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...aber sie ist ja nicht Autist!
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 13.01.2012, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Cut-Off-Wert nicht erreicht.


Hallo Kati,

darf ich fragen, was das ist und worum es dabei geht?

_________________
Viele Grüße Esthe

mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese

Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
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kati543
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BeitragVerfasst am: 13.01.2012, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Klar darfst du Wink. Anhand Dieser ganzen Fragebögen, die wir Eltern ausfüllen müssen errechnen die Aerzte einen Wert. Also die tragen das in so eine Tabelle ein. Und ab einem gewissen Wert - so wäre die Einschätzung der Eltern - ist ihr Kind Autist. Mein Jüngster lag da heftig drüber, also wurde noch ein weiterer Test gemacht, denn ein Fragebogen, den Eltern ausfüllen kann ja nicht eine Diagnose geben. Bei uns wurde dann noch der ADOS gemacht. Auch da wurde er wieder in der Spielsituation beobachtet und es wurden darauf Punkte gegeben. Am Ende gab es eine Gesamtpunktzahl. Er lag über dem Cut Off Wert und hat damit nun die Diagnose.

Das war jetzt die Kurzzusammenfassung. Das Ganze dauerte mehrere Tage.

Also der Cut-Off-Wert ist der Wert bei einem Test, Ab dem ein Mensch Autist ist und eben nicht mehr gesund.

_________________
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), gl. Entwicklungsst., Ptosis, Hypotonie, Vd. auditive Wahrnehmungsst., Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Esstörung, Hypospadie, Trigonoceph., Hypotonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie)
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 13.01.2012, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kati,

danke für diese Info. Ist verständlich angekommen. Wink

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Viele Grüße Esthe

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anitaworks
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BeitragVerfasst am: 14.01.2012, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sinima,

nimm dringend Markus Liste und mach eine Rückmeldung zu Deinem ATZ.

Und dann such eine neue Adresse raus.

Viele Grüße von einer nicht schlafen dürfenden Mutter an die Andere
Anita

_________________
*1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 14.01.2012, 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sinima,

vielleicht sollte man die Fehleinschätzung:

"Kind wird vom KiA, KJP und /oder ATZ mindestens einmal eindeutig als Nicht-Autist klassifiziert" als Nebenkriterium der Autismus-Diagnose aufnehmen Evil or Very Mad

Würde die Diagnosesicherheit drastisch erhöhen, oder *Ironie off*?

Benes Durchschlafstörungen sind mit Omega-3-Fettsäuren super im Griff. Würde deine Kleine Kapseln schlucken?
Bene nicht - und das pure Fischöl ist nicht jedermanns Sache.
Wir haben jetzt Algenöl-Kapseln, schneiden sie auf und jubeln ihm das Zeug in herzhaftem Essen unter Cool

Vorher und während eines Absetzversuchs hatten wir Phasen, in denen er nachts studenlang "randaliert" hat Rolling Eyes. Woher er die Energie dafür nahm, weiß ich nicht.

Ich war durch den Schlafentzug immer binnen kurzem völlig groggy Confused
Die Schlafstörungen waren wesentlich durch Tryptophanmangel verursacht; der kann durch spezielle Fettsäuren tatsächlich gemindert
werden Wink

LG
Angie

_________________
Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)

und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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Arifina
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Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 14.01.2012, 09:15    Titel: Re: ...aber sie ist ja nicht Autist! Antworten mit Zitat

sinima hat folgendes geschrieben:


Sie wird wach(warum auch immer)zedert und mault.Ruft dann im Befehlston das man sofort zu ihr ins Zimmer soll.Leider schlafen wir bei solchen Aktionen immer tief und fest und brauchen natürlich etwas Zeit zum wach werden.Nein,das langsam wach werden ist nicht erlaubt das muss von 0 auf 200 gehen.Wenn nicht wird gebrüllt das das ganze Haus wach ist.
Ich gehe also mit einem offenen Auge rein und was hat sie?!Sie fängt an ihre Spielsachen im Bett zu ordnen und weil da ein Kuscheltier sich nicht, für sie richtig, hinstellen lässt schreit sie rum.
Eine Std.später wieder das gleiche Thema nun mit einer Figur,die sie ja unbedingt auf den Bettrand stellen muss-obwohl das nicht geht!!!!!!
Wieder eine Std später sind war dann beim normalen Wahnsinn der Nächte angekommen:Kopfkissen verrückt,Kuscheltier ist nicht zugedeckt,sie hat sich aufgedeckt,sie hört komische Geräusche....

Aber NEIN,sie ist ja kein Autist!
Ich schlafe nun schon seid 5 Jahren nicht durch!!!!!!!!!!!!!!

LG

P.S: Weitere Beispiele folgen demnächst-bin echt zu müde....


Also das ist wirklich schwierig. Ich kenne ja dein Kind nicht und will mir da gar kein Urteil erlauben. Aber deine beschriebenen Beispiele kenne ich aus unserer Familie auch zu genüge. Es gibt bei uns aber niemanden der autistisch ist.

Beispielsweise hat meine Zwillingsschwester auch immer alle Kuscheltiere abends sortiert- wehe es war mal ein nicht zugedeckt. Nachts wurde dann von vorne angefangen... Das ging über Jahre auch mir anderen Dingen so.
Ihr Sohn hat jahrelang nachts gebrüllt und seine Mutter wachgemacht und es gab ein riesiges Theater, wenn sie nicht sofort reagierte. Manchmal beruhigte er sich überhaupt nicht. Sogar die Nachbarn haben sich beschwert über den Lärm. Sie wollten das Jugendamt einschalten, weil sie vermuteten, dass das Kind allein gelassen wird.

Für mich hat dein Kind ein Schlafproblem und das muss nicht unbedingt mit Autismus zusammenhängen. Sehr eigensinnige und lautstarke Kinder sind nicht unbedingt Autisten.

Vielleicht solltest du wirklich noch mal zu einem ganz anderen Arzt/Psychologen gehen. Jemand der dein Kind noch nicht kennt und vollkommen unvoreingenommen begutachtet.

_________________
Arifina mit Peppi 1999
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BenPi
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BeitragVerfasst am: 14.01.2012, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Unser Großer (7) ist höchstwahrscheinlich Asperger Autist. Zumindest nehmen mehrere Stellen es an, die sich aber zu wenig damit auskennen und daher keine Diagnose stellen wollen/können. Die Stelle die es könnte (oder vielleicht schon hat?!?), gibt uns die Berichte nicht Cool

Naja, davon mal ab. Er ist ein total liebes, unauffälliges Kind, das sich immer am Rande hält. Also auf den ersten Blick unkompliziert. Er hat nie typische Ticks gezeigt ausser mit den Händen zu wedeln. Er schaut Menschen in die Augen (aber eigentlich mehr hindurch), weil er es so gelernt hat. Ebenso verhält es sich mit anderen Dingen. Das Verständnis fehlt, aber er tut es, weil er es gelernt hat. Andere Probleme sind bei ihm weithin stärker vertreten: Sprache, Nahrungsaufnahme, Sozialverhalten.

Unser Kleiner (4) hingegen ist definitiv kein Autist. ABER...er ist das weitaus schwierigere und auffälligere Kind Wink Er ist launisch, willensstark, eigensinnig und stur. Im Kindergarten verzweifeln sie regelmäßig an einigen seiner Spleens (die aber wirklich nur aus seiner eigenen Überzeugung da sind, nicht weil dem eine Krankheit zu Grunde liegt). Es gibt Dinge, da hat sogar der Kindergarten schon das Handtuch geworfen, weil er sonst nur rumzickte.

So kommt es, das wir den Großen, der Autist ist, mit viel weniger Energie begegnen müssen als dem Kleinen Wink Aber egal bei wem von beiden... Konsequenz, Regeln und feste Abläufe sind hier das A und O.

Der Kleine hatte auch diese Schlafprobleme. Wir haben immer gleich reagiert. Aufgestanden, ihm erklärt, das wir sein Problem verstehen, aber er JETZT schlafen soll. Nicht weiter lamentiert oder dergleichen. So, wie es uns alle geraten haben. Jetzt klappt es, seit etwa drei Monaten können wir durchschlafen! Er sortiert auch. Er zählt seine Sachen etc. und wenn etwas verkehrt ist, bekommt er nen Tobsuchtanfall. Anfangs hab ich zuviel hineininterpretiert und hab gedacht, er hat das gleiche Problem, wie sein Bruder. Aber nein, er ist einfach ein ganz anderes Kind. Ein ganz anderer Typ Mensch, der sich ganz anders entwickelt und der ganz andere Eigenschaften hat.

Es gibt Kinder die zeigen eine ganze Bandbreite von "Auffälligkeiten". Aber das muss nichts heissen. Es gibt kein "Norm-Kind" wie es einem von der Gesellschaft leider oft aufgezeigt wird. Jedes Kind entwickelt sich anders und das ist auch gut so.

Und unser Kinderarzt sagt immer, eine Diagnose ist Fluch und Segen zugleich. Klar, man hat dann etwas "in der Hand" auf das man sich berufen kann. Andererseits neigt man dann oft zum Schubladen-Denken...denn das Kind ist ja Autist/ hat ADHS/ hat XYZ.

Also, eine Diagnose ist nicht alles. Sie machen die Probleme nicht einfacher Cool
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