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Kind ohne Begleitung im KH - wie läuft das ab?
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey!

Mir fällt noch eine ganz andere Variante ein, aber jetzt nicht erschrecken, das kann wirklich hilfreich sein und bringt Dich sicher in kein "schlechtes Licht" - wende Dich ans Jugendamt!
Das JuA ist wirklich dafür zuständig, Dich in dieser doch seltenen und sehr besonderen Notsituation zu unterstützen - evtl. können Deine Kids zu Hause von Familienpflegerinnen betreut werden oder sie werden für die eine Woche in einer Bereitschaftspflegefamilie liebevoll aufgenommen. Diese kann man oft auch vorab kennen lernen und das kann auch eine tragbare Lösung und Entlastung für zukünftige "Notfälle" sein Wink

Ruf Dein JuA an und erkundige Dich, ob bei Euch im Landkreis Kapazitäten für solche Situationen verfügbar sind. ...

Fragen kostet sicher nichts und ich glaube gerade bei der Problematik und den Erfahrungen Deiner Kinder wäre eine "feste" (zusätzliche) Bezugsperson und ein möglichst "sicherer" Umgang mit der Situation wichtig.

Deinen Mittleren allein in der Klinik zu lassen, halte ich kaum für tragbar, auch wenn ich Tine zustimme - wir hatten für solche Situationen auch Sitzwachen..., aber die sind mit aktiven, überforderten, postoperativen Patienten, die sich ja möglichst nicht aufregen sollen, meist noch einen DTI (also eine Infusion ) haben... meist selbst überfordert... und eine "Fixierung" ist da auch immer nur halb hilfreich. Weil Du das "Trauma" hinterher wochenlang aufarbeiten musst Sad

Schau, ob Du Unterstützung für die Kids "zu Hause" bekommen kannst und doch bei Deinem Mandel-Patienten bleibst.

Wir haben bei Jessy die Mandeln übrigens lasern lassen und mussten somit nur wegen der Epi und den ohnehin vorhandenen Schlafapoen... über Nacht bleiben, ginge sonst eigentlich auch "ambulant", allerdings hängt dann noch mehr an Dir, denn die Kids sind nach der Narkose und mit den anfänglichen Schmerzen nicht ganz ohne. Zumal es Jessy doch seeeeeeeehr übel war und sie trotz Laser viel Blut nachträglich erbrochen hat Rolling Eyes

Wünsche Deinem Junior gute Besserung und für Euch alle eine wirklich tragbare Lösung!

Grüßle
Ursula

_________________
Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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Quirin
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ansonsten gibt es wirklich keine Großeltern die in dem Zeitraum kommen können?


Es gibt nur noch ein paar Großeltern und die wohnen nicht hier, der Großvater ist momentan überwiegend selbst im Krankenhaus wegen akuter schwerer Erkrankung und die Großmutter ist damit völlig überfordert. Weitere Verwandte gibts nicht.

Zitat:
habt ihr eine Pflegestufe?


Das betreffende Kind hat eine Pflegestufe, der jüngere Bruder leider nicht (sind im Widerspruch, weil im Gutachten Wickeln etc. nicht aufgeführt ist), beide Kinder haben die zusätzlichen Betreuungsleistungen von 200 Euro/monatl. .

Zitat:
Du bekommst selbstverständlich erstmal über die KK für 8 Stunden täglich eine HH


Gibt es da nicht evtl. Ausnahmen, daß man für mehr Stunden eine bekommt? Was macht man denn, wenn man selbst ins KH muß? Da können sich die Kinder doch nicht 16 Stunden am tag selbst versorgen?

Zitat:
Sitzwache


Ich glaube, sowas hab ich schonmal gesehn, das hatte ne Ordensschwester gemacht in einem kath. Krankenhaus. Da werd ich mal nachfragen.

Wäre es denn auch möglich, daß ihn sozusagen eine Verhinderungspflege über Nacht begleitet? Und tagsüber jemand bei ihm bliebe (wenn ich gerad nicht da bin, ich versuch aber soviel da zu sein, wie möglich), was über die zusätzl. Betreuungsleistungen abgerechnet würde (er hat da noch viel angespartes) ?
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Tine.H
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Natürlich könntest du auch jemanden über Verhinderungspflege organisieren, habe ich auch schon gemacht bei einem Betreuungskind von mir (tagsüber, stundenweise). Wende dich mal an die örtliche Lebenshílfe oder FuD. Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es relativ schwierig ist, jemand zu finden, der qualifiziert genug ist das zu machen, und dann auch noch nachts und für den "Hungerlohn", der meist bei der Lebenshilfe bezahlt wird. Aus diesem Grund mache ich solche über-nacht-Betreuungen nicht mehr. Kann natürlich sein das du Glück hast und jemanden findest. Wäre es nicht einfacher, über die Betreeungsleistungen von deinem kleinen Sohn einen Babysitter zu organisieren, der dann bei euch übernachtet und auf deinen kleinen aufpasst während du bei deinem großen im krankenhaus bist? jemand zu finden, der das macht, wäre vielleicht och einfacher, da man dann ja nur für den kleinen da sein muss wenn was ist, vielleicht auf dem Sofa schlafen kann und nicht zwangsläufig wache halten muss.
LG
Tine
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Quirin
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist, daß der Kleine fast durchgehende Atemnot hat, das traut sich niemand zu und die große Schwester ist ja auch noch da.

Vielleicht ginge es, wenn ich den Kleine mit ins KH dürfte, die Große könnte ich warscheinlich unterbringen, aber den Kleinen nicht. Nur, ob die KK das zahlt, wenn der Kleine ebenfalls mit ins KH kommt, das weiß ich nicht. Er könnte von dort aus per Fahrdienst zu Schule abgeholt werden und auch zurück gebracht werden.
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Verhinderungspflege und Betreuungsleistungen brauchst Du sicher auch für ganz andere Dinge und Termine dieses Jahr und es ist definitiv keine "billige" Lösung, denn zusätzlich würde Dir nachher vermutlich auch noch das Pflegegeld für diese Zeit gekürzt werden..., alles seeeeeeeehr schwierig und nicht effektiv.

Hast Du beim JuA mal angerufen?

Geschwisterkind mit in die Klinik - sicher nicht auf Kosten der KK, sondern als Begleitkind. Dann aber nur weil Deine Anwesendheit in der Klinik zwingend erforderlich ist - das sehe ich durchaus so gegeben! Und da der Mittlere in einem Einzelzimmer ist, vermutlich auch machbar - nur ist das für Euch gut?
Dein Kleiner wir völlig unausgeschlafen in die Schule kommen, weil der große die Nacht zu Tag macht!
Die Eindrücke der Klinik und eines postoperativen Patienten nicht zu vergessen - schwer da nicht selber Ängste vor der Klinik zu entwickeln.

Ich wünsche Dir eine bessere Lösung!

Grüßle
Ursula

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Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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Sabine_2Kids
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

wie wäre es mit einem Familienzimmer im krankenhaus ??

DAnn könntest du den kleinen mitnehmen und wärst bei deinem frisch operirerten kind dabei und das mädchen kann ja evlt wo übernachten.

Gibt es noch eine andere Klink bei euch in der Nähe.

lg

_________________
Mädchen 10 Jahre: ADHS,Legasthenie,Asthma Bronch., Nahrunsmittelallergie
Junge: 6 Jahre: ADHS,Sensomotorische Wahrnehmungsstörung, versch. Verzögerungen,Lungenprobleme nach Pneumonie,min. Weitsichtigkeit SBA 80 % G,B,H und Pflegestufe 1
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