Ich würde schon jetzt die PS 3 beantragen. Auf alle Fälle, wenn sich seit der Begutachtung( bescheuertes Wort) etwas verändert hat, dass die erhöhte Pflegestufe recht fertigen würde.
ein herzliches Willkommen hier im REHAkids - Forum zum regen Erfahrungs -und Gedankenaustausch !
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
Bis bald
Anke _________________ Anke mit Joost (*16.03.04), massiver HC, massive Hirnfehlbidung mit Nichtanlagen, ICP, blind und seinen großen Schwestern Anna (*95), Clara (*02) und Lucas (*08) und natürlich Papa Dirk
Vielen Dank für eure netten Willkommensgrüße. Ich habe noch ein wenig Schwierigkeiten, mich hier zurecht zu finden - aber das kommt sicher noch.
Brigitte, das mit der Höherstufung in PS 3 ist gar nicht so einfach, denn tatsächlich hat sich ja bei Jérôme selbst nichts geändert. Er ist genauso hilflos wie zuvor. Er ist halt nur ein wenig älter geworden.
Im April letzten Jahres (als er 5 Jahre wurde) bekam ich erst von der Pflegekasse einen Fragebogen. So sollte festgestellt werden, ob die PS 2 noch gerechtfertigt war. Den Fragebogen füllte ich aus.
Gleichzeitig beantragte ich bei der KK einen Stehtrainer, ein Pflegebett und Nancy-Hilton Orthesen (die alten waren 18 Monate alt - in der Zeit wachsen Kinderfüße ja geringfügig).
Da kam die Pflegekasse auf die Idee, mir eine Pflegefachkraft zur Begutachtung ins Haus zu schicken. Das hatte natürlich nichts mit den beantragten Hilfsmitteln zu tun
Die Pflegefachkraft bestätigte mir beim Besuch, dass ein Kinder-Pflegebett für Jérôme erforderlich sei. (Die KK wollte mir freundlicherweise ein Erwachsenen-Bett geben). Sie sagte mir auch, dass zu dem Zeitpunkt noch keine Pflegestufe 3 drin sei, vielleicht in 1-2 Jahre. Das deshalb, weil dann gesunde Kinder eben noch mehr selbständig könnten und damit Jérômes Abstand zum gesunden Kind größer und damit auch der Pflegeaufwand höher sei.
Im Bericht der Pflegefachkraft stand später drin, ein Pflegebett sei bestellt. War ja nicht ganz richtig und der MDK hatte es glattweg abgelehnt. Jérôme sei ja leicht genug für einen herkömmlichen Wickeltich. Der KK erklärte ich dann (schriftlich) warum ich ein KInderbett bräuchte und warum ein Erwachsenenbett nicht in Frage käme. Ein paar Tage später bekam ich dann Bescheid von der Pflegekasse, dass das Bett genehmigt sei.
Die anderen Hilfsmittel habe ich auch bekommen, immer mit langen schriftlichen Erklärungen und höflichen Telefonaten.
Ich finde es aber trotzdem nervig und weiß nicht, ob ich es jetzt schon versuchen soll oder noch ein paar Monate der Form halber warte.
Am kommenden Donnerstag bin ich Paderborn und bespreche mit der Therapeutin die Hilfsmittelversorgung für die Schule in Paderborn. Das wird dann nämlich auch schon wieder die Konfrontation mit KK und MDK nach sich ziehen. Und wenn der (einzige kinderärztliche) Gutachter dort mitbekommt, dass ich die anderen Hilfsmittel trotz seiner ablehnenden Gutachten bekommen habe, ist er möglicherweise ein wenig in seiner gutachterlichen Ehre gekränkt und lehnt die erforderliche Rolli-Versorgung ab.
Daher mein Zögern.
Liebe Grüße _________________ Claudia mit Jérôme (*4/2000, HC, blind, psychmot. Retardierung) aus Gelsenkirchen
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