ich würde niemals in Erwägung ziehen Dich zu steinigen.
Ich denke wir lassen die Sache auf uns zukommen.
Alles was man will, sind glückliche Kinder, gute Förderung und schöne Schulen. wenn die Qualität stimmt, hat sicher kein Mensch Probleme mit neuen Schulformen und Konzepten. Ohne Plan sein Kind in eine Regelschulklasse zu stecken, das liegt den Wenigsten. Und das ist gut so. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
die Zusammenfassung ist doch gelungen und bringt vieles auf den Punkt. Danke dafür!
LG
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Danke
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
zum Thema Auflösung der Sonderschulen gibt es Neues aus Österreich: Nach einer Studie, die hier relativ großes Aufsehen erregt, ist die Zahl der Sonderschüler in Österreich in den letzten Jahren wieder gestiegen. Auch in der Steiermark übrigens, über die ich hier regelmäßig geschrieben habe (die aber dann in vielen Antwort-Postings immer wieder mit ganz Österreich verwechselt wurde).
Zur Erinnerung: In Österreichs neun Bundesländern wird schulische Integration in unterschiedlichem Ausmaß praktiziert. In der Steiermark, wo wir leben, gehen, wie es zuletzt hieß, 86 Prozent aller behinderten Kinder in Regelschulen. Damit liegt das Bundesland weltweit hinter der kanadischen Provinz New Brunswick auf dem zweiten Platz.
Jetzt also wieder mehr Sonderschüler! Das liegt allerdings nicht daran, dass für die schwerst mehrfachbehinderten an den Regelschulen kein Platz wäre, wie hier wiederholt gemutmaßt wurde. Vielmehr suchen sich die nach wie vor bestehenden Sonderschulen eine neue Klientel und finden sie in Migrantenfamilien, die das Konzept Integration nicht kennen und sich am leichtesten bequatschen lassen.
Für mich folgt daraus, dass man auch hier in der Steiermark bei der Auflösung der Sonderschulen nicht konsequent genug war. Institutionen, denen der Zweck abhanden kommt, lösen sich deswegen noch lange nicht auf. Sie suchen sich vielmehr einen neuen Zweck, ähnlich wie die Nato nach dem kalten Krieg.
Gruß,
Norbert _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
Jetzt also wieder mehr Sonderschüler! Das liegt allerdings nicht daran, dass für die schwerst mehrfachbehinderten an den Regelschulen kein Platz wäre, wie hier wiederholt gemutmaßt wurde.
Hallo Norbert,
ich denke es liegt hauptsächlich an den Ressourcen und am Mangel der Sonderschullehrer. Damit kämpft Österreich genau wie wir.
Ob und wie man nun Kinder mit Sprachbarriere in der Regelschule am besten fördert und auch ob es sozialstrukturelle Probleme gibt, für die man an bei uns z.B. versch. Programe hat, das ist auch eine unbeantwortete Frage. Man muss alle Probleme mitnehmen, was mir als Problem erscheint. Wobei es sich nicht nur um Förderschulen, sondern auch oft um Hauptschulen handelt.
Man kann sie nicht damit beantworten, dass Eltern mit Migrationshintergrund sich leichter bequatschen lassen. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
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Johann Heinrich Pestalozzí
Hallo,
Ich habe gestern durch Zufall die Homepage der Hauptschule unseres Ortes im Internet gefunden. Ich habe dann erfahren, dass diese Schule seit den letzten Somerferien Schwerpunktschule ist, d.h. Schule mit I-Klassen. Dann habe ich mir den Personalschlüssel angeschaut. Es gibt nur einen Förderlehrer und eine pädagogische Fachkraft an der ganzen Schule. In der Schule meines Sohnes gibt es 9 Klassenstufen Pro Förderbereich mit je zwei Klassen. Und in JEDER Klasse gibt es eine pädagogische Fachkraft. Das System an der Hauptschule unseres Ortes nenne ich reine Verar...
Gruss
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
ich denke mal, so sieht es momantan überall ähnlich aus, wo Förderschüler integriert werden. Nicht ausschließlich. Dennoch bedenklich.
@Norbert was schwerstbehinderte Kinder angeht, ist es sicher auch eine Frage, ob genügend Pflegepersonal vorhanden ist, um die Regelbeschulung komplett abzudecken. Auch damit kämpft Österreich genauso wie wir.
Wir, nachdem die Zivis weggefallen sind, mehr den je. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
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Johann Heinrich Pestalozzí
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