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steffi25
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Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

unser Physiotherpeut mache es so dass er zu 80 % Bobath macht u bisschen Vojta..... mein Sohn ist jetzt 3 Jahre ( leichte Hemi rechts)..... ihm macht die Physio großen Spaß.

lg
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PapaBernhard
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BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wir waren mal im SPZ beim Therapeuten und der meinte unsere Hürde sei die Pupertät und min. so lange müssten wir tägli. turnen. Da wurde mir ganz anders. Mittlerweile ist es so, das Leon schon schreit, wenn wir bei der Praxis die Tür reinkommen....


Das ist ja echt die Härte... ich würde dringend schauen, dass ihr zumindest eine Pause mit Vojta macht und Euch nach Alternativen umschaut.
Keine Therapie ist das Allheilmittel oder die einzig Wahre. Auch Padovan, wovon ich persönlich total überzeugt bin, muss es nicht für jedes Kind sein. Es ist im Moment das Passende für meinen Sohn und solange er mitmacht und solange er Fortschritte damit macht, machen wir es. Wir planen nicht bis in alle Zukunft. Es zählt, was jetzt funktioniert, was jetzt gut tut. Wir haben sogar mal (vor Padovan) 3 Monate gar keine Therapie gemacht, weil gar nichts mehr ging.

Ganz liebe Grüsse
Bernhard

_________________
Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)

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Annika S.
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BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das mittlerweile auch so und möchte ich jetzt einfach das tun, was Leon verlangt! Vor allem, was ich ganz vergessen habe zu erzählen. Vojta sagt, mann solle ja bloß nichts erzwingen, damit keine Folgeschäden entstehen und dass das turnen dies verhindert. Kurz vor Weihnachten haben wir erfahren, dass Leon schon eine Hüftdysplasie mit 50% Überdachungsdefizit hat... So viel dazu!

Also ich werde jetzt das tun, was ich für Richtig halte und versuchen über die FF Bobath zu turnen! Vielen Dank nochmal und ich komme sicherlich noch mal mit Fragen vorbei Very Happy Denn das Thema Hilfsmittel ist für mich auch noch Neuland!

Muss jetzt nochmal einwenig arbeiten und wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende!
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**carmen**
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Beiträge: 1305

BeitragVerfasst am: 20.01.2012, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Annika S. hat folgendes geschrieben:
Kurz vor Weihnachten haben wir erfahren, dass Leon schon eine Hüftdysplasie mit 50% Überdachungsdefizit hat... So viel dazu!


Hi
Wir turnen nach Vojta und Bobath.
Bei dem was du schreibst,kann ich mich der Meinung deiner
Vojta Therapeutin nur anschliessen. Wink
Seit dem Noah sich aufrichtet,wird bei Bobath ja gefördert,
bekommt er Probleme mit der Hüfte und seine Füsse und Beine
werden immer krummer Rolling Eyes
Mein Sohn hat eine spastische ICP
LG Carmen
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Andreas1968
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BeitragVerfasst am: 22.02.2012, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Katja_S hat folgendes geschrieben:
Hallo,
Vojta vor allem im 1. Lebensjahr wichtig ist ( bei Kindern, die wie Erik eine starke Hirnschädigung haben). Katja


Hmm, das ist ja spannend. Uns wurde von der Uniklinik aus mit auf den Weg gegben, mit Ella nach Bobath zu turnen und Vojta weg zu lassen.

Ich lese hier sehr viel und habe in den letzten Wochen auch viel mit unterschiedlichen Therapeuten gesprochen. Mein Eindruck ist so ganz langsam, dass man keine allgemeingültige Lehrmeinung bekommt und es vielleicht auch gar keine solche gibt.
Man muss die unterschiedlichen Sachen probieren und sich dann für die entscheiden, bei der man für das Kind das beste Gefühl hat. Dumm ist dann eben nur, wenn man vielleicht jahrelang das falsche gemacht hat und nie erfahren wird wie es gelaufen wäre, wenn man es anders gemacht hätte. Hat alles etwas zufälliges.

LG
Andreas

_________________
Luis*01, Niels *05, Ella *12/2011, Hirnparenchymblutung IV°, derzeit ist noch alles unauffällig
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SandraM.
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BeitragVerfasst am: 24.02.2012, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Annika,
meine Eltern haben mit mir in meinen ersten 4-5 Lebensjahren Vojta durchgezogen. Bobath war damals ( vor über 30 Jahren) noch nicht so verbreitet. Vojta hat mich (vermutlich) vor schlimmeren Beeinträchtigungen bewahrt.

Aber auch Vojta konnte bei mir die Ausbildung einer op-bedürftigen Hüftgelenksdysplasie nicht verhindern.

Ich denke, daß deine Vojta-Therapeutin deswegen gegen das Laufen um jeden Preis ist, da Laufen ohne entsprechende Haltungs- und Bewegungsmuster, auch schädlich sein kann.Wenn ein Kind nict sicher und mit gutem Bodenkontakt steht, wird es sich anstrengen und die Spastikmuster, statt die normalen Bewegungsmuster, nutzen. D.h. das Kind geht u. U in eine Spitzfußstellung und wird steif.
Mir geht dies heute noch so, wenn ich auf unsicherem Untergrund laufe.

Die meisten Spastik-Betroffenen machen lebenslang Physiotherapie, um Verschlechterungen vorzubeugen. Dies muß aber kein Vojta sein.

Ich selbst habe nach der letzten OP 1992 bis 2009 keine bzw. nur sehr sporadisch Physiotherapie gemacht, da ich keinen Sinn mehr darin gesehen habe. Seit einer mediz. Reha 2009 mache ich wieder Physiotherapie nach Bobath, die mir sehr gut tut. Weiterhin hielfen mir auch Feldenkrais-Stunden.

Gruß Sandra

_________________
Sandra *1977, ICP mit leichter Tetraspastik, leichte Gangataxie, Fußgängerin
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