Verfasst am: 25.01.2012, 15:41 Titel: Anja mit Sohn (Frühkindlicher Autismus)
Hallo zusammen,
wir haben diesen Monat die Diagnose vom Kinderzentrum erhalten, dass einer unserer Zwillingsjungs Verdacht auf frühkindlichen Autismus hat.
Wir sind vielfach im Umgang mit unsrem Sohn hilflos und suchen auf diesem Wege einen Austausch mit erfahrenen Eltern bzw. Gleichgesinnten.
Momentan interessiert uns besonders, dass wir so früh wie möglich die optimale Föderung für unseren Sohn einleiten können und möchten keine wichtigen Schritte, die es jetzt zu veranlassen gibt verpassen.
Kann uns jemand einen Überblick über den weitern Ablauf geben und wie wir am besten zu verfahren haben?
willkommmen bei den REHAkids. Unser Sohn (3 3/4 Jahre) hat auch Diagnose FKA, allerdings auch eine besondere Geschichte.
Sein Autismus scheint mit einer prinzipiell diätisch behandelbaren Stoffwechselstörung zusammen zu hängen (die die SPZ in aller Regel nicht kennen und daher auch nicht testen ).
Mehr wenn du magst, im Thread in meiner Signatur. B. bekommt trotzdem Therapie: akuell Logo, demnächst Autismustherapie und geht als I-Kind mit eigenem I-Helfer in die I-KITA.
Die Lebensqualität , die wir im letzten Jahr durch das Gesamtpaket Diät/Therapie/KITA gewonnen haben, ist unglaublich
LG
Angie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)
Kann uns jemand einen Überblick über den weitern Ablauf geben und wie wir am besten zu verfahren haben?
Frühförderung, Autismustherapie, Integrationshelfer für Kindergarten oder heilpädagogischer Kindergarten. Es müsste eigentlich eine Stelle gegen, die dazu berät und das in die Wege leitet.
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Verfasst am: 25.01.2012, 17:42 Titel: Re: Anja mit Sohn (Frühkindlicher Autismus)
Hallo Anja,
herzlich willkommen im REHAkids-Forum!
anjah73 hat folgendes geschrieben:
Kann uns jemand einen Überblick über den weitern Ablauf geben und wie wir am besten zu verfahren haben?
Schritt 1: Kurze Auszeit nehmen, um die Diagnose zu verarbeiten, bevor irgendwelche Entscheidungen über zukünftige Interventionen getroffen werden.
Schritt 2: Offene Fragen klären und ggf. mal eine Selbsthilfegruppe besuchen, um zu erkennen, dass man (auch im Real Life, also außerhalb des Internets) nicht alleine ist.
Schritt 3: Mehr über Autismus und die damit verbundenen Auswirkungen in Erfahrung bringen, um genauer abschätzen zu können, welche konkreten Hilfen das Kind benötigt.
Schritt 4: Sich über mögliche Hilfeangebote in der Region informieren. Hier können die Regionalverbände von Autismus Deutschland oder auch die Autismus-Therapie-Zentren (ATZ) eine mögliche Informationsquelle sein.
sind deine Zwillis ein- oder zweieiig?
Wieso hat das Kinderzentrum die Verdachtsdiagnose gestellt?
Wir haben hier auch einen Thread Kleinkinder-im-Autismus-Spektrum.
Ich suche ihn dir
LG
Angie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)
LG
Angie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)
Den genauen Bericht haben wir noch nicht erhalten. In unseren 2 Besuchen dort äußerte die behandelnde Ärztin den Verdacht auf FKA, da unser Christoph einige Stereotypen (Türen auf und zu machen, Gardinen bewegen...) aufweist (er schaukelt bei Aufregung, schreit und will weglaufen bei sich verändernden/unbekannten Situationen, spricht nur einige wenige Wörter, spielt wenig mit anderen Kindern - lieber alleine mit seinen Büchern, Stoffhasen...
Ich bin mir selber nicht sicher wie die im SPZ nach nur 2 Sitzungen von je ca. 1,5 Stunden eine sichere Diagnose stellen wollen. Wir wurden über sein Verhalten befragt und die Ärztin sowie auch eine Heilpädagogin haben sich Christoph beim Spielen angesehen. Beim ersten Termin waren mein Mann und unser Patrick noch mit dabei.
Bin auf den Bericht gespannt, verspreche mir aber vom ATZ mehr als Hilfe bzw. von der Selbsthilfegruppe, die es hier in Bremen gibt.
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