ich verstehe einfach nicht, warum die ärzte nicht bereit sind in diese prüfung zu gehen und die notwendigkeit der therapien zu begründen.
natürlich könnte ich den arzt wechseln, aber abgesehen von diesem problem bin ich dort sehr zufrieden. außerdem haben die hier fast alle angst vor regresszahlungen und verordnen auch nicht mehr.
die KK hat mir sogar empfohlen den arzt bei der KV anzuschwärzen, dass er nicht das notwendige verordnet. aber das ist ja nicht in meinem sinne. dann ist die situation ja total gestört.
die physiotherapeuten und ärzte verlangen von lden jeltern auf die barrikaden zu gehen. tun wir ja auch.
aber eigentlich müssen doch die ärzte verordnen was notwendig ist und dies später bei überschreitung des budgets vor der kk begründen. ganz einfach, oder ???
und im übrigen: die SPZs sind hier in SH eine pseudo-veranstaltung, jedenfalls haben die andere funktionen als in den neuen bundesländern oder in berlin.
(das in kiel- eines von den beiden in SH - hat noch nicht mal einen eigenen telefonanschluss)
gruß antje _________________ Lotte, 07/05, (olivo-)pontocerebelläre-Hypoplasie, Mikrozephalus, Button seit 11/06, starke Entwicklungsverzögerung; Linus, 08/02; Ole, 07/00, mit zwei Jahren an gleicher Erkrankung gestorben, starke Krampfanfälle, Tetraspastik, PEG-Sonde
ich verstehe einfach nicht, warum die ärzte nicht bereit sind in diese prüfung zu gehen und die notwendigkeit der therapien zu begründen.
natürlich könnte ich den arzt wechseln, aber abgesehen von diesem problem bin ich dort sehr zufrieden. außerdem haben die hier fast alle angst vor regresszahlungen und verordnen auch nicht mehr.
Das verstehe ich auch nicht. Damit machen sie sich keinen gut Ruf und schaffen weder sich noch ihren Patienten damit einen Gefallen
antje c hat folgendes geschrieben:
die KK hat mir sogar empfohlen den arzt bei der KV anzuschwärzen, dass er nicht das notwendige verordnet. aber das ist ja nicht in meinem sinne. dann ist die situation ja total gestört.
Hmm, da frag ich mal ganz ketzerisch: Um wessen Wohl geht es denn hier? Um das Wohl und die Bequemlichkeit des Arztes oder um das Wohl und die Förderung Deines Kindes?
Sorry für die direkten Worte, aber es kann doch nicht sein, dass die Ärzte den Unsinn der Kassen, KV'en und des Gesetzgebers zu Lasten der Kinder verschieben.
Vielleicht überlegst Du einfach noch einmal und sprichst den Arzt darauf an, dass Du bei einer weiteren Verweigerung der Verordnung die KV einschalten wirst. Auf die Reaktion wäre ich dann einmal gespannt.
Übrigens, am 23.03. gibt es im Kieler Sozialministerium ein Treffen zwischen Kassen, KV-SH, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Wodarg (Mitglied im Gesundheitsausschuss) und der Landeselternvertretung für KiTa's. Schauen wir mal was, bzw. ob was dabei rauskommt.
Viele Grüße
Eckhard _________________ Vater von Phillipp 11/96 frühkindliche Grand mal Epilepsie, psychomotorische Retardierung, Ataxie und Florian 03/98 der an trüben Tagen für Sonnenschein sorgt www.phillipp.besondere-kinder.de
mittlerweile haben wir uns arangiert. d.h. wir machen nur noch 2x kg in der woche und 1x heilpädagogig, die wird ja über das sozialamt abgerechnet.
ich bin diese ganzen kämpfe auch leid. der behindertenausweis, das Pflegegeld, die krankenhausaufenthalte, alles verlangt vollen einsatz als anwalt für mein kind. so vieles ist zu erkämpfen.
weißt du was eckhardt, da habe ich keine energie und lust mehr mich mit unserem kinderarzt, den ich nämlich sonst sehr schätze rumzuschlagen, da kann ich nicht auch noch mit kampfgeist auftreten. ich weiß doch, dass er nicht mehr verordnen will. und was habe ich denn für ein pfand inder hand- wir können den arzt wechseln, aber der nächste handhabt es hier in sh doch genauso- und mit diesen budgetkürzungen wird mich vielleicht gar keiner neu mit so einem "teuren"kind aufnehmen.
lg antje _________________ Lotte, 07/05, (olivo-)pontocerebelläre-Hypoplasie, Mikrozephalus, Button seit 11/06, starke Entwicklungsverzögerung; Linus, 08/02; Ole, 07/00, mit zwei Jahren an gleicher Erkrankung gestorben, starke Krampfanfälle, Tetraspastik, PEG-Sonde
ich habe bis jetzt noch kaum Probleme ein Rezept zu bekommen. Allerdings hat mein Arzt schon gesagt, dass er leider keine Quartalsrezepte schreiben darf. Also müssen wir nach jeden 10 Stunden Logo neue Tests machen. Doch Fabienne weigert sich so langsam dabei mit zu machen. Mein Arzt sagt auch, dass er diese Tests für unnötig ansieht bei der Schwere der Sprachbehinderung. Deshalb lassen wir im moment halt einen über den anderen Test ausfallen. Denn er hat gemeint, dass er dies alles noch mit Hilfe des SPZ und des Landesamtsarztes für Phoniatrie und Sprachbehinderungen argumentieren könnte.
Allerdings hat er auch gesagt, dass es wohl nur eine Frage der Zeit wäre, bis er die Rezepte dann selbst bezahlen könnte. Dann allerdings würde er es vorziehen, wenn wir uns die Rezepte im SPZ holen würden. Die können auch 30 Sitzungen nach wie vor schreiben ohne dass sie da Probleme mit den Kassen bekommen. Deshalb sind wir gerade am überlegen, ob wir uns nicht das nächste Rezept beim SPZ holen. Außerdem muss nicht nach jedem Rezept wieder ein Sprach- und Hörtest gemacht werden. Dies ist auch für mich sehr von vorteil, denn die ewigen Diskussionen wegen den Tests finden ja meist Zuhause statt und sind wirklich teilweise schon sehr Nervraubend.
Vielleicht wäre das ja auch eine Lösung für euch.
Liebe Grüße
Ulli _________________ Fabienne 9J schwere emotionale Störung mit sozialer Ängstlichkeit,schwere expressive und rezeptive Sprachstörung, Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, passagere depressive Störung, Verdacht auf Skoliose,LRS,Neurodermitis; Léa (2)Neurodermitis, Céline (8)Zustand nach Harnröhrenplastik 2002, Jessica (13)Neurodermitis
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