Bj. '64, mit Rebecca, * '96, Asperger, HB, ADHS, Asthma, und Melissa, * '00, Asthma
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lea-zoe
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,
Zitat:
Wenn das Jugendamt als euer Kostenträger doch schon abgelehnt hat, kannst du das doch nicht nochmal beantragen?


bisher hab ich nur eine telefonische Aussage vom SB, dass ich die Leistungen nicht bekomme. Daher will ich jetzt einen Brief schreiben und eine schriftliche Ablehnung, gegen die ich Widerspruch einlagen kann.

Vielleicht gibt es ja noch jemanden, der eine Idee hat.

LG,

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iggisw
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Geh den gerichtlichen Weg nicht alleine! Klar, kannst du alles schriftlich beantragen und bei Ablehung auch Widerspruch einlegen. Doch wenn es ans Gericht geht, solltest du einen Anwalt haben. Wenn du kein Geld hast, hast du Anspruch auf Prozesskostenhilfe! Nicht jeder Anwalt macht das gerne, da er dann nur einen Mindestlohn bekommt - aber es gibt durchaus Anwälte, die mitmachen!
Alles Gute

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3 leibl. Kinder (*83, 87, 89), 7 Dauerpflegekinder (*93, 98, 02, 03, 08, 09, 11) - Erfahrung mit CF, A/V-Malformation, Tracheostoma, Autismus, Misshandlung, Missbrauch, geist. Behinderung, Frühgeburt, Lernbehinderung, Bindungsstörung, Traumata, FAS.....
Die 6 jüngsten Kinder leben noch zu Hause, die anderen kommen gern!
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

lea-zoe hat folgendes geschrieben:

bisher hab ich nur eine telefonische Aussage vom SB, dass ich die Leistungen nicht bekomme.


Du hast das Recht auf einen schriftlichen Bescheid.

Zitat:
Daher will ich jetzt einen Brief schreiben und eine schriftliche Ablehnung, gegen die ich Widerspruch einlagen kann.



Musterbrief:

http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....pic.php?p=1702798#1702798

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, Polyneuropathie, chronische Depression, EM-Rentnerin mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Syndrom, er lebt in der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Bastian-Eltern
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wie ist die Leistung vom Amt denn bisher genehmigt gewesen?

Als PB und du bist dann der Arbeitgeber der Schulbegleitung oder hat das Amt die Schulbegleitung an den Träger bezahlt?


Wie ist die Berechnung des Budgets erfolgt?

Ist dabei das Urlaubsgeld/Krankheitsausfallrisiko mit eingeplant worden?

Alles offene Fragen, die erstmal geklärt werden sollten um dir helfen zu können.

lg Arnold

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B. 01/07 Frühkindlicher Autismus, Sprachentwicklungsstörung (spricht nicht), Schlafstörungen 100% GBH PS2
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melle tigerente
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Ich kann dir da leider nur wenig Hoffnung machen, aber versuchen würde ich es auf jeden Fall. Bei uns ist das PB so berechnet, dass Linas IB nur Gehalt bekommt, wenn Lina in der Schule ist. Alle anderen Tage (Feiertage, Ferien, Urlaub IB, Krankheit) wird nicht bezahlt. Unsere letzte IB war vor der Kündigung 6 Wochen krank, dass war finanziell ein Desaster, da wir eine Aushilfs-IB für die Schule und ihre Lohnfortzahlung bezahlen mussten. Den neuen Arbeitsvertrag haben wir anders gemacht und nun auch anders kalkuliert. Aber prinzipiell (und leider steht es meist auch so im Bescheid, musst du mal nachschauen) werden nur die Schultage vom Amt bezahlt, egal ob Sozialamt, Jugendamt oder auch immer...Rechtschutz ist auch so eine Sache, eigentlich gut, nehmen aber meistens auch nur Fälle an, die sie gewinnen und das ist hier Ansichtssache. Abgesehen davon, kennen sich die meisten mit IB und PB überhaupt nicht aus... Ich wünsch dir aber ganz viel Glück und würde das Ergebnis interessant finden, falls du es doch durchbekommen solltest. Melle.
_________________
Merlina / 14 Jahre / partielle Trisomie 2 p / besucht 8. Klasse der Waldorfschule als Integrativkind /Ergotherapiepraxis für Kinder und Jugendliche
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lea-zoe
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Arnold,
Bastian-Eltern hat folgendes geschrieben:
Hallo,

wie ist die Leistung vom Amt denn bisher genehmigt gewesen?

Als PB und du bist dann der Arbeitgeber der Schulbegleitung oder hat das Amt die Schulbegleitung an den Träger bezahlt?


Wie ist die Berechnung des Budgets erfolgt?

Ist dabei das Urlaubsgeld/Krankheitsausfallrisiko mit eingeplant worden?

Alles offene Fragen, die erstmal geklärt werden sollten um dir helfen zu können.

lg Arnold


Bisher war es so, dass das JA pro geleisteter Stunde einen gewissen Stundensatz an uns Eltern ausbezahlt, den wir dann an die Schulbegleitung nach Abzug der Sozialabgaben weiterleiten. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsgeld werden nicht gewährt! Diese Kosten hab ich bisher immer selbst getragen.

Leider ist der Stundensatz der uns als Eltern ausgezahlt wird so niedrig, dass wenn ich Rücklagen für solche Dinge schaffen wollen würde, ein Bruttolohn von etwa 7€/Std. übrig bleiben würde. Für dieses Geld findet man keinen Schulbegleiter! Deshalb geht der volle Stundensatz an unsere Schulbegleitung.

Dieses Vorgehen ist wohl bei den unterfränkischen Jugendämtern Usus, bekommt man allerdings Eingliederungshilfe vom Bezirk Unterfranken nach SGB 12, dann bekommen die betroffenen Eltern sowohl Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (sei es das Kind od der Schulbegleiter der krank ist), Urlaubsgeld und Überstunden von pauschal 1 Std./Woche. Auch ist der Stundensatz um 50% höher als beim Jugendamt.

Das ist doch eine Benachteiligung von Familien, die aufgrund der Diagnose Asperger den Leistungsträger Jugendamt haben.
Unser JA sagt, entweder wir fungieren als Arbeitgeber oder wir lassen es bleiben, dann hat unser Sohn eben keinen Schulbegleiter!

Fragt man bei Organistationen (AWO, Caritas...usw.) nach, ob wir über ihren Dienst einen Schulbegleiter zur Verfügung gestellt bekommen können, ist die erste Frage wer denn der Kostenträger ist Jugendamt oder Bezirk. Bei der Antwort Jugendamt gibt es leider keine Möglichkeit deren Dienste in Anspruch zu nehmen.

Im aktuellen Fall, als unser Sohn in die KJP kam mußte ich unserer Schulbegleitung eine Lohnfortzahlung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist von fast 700€ bezahlen. Hierfür mußte ich mich Verschulden. Das kann doch nicht so rechtens sein?!

LG,

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lea-zoe
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

kleiner Nachtrag:

Das JA sagt auch, der Stundensatz den sie gewähren ist nicht verhandelbar! Es handelt sich hierbei um den Mindestbetrag der zu leisten ist und kein Cent mehr!

LG,

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Inge
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BeitragVerfasst am: 12.03.2013, 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lea-Zoe,

wende Dich mal hierhin: http://www.inklusion-bayern.de/
Evtl. kann Dir Christine Primbs weiterhelfen.

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Sie ist anders als die Andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei
"Sommerkind" von Wortfront

Viele Grüße
Inge

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