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Kostenbeteiligung f. Fremdunterbringung - Anhörung
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babyluca2002
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:38    Titel: Kostenbeteiligung f. Fremdunterbringung - Anhörung Antworten mit Zitat

Huhu -

ich bräuchte dringend Hilfe.

K. ist seit 2009 fremduntergebracht - der damalige Bescheid lautete auf 208 Euro Kostenbeteiligung, davon 184 Euro Kindergeld + rund 25 Euro von uns noch zu zahlen.

Jetzt hat der zuständige Bezirk durch Umzug gewechselt und eine Überprüfung fand statt. Und nun sollen wir 340 Euro zzgl. (!) zum bereits abgezweigten Kindergeld zahlen - ich weiß nur nicht, wie ?

Im Gegensatz zu 2009 hat mein Mann seit August letzten Jahres ein geändertes Bruttoeinkommen, Provisionen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind weggefallen, haben aber trotzdem ein Netto-Pluas von 90 Euro.

Ausserdem ist seit 2009 das Wohngeld weggefallen, 90 Euro.

Wir haben einen neuen Kredit über 100 Euro.

Ich habe extra drauf hingewiesen, das sie dort eigentlich nur ab August die Lohnabrechnungen nehmen können, weil ja die Berechnung für die ZUkunft ist, und da haben wir nun mal weniger netto.

Scheinbar wurde aber das Netto aus den gesamten Abrechnungen vom letzten Jahr berechnet, wo zb. im Juli die letzte Auszahlung der angelaufenen Provisionen von 800 Euro war - die dürfte ja doch gar nicht mitberechnet werden, oder ?

Ich soll jetzt eine Bescheinigung vom Arbeitgeber besorgen, das ab August geändertes Brutto = weniger Netto besteht. Warum ? Das geht doch aus den Abrechnungen hervor - oder nicht ?

Ausserdem versteh ich - mal laienhaft gesprochen - nicht, wenn 90 Euro mehr netto, jedoch 90 Euro Wohngeld weg - ergibt für mich plus-minus-null und ein neuer kredit von 100 euro - kann doch nicht eine Summe von 340 Euro monatlich zzgl. zum Kindergeld gezahlt werden ? Oder spinn ich ?

Dann hab ich grad in der Berechnung gesehen, dass die Autoversicherung mit mtl. rd. 50 Euro nicht eingerechnet ist und unsere Abschläge für Strom/Gas in Höhe von 250 Euro auch nicht - aber die muss ich ja zahlen - die können doch nicht einfach unter den Tisch fallen?

Bitte - wer kann helfen, damit ich für die Anhörung alles ordentlich formuliere ? Danke schon mal

LG
Anke

_________________
Anke (40), Carsten (38), Kevin * 27.03.98 (Frühchen 23. SSW, ADS) mit Sternenkind Luca * 27.12.2002, † 23.12.2007 (Muskeldystrophie Duchenne, chron. Niereninsuffizienz, Schlaganfall nach erfolgloser Nieren-TX, Gerinnungsstörung Faktor V-Leiden, verstorben nach akuter Peretonitis) und Finn * 05.01.2009 - kerngesund und quietschfidel
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dana chaos4
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, du bekommst pauschal 25% für deine Ausgaben abgezogen ( da ist auch der Strom drin), wenn du mehr hast musst du dies ganz genau nachweisen. Habt ihr die neue Kreditaufnahme vorher!!!! angemeldet? Es sind nur Kreditverpflichtungen für Häuser anzurechnen, der Rest ist Privatvergnügen. Wenn du vorher mit dem JA darüber gesprochen hast und ihn als notwendig (also nicht fürLuxusgüter wie einen Luxusfernseher oder eine Wii) befunden haben, hast du eine Chance.
LG Dana

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Lukas 98 Asthma, ND, Allerg., ADS, sehr introvertiert, lebt glückl. i Internat 60 %, Paul 01 Rolando Epi, ADHS, Bettnässer durch zu kl. Blase 80 % H B G , Nico 100 % H B G- ICP armbetont, ADHS, Asthma, ND, Allerg. auf künstl.Farbstoffe, Kleinwuchs,.. Leonie 06 50 % Asthma, ND,
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dana,

und was ist mit dem Auto das ich benötige um auf die Arbeit zu kommen und für das Kind diverse Dinge zu erledigen oder es abzuholen oder hinzubringen in die Einrichtung?
Ich muss z.B. freitags das Kind abholen, weil der Bus nicht so fährt dass es mit meinem Arbeitsende harmoniert,
und sonntags musste ich das Kind auch schon mehr wie einmal fahren weil das Taxi ihn vergessen hatte,
und dann muss ich mit ihm zum Optiker fahren, etc., auch Freizeitbeschäftigung etc. - wir wohnen nämlich auf dem Land wo ohne Auto nichts geht.

Und wenn ich kein Auto habe, komme ich nicht zum S-Bahn-Anschluss und kann nicht arbeiten gehen.

Diesen "Kredit" - bei mir sind es Leasingraten wollte nämlich bei mir das Amt nicht anerkennen; aber ohne keine Arbeit, kein Geld sondern Hartz-IV. Dann kriegt das Amt auch nichts.

Lieben Gruß - Isolde

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babyluca2002
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu

der eine Kredit fürs Auto (mai 2009) besteht schon seit vor der ersten Kostenprüfung (August 2009, ab da Unterbringung), ist auch voll angerechnet, ebenso der neue, der ist für Umzug von meinen Eltern, weil wir kurzfristig ein Haus bekommen konnten, aber früher als erwartet und daher nicht sooo viel Geld hatten.

Was halt fehlt sind die Strom und Gaskosten - 250 Euro monatlich sowie die Versicherung fürs Auto von 50 Euro monatlich.

Der Auflistung hab ich die Kredite, Hausrat und Haftpflichtvers. auf Monat umgerechnet, nur die obigen Sachen nicht.

Bei den Abzügen hab ich auch nur die Miete, keine Kosten für Heizung / Strom etc.

Mit den Kosten die fehlen, wären wir über die 25 %, so das nicht mehr pauschal gerechnet wird.

Nur - ich find ja nirgends was, wo steht, was angerechnet wird - ausser im Antrag. Dort steht, es sind

aussergewöhnliche Aufwendungen (unabwendbare Verpflichtungen, Schulden, etc. )

anzugeben.

Da gehört für mich mit normalem Menschenverstand Strom und Gas in tatsächlicher Höhe dazu. A) ist ein Vertrag dafür vorhanden und b) ist eine unabwendbare Verpflichtung.

Gut, ich kann natürlich 340 euro an Beteiligung zahlen - aber dann hab ich nix mehr für Strom und Gas ....

LG
Anke

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Anke (40), Carsten (38), Kevin * 27.03.98 (Frühchen 23. SSW, ADS) mit Sternenkind Luca * 27.12.2002, † 23.12.2007 (Muskeldystrophie Duchenne, chron. Niereninsuffizienz, Schlaganfall nach erfolgloser Nieren-TX, Gerinnungsstörung Faktor V-Leiden, verstorben nach akuter Peretonitis) und Finn * 05.01.2009 - kerngesund und quietschfidel
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*Sally*
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anke ,

babyluca2002 hat folgendes geschrieben:
Was halt fehlt sind die Strom und Gaskosten - 250 Euro monatlich sowie die Versicherung fürs Auto von 50 Euro monatlich.


auf wieviel m² wohnt ihr ? Ich finde bei uns ca. 150 € für Strom + Gas viel, dachte schon, wir seien zu teuer versorgt Rolling Eyes . Gibt es evtl. durch einen Anbieterwechsel Einsparpotential ?

LG Evi

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Evi mit Debbie * 95
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babyluca2002
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Evi,

wir haben ein Haus, 100 m² - allerdings ist es momentan so hoch, weil wir grad erst eingezogen sind, die dunklen Monate sind und nächsten Monat bereits die Jahresrechnung kommt - so hat man es mir beim Anbieter erklärt. Nach der Rechnung werden wir dann wohl wieder runtergestuft, vorher hatten wir bei gleicher Größe 180 monatlich. Denke, da werden wir wohl wieder landen. Viel billiger geht nicht, wir haben den Onlinetarif bei uns - da haben wir nach dem Wechsel auf diesen Tarif schon 400 Euro monatlich gespart. Woanders will ich ehrlich gesagt auch nicht hin, a) wegen der Vorauszahlungen, die ich nicht so leisten kann und b) wenn ich an Teledafax oder wie hiessen die? denke.....

Ich seh nur grad auch noch - ich hab ein Nettoeinkommen in der Berechnung und dann ein bereinigtes Einkommen nach Abzug der Abgaben. Soweit so gut

Für die in Abzug gebrachten Schutzgrenzen für uns hier wurde aber das Nicht-bereinigte Einkommen genommen - ist das so richtig ?

Naja, ich werde den Typ gleich nochmal nerven - momentan ist er in einer Sitzung, würde nur gern gewappnet sein....

Aber er muss mir einige Sachen erklären, bevor ich mich äussern kann - muss es ja erstmal verstehen....

LG
Anke

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TanjaJ1972
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Evi,

Zitat:
auf wieviel m² wohnt ihr ? Ich finde bei uns ca. 150 € für Strom + Gas viel, dachte schon, wir seien zu teuer versorgt . Gibt es evtl. durch einen Anbieterwechsel Einsparpotential ?


also wir wohnen z.B. auf rd. 100m² und zahlen auch um die 230€ für Strom und Gas.
Ich find also 250€ jetzt nicht sooooo außergewöhnlich. Ich hab auch schonmal nen Vergleich online durchgeführt, da kommt nicht wirklich viel bei rum, vielleicht 60 € im JAHR (!!).
Es hängt ja auch nicht nur von den m² ab, sondern wieviele Elektrogeräte man betreibt und da hab ich zu Hause keins, auf das ich gern verzichten würde......

LG
Tanja

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Tanja mit Nico (*17.06.2003, Kabuki-Syndrom, nur noch 1 Niere, verdeckte Gaumenspalte, KISS), SBA 100% B,G,H, PS2 ; und Nina (*16.06.2006, gesund)
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*Sally*
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben die Strom- und Gaskosten auch bei ca. 100 m². So einige Leute aus dem Bekanntenkreis meinten schon, wir würden zu viel zahlen. Aber ich bin auch nicht wechselwillig, finde die Summe o.k., erst recht bei Berücksichtigung der letzten beiden Winter, die lang und kalt waren.

Anke, dann drücke ich euch die Daumen, dass die Vorauszahlungen wirklich zu hoch angesetzt wurden und ihr eine Rückzahöung bekommt. Müsst ihr solche Rückzahlungen oder niedrigere Vorauszahlungen dann melden ?

LG Evi

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babyluca2002
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

so, nachdem ich mehrere Stunden über dem Bescheid gebrütet habe - hab ich was entdeckt.....

Ich nehme jetzt mal Phantasie-Zahlen, nur um meine Beobachtung zu zeigen:

Berechnet wurde ein vorhandenes Einkommen von 2300 Euro
abzügl. des 25 %igen Pauschebetrages von rd. 584 Euro

bereinigtes Einkommen in Höhe von 1716 Euro

soweit richtig

eingestuft durch dieses Einkommen

dann - ganz unten

nochmal vorhandenes Einkommen von 2300
abzgl. (berechneter Schutzgrenze) von 1872

ergäbe Überschuss von 428 euro - dementsprechend 340 zu zahlen

das ist alles für mich nachvollziehbar - nur .... wenn ich vorhandenes Einkommens nehme, Schutzgrenze abziehe und 428 übrig habe - wo von bezahle ich dann die 25 %, die als Pauschale für Ausgaben anerkannt wurden ? Ich meine, die können ja nicht unter den Tisch fallen ....

Selbst andersrum aufgezogen - sprich bereinigtes Einkommen 1716 den Schutzgrenzenbetrag von 1872 gegenüber gestellt, ergibt für mich ein Minus .... da ist doch was nicht richtig ???

Dann liegen wir ja weit unter des Regelsatzes und müssten (theoretisch) aufstockend Alg II beantragen ...

LG
Anke

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Christiane v.Z.
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BeitragVerfasst am: 24.01.2012, 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anke,

ich habe keine differenzierte Ahnung von der Berechnung und versuche Dir somithin als Laie einfach nur aus dem was ich lese zu antworten vielleicht helfen Dir die Gedankengänge auf des Rätsels Lösung zu kommen.

1. Kann es sein das ihr Eure Kosten ( welche auch immer) von dem bereinigten Einkommen/dem Einkommen was übrig bleibt bezahlen sollt ?
Vielleicht sind die 25 % ein Mittelwert der bei allen Familien zugrunde gelegt werden unabhängig ob die Kosten in der Realität tatsächlich so ausfallen?

Ich hatte mich in der Vergangenheit mal kurz damit beschäftigt für den Fall der Fälle und ich war entsetzt über die Höhe der zu zahlenden Eigenleistungen dort.
Ich habe damals die Berechnungen so verstanden das ein Einkommen zugrunde gelegt wird (Verdienst Mann und Frau plus Kindergeld) .
Von diesem Einkommen werden gewisse Kosten die man hat entweder pauschal (eben diese 25 %) oder eben tatsächlich ( wenn man sie gezielt nachweisen kann) abgezogen und es bleibt dann ein Betrag X über von dem man den Kostenbeitrag zahlen soll.
Dann zahlt man den Kostenbeitrag und das was dann über bleibt haben die Eltern und eventuell noch andere Kinder zum Leben.

Was mich nur gewundert hat ist das nach Abzug des Kostenbeitrags bei einem normal verdienenden Mann ( wenn die Frau nicht arbeiten geht ) nicht mehr sehr viel über bleibt zum Leben.

Ansonsten kann ich mir die verrschiedenen Zahlen auch nur durch irgendwelche Berechnungen oder Freibeträge denken die man auch oft bei Steuerbescheiden findet , wo man aber als Laie nicht durchkommt geschweige denn die Berechnung verstehen kann.

liebe Grüße Christiane

_________________
Christiane *80, mit Benedikt *2001, Asperger Autist, hochbegabt
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