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Castillo Morales bei Essstörung - wer mag berichten?
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ehemalige Userin
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BeitragVerfasst am: 25.01.2012, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vanessa

J. nimmt es ja nicht mal in den Mund. Jetzt hab ich ihm mal eine Scheibe Gurke gegeben und er sollte wenigstens mal dran lecken damit er merkt das es ihn nicht gleich "umbringt" Das ging ganz gut, aber dann hat er sie disket wieder auf den Teller gelegt. Bei anderen Sachen (Apfel, Birne ect.pp) will er nicht mal die Zunge dranhalten. Wenn ich es ihm dann an die Lippen halte, würgt er sofort obwohl nicht mal was IM Mund ist.

Gleiches Spiel auch heute mit einem Reisstückchen was nicht richtig püriert war. Da hat er sofort gewürgt und ich hatte Angst das er das was mühseelig reinging wieder retour kommt. Aber es blieb GsD drinnen, nur er hat dann das Essen wieder total verweigert Sad nur die Monsterbacke ging dann nach langem Überreden (damit er seine BE´s voll bekommt) , da weiß er wohl das kein Krümelchen drin ist Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: 25.01.2012, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

das kommt mir sehr bekannt vor...

lg
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ehemalige Userin
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BeitragVerfasst am: 27.01.2012, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

ich brauch heute mal einen Rat. Wie läuft die Therapie ab? Meine Logopädin meinte heute zu mir das die Kinder mehr oder weniger festgehalten werden um den Mund zu stimulieren. Auch wird permanent ins Gesicht gegriffen und angefasst...

Stimmt das? Meine Logopädin ist heute bald vom Stuhl gefallen als sie hörte das J. nach castillo morales therapiert werden soll. Sie hat absolute Angst das er dadurch mit der Sprache wieder Rückschritte macht, da er sich von KEINEM anfassen läßt geschweige denn ins Gesicht fassen läßt. Selbst sie kann ihn nicht ohne weiteres berühren ohne das er ausflippt. Zu ihr geht. J. wirklich super gern und mag sie auch aber die Therapie geht nur auf Distanz. Sie darf ihn ja nicht mal auf den Stuhl helfen Confused
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Katinka2204
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BeitragVerfasst am: 27.01.2012, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Timo hat durch Castillo das Saugen gelernt und dann später auch das Kauen. Ich würde Dir raten einen Probetermin zu machen um zu schauen wie es passt mit Kind und Therapeut. Ich muss sagen wir hatten einen super Therapeuten.

Klar, die Kinder werden am Mund angefasst, sowie im Gesicht massiert. Es gibt aber auch Pausen...
ich würde sagen :Probiert es aus.
Lg. Kathrin

_________________
Leonie, 10.04.2006, Kerngesund und tolle, stolze große Schwester
Timo, 23.04.2010, PWS, Muskelhypotonie, Entwicklungsverzögert, Trinkschwäche, aber ohne Magensonde! Totaler Sonnenschein. Robbt... Krabbelt seid 2.8.11, läuft alleine seid 20.04.12. (noch wackelig aber immerhin...)
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Ullaskids
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Beiträge: 1530

BeitragVerfasst am: 27.01.2012, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei meiner Tochter wurde bei der C.-M. Therapie der Mundraum z.B. mit einem aufgespießten Gummibärchen stimuliert (fand sie klasse) und das Gesicht außen mit einer weichen Zahnbürste (da mag sie auch nicht angefasst werden)...
Sie wurde zur Therapie mal auf den Schoß genommen, mal gut gelagert - sie kann aber auch nicht frei sitzen und bewegt sich sehr unruhig/unkontrolliert.

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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BeitragVerfasst am: 27.01.2012, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

JAAA also ich musste ganz schön starke nerven beweisen,als mein kind so leiden musste....

lg
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BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

@ vanessa

das ist meine größte Angst aber ich hab schon gesagt wenn ich merke es geht nach hinten los werde ich es abbrechen. Denn mein Kleiner leidet schon genug seit dem Unfall und da muss nicht noch mehr negatives auf ihn einströmen.

Blöd ist nur das es hier ganz ganz wenige gibt die diese Ausbildung haben, weil es einfach zu wenig Kinder gibt die es brauchen. Meine Logopädin hat die Ausbildung damals angefangen, aber es dann abgebrochen und in ihrer Laufbahn hatte sie bis jetzt ein Sondenkind was nach C-M therapiert wurde. Dort waren super Erfolge, aber das Kind hat sich auch von anderen anfassen lassen, was ja bei J. absolut nicht der Fall ist Sad
Seit dem Unfall läßt er sich ja nicht mal mehr von Oma oder Opa anfassen und die sehen ihn täglich Confused


@ullaskids

das mit den Gummibärchen klingt ja toll, nur das ist wohl keine Lösung bei einem Diabeteskind Confused aber ich lass mich überraschen, immerhin sind das ja geschulte Leute und die werden schon wissen wie sie es schaffen ihm endlich mal das Essen schmackhaft zu machen.
Es wird ja auch schon vermutet das er gar kein Hungergefühl hat und deswegen so eine Abneigung gegen das Essen hat, da er einfach nicht weiß warum er ausgerechnet jetzt was essen muss (was aber bei DM nun mal lebensnotwendig ist)
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KirstinK
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BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo JaSi05!

Leonie bekommt auch, seit sie mit einem halben Jahr aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, Logopädie. Anfangs ist eine Therapeutin zu uns nach Hause gekommen, die auch nach Castillo Morales arbeitet. Sie ist ganz behutsam auf Leonie eingegangen - für meine Begriffe aber zu behutsam. Wir sind nämlich überhaupt nicht vorwärts gekommen. Im Mund hat sie so gut wie gar nicht gearbeitet, ausserhalb hin und wieder, solange wie Leonie es toleriert hat. Sie wollte Leonie die Zeit lassen, zuhause anzukommen und da sehr viel im Mundbereich gemacht worden ist, war sie auch sehr zurückhaltend. Aber irgendwie stimmte die Chemie nicht.
Dann haben wir zu einer Therapeutin mit Castillo Morales gewechselt, die selber betroffen ist, ein Kind mit Lippen-Gaumen-Kieferspalte hat. Das ist die beste Wahl. Sie ist sehr einfühlsam, hat sofort Leonies Herz erobert und durfte recht schnell auch im Mund arbeiten Very Happy Auch hier geht es nicht auf Zwang, sondern nur solange wie Leonie mitarbeitet und bereit dafür ist. Sie arbeitet aber nicht nur im Mund, sondern versucht reflektorisch auch über Hände und Füße ans Ziel zu kommen. Das Trinken war anfangs sehr schwierig. Mittlerweile trinkt sie auch schon mal freiwillig, ohne dass man sie immer wieder dran erinnern muss Very Happy Ich denke, das hängt auch mit der Logo zusammen Very Happy Sie zeigt einem, was man auch selber machen kann. Ist bei uns nicht immer so einfach, da Leonie sehr genau weiß, was sie möchte und was nicht. In der Praxis macht Leonie immer besser mit, zuhause ist es schon schwieriger.
Ich empfehle Dir auch, einfach mal nen Probetermin zu machen. Wer weiß, vielleicht stimmt die Chemie ja auch und Dein Kleiner macht gut mit Exclamation

Viel Erfolg,
Kirstin

_________________
Leonie *28.08.2009, VACTERL-Assoziation (Ösophagusatresie Typ IIIb -> Ösophagusstenose, Tracheomalazie, Analatresie, Herzfehler), eins. Stimmbandparese -> Tracheostoma mit Sprechventil, Gastrostoma dicht -> muss jetzt alleine essen, Fehlbildung re Auge, vorzeitige Schambehaarung
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