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Schulintegrationshelfer über persönl. Budget bezahlen?
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BeitragVerfasst am: 02.02.2013, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

der Rechner von Foresa ist für eine Kalkulation von Schulhelferstunden nur mäßig geeignet... das liegt an den Arbeitstagen. Hier muss eine Berechnung durchgeführt werden, um die Gesamtstunden festzustellen. dann müssen aus diesen Stunden die durchschnittlichen Stunden pro Arbeitnehmerarbeitstag durchgeführt werden. Dann kann man den Rechner benutzen. Um dann abzurechnen benötigt man ein plus/minus Stundenkonto. Dann ist es ganz einfach.

Denkt bitte daran, dass ihr die Leute in den Ferien nicht nach Hause schicken könnt, sondern diese in der Regel an Schultagen Überstunden aufbauen, die dann in den Ferien abgebummelt werden.
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 02.02.2013, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

maggie, du hast sicherlich recht, aber das sozialamt zahlt nur für eine hilfskraft und bekommt von den trägern auch für 15,00 pro stunde eine kraft gestellt.
(ob die kraft vom jobcenter gefördert wird, kann ich nicht wissen, aber gehe davon aus)

_________________
es grüßt
claudia

kind (2005): hirnfehlbildung mit verlust d. marklageranteile u. d. thalamus ... . lernblockaden, aktivitäts-, aufmerksamkeitsstörung, lordose, platt-, senk- spitzfuß, hüftdysplasie, hemiparetische diplegie mit dynamic walk orthese und einlage, pohlig US-oschiene nachts, silikonhandschiene ..... .
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BeitragVerfasst am: 02.02.2013, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

@Alexander:

Ich sehe bei Deiner Rechnung keinen Urlaubsanspruch??? Der ist sogar für Minijobber gesetzlich vorgeschrieben. Ich glaube es ist eine Budgetfibel nötig - wie die Pflegegeldfibel von Michael. Hat jemand Lust daran zusammen zu arbeiten?
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mailankirsten
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

@Maggie, Inhaltlich gebe ich Dir vollkommen recht!
Aber es bleibt die Frage der Durchsetzbarkeit. Und die Frage der lokalen Vorraussetzungen.

Du bekommst und hast auch nur ein Recht darauf ein Budget in der gleichen Höhe zu erhalten wie der Kostenträger auch bei einer direkt von ihm bestellten und bezahlten Leistung aufwenden muss. In meinem Fall (und bei vielen anderen auch) heißt das, das Sozialamt drückt die großen Träger (oder einzelne davon) auf unwirtschaftliche 15,00 €/Stunde für unqualifizierte Hilfskräfte (Die großen Träger gleichen das irgendwo in einer Mischkalkulation wieder aus) .

Die Träger stellen dann für die paar Euro Bufdis, FSJ'ler oder Sozialpraktikanten ein. - das kann noch okay sein, wenn du Glück hast und eine menschlich qualifizierte Person erwischt und wenn die Betreuung nicht allzu anspruchsvoll ist, weil dein Kind tatsächlich nur Hilfestellungen benötigt , die z.B. fehlende motorische Fähigkeiten ersetzten......
Meistens ist das aber ein Glücksspiel und jedes Jahr beginnt das wieder von neuem.

In der Situation hast du nicht soviel Möglichkeiten. Entweder du schaffst es deinen Kostenträger mit Argumenten dazu zu bringen Dir freiwillig mehr für die Budgetstunde als dem -kostengedrückten- Träger zu zahlen. Oder du weißt vor Gericht nach, dass 15,00 Euro nicht kostendeckend sind und die großen Träger dies nur im Rahmen einer Mischkalkulation anbieten können. Und du erwirkst gleichzeitig, die gerichtliche Feststellung, dass du als Budgetnehmer grundsätzlich höhere Kosten verursachen darfst als ein kommerzieller Anbieter, weil du als Budgetnehmer nicht die gleichen wirtschaftlichen Vorraussetzungen hast wie ein großer Träger.

Selbst wenn Du Zeit und Kraft für so ein gerichtliches Verfahren aufbringen kannst, bleibt immer noch die Frage, was dann das abschließende Urteil aussagen würde. (Die Gerichte beurteilen ja immer den Einzelfall und die Urteile, die du ansprichst, gehen auch vom jeweiligen Einzelfall aus.)

Aus dem Grund würde ich jedem potentiellen Budgetnehmer erstmal empfehlen zu klären, was bei ihm vor Ort für die Budgetstunde an die Trägerorganisationen gezahlt wird. Von diesem Preis ausgehend sollte man dann überlegen, welchen Stundenlohn man bei welcher Beschäftigungssituation zahlen kann und wie eine gute Lösung ausschauen kann. Erst wenn man weiß, wo man mit der aktuell bezahlten Höhe der Budgetstunde stehen würde, kann man aussichtsreiche Verhandlungen mit dem Kostenträger führen. Wenn's hart auf hart kommt, bleibt dann immer noch die Entscheidung zwischen aufgeben, selber teilfinanzieren oder Klageweg beschreiten.
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mailankirsten
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

@Alle

der forsea Rechner hilft sich m.E. klar zu machen, wass alles in so einer Kalkulation reingehört. Wenn man sozialversicherungspflichtig anstellt, nuss mann natürlich den Stellenumfand der Schulhilfe ausgehend von dem fetgesetzten Gesamtbedarf an Stunden berechnen.
Für KiTa-Negleitung müsste man den aber ganz hut nützen klnnen. Da sich d ja der Urlaubsanspruch der geleitenden Hilfe wahrscheinlich mit der Zahl der Schließtage der KiTa entspricht .


Meine eigene Kalkulation für 2 mal 400,00€-Job inkl. prozentualer Pauschalen für Rücklagen bzgl Krankheit und Verwaltungsaufwand habe ich auch versucht anzuhängen. Scheitere aber noch am Umwandeln in pdf. Wer sie haben will deshaln einfach PN an mich


sonntägliche Grüße
Kirsten
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kirsten,

genau das habe ich ja gemacht und mir ein paar Kostenvoranschläge besorgt. Die Schule meines Kindes hätte um die 40.000 Euro gekostet, die Träger wollten zwischen 46.000 Euro und 96.000 Euro für die Einzelfallintegration. Wir haben dafür nicht geklagt, sondern knallhart verhandelt. Dafür haben wir aber auch nachgewiesen, dass man uns dazu zwingen würde arbeitsrechtliche Vorschriften zu übergehen, wenn wir nicht eine vernünftige Summe zur Verfügung bekommen.

Letztendlich kann der Arbeitnehmer bei uns noch lange Zeit diese Ansprüche trotz anderer Vereinbarung durchsetzen.

Nicht jede Schule will 450 Euro Kräfte. Unsere Schule würde sich darauf nicht einlassen und wir wollen es auch nicht. Das würde alles verkomplizieren.

LG Maggie

P.S. Mit 15 Euro kann man was anfangen, aber darunter würde ich mich auf keinen Fall drücken lassen. Bei 15 Euro würde ich die Schulbegleitung von der Hausaufgabenunterstützung abkoppeln und dadurch geld für die Schulbegleitung freimachen.
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mailankirsten
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Maggie, wenn Du in einer Kommune wohnst die keine "passende" Sonderschule für dein Kind vorhält kannst Du die Kosten, die deine heimatgemeinde dem Nachbarkreis mit passenden Schulplatz geben muss ja vielleicht noch argumentativ einbringen.
Bei den meisten Kostenträgern regiert aber das Bauchgefühl, "wir zahlen doch schon die teure Sonderschule, dann sollen die Kinder da auch hingehen und bitte keine unnötigen Zusatzkosten verursachen"

Und die zahlen nur Hilfskräfte, weil sie auch nur pflegerische Hilfestellungen anerkennen (für alles pflegerisch anspruchsvollere postulieren sie die Krankenkassen oder Pflegekassen als zuständig, für alles was nur ansatzweise ins pädagogische geht die Schulämter)

@Claudia
Die 15 Euro sind leider normal. Darüberhinaus bleibt zusätzlich noch viel Grund sich zu streiten, was die Aushandlung des konkreten Stundenbedarfs angeht (volle Anwesenheitzeit des Kindes// Abzug der Stunden, in denen sonderpädagog. Förderung anwesend ist//Zeiiten von freiwilligen Ag-Angeboten)
Also ich will niemand zu einer 450,00€uro Lösung überreden, sage nur dass kann auch ne Möglichkeit sein, wenn es in die individuelle Situation passt. Deswegen hier noch meine Kalkulation, für die die es interessiert



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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

@Kirsten:

Auch Minijobber haben einen Urlaubsanspruch, habe ich das bei deiner Berechnung überlesen.

Bei uns ist in den Schulkosten die Beschulung nicht mal drin gewesen. Da streiten wir uns immer noch Wink

Nicht teurer als die Sachleistung heißt nicht teurer als die Sachleistung und wenn Träger da eine Mischlösung haben, ist das für uns nicht relevant. Das die Schulämter sich nicht beteiligen ist dann noch eine andere Geschichte, aber letztendlich nicht unser Problem.

LG Maggie
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

auf einem vortrag über das pB hieß es auch, dass eine auszahlung auch teurer werden darf... nur so als gedankengang in den raum gestellt.
_________________
es grüßt
claudia

kind (2005): hirnfehlbildung mit verlust d. marklageranteile u. d. thalamus ... . lernblockaden, aktivitäts-, aufmerksamkeitsstörung, lordose, platt-, senk- spitzfuß, hüftdysplasie, hemiparetische diplegie mit dynamic walk orthese und einlage, pohlig US-oschiene nachts, silikonhandschiene ..... .
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UrsulaK
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BeitragVerfasst am: 03.02.2013, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ihr habt ja schon so einiges geschrieben zur Kalkulation:

Ich nehm für mich mal folgendes für meine Kalkulation raus

Code:

Anzahl Schulwochen/Jahr: 38
Anzahl h/Woche:          35 Stunden
Anzahl h/Monat:         140
Stundenlohn:             15 €
Kosten/Monat:      2.100,00 €   
Kosten/Jahr:          19950 €




Anzahl Wochen Urlaub : 6
Anzahl restl. Wochen im Jahr: 8

Anzahl Schulwo. + restl. Wo.: 38 + 8 = 46
Anzahl Stunden Schule: 38 Wo. * 35 Stunden = 1330 Stunden
Anz/Wo gesamt : 1330 Stunden/46 Wochen = 28,91304348 Stunden/Woche

Ich muß also mit rund 29 Stunden pro Woche rechnen. Tatsächlich muß der Integrationshelfer 35 Stunden pro Woche arbeiten. Da aber 8 Wochen Schulferien sind, indem er keinen Anspruch auf Urlaub hat, kann man dies verrechnen, so das der durchschnittl. Bedarf bei rund 29 Stunden pro Woche liegt. Während der Schulwochen sammelt er eben Überstunden ab, die dann in den 8 restlichen Wochen abgefeiert werden!

Kalkuliert Ihr auch so?

Viele Grüße,
Ursula

_________________
Eric, (März 2005), Frühkindlicher Autist, verbale Dyspraxie, Dysgrammatismus
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