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Führerschein und Gehbehinderung
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Berit M.
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BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 14:55    Titel: Führerschein und Gehbehinderung Antworten mit Zitat

Hallo,
vielleicht kann mir jemand Helfen. Meine Tochter wird im Sommer 17 und möchte gerne da schon den Führerschein machen. Sie hat aber eine Parese der Füße und eine neurologische Störung der Beine die in der letzten Zeit schlechter wird. Sie benötigt mittlerweile einen Rollstuhl bei Strecken ab ca. 100 Metern. Mir wurde gesagt, man muss dann vorher ein Gutachten vom Arzt haben, was ja auch sehr viel Kostet. Also ist das alles ja sehr wahrscheinlich erst ab 18 möglich? Was muss man tun um an einen Führerschein zu kommen? Habe schon viel rumtelefoniert, aber so richtig schlau bin ich noch nicht. Sie könnte kurze strecken (zur Zeit noch) ohne Umbau fahren. Das haben wir schon ausprobiert. Sie muss dann halt das gesamte Bein anheben.
Vielleicht kann mir einer die Schritte sagen. Wenn es erst mit 18 geht, dann ist das halt so.
LG Berit

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Berit mit Lea (1995) Klumpfuß bds.
Beinbetonte motorische Koordinationsstörungen mit Fußheberparese bds. Neurologische Störung der peripheren Nerven. (NLG verlangsamt). Leichte neuromyopathische Skoliose. Heterogenes Begabungsprofil mit reduzierter Verarbeitungsgeschwindigkeit. Periventrikuläre noduläre Heterotopien.
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Andrea1972
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BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Anna kann ihre Beine garnicht nutzen und macht auch grade ihren Führerschein.

Das Gutachten bestand bei uns aus 4 Sätzen vom Neurochirurg und es hat uns nichts gekostet...warum auch immer.

Sucht euch eine Fahrschule die Behinderte Ausbildet.FS mit 17 ist garkein Problem auch mit Behinderung nicht.

Ich persönlich denke das sie schon jetzt ein Umgebautes Auto braucht also auch ihre Ausbildung in so einem Fahrzeug macht.

Wir waren auch beim Umbauer vorher schon ...Paravan die bilden übrigens auch aus...guck mal ob ihr diese Firma in der nähe habt...die helfen und wissen wo du was tun muss.Das ist das sinnvollste so musst du nicht von A nach B.

Viel Erfolg Exclamation

LG Andrea Wink

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Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta

Bin freundlich..merkt nur keiner...
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Isigirl
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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Berit,

ich schließe mich Andrea an. Bzgl. der Gutachten etc. am Besten bei der zuständigen Führerscheinstelle erkundigen, was sie haben möchten. Das scheint nämlich total unterschiedlich zu sein.

Betreffend der Umbauten kann ich die Firma Paravan sehr empfehlen. Ich habe gerade vor 9 Wochen mein neues Auto - umgebaut durch Paravan - in Empfang genommen.

Etwas OT:
@ Andrea
Macht Anna im eigenen Fahrzeug die Ausbildung oder mit einem Fahrschulauto?? Welche Umbauten hat sie??

_________________
Liebe Grüße Kerstin Very Happy
* 1985 ICP einer beinbetonten Tetraspastik
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Nebenher Studentin zur Tierheilpraktikerin
Fachübungsleiterin einer Rollisportgruppe
(SBA mit GdB 100 und MZ G, B, aG und H)
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Laura Nitsch
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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein aktuelles Thema auch bei mir.
Ich mache auch im Moment den Führerschein. Ich habe erst den Theorieunterricht gemacht, bin auch schon ein paar Mal gefahren. Ich lerne auf einem Automatik-Wagen(Tiguan mit 170 PS). Ich musste mittendrin(ziemlich blöd) dann auch ein Gutachten erstellen lassen. Das ist zum Glück aber positiv ausgefallen, und hat mich 300 Euro gekostet. Jetzt steht noch eine Fahrprobe mit Prüfer an, die mich auch 180 Euro kostet. Dann erst darf ich die Praxis weitermachen.

LG

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Laura (10/88) Kloakenfehlbildung, inkompl. VACTERL-Syndrom, caudales Regressionssyndrom, Sacrumdysplasie, Hysterektomie (12/06), Mitrofanoff-Stoma (08/08), chron. Nierenversagen(Stadium V) seit 3/10 dialysepflichtig, hochgrad. Latexallergie

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin- Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid.(K.Cobain)
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BenjaminB
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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

also bei mir wars damals so (man muss dazu sagen, ich hatte nen Kostenträger, der für die zusätzlichen Kosten aufgekommen ist).
Ich musste zuerst ein Fahreignungsgutachten machen (das was Laura noch machen muss für ca. 180 Euro), aus diesem gingen dann meine Umbauten fürs Auto hervor.
Danach konnte ich mich dann ganz normal bei meiner Fahrschule anmelden und hab den Bogen von der Fahrschule zusammen mit Erste Hilfebescheinigung, nem Brief von meinem Neurologen aus der Uniklinik (dass aus ärztlicher Sicht keine Bedenken gegen den Erwerb der Fahrerlaubnis bestehen) und Sehtest bei der Führerscheinstelle an der Stadtverwaltung abgegeben.
Danach hatte ich ganz normal meine Therorie und Praxis gemacht und dann halt danach die Prüfung. Musste nur kurz vor der Prüfung nochmal nachfragen wo meine Papiere sind, weil die beim falschen TÜV gelandet waren (meine Fahrschule war zwar im selben Landkreis, aber eine TÜV-Stelle weiter von der Zuständigkeit her). Nachdem das aber geklärt war und grünes Licht von der Führerscheinstelle gegeben war, hab ich die theoretische Prüfung gemacht und ne Woche später die praktische.

Viele Grüße
Benjamin
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Berit M.
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Danke schon mal für die Antworten. Mir hat man gesagt so ein Gutachten kostet bis zu 300 Euro. Oder noch mehr. Habe auch schon angerufen beim TÜV Nord die machen auch Gutachten. Die Führerscheinstelle hat mir eine Liste von Ärzten geschickt die dieses Gutachten machen dürfen. Wer könnte den möglicher Kostrenträger sein? Meine Tochter fängt ja dieses Jahr ihre Ausbildung an. Wir überlegen schon ob sie den Weg zur Ausbildungstelle gut mit Bus und Rollstuhl schaffen kann. Weil die morgens immer so voll sind. Zur Schule wird sie ja noch gebracht und abgeholt. Der Rollstuhl ist für uns noch relativ neu.

LG Berit

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Andrea1972
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

möglicher Kostenträger kann die Eingliederungshilfe/Sozialamt sein.

Versuch eine passende Fahrschule zu finden...hast du mal geguckt ob z.B. die Firma Paravan in eurer nähe ist?Da bekommst alle Infos aus einer Hand.

LG Andrea

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Laura Nitsch
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Berit,

ich hatte nicht gelesen, dass ihr aus Braunschweig seid Rolling Eyes . Ich musste zum gutachten nach braunschweig fahren. das Gespräch und die Untersuchung hat nur etwa 30 Minuten gedauert. die Ärztin war sehr nett, und hat mich gefragt, warum ich denn überhaupt da bin. wir haben uns geeinigt, dass ich an Dialysetagen nicht fahre, das war mir aber so oder so klar. ihr bekommt zwei gutachten, eins bekommt der Fahrlehrer und eins ist für die Prüfstelle.

falls noch fragen sind, nur zu.

liebe grüße,
Laura

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Andrea1972
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

http://www.paravan.de/index.php

Bei uns musste kein extra Gutachter her da reichte der Neurochirurg aus.

Ist schon Wahnsinn das es so unterschiede in einem Land gibt Rolling Eyes

LG Andrea

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Berit M.
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BeitragVerfasst am: 23.01.2012, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Bei uns scheint es Paravan nicht zu geben, trotzdem Danke Andrea.
Laura, bei welcher Ärztin hast du denn das Gutachten machen lassen?

LG Berit

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