Verfasst am: 26.01.2012, 14:02 Titel: Re: Bustransport und Epilepsie
Martha74 hat folgendes geschrieben:
Hallo
wir sind noch ganz neu im Bereich "Epilepsie" und ich hätte da mal eine Frage
Wie wird das bei Euren Kindern beim Bustransport zu Kiga/Schule gehandhabt? Hat der Busfahrer ein Notfallmedikament?
Hat er das Kind dann im Blick? Was bei längeren Busfahrten?
Oder ruft der Busfahrer ggf den Rettungswagen?
Wie ist das bei Euch?
Herzlichen Gruß
Martha
Hallo!
Unsere Tochter fährt mit einem normalen Schulbus.
Sie hat entsprechende Karten dabei, in denen erklärt ist was sie hat und was zu tun ist.
Um die normalen Busfahrten haben wir gekämpft. Da sie nicht umsteigen muss, haben wir die Zustimmung bekommen und nachdem sichergestellt war, dass kontrolliert wird von uns bzw. vom Integrationshelfer, dass sie sicher in den Bus und auch wieder rauskommt.
Bei Einzeltransport (der eigentlich geplant war), wollte man ihr den Integrationshelfer dann schon während der Fahrt zur Verfügung stellen.
mein Sohn hat auch Epilepsie und wird demnächst mit dem Bus abgeholt. Ich selber arbeite als BusFahrerin bei der Johanniter wir haben Beifahrer und WIR dürfen Notfall Medis geben. Ist sehr unterschiedlich die "privaten" Bus Unternehmen sind einfach nicht so ausgebildet wie wir( zumindestens hier bei uns)
LG Kerstin _________________ Kerstin(Asthma, Morbus Werlhof,Spondiotits Grad 3 Lactoseintoleranz) Lenny(02/09),Obstruktive Bronchitis, Doose Syndrom(Epilepsie), Globale Entwicklungsverzögerung,Mikrozytäre hypochrome Anämie, unklare CK-Erhöhung, Seit 02/12 SBA mit 80% und G.B.H als Merkzeichen
Kimberly ist aktives Krampfkind.
Sie wird Morgens immer mit dem Bus abgeholt....also nen kleiner Transporter.
Ausser dem Fahrer sitzt immer hinten eine Begleitperson mit drin....Praktikantin FSJlerin oder so halt.
Eine Begleiterin gibt es grundsätzlich in den Bussen wo Epi-Kids mitfahren.
Wir mussten für die Schule vom Arzt den normalen "Wisch" vorlegen wo halt drin steht welches Notfallmedi, wie verabreichen, und wann.
Zusätzlich musste ich in der Schule ne Einwilligung unterschreiben das ich damit einverstanden bin das alle Angestellten der Schule im Notfall Medis geben dürfen.
Sollte sie also mal im Bus krampfen wird 1 Minute gewartet, und dann gibt die Begleitung halt ihr das Midazolam.
Genau so wie es mit ihrer Schulbegleiterin halt auch gehandhabt wird. Diese nimmt sie im Klassenraum in Empfang - reinbegleiten tut sie meist die Praktikantin aus dem Bus. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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