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Förderunterricht an Regelschulen, Eltern meckern
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anita,

also bei uns ist das nicht so. Ich kenne auch niemanden, wo es so gehandhabt wird.

Es bleiben Dinge in der Schule die man nicht braucht. Und persönlich habe ich ein paar Sachen auch doppelt und 3-fach. Hauptsächlich Kleinkram. Radiergummi, Blätter, Spitzer, Stifte, Schnelhefter. Wenn etwas verloren geht oder etwas in der Schule verloren geht, weil es dort bleibt, habe ich immer etwas da. Wobei es nun auch nicht das Problem ist nachzukaufen. Aber das spart Stress. Laughing

Bücher müssen inzwischen immer mit heim, weil man noch etwas nachlesen muss oder eben auf die Arbeit lernen. Dass zwischendurch unangekündigt eine Arbeit geschrieben wird, das gibt es auf der KB-Schule überhaupt nicht. Gerade wenn Kinder Förderung brauchen, dauert das Lernen an. Und es ist besser man verteilt es über mehrere Tage. Es wird sonst zuviel. Bei gesunden Kindern kommt es darauf an. Klar gibt es auch einmal etwas ohne Anmeldung in Regelschulen abgefragt wird. Aber das ist nicht die Regel, sondern gehört dazu. Und selbt da gibt der Lehrer oft einen Wink. Wink

_________________
Viele Grüße Esthe

mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese

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Johann Heinrich Pestalozzí
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anitaworks
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Esthe,

ich weiß jetzt nicht, ob Du zu "norm"-alen Regelgrundschülern im Moment Kontakt hast.

Das ist hier (NRW - Regelgrundschule) in den letzten 5 - 7 Jahren so entstanden.

Für Arbeiten die Termine nennen wurde auch schon mal "abgebügelt", weil die Eltern dann so einen Stress machen würden. Rolling Eyes

Ich persönlich finde, dass die Kinder ab der 3. Klasse durchaus in der Lage sein sollten, zu lernen, was und wie Zeit so wirklich funktioniert. Also auch mit dem Kalender arbeiten.

Wenn die Lehrer also vernünftig mit dem Thema umgehen, sollte es kein Problem sein. Einzelne Eltern, die bei Klassenarbeiten dazu neigen in "Ohnmacht oder Schreckstarre" zu verfallen kann man prima mit einbeziehen. Eben, in dem sie sich vernünftig arangieren LERNEN.

Liebe Grüße
Anita

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*1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
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Esthephania
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Beiträge: 4814

BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ich weiß jetzt nicht, ob Du zu "norm"-alen Regelgrundschülern im Moment Kontakt hast.


Hallo Anita,

zu den Schulen selbst nicht(mehr) aber ich habe eine sehr große Familie. Und auch einen Bekanntenkreis. Kinder jeden Alters. Das was Du beschreibst gibt es nicht. Kinder müssen sich definitiv auf Arbeiten vorbereiten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es ohne Vorbereitung wirklich klappt. Mag sein, dass Kinder, die sich nicht schwer tun, in Mathe u. Deutsch da weniger Probleme haben. Also das klappt eventuell. Mein Sohn hat in der Grundschule für Mathe auch nie viel getan. Später geht das nicht mehr. Mit Formeln, ausgedehnter Mathematik usw........... Und für Nebenfächer auf die KA muss man lernen. Viel auswendig wissen.

Bei uns wird ganz klassisch und altmodisch gelernt. Laughing

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Viele Grüße Esthe

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BiancaT
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei uns findet der Förderunterricht in der 1. Stunde statt, alle anderen kommen dann zur zweiten Stunde. Kinder die sp. Förderbedarf haben werden im Rahmen des RIK in Mathe und Deutsch aus dem Unterricht genommen und in Kleingruppen unterrichtet. Bei meiner Tochter die nach RIK beschult wird, gab es schon Probleme
durch das rausnehmen aus dem Unterricht. Es wollte sich keiner mehr neben Sie setzen, weil Sie ja oft nicht da ist. Hat der Klassenlehrer aber ganz gut gelöst.
LG
Bianca
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katrin-fish
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn geht in die 2.Klasse. Hier werden die umfangreicheren Lernstandskontrollen mindestens 1 Woche im Voraus angekündigt mit Angabe, was geübt werden soll. Also beim Diktat werden die Lernwörter bekanntgegeben und in Mathe die Buchseiten zum üben. Die anderen Fächer werden noch nicht benotet.
Zwischendurch werden aber auch hin und wieder Kurzkontrollen geschrieben und die sind auch nicht angekündigt.
Den ganzen Schulkram haben wir zu Hause, außer das Zeug für Werken und Kunst.
Die Kinder können auch Bücher und Hefte in der Schule lassen, allerdings macht das wohl kaum eines. Manchmal ist der Ranzen richtig schwer, kommt auf den Stundenplan an. Die ganzen Arbeitsblätter sind in Pappordnern, dazu kommen Bücher, Arbeitshefte, Schreibhefte für Deutsch und Mathe sowie Federmappe und HA-Heft. Die Arbeitsblätter hefte ich regelmäßig, wenn das Thema abgehakt ist, aus, damit Sohn nicht alles mitschleppen muß.
HA machen wir zu Hause und für Deutsch müssen wir täglich üben. Schon deshalb sollte der Schulkram nicht in der Schule bleiben. Mir würde es auch nicht gefallen, wenn ich nicht wüßte, was Sohn in der Schule lernt. Ich finde, darüber sollten die Eltern schon Bescheid wissen.

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
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