Ellen hat mich gebeten, folgenden Link-Tipp reinzustellen:
Hier könnt ihr euch über die "Kleine Oase" in Datteln informieren.http://www.kinder-datteln.de/leist_kloase.htm
Ich selbst habe recht Unterschiedliches über die "Oase" gehört. Wer mehr weiß oder sogar selbst schon mal da war, möge sich bitte melden bzw. hier einfach mal seine Eindrücke schildern.
Lieben Gruß,
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Lina geht schon einige Jahre in die kl. Oase. Für uns aber noch wichtiger für Lina ist diese Einrichtung super.Sie fühlt sich dort sehr gut aufgehoben. Das Personal wechselt nicht und ist sehr qualifiziert im Umgang gerade mit Schwerstbehinderten.
Lina geht 2-3mal im Jahr dort hin.1-maximal 2 Wochen. Für unsere Familie ist diese Zeit sehr wichtig auch mal einen ganz normalen Urlaub zumachen. Aber auch Lina hat dann einen schönen Urlaub.
über die Kleine Oase in Datteln habe ich schon viel Gutes gehört und sie liegt bei uns "um die Ecke".
Da wir im März eine Einladung haben, zu der mein Mann und ich auch mal gemeinsam gehen möchten, habe ich heute dort mal angerufen und nachgefragt, wie es mit den Terminen dort aussieht. Es wäre für eine Übernachtung gewesen Mitte März. Leider war dort kein Termin mehr zu bekommen und der nette Arzt, mit dem ich gesprochen habe, sagte mir dann, ich solle mir doch schon mal den Kalender für 2006 vornehmen und schauen, was wir da so alles vorhaben, dann ließen sich bestimmt freie Termine finden!
Offenbar ist es so, dass es dort so viele "Stammgäste" gibt, die immer schon weit im Voraus "buchen" und man ganz schlecht dazwischen kommt. So weit vorausplanen kann ich aber jetzt doch noch nicht.
Dann hat er mir noch die Arche Noah in Gelsenkirchen empfohlen, aber davon habe ich noch nie was gehört und ich bringe Nele auch nicht für einen Tag nach Gelsenkirchen.
Bliebe noch der familienunterstützende Dienst, doch das möchte ich nicht. Es sind immerhin fremde Leute, die alleine mit meinem Kind in meinem Haus sind, das ist mir schon komisch. Vielleicht bin ich da ja auch zu pingelig, aber es wäre mir einfach nicht recht.
Hallo Maunela,Paula war gerade für vier Tage in Nordkirchen in der Kurzzeit. Es hat uns und Paula sehr gut gefallen. Die Leute waren sehr nett und kompetent, wie mir schien. Als ich Paula am Sonntag wieder abgeholt habe, hat sie sich sehr gefreut mich zu sehehn, war aber total entspannt und ausgeglichen. Und da ich bei den Leuten ein gutes Gefühl hatte, war ich auch recht entspannt am Wochenende. Aber auch da ist die Planung weit im voraus, es sei denn, es ist so, wie bei uns, das wir uns nicht auf einen festen Termin festlegen wollen, sondern immer mal wieder ein paar Tage üben wollen. Dann rufen sie spontan an, wenn zufällig was frei ist unhd man kann einspringen, odere auch nicht. Paula geht das nächste mal Ende Juli für 4 Tage. Ich denke, das ist für uns auch eine neue Chance.
Ich wünsche Euch schöne Wintertage. Lasst mal von Euch hören. Gruß Katty _________________ 2 Kinder, Luis gesund, Paula Hydrocephalus und Epilepsie,
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Hallo Anna, Nordkirchen ist ein Dorf im Münsterland. Hier gibt es eine super Einrichtung für behinderte Kinder. Die haben von der Frühförderstelle, über Kindergarten, Schule und Heimbereich alles in einer schönen Umgebung für unsere Kinder.
Gruß Katty _________________ 2 Kinder, Luis gesund, Paula Hydrocephalus und Epilepsie,
Hallo zusammen!
Zwar liegt der letzte Beitrag über die KLEINE OASE schon lange zurück,dennoch möchte ich euch unsere Erfahrungen mit dieser wundervollen Einrichtung gerne schildern:-)
Justin war im Jahre 2005 kurz zu einem "Probetermin"dort.Wir fühlten uns von anfang an gut beraten und betreut.Die leitung dort unterliegt dem netten und superlieben & kompetentem Dr.Witting.Ein langes Gespräch wurde geführt.Sämtliche Fragen die mir auf der Seele brannten wurden gut beantwortet.Die einrichtung wurde uns gezeigt.Besondere Sachen erklärt.Dort werden die Kids u.a.von Nonnen betreut,die auch in der Einrichtung wohnen.Diese sind sehr warmherzig und liebevoll zu den kindern(das was wir beobachten konnten).
Unser Justin ist nun das erste mal 2 Wochen am stück dort.Gerade seine Eßsituation und auch die Situation ein passendes Bett(180 hohe Gitter)zu bekommen waren sehr schwierig und ich hatte immer gedacht nicht machbar für andere menschen.Die Oase ist nun gerade mit neuen betten ausgestattet worden.Justin hat das nötige Bett bekommen und ist im Märchenzimmer eingezogen.Als wir dort ankamen hing bereits ein Türschild mit seinem Namen an der Tür.Alles ist warm und kindergerecht ausgestattet mit großzügigem Platz und sehr kompetenten und freundlichen Mitarbeitern!
Wir können jeden tag mehrfach anrufen und es wird immer in Absprache mit den Eltern bei der kleinste Infektion bzw.Verdacht darauf gehandelt.Wir brachten Justin direkt in der Umstellungsphase seiner medikamente dorthin ,es war an darauffolgenden Tagen immer eine Ärztin vor Ort,die auf ihn geschaut hat.Es wird den Anweisungen der Eltern zugehört und auch befolgt.Sogar das Essen klappt nach ein paar Tagen!
Wir sind völlig begeistert von der kleinen Oase!!!Und dem netten Team.Und Justin strahlt immer wenn wir ihn abholen und ist sogar ausgeglichener als davor!
Die Terminvereinbarung klappt ganz gut,jedoch ist die Oase teilweise bereits bis 2008 ausgebucht!!!
Wirklich wahnsinn!!Es sollte aber einmal im Monat nachgefragt werden ob kurzfristig Termine frei geworden sind!
Herzliche Grüße
Anna und Family
Ich hoffe mit dem Bericht etwas helfen zu können:-) _________________ Anna,Chris & Justin geb.9.2.03 (23+4 SSW,625 g,32 cm) Extremfrühchen mit multiplen schwersten Behinderungen ,PEG (PS 3)
- ein ewig strahlender Sonnenschein -
und Jona Maximilian 3.11.09 gesund
ich hole diesen Thread mal wieder hoch, weil wir uns nächste Woche die Einrichtung mal anschauen wollen. Wie bereits vermutet ist die "Kleine Oase" sehr überlaufen - wir könnten für die Sommerferien 2011 eventuell einen Platz bekommen. Und das auch nur, weil Timmi dann schulpflichtig wird. Ansonsten habe ich es so verstanden, dass man als Neuling nur einen Platz in den Schulferien bekommen könnte, wenn ein schulpflichtiges Geschwisterkind da ist - egal ob das zu betreuende Kind selbst schulpflichtig ist oder nicht. Mehr erfahren wir dann nächste Woche.
LG
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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wir haben es nun ausprobiert und Jan-Paul für einige Tage in der Kleinen Oase gehabt.
Gleich hole ich ihn wieder ab. Zwischendurch haben wir mal angerufen und es scheint alles sehr gut geklappt zu haben - bis auf ein einmaliges kurzes Erbrechen, für das wir alle keine Erklärung hatten. Vielleicht hatte JP einfach nur etwas "in den falschen Hals" bekommen.
Wir hatten bei der Übergabe gleich ein gutes Gefühl und fühlten uns in kompetenten Händen. Man ist dort einfach an mehrfach behinderte Kinder gewöhnt mit allen pflegerischen Begleiterscheinungen.
Den Freitagabend haben wir gleich zum Essengehen genutzt. Es ist ja mal ganz nett, einfach so ein Lokal zu betreten und einfach nur an sein eigenes Essen zu denken ohne ein Kind füttern zu müssen. Am Samstag haben wir Timmi zu meinen Eltern gebracht und sind selbst zu einem Geburtstag gefahren. Am Sonntag waren Thomas und ich dann alleine unterwegs und haben bei dem schönen Wetter einen tollen Ausflug gemacht. Timmi hat mit Oma und Opa große Fahrradtouren gemacht und fährt nun sicher ohne Stützräder.
Der Montag lief eigentlich wie gehabt. Timmi war im Kindergarten und hatte am Nachmittag einen Freund zu Besuch. Ich habe die Zeit genutzt und am Nachmittag den Garten aufgeräumt und musste bei der Trockenheit auch schon einiges gießen.
Nach diesen Tagen ist mir dann auch erstmalig klar geworden, warum viele normal entwickelte, gesunde Einzelkinder ab fünf Jahren meistens geschwisterlos bleiben werden: Der pflegerische Aufwand tendiert bei einem Fünfjährigen bereits schon gen null. Es gibt da nicht mehr groß etwas zu tun, außer Tisch decken und abräumen. Das einzige, was ich noch mache, ist das Zähne nachputzen und Timmi seine Kleidung anziehen - und auch das könnte er eigentlich schon alleine.
Ich denke, es fällt dann einfach schwer, noch mal wieder von vorne anzufangen, weil man sich an die Bequemlichkeit gewöhnt hat, vielleicht auch wieder verstärkt arbeitet und den Job nicht schon wieder schmeißen will.
Für mich wäre es nur mit Timmi sicher möglich, mindestens 20-25 Std. wöchentlich außerhäusig arbeiten zu gehen. Allein schon deshalb, weil ich ausgeruhter bin, denn ich habe gemerkt, dass Pflege doch mehr an die Substanz geht als ich gedacht habe. Und ich habe ja mit JP noch ein liebes, verträgliches Kind ohne Verhaltensauffälligkeiten!
Ich habe nach diesen Tagen auch wieder gesehen, wie berechtigt das Pflegegeld ist, was wir alle hier mit unseren behinderten Kindern leisten und dass die Betreuung eines behinderten Kindes kein Pappenstil ist.
Ich bin jedenfalls froh, dass wir jetzt in der Kleinen Oase einen Fuß in der Tür haben und habe bereits für den Sept. wieder einen Termin für einige Tage bekommen.
Leider ist die Einrichtung immer sehr ausgebucht - es gibt einfach zu wenig von dieser Sorte.
LG
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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