Verfasst am: 22.01.2012, 18:18 Titel: Fortbewegungsmittel? Mein Sohn will, kann aber nicht!
hallo ihr lieben,
kurze Erklärung mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und seine Koordination ist Klasse, er kann sich bisher den Kopf halten ,sich in Bauchlage auf die Ellenbogen stützen und rollt sich seitlich durchs überstrecken über den Kopf um sich fortzubewegen. er ist sehr unberechenbar in seinen Abläufen schmeißt sich einfach nach hinten oder zur Seite etc.
er erhält jetzt seit 12 Monaten auch schon Physio nach bobath, aber ans robben, krabbeln,sitzen geschweige denn laufen ist noch nicht zu denken.
im Grunde liegt er oder sitzt bei uns auf dem Schoß er wird jetzt mit der zeit immer unzufriedener und will neue Perspektiven und vorwärts kommen schiebe ihn jetzt schon immer häufiger in seinem Buggy durch die Wohnung und er hat sichtlich Freude daran.
Heute haben wir ausprobiert ihn in einen Gehfrei zu setzen es gefiel ihm anfangs auch sehr aber er ist ziemlich lang und schmal von der Statur und der Gehfrei ist schon zu niedrig und eine Kopfstütze ist auch nicht vorhanden und dadurch ist es zu gefährlich wenn er sich nach hinten schmeißt.
Habt ihr vielleicht erfahrung mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln welche für uns geeignet sein könnten???
sorry das es so lang geworden ist
wünsche euch einen schönen Sonntag
LG Nadine _________________ mama nadine und papa sven mit alexander 11.2010 diagnose Cri du chat Syndrom, globale Entwicklungsretardierung, ehem. Hypotrophes Frühgeborenes 36+6.SSW, Mikrozephalie, Gedeihstörung,Muskuläre Hypotonie, Hyperopie beidseitig, Exotropie linkes Auge.
SBA 70% G/H/B
es gibt gehtrainer in unterschiedlichen größen und mit unterschiedlichen hilfmitteln dran,informiere dich doch im sanitätshaus die können dir solche gehtrainer zeigen und dich beraten was am besten geeignet ist...
wir haben seit 3 wochen so ein teil und rick liebt es
in diesem thread wird auch grad darüber gesprochen:
Hallo Nadine, würde er es schaffen, sich mit einem Rollbrett (evtl festgeschnallt) zu bewegen? _________________ Marie (77), Heilpädagogin
Kind 1 (00), Migräne, V.a. ADHS
Kind 2 (05)
Kind 3 (07) ?
ich denke nicht das da funktionieren würde da er sehr kräftig ist und auch mit viel schwumng bei der sache ist und er durch das überstrecken nicht unbedingt in bauchlage sein sollte weil er sich dann ständig verschluckt!
LG Nadine _________________ mama nadine und papa sven mit alexander 11.2010 diagnose Cri du chat Syndrom, globale Entwicklungsretardierung, ehem. Hypotrophes Frühgeborenes 36+6.SSW, Mikrozephalie, Gedeihstörung,Muskuläre Hypotonie, Hyperopie beidseitig, Exotropie linkes Auge.
SBA 70% G/H/B
In diese Rollstühle kann eine genau passende Sitzeinheit gesetzt werden, so dass er darin wirklich gut sitzt.
Sich nicht fortbewegen können, ist einfach frustrierend. Und wenn der Kurze so unbedingt überall hin will, wirst Du Dir auch keine Sorgen machen, dass er dann "faul" wird, denn es gibt immer genug Dinge, die man mit einem rolli nicht erreichen kann, so dass er dann sicher andere Wege suchen wird.
Liebe Grüße
Gesa _________________ Rollstuhlfahrerin mit unklarer Diagnose, vor vielen Jahren Unfall mit Kopf- und Beinverletzungen, über die Jahre Verschlechterung, seit mittlerweile 11 Jahren Rollifahrerin; Erfahrungen in Rollisport, Rollstuhlversorgung sowie behindertengerechtem Autoumbau, Geigenlehrerin
ich würde die Physiotherapeutin mal drauf ansprechen. Die Frage ist ja, ob man davon ausgehen kann, dass er krabbeln, laufen, robben, wird bzw. was möglich ist mit der Spastik. Google doch mal "krabbelhilfe reha" und klick auf "Bilder"- vielleicht ist was dabei?
LG, Marie _________________ Marie (77), Heilpädagogin
Kind 1 (00), Migräne, V.a. ADHS
Kind 2 (05)
Kind 3 (07) ?
schau mal hier http://www.e-pages.dk/r82/70/140/. Auf Seite 133 ist so ne Art Gehtrainer mit einer Sitzhose. Eine Art Gehfrei für ältere Kinder. Welches Modell das genau ist, weiß ich nicht (mir ist es nur eingefallen, weil ich es mal in dem Katalog gesehen hatte und musste bei deiner Frage gleich daran denken).
Ich würde kein Gehfrei benutzen. Das Problem ist, das er kein oder nicht genug Gewicht auf die Füße nimmt, nicht lernt sich drauf zu stellen und es begünstigt auch Fehlentwicklungen der Füße, Beine und Rücken.
Zudem ist die Unfallgefahr nicht zu unterschätzen.
Die KG müsste doch eine Idee haben, sie kennt das Kind und kann abschätzen, was es in nächster Zeit eher lernen könnte, rollen, robben, krabbeln.
Wenn er die Ellenbogen gut abstützt, versuch mal seine Hände nach vorn zu ziehen und festzuhalten. Evtl kommt er dann zum robben, indem er sich ran zieht.
Das hat auch was mit Muskeln zu tun. Kinder, die starke Arme haben kommen vorn schneller hoch, oder vorwärts, andere arbeiten mehr mit dem Po, auf die Knie.
Mal ganz den physiotherpeutischen Aspekt beiseite gelassen, es gibt kleine Dreiräder mit hoher Rückenlehne und Anschnallgurt. Vielleicht kann man die Pedale entfernen, einfach nur, damit dein Kind ein bißchen selbst "rutschen" kann.
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