Hallo,
@Markus
ich denke das kann bzw will sie nicht machen was wäre denn dann mit ihrer Tocher?
ich denke, dass ist genau die "Zwickmühle", was geschieht mit dem Rest.
Was aber auch geht, ist zum Jugendamt zu gehen und sich dort Unterstützung anzufragen.
Für Deinen Sohn
Für Deine Tochter (die belastet das bestimmt)
und vor allem
FÜR DICH
Geht aber auch in einer Elternberatungsstelle.
Das Du mal jemanden hast, mit dem Du die Möglichkeiten "durchspielen" kannst und vielleicht auch direkt konkrete Hilfsangebote bekommen kannst.
Liebe Grüße
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
also, Probleme mit der schulbehörde haben wir nicht so sehr bekommen,
da die wußten das ich mich sehr kümmer, immer wieder mich gemeldet habe,
um Hilfe gebeten habe......
Das Jugendamt habe ich auch um Unterstützung gebeten, wir bekamen systemische Familienberatung und Unser Sohnemann bekam einen Jugendhelfer,
es lief ganz gut an, auch meine Tochter fand es gut.
Tja bis zu dem Tag als mein Mann meinte, die"Leute" brauchten nicht wieder kommen!
Das würde alles nicht bringen, ich war stocksauer, was sollte das?
Das Jugendamt meinte, mein mann u ich sollten vielleicht mal eine Eheberatung aufsuchen, mein Mann wollte auch das nicht.
Er sieht es so, sein Sohn ist krank, braucht Behandlung, wir als Familie haben damit nix zu tun
er meint alles Quatsch!
Ich denke, es ging ihm zu nahe, es hat natürlich auch mit ihm zu tun,
er hat Angst vor der Konfrontation mit seinen eigenen Gefühlen, er hat ähnliche Vehaltensweisen wie sein Sohn.
Ich bin immer noch sauer darüber das er die Hilfen abgelehnt hat.
Tja bis zu dem Tag als mein Mann meinte, die"Leute" brauchten nicht wieder kommen!
DAS geht nicht.
marialein hat folgendes geschrieben:
Ich denke, es ging ihm zu nahe, es hat natürlich auch mit ihm zu tun,
er hat Angst vor der Konfrontation mit seinen eigenen Gefühlen, er hat ähnliche Vehaltensweisen wie sein Sohn.
Auch wenn es so ist; was ich mir gut vorstellen kann; brauchst DU und DEIN Sohn aktiv Hilfe!!
anitaworks hat folgendes geschrieben:
Geht aber auch in einer Elternberatungsstelle.
Das Du mal jemanden hast, mit dem Du die Möglichkeiten "durchspielen" kannst und vielleicht auch direkt konkrete Hilfsangebote bekommen kannst.
Ich denke, dass Du da nicht drumrum kommen wirst.
Denn es ist KEINEM geholfen, wenn sich an der Situation nichts ändert.
Geh hin, lass Dir die Hilfsmöglichkeiten nennen und ändere die Situation!
Ob nun mit Diagnose oder ohne.
Wir könnten hier nicht ohne Hilfe von Außen "überleben". Es würde meine Kraft "aufsaugen" und in ein paar Jahren wären wir hier alle am Ende.
Ich habe mich durchgesetzt und gesagt, was ich kan, was nicht und was ich will. Und ich hoffe, dass die Zeit uns mit allen Hilfen zusammen Erleichterung bringen wird.
Dasselbe wünsche ich Dir.
Liebe Grüße
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
Du hast völlig Recht,
so geht es nicht mehr.
Ich werde mir psychologische Hilfe suchen, auch um stark genug zu werden,
hier zu Hause meine Grenzen aufzuzeigen, zu sagen, so mach ich nicht mehr weiter.
Ich nehme viel zu viel auf mich, was soll man sich da bewegen, ich regel ja schon alles...
jetzt haben wir die Diagnose: Autismusspektrumstörung!
Was genau heißt das jetzt? Autismus,mit nicht allen Symtomen, wenig Autismus?
Weiß jemand , welche Hilfen einem zustehen, mein Sohn wird im Juli 18, der Professor, der ihn diagnostiziert hat, hat das Jugendamt eingeladen, damit die Jugendhilfe zum Einsatz kommt, das Amt , welches schon mal Hilfen gewährt hat,
bin mal gespannt was da von deren Seite jetzt noch mal angeboten wird,
ich denke´jetzt so oft, was hätte alles vermieden werden können,
hätten wir eher diese Diagnose bekommen, versteht ihr mich?
"Eigentlich" sollen ja im ICD 11, alle Autismusformen zusammengefasst werden. Eben unter Autismusspektrumsstörung.
Wie stark bei Euch die Ausprägung ist, sollte im ausführlichen Diagnosebericht mit entsprechenden Empfehlungen drin stehen.
Liebe Grüße
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
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