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eve´s mum
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Anmeldedatum: 22.12.2005
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 03.02.2006, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

@Angelika B.
Danke für den Artikel!
Das ist es wohl, was unsere Logopädin meinte. Sad
Wobei wir hier Bereich Nordrhein sind, dieser ist wohl seit dem 16. Januar betroffen. Unsere Logopädin versucht wohl auch einiges auf die Beine zu stellen und Protest zu organisieren.
@ Beate
hab dazu noch keine anderen betroffenen Eltern gehört, weil das Ganze bei uns ja noch ganz neu ist. Wäre wirklich toll, wenn Du uns Rheinländer hier ein wenig auf dem Laufenden halten könntest. Kann bis jetzt ja nur für mich sprechen, aber ich denke es werden sich auch andere finden: Also von mir ein "Wir würden uns da gerne anschließen".
Werde meine Logopädin dann auch auf dieses Forum hinweisen, vielleicht mag sie uns ja auch informieren. Leider ist sie die nächsten Wochen erstmal krank geschrieben und wie internetfirm sie ist, weiß ich gar nicht. Aber irgendwie kriegen wir das schon hin.

Alles Liebe
Karin

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"Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe." (Oscar Wilde)
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Ulrike B
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Anmeldedatum: 30.10.2005
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 06.02.2006, 02:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angelika,

vielen Dank für den Artikel. Werde nächste Woche noch mal unsere Logopädin ansprechen.
Wäre schön, wenn Du uns über Eure Aktionen auf dem Laufenden halten könntest

Viele Grüße
Ulrike

_________________
Alexandra (11/01), linksseitige Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Sprachentwicklungsstörung, Mittelohrschwerhörigkeit, Strabismus und Timur 12/02, Mikrocephalus,Strabismus convergens, Epilepsie (atonische Sturzanfälle, Absencen); beide 10/05 adoptiert
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Eckhard
Stamm-User
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Anmeldedatum: 06.02.2006
Beiträge: 291
Wohnort: Ostholstein

BeitragVerfasst am: 07.02.2006, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin gemeinsam mit Beate an dem Thema für unsere Landeselternvertretung in S-H und für die Eltern in Phillipps Schule dran.

Letzte Woche habe ich unsere kassenärztliche Vereinigung angerufen und erhielt folgende Auskunft...:
!!! Aus Budgetgründen, so die Mitteilung, darf keine Verordnung verweigert werden!!!

Es ist Aufgabe der Ärzte, ihre Praxisbesonderheiten bei einer möglichen Überprüfung gegenüber den Kassen darzulegen.

Sollten dennoch Problem in Artpraxen oder bei Krankenkassen auftreten, dann sollen sich die Betroffenen mit einer schriftlichen Beschwerde an die KV SH wenden.

So die verbindliche Aussage am Patiententelefon...

Hier noch die Adresse der KV SH...:
Patienten-Telefon Ein gemeinsamer Service der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Schleswig-Holstein:
Patienten-Telefon Rufnummer: 04551/803-308 oder 04551/883-565

Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Bismarckallee 1-6
23795 Bad Segeberg

Die übrigen Adressen findet Ihr über die kassenärztliche Bundesvereinigung www.kbv.de

Außerdem würde ich eine Kopie des Schreibens auch mit der Bitte um Klärung an die Krankenkasse senden und auf eine fristgemäße Beantwortung nach SGB IX § 14 bestehen.

Ärzte haben die Pflicht ihren Patienten zu helfen und nicht ihrem Budget, ihrer kassenärztlichen Vereinigung oder den Krankenkassen.


Viele Grüße
Eckhard
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J.Scholz
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Beiträge: 1
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BeitragVerfasst am: 09.02.2006, 12:24    Titel: Richtgrößen drehen Sprachtherapeutischen Praxen den Hahn zu Antworten mit Zitat

Hallo!
Im Januar 2006 sind Richtgrößen für die Verordnung von Heilmitteln in Kraft getreten, welche in der Tat bei Überschreitung dazu führen könnten, daß ein Arzt in Regress genommen wird. Diese Neuerung führte in der Ärzteschaft zu einer solchen Verunsicherung, daß häufg gar keine Heimittel mehr verschrieben werden!

Fazit: Die Patienten bleiben unversorgt, der Zustand verschlechtert sich rapide, die Praxen bleiben leer, erste Entlassungen sind bereits erfolgt!!!
Es besteht dringender Handlungsbedarf!!!

Am 15.02. findet in Mönchengladbach-Rheyd, Ecke Albertusstr./Hindenburgstr. (Höhe Kaufhof) in der Zeit von 10-13 Uhr eine Demonstration (Ärzte, Therapeuten, Betroffene, Eltern, etc.) statt!!!

Um die Öffentlichkeit besser zu informieren und Ressourcen gezielt zu nutzen, gründete sich im Januar 2006 in Köln die IGS Nordrhein (Interessengemeinschaft für qualifizierte Sprachförderung). Hier sollen sich das Wissen und die Tatakraft von Therapeuten, Patienten, Erziehern, Lehrern, Ärzten etc. bündeln. Wer Interesse hat, kann sich gern (bitte mit eindeutigem Betreff!!!) melden unter: igsnordrhein@aol.com

Vielen Dank für das Interesse!
Mit freundlichen Grüßen
J.Scholz
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Gabriela
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Anmeldedatum: 27.09.2005
Beiträge: 66
Wohnort: Apolda

BeitragVerfasst am: 10.02.2006, 06:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wie würdet Ihr vorgehen? Unsere Celina geht in einen integrativen Kindergarten. Frühs, bevor sie in ihre Kindergartengruppe geht, bekommt sie im Kindergarten Therapie nach Bobath. Es sind zwei Therapeutinnen vor Ort. Wenn ich Celina bringe, ziehe ich sie aus und fahre dann ihren kleinen Rollstuhl holen und ihr Sitzkorsett. Ist mir sonst zu viel (Kind ins Auto, alle anderen Dinge holen...) Wenn ich dann wieder in den Kindergarten komme, bekomme ich immer mit, dass sich die beiden Therapeutinnen unterhalten und nicht die Konzentration auf Celinas Physiotherapie liegt. Wenn ich dann den Raum betrete, soll Celina dann urplötzlich etwas machen und fängt dann natürlich an zu weinen. Ist ja klar, die Zeit vorher wird sie nicht gefordert und dann plötzlich soll sie etwas, für sie sehr anstrengendes tun. Die Therapeutin meint dann zu mir, ihr Kind ist ein Thyrann, eine kleine Zicke, wenn sie etwas nicht wolle, würde sie versuchen mit Tränen drum rum zu kommen. Am liebsten würde ich mit der Therapeutin reden aber im Hinterkopf denke ich, wenn ich dann nicht da bin, wer weiß ...... Manche Menschen können ja mit Kritik schlecht umgehen. Bin etwas ratlos. Wir haben schon einmal die Therapeutin gewechselt, da wir die Therapie vorher nicht im Kindergarten hatten. Was würdet Ihr tun?

Viele liebe Grüße Gabi
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marianne
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BeitragVerfasst am: 20.02.2006, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gabi, du bist hier mit deinem ganz anderen Thema wohl nicht so ganz günstig plaziert. Hier geht es ja um Logopädie. Laughing

Ansonsten würde ich, da die Therapeutin ihr Geld mit der Behandlung deines Kindes verdient als "Kundin" vernünftige Arbeit erwarten und darum die Therapeutinnen wechseln, wenn ich solch einen Eindruck hätte wie du.

Lieber Gruß!

Marianne

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Eckhard
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Anmeldedatum: 06.02.2006
Beiträge: 291
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

am 23.03.06 gab es auf Initiative der Landeselternvertretung für KiTa's und des MdB Dr. Wolfgang Wodarg einen Termin mit der KV-SH, und Vertretern verschiedener Krankenkassen in Kiel.

Inzwischen hat sich auch in S-H einiges getan...

Aus www.physio.de (Internet Auftriit eines Berliner Physiotherapeuten mit umfassenden Infoportal)

Berlin, 22.04.2006

Die konsequenten Proteste gegen die Heilmittelrichtgrößen zeigen Wirkungen. Jetzt haben auch in Schleswig-Holstein Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung (KV) einen Katalog mit Praxisbesonderheiten vereinbart. Schon im März wurde in Nordrhein-Westfalen unter dem Druck von Ärzten, Therapeuten und Patienten eine Ausnahmeliste festgelegt (wir berichteten).

Überschreiten Kassenärzte das Richtgrößenvolumen um mehr als 25 Prozent, müssen sie mit einem Prüfverfahren und Regresszahlungen rechnen. Mit dem Nachweis von Praxisbesonderheiten kann die individuelle Verordnungssituation begründet und Honorarabzüge vermieden werden.
Der zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der KV Schleswig-Holstein ausgehandelten Liste fehlt zwar noch die formale Verbindlichkeit, die Vertragspartner empfehlen aber gemeinsam diesen Indikationenkatalog:

Kinder: Patienten mit
- Hemi- Di-, Tetraplegien,
- Mehrfachbehinderungen,
- komplexen zerebralen Dysfunktionen,
- zerebralen Anfallsleiden,
- neurodegenerativen, metabolischen oder muskulären Systemerkrankungen,
- chronischen Psychosen (Manie, Depression, Schizophrenie),
- Autismus,
- Mukoviszidose,
- erworbenen schweren geistigen und/oder körperlichen Behinderungen,
- chronischer Niereninsuffizienz.
- Auch Kinder die palliativmedizinisch betreut werden
- oder Einrichtungen besuchen, die entgegen ihrer Verpflichtung keine Physiotherapeuten, Logopäden oder Ergotherapeuten beschäftigen, zählen dazu. Sonderkindergärten, Sonderschulen, Sozialpädiatrische Zentren oder Frühfördereinrichtungen sind damit gemeint. ...


... Vor das Prüfgremium zitierte Ärzte müssen die Besonderheiten nachweisen. Eine lückenlose Dokumentation über das Verordnungsgeschehen ist deshalb unabdingbar, Therapeuten können die Mediziner dabei unterstützen.

Die Heilmittelversorgung von chronisch Kranken und Behinderten in Schleswig-Holstein sollte mit der Praxisbesonderheitenliste künftig gesichert sein. Nicht gelöst ist dagegen die grundsätzliche Problematik eines budgetierten Leistungskataloges. Alle Budgets müssten abgeschafft werden, fordern die niedergelassenen Ärzte. "Das Austragen von monetären Konflikten des Gesundheitssystems auf dem Rücken der Vertragsärzte muss ein Ende haben", schreibt Dehtleff Banthien in "Nordlicht", der Zeitschrift der schleswig-holsteinischen KV. Der Kinderarzt registriert mit Erstaunen, dass die Berufsverbände der Heilmittelerbringer zwar die Abschaffung von Individualregressen fordern, dafür jedoch eine Kollektivhaftung der Ärzte vorschlagen. Die Therapeutenbasis dagegen weiß, wie eine angemessene Gesundheitsversorgung sichergestellt werden kann: "Wir fordern, dass die Ärzte wieder das verordnen dürfen, was medizinisch notwendig ist und nicht was in die Kostenpläne der Regierung passt", zitiert das KV-Blatt einen Physiotherapeuten aus Kiel.

Hier der Link zum Artikel Nordlicht...Infos zu Heilmitteln ab Seite 44
http://www.kvsh.de/files/global_nor.....dlicht/nordlicht_3_06.pdf

Viele Grüße
Eckhard

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Vater von Phillipp 11/96 frühkindliche Grand mal Epilepsie, psychomotorische Retardierung, Ataxie und Florian 03/98 der an trüben Tagen für Sonnenschein sorgt
www.phillipp.besondere-kinder.de
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eve´s mum
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Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

hab gerade unsere Logopädin "abgeschossen", da wir in diesem Schuljahr kein 10er Rezept vollgekriegt haben. Wochenlang ausgefallen, so daß ich jetzt auch gar nicht auf dem neuesten Stand bin, wie es bei uns im KK-Bereich Nordrhein mittlerweile mit Rezepten aussieht.

Hab zwar schon ne neue Logopädin, aber diese meinte es sei immer noch schiwerig Rezepte zu bekommen Crying or Very sad

Ich dachte, das sei geregelt ???!!!!????

Kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen, eventuell auch mit einem link, wo ich die neue Regelung finde, damit ich meinem KiA auch was unter die Nase halten kann, was ihn überzeugt?

Vielen Dank
Karin

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eve´s mum
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BeitragVerfasst am: 21.06.2006, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

um Euch mal auf dem Laufenden zu halten, was die Verordnungslage im Bereich Nordrhein angeht:

Unser Logopädierezept hab ich vom KiA ohne große Mühen bekommen: 12 mal außerhalb des Regelfalls, wie bisher auch.

Das einzige, was sich geändert hat, ist, daß er es von der Schule schriftlich haben wollte, daß diese keine angestellte Logopädin hat und deshalb keine Sprachtherapie angeboten wird.

Auch die KK hat das Rezept anstandslos genehmigt, Freitag ist bei der neuen Logopädin Anamnese - OHNE Kind, da sie nicht mitbekommen soll, was ich da über sie, insbesondere aus ihrer Vergangenheit bei ihrer leiblichen Familie, zu berichten hab.

War ein Vorschlag der Logopädin und ich muß sagen, das ist eine Sensibilität, die selten anzutreffen ist. Sonst muß ICH immer darauf verweisen, daß ich nicht vor Eve über sie spreche.

Nächste Woche geht es dann schon los und bis jetzt bin ich seeeeehr zufrieden, wie es bisher gelaufen ist. Es wird noch nicht etwa mal was einigermaßen problemlos sein Rolling Eyes

Lieber Gruß
Karin

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