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Schule und Verdacht auf Autismus
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simi78
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BeitragVerfasst am: 16.01.2012, 22:23    Titel: Schule und Verdacht auf Autismus Antworten mit Zitat

so ich mal wieder Smile

ich hatte ja schon mehrere Beiträge geschrieben über das Problem mit meiner Tochter und Thema Schule, aber nochmal in Kurzfassung.

Ich hab eine Tochter (7) derzeit in der 1. Klasse einer Schule für geistig Behinderte. Gutachten wurde leider erst nach Einschulung gestellt und dabei kam raus, sie ist zu schlau für diese Schule, aber eigentlich auch zu *dumm* für die normale Grundschule. Also nicht falsch verstehen. aber ich weiß nicht wie ich es sonst ausdrücken soll. Sie braucht halt eine Schule für lernbehinderte, da sie etwas länger braucht und auch jemand, der sich mit ihr hinsetzt und es ihr einfach erklärt. Nur leider gehen diese Schulen erst ab 3. Schuljahr los und so soll sie eigentlich in die Grundschule. Ich bin aber dagegen das sie da eingeschult wird, da vieles halt dagegen spricht.
Sie hat halt einige Arten so an sich, unter anderem das sie große Angst hat vor neuem und immer jemand am Anfang dahinter stehen muß. Oder Sie braucht halt immer den gleichen Ablauf im Alltag, wenn da irgendwas nicht stimmt, wird sie ängstlich oder unruhig. Sie wiederholt auch einige Sachen sehr oft, bis zu 10 mal die gleiche Feststellung oder gleiche Frage auch wenn man ihr es schon 5 mal gesagt hat. Ich denke das es in der Grundschule viele Probleme geben wird und sie zum Schluß als Aussenseiter da steht und keine Lust mehr hat zur Schule zu gehen.
Derzeit geht sie gern, hat auch ihre Freunde und sie wird halt in dieser Schule so genommen wie sie ist.
Nun sagt mir halt das Gutachten das sie nächstes Jahr nicht mehr dahin gehen darf und sie in eine normale Grundschule soll.
Ich hatte dies bezüglich heut ein Gespräch mit ihren Lehrern, sie sind auch dagegen das sie in die Grundschule kommt und stehen hinter mir.
Aber sie haben mir halt auch gesagt, das sie festgestellt haben, das es auch vielleicht eine Form von Autismus sein kann, was nun erstmal geprüft wird. Wobei das bei mir auch schonmal in der Verwandschaft angesprochen wurde und ich dieser Sache nachgehe.
Vielleicht kann mir jemand von euch schon sagen, ob es wirkliche schon autistische Züge sind. Ich hab auch am Donnerstag ein Gespräch mit der Schulrätin, da ich nicht zusehen möchte, wie mein Kind in der Schule eingeht. Ich bin irgendwie langsam an nem Punkt gekommen, wo mir die Kraft fehlt, da das Problem Schule ja schon seit 1 Jahr besteht und ich noch nen Kind hab das behindert ist. Nur ich weiß nicht, ob es Sinn hat gegen ein Gutachten anzukämpfen. Ich weiß ja das sie nicht dumm ist aber sie braucht halt ihre Zeit und sie braucht halt auch jemand ständig an ihrer Seite und sowas ist halt in einer normalen Schule nicht möglich.
Wie sieht das dann aus, wenn wirklich feststeht, sie ist Autist, auch wenn halt nur in ner leichten Form. Ist es für mich dann leichter sie an der Schule zulassen.
Mir gehts halt nur darum, ich möchte nicht dass sie irgendwann mal keine Lust mehr hat auf Schule, nur weil sie ausgelacht wird oder Aussenseiter ist. Sie geht derzeit grn, es sind auch nur 7 Schüler in der Klasse aber dafür halt 2-3 Lehrer. Also genug Zeit für sie.

Vielleicht kann mir auch jemand irgendwas raten oder mich mal wieder etwas aufbauen Wink

MFG simone
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DanniB
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BeitragVerfasst am: 16.01.2012, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

ich kann deine Lage sehr gut verstehen.
Zitat:
sie ist zu schlau für diese Schule, aber eigentlich auch zu *dumm* für die normale Grundschule.

So hieß es damals bei Doro auch. Wir haben sie trotzdem auf eine normale Grundschule geschickt und nach der dritten Klasse wechselte sie dann auf eine Lernförderschule. Wir haben diese Schritte nicht bereut.
Wo wohnst du denn, dass bei dir die Lernförderschulen erst mit der dritten Klasse beginnen? Bei uns fangen die auch schon mit der ersten Klasse an.
Mit einer Autismus-Diagnose hast du die Möglichkeit, einen Schulbegleiter für deine Tochter zu bekommen. Das wäre für mich die beste Alternative, denn wenn deine Tochter auf der gB-Schule ständig unterfordert ist, macht das dann auch irgendwann keinen Spaß mehr, mal ganz davon abgesehen, dass ihr ein besserer Schulabschluss auch bessere Chancen in der Zukunft verspricht.
Wenn du den Verdacht auf Autismus hast - und einiges von dem, was du schreibst, spricht auch dafür - dann solltest du eine Autismusdiagnostik (möglichst bald) in Betracht ziehen.

LG Danni

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simi78
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

danke erstmal für die Antwort Smile

es ist halt so, das für mich halt nur zur Auswahl steht und zwar normale Grundschule. Selbst wenn sie einen I-Status bekommt, heißt es für noch immer nicht, das sie da klar kommt. Beispielsweise Lehrer werden krank, was bringt dann der Status wenn der lehrer nicht da ist. Die Lehrer sind auch der Meinung, sie braucht ständig jemand neben sich. Selbst in einer Klasse mit 7 Kindern ist sie überfordert, wenn der Lehrer zu allen spricht. Und dieses ständiger gleiche Alltag ist in der Schule halt nicht gegeben.
Auch wenn es vielleicht einige nicht verstehen, derzeit steht für mich weniger das lernen im Vordergrund sondern eher das sie halt gern geht, kein Aussenseiter ist und sie hat halt in der schule ihre Freunde gefunden und wird dort so genommen wie sie ist.
Und 3 mal in 3 Jahren Schule wechseln, möchte ich meiner Tochter auch nicht antun.
Ich wohne übrigends in Berlin Wink ... aber so eine Schule für lernbehinderte gibts in der Gegend halt nur einmal und die nehmen halt erst ab 3. Klasse auf.
Sie wollten meine Tochter in eine Klasse mit 25 Kindern stecken und da seh ich leider das sie da unter geht. Sie ist sehr schüchtern und mehr mit sich allein beschäftigt. War auch schon in der Kita so.

ok ich werd schauen was der Donnerstag bringt, hab ja Termin mit der Schulrätin, kann ja danach mal Bericht erstatten Smile

LG simone
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Regina Regenbogen
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 09:19    Titel: Re: Schule und Verdacht auf Autismus Antworten mit Zitat

simi78 hat folgendes geschrieben:
und sie braucht halt auch jemand ständig an ihrer Seite und sowas ist halt in einer normalen Schule nicht möglich.


Doch, mit einem Integrationshelfer.

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Sohn * 01/2003 - HFA mit komorbider ADHS
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Tochter * 04/1998 - nix
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Lumoressie
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wo wohnst du denn, dass es Förderklassen erst ab der dritten Klasse gibt? Meine Pflegetochter besucht seit der ersten Klasse eine Förderklasse mit zehn Kindern, einem Lehrer, einem Integrationshelfer und einem zusätzlichen Helfer.
Der Lehrer hat die Klasse von der ersten bis zur achten Klasse...
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simi78
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

ich wohn in berlin marzahn. das schulamt hat mir halt 2 schulen genannt, entweder eine schule für lernbehinderte oder die ganz normale grundschule. Bei der lernbehinderten Schule wurde mir am Telefon gesagt, die nehmen erst ab 3. Klasse auf, eher nicht, da gibts auch keine Ausnahmen.
Und die Schulrätin hatte mir dann halt gesagt, sie müsse dann erstmal nächstes Jahr in die ganz normale Schule. Es wäre denen ja schon am liebsten gewesen, ich hätte meine Tochter nach den Herbstferien in die normale Schule gesteckt und das wäre halt ne Klasse mit 20-25 Schülern gewesen. Ich hab mich dagegen aber durchgesetzt, da sie auf der behindertenschule gerade mal 2 Monate war, dort auch schon Freunde hatte und auch die Behindertenschule hinter mir steht, dass sie mir in einer normalen Schule einfach untergeht. Ich bin jetzt keine Mutter die ihre Kinder irgendwie schlechter macht bzw. alles schlechter sieht, aber ich denk mal ich kenn mein Kind besser als so eine Gutachterin, die nur 2 Tage mit ihr verbringt und ihr erklärt, was sie zutun hat. Ich halte von solchen Gutachten ehrlich gesagt garnix, weil halt solche Sachen wie Verhalten und Soziales nie mit angesprochen wird. Es geht immer nur um iq und da ist sie halt so an der Grenze zwischen *dumm* und *schlau*.

Diese Autistischen Züge wurden gestern erst beim Gespräch angesprochen, wobei ich nicht verstehe, wieso nicht mal sowas von einem SPZ oder Kinderarzt mal angesprochen wurde. Ich kenn mich damit zwar jetzt noch nicht so aus und es ist derzeit nur ne Vermutung, aber sowas kommt ja nicht von heute auf morgen.

Ich hatte früher schon Probleme mit ihr, unter anderem ließ sie sich nie an den Füßen anfassen, es hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, ihr Vertrauen zugewinnen, das ich nix böses will.
Das nächste sie hat schon seit Jahren dieses Hobby Käfer, die kann mir darüber mehr erzählen, als ich jeweils wissen möchte Very Happy
Sie hat auch nie richtig Freunde gehabt in der Kita, saß immer allein da und hat sich allein beschäftigt.
Entwicklungsprobleme waren ja auch genug da.

Also eigentlich viele Sachen die dafür sprechen, schätz ich zumind. mal

Aber ich denk mal die Diagnose hätte man einfach schon viel zeitiger stellen können und mich hätte das viel Zeit und Nerven gespart.
Ich hab halt noch ein Sohn, der ist zu 70% behindert, hat Makrocephalus, Entwicklungsstörung, hab für ihn den BA mit G,H,B und Ps1 und ich merke den Unterschied schon.
Bei ihm geht alles viel einfacher, keine Kämpfe um irgendwas, was für ihn dringend notwendig ist. Er hatte auch sofort seinen i-status, bei der großen mußte ich dafür nen jahr kämpfen und nun das ganze Theater mit der Schule, wobei ich ja sagen muß, ich bin da schon länger dran. Mein Antrag lag seit Febr. 2011 auf dem Tisch beim Schulamt und sie habe es nicht geschafft in dem halben Jahr bis Juni nen gutachten zuerstellen. Ich hab im Juni da erst anrufen müssen, da ich kein Bescheid hatte, wohin mit Anja. Im Sept. wurde dann halt erst dieses Gutachten gemacht.

Ich möchte aber halt für die große diese Schule haben, wo sie sich wohl fühlt und wo ihr auch wirklich geholfen wird. Da die Lehrer meine Tochter nun ein halbes Jahr schon beobachtet haben, vertrau ich denen irgendwie doch mehr als irgendwem anders. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sieht die Sache auch wieder ganz anders aus. Derzeit steht sie halt ohne Diagnose da und da ist es extrem schwer, das richtige zufinden. Mir wurde aber gesagt, das halt demnächst ein Gutachten für ein autistisches Kind erstellt wird und das sie versuchen Anja da auch mal bei diesem Gutachter mit vorzustellen. Bin einfach mal gespannt, aber ich bin ehrlich lieber leb ich mit so ner diagnose und weiß was mit ihr los ist und kann ihr auch helfen und sie auch verstehen als immer nur zusagen *naja vielleicht ist es auch nur ne phase* und es wird irgendwann mal schlimmer.

Es gibt halt da auch so ne Schwierigkeit, das sie mich Sachen 10-20 mal hintereinander fragt und ich ihr auch schon zig mal ne Antwort gegeben hab. Ich bin dann halt irgendwann wirklich genervt davon. Ich kann durch die Diagnose halt anders umgehen als es bisher war.

Mit diesem i-helfer wurde mir gestern gesagt, bringt das in der normalen schule auch nicht viel, die sind wohl gerade mal 4 stunden in der woche für sie da. Sie braucht nur derzeit einfach wie im Kindergarten ständig jemand um sich, der an ihrer seite steht. Alleine klappt alles wunderbar aber halt in der Gruppe macht sie nicht mit, auch bei kleineren Gruppen, wie derzeit in ihrer klasse mit 7 kindern.
Also das war zumind. der Stand von gestern bei dem Lehrergespräch.

Aber ich sag ja, ich hab am donnerstag Gespräch mit der Schulrätin und dann warte ich noch das Ergebnis ab, von der Diagnose und dann muß man einfach weiterschauen.

MFG Simone
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Regina Regenbogen
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

simi78 hat folgendes geschrieben:

Mit diesem i-helfer wurde mir gestern gesagt, bringt das in der normalen schule auch nicht viel, die sind wohl gerade mal 4 stunden in der woche für sie da.


Meinem Sohn bringt das sehr viel, die Schulbegleiterin ist derzeit während des gesamten Unterrichts bei ihm, also 24 Unterrichtsstunden in der Woche. Das langfristige Ziel ist natürlich Selbständigkeit, aber das dauert eben ein wenig.

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DanniB
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

es gibt da schon auch einen Unterschied zwischen einem Integrationshelfer der Schule und einem Schulbegleiter für deine Tochter. Der Schulbegleiter wäre - im Gegensatz zum Integrationshelfer - nur (ausschließlich!) für dein Kind da! Die Stundenzahl ist abhängig von der Bewilligung des Sozial- bzw. Jugendamtes. Dafür braucht deine Tochter aber in erster Linie eine Diagnose!
Zum Thema Schulwahl: Du bist nicht nur beschränkt auf die zwei Schulen, die dir das Schulamt genannt hat. Generell hast du freie Schulwahl! Gerade bei Förderschulen! Vielleicht gibt es da eine Schule in Berlin, die deinen Ansprüchen eher gerecht wird. Schau und hör dich um! Wenn die Schule passt, nimmt man doch auch einen etwas längeren Schulweg in Kauf (ich zumindest).
Übrigens werden auch an Förderschulen Lehrer krank (bei uns gerade massiv!) und ein immer gleicher Tagesablauf ist auch dort nicht garantiert. Ich kenne das mit den Routinen von Doro auch - und trotzdem muss auch sie lernen, mit Veränderungen umzugehen. Das ist zugegebenermaßen wahrlich nicht einfach.
Zitat:
Sie ist sehr schüchtern und mehr mit sich allein beschäftigt.

Stört sie denn das allein Beschäftigen? Beruhen die jetzigen Freundschaften auf Gegenseitigkeit? Ich frage deshalb, weil für Doro jeder ein Freund ist, der sie freundlich behandelt. Oft wird sie aber dadurch nur ausgenutzt. Richtige Freunde hat sie nicht.
Zitat:
Mir wurde aber gesagt, das halt demnächst ein Gutachten für ein autistisches Kind erstellt wird und das sie versuchen Anja da auch mal bei diesem Gutachter mit vorzustellen.

Das klingt gut. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Gutachter auch mit Autismus auskennt!

LG Danni

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simi78
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

ok ich sag mal so, ich weiß nicht ob sie in der kita gern allein gespielt hat oder es halt wirklich damit zu tun hatte, das sie anders war und keiner richtig mit ihr spielen wollte.
Ich seh bzw. hör halt nur derzeit von den Lehrern, das sie da gern ist, auch mit anderen spielt und auch dort akzeptiert wird, weil sie halt alle etwas anders sind. Es gibt halt auch jemand da, für den sie schwärmt Wink

Es sind halt andere Sachen wo ich sagen muß, ich muß es ihr nicht antun. Unter anderem kann sie sich immer noch nicht richtig anziehen oder sie hat richtige Panik wenn es etwas neues auf sie zukommt.

Wir hatten mal ein ganz gutes Beispiel. Wir waren mal auf einem Spielplatz mit sehr vielen Kindern und auch Erwachsenen. Dort wollten meine beiden kinder klettern gehen, hoch ging ja noch. Dann kam aber das ganze große Problem. Da war ein großes Netz aufgespannt, was halt etwas wacklig war. Was macht meine Tochter, anstatt einfach wieder runterzuklettern, wie sie hochgekommen ist, teht sie da und schreit den kompletten Spielplatz zusammen. Sie hat sich richtig in ihre Panik geschrien. Zum schluß mußte ich hochklettern um sie da langsam wieder runterzuholen. Unten standen Kinder im Alter von 3-4 und schrien Angsthase Sad
Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt 7 Jahre.

Und sowas passiert auch jetzt in der Schule noch, da muß immer jemand dahinter stehen, erst wenn sie sicher ist, dann schafft sie es auch ohne Hilfe.

Vielleicht versteht ihr mich jetzt auch etwas, weshalb ich Grundschule egal ob mit oder ohne i-Status meiden möchte.

Davon mal abgesehen find ich das für sie auch nicht so toll und auch von anderen ist es überhaupt nicht empfehlenswert, mein Kind 3 mal in 3 Jahren umzuschulen und das gleich am Anfang.

Also ich hab wirklich die Kinderärztin, das SPZ, auch die Kindergärtnerin von Anja und die jetzigen Lehrer hinter mir stehen.

Ich find es einfach nur schwach, das bei so einem Gutachten einfach nur der IQ zählt und nicht auch die anderen Sachen wie die emotionale oder soziale Seite.
Ich denk mal genau deswegen, gehts auch einigen Kindern einfach nur schlecht in der Schule.

Und ich sag mal so, ich kenn das Gefühl ein Aussenseiter zusein, auch wenn es bei mir halt nur die Figur war. Aber ich war stark genug und hab es ohne irgendwelche Probleme durchgestanden. Kinder können nun auch grausam sein, vorallem wenn sie nicht verstehen, wieso sie so ist.

Vielleicht versteht ihr jetzt auch, wieso ich mich eigentlich gegen diese Umschulung entscheide.


LG Simone
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simi78
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BeitragVerfasst am: 17.01.2012, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

achja wegen diesem Gutachter, er kommt eben wegen so nem Kind das auf Autismus geprüft werden soll, deswegen geh ich doch mal davon aus, das er sich damit auskennt Wink

sollte es nicht klappen, hab ich heut ne adresse von der kinderärztin bekommen, wo ich hingehen soll, sollte es nicht klappen
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